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Goldhofer
Bewertung

Zum Teil gute Ansätze, zum Teil veraltetes Vorgehen

2,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Goldhofer AG in Memmingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Interessante Aufgabe
- Tolle Produkte
- Hat Potenzial, wenn sich die Punkte wie oben ändern
- Gleitzeitmodell

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- ungerechte Bezahlung
- zu wenig Homeoffice-Möglichkeiten
- zu wenig soziale Leistungen
- Führungskräfte können oft machen, was sie wollen. Wer schaut denen auf die Finger?
- zu wenig Wertschätzung und zu viel Arbeit auf zu wenig Schultern verteilt

Verbesserungsvorschläge

- Unbedingt an einer gerechten Bezahlung arbeiten, die neutral eingruppiert wird.
- Gleichberechtigte Bezahlung, egal welches Geschlecht.
- Homeoffice ausbauen und mehr ermöglichen
- Führungskräfte auch mal unter die Lupe nehmen. Die werden nie beurteilt. Und auch weiterentwickeln, damit sie "moderner" werden. Generationen ändern sich.
- Insgesamt mehr mit der Zeit gehen, mehr Homeoffice, mehr Zuschuss zur Altersvorsorge...

Arbeitsatmosphäre

Mit den Kollegen passt es gut, mit dem Vorgesetzten manchmal schwierig. Wenn er nicht da ist, ist die Stimmung besser. Vertrauensverhältnis ist nicht da, er bevorzugt und fördert bestimmte Mitarbeiter, die anderen nutzt er aus. Weiß gar nicht was wer bei uns macht und interessiert sich auch nicht dafür. Viel zu viel Arbeit für jeden einzelnen, ist nie zu schaffen. Ist in sehr vielen Bereichen so.

Führungskräfte werden meiner Ansicht nach zu wenig "überprüft" von der Geschäftsleitung, die halten zusammen.

Es gibt aber auch gute Führungskräfte im Haus, ist mein Eindruck, und was man so hört.

Image

Produkte etc. sehr gut.

Work-Life-Balance

Meist nur in "jungen" Abteilungen wird gut auf die Bedürfnisse von Familien, Alltagsleben an sich u.a. eingegangen, bei "alten" Vorgesetzten wenig(er). Die haben kaum Verständnis dafür. Das sieht man z.B. beim Thema Homeoffice, die einen dürfen das oft nutzen oder regelmäßig, andere gar nicht, obwohl es möglich wäre. Geht nur nach dem Willen des Vorgesetzten. Fände eine grundsätzliche Entscheidung wie in anderen Unternehmen gut, z.B. 2 Tage in der Woche. Da läuft viel mehr digital und flexibel, was bei uns auch machbar wäre. Ist so nicht mehr der Stand der Zeit.

Gleitzeit, auch in der Produktion, ist super.

Karriere/Weiterbildung

Je nach Vorgesetzte wird man gefördert oder nicht.

Gehalt/Benefits

Eingruppierung ist individuell, nicht neutral nach der Tätigkeit, obwohl tarifgebunden. Neue Mitarbeiter bekommen mehr, das hört man überall. Frauen hört man, bekommen i.d.R. weniger.
Sozialleistungen sind nicht viel, wenig für die Altersvorsorge und sonst 50,- € Monat auf eine Gutscheinkarte. Da ist noch viel Luft nach oben und auch mehr Gerechtigkeit muss kommen, es kann nicht sein, dass neue Mitarbeiter mehr verdienen als langjährige Mitarbeiter. Das hört man überall und frustet sehr. Schade wäre es, deswegen Mitarbeiter zu verlieren...

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Machen wahrscheinlich das, was vorgeschrieben ist.

Kollegenzusammenhalt

Ist gut.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich tatsächlich nicht beurteilen, was ich mitbekomme ist es ok.

Vorgesetztenverhalten

Teils gut und entgegenkommend, teils sehr stur, nicht nachvollziehbar und ausbeuterisch. Siehe bei Arbeitsatmosphäre. Eindeutig werden gewisse Kollegen bevorzugt, auch bei der Bezahlung und anderen Sachen. Hat veraltete Ansichten, was oft frustet und wodurch die Abteilung auch stehen bleibt. Nutzt die Mitarbeiter oft aus, jeder hat viel zu viel Arbeit, die gar nicht zu schaffen ist, so passieren keine neue Projekte oder nur sehr wenig. Frust ist eindeutig da. Mischt bei Sachen mit, die eigentlich nicht zur Führungsaufgabe gehören, gibt sie aber nicht aus der Hand. Wertschätzung fehlt total. Hält Regeln, die er vorgibt, selbst nicht ein.

Arbeitsbedingungen

Zu große Büros, zu laut, jeder hört mit, oft schwer zu konzentrieren. Technik ist ok.

Kommunikation

In der Abteilung schlecht, Infos werden oft nicht weitergegeben, auch wenn sie einen betreffen. Auch insgesamt im Unternehmen, was passiert gerade..., finde ich zu wenig.

Gleichberechtigung

Neue Mitarbeiter werden besser entlohnt, und Eingruppierung ist meinem Eindruck nach auch individuell, nicht neutral. Ich glaube, dass Frauen schlechter bezahlt werden. Das ist mein Eindruck von dem, was ich höre. Es wird viel ausgetauscht und ich kann mit vorstellen, dass was dran ist.

Interessante Aufgaben

Absolut, vielseitig, abwechslungsreich, mehr Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit wären noch besser und v.a. mehr Wertschätzung. Auch mal was neues ausprobieren und den Mitarbeitern Raum und Zeit dazu zu geben, wäre wichtig. Sonst treten wir immer auf der Stelle.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.