Nach 2,5 Jahren Betriebszugehörigkeit nicht mehr mein Arbeitgeber.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wie oben beschrieben ;)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wie oben beschrieben ;)
Verbesserungsvorschläge
Management soll transparenter und politisch weiser nach unten kommunizieren (Beispiel: "Wrong People on the Bus" - hat seit der Weihnachtsfeier für viele Lästereien bei Mitarbeitenden gesorgt) und sich auch Fehler eingestehen. Außerdem eine flachere Hierarchie gegenüber Management. Außerdem auch den Raum geben, sich zu entfalten und gute Dinge fördern. Hier auch mehr Datengetrieben anstatt Bauchgefühl arbeiten (anstelle von Alter, Erfahrungen und eigenem subjektivem Empfinden).
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist in Ordnung. Sie ist nicht hervorragend, aber man kann eigentlich relativ frei arbeiten.
Image
Nach außen zum Kunden bröckelt das Image, da die Roadmap und Produktversprechen nicht eingehalten werden. Innen herrscht bei vielen Teams und Mitarbeitenden zunehmend Unsicherheit - das bekomme sogar ich noch mit, obwohl ich nicht mehr angestellt bin. Ich denke aber, dass man das gut in den Griff bekommt, wenn die neuen Führungskräfte ihre Wirkung entfalten und Unsicherheit verfliegt.
Work-Life-Balance
Aufgrund von der GovTech Zielgruppe ist die Work-Life Balance für Mitarbeiter TOP, für Führungskräfte allerdings wird unlimitiert Überstunden lt. Vertrag abgegolten.
Karriere/Weiterbildung
Kommt wie gesagt stark auf die Position an. Bei Führungskräften gibt es (derzeit) nur Team Lead und Head of, d.h. als Head of sind die Weiterentwicklungschancen auch 0%. Gehaltlich wird lange Zugehörigkeit auch nicht gewertschätzt.
Gehalt/Benefits
Gehalt für Mitarbeitende ist marktgerecht. Bei Führungskräften ist die Gehaltsstruktur ca. 25%-30% unter Markt (nach Bewerbungsphase festgestellt)
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach 2,5 Jahren sind mir keine Maßnahmen bewusst, in der wir Umwelt oder Sozialen Sektor unterstützt haben.
Kollegenzusammenhalt
TOP. Unter Kollegen hält man hier zusammen.
Umgang mit älteren Kollegen
Mit "älteren" Kollegen wird gut umgegangen, mit jüngeren Kollegen allerdings nicht. Hier sind Altershierarchien tatsächlich eigens wahrgenommen relevant.
Vorgesetztenverhalten
Leider nicht mehr transparent. Auch keine bis wenig Mitgestaltungsmöglichkeiten mehr, auch wenn man selbst fachlich tiefer in den Themen drinsteckt.
Arbeitsbedingungen
Es wird mittlerweile sehr viel gefordert, aber dafür m.E. nicht mehr gefördert. Gute Arbeit ist eine Selbstverständlichkeit geworden.
Kommunikation
Kommunikation auf Teamebene und Mittelmanagementebene TOP, oberes Management oftmals in einem Silo, ohne Mittelmanagement mitzunehmen. Soll sich aber in den kommenden Wochen / Monaten laut deren Aussage bessern.
Gleichberechtigung
Teile des Managements achten sehr auf Vielfalt.
Interessante Aufgaben
Nach 2,5 Jahren keine Weiterentwicklungsmöglichkeit mehr.