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2 von 27 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 2,0Weiterempfehlung: 0%
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Von einem guten Arbeitgeber zu einer Kultur aus Kontrolle und Misstrauen

1,9
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Green Solutions Software GmbH in Bad Zwischenahn gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Arbeitgeber hatte früher eine außergewöhnlich gute Unternehmenskultur und viele Benefits. Heute nehme ich vor allem zunehmende Kontrolle, Bürokratie, Personalknappheit und einen deutlichen Verlust des früheren Zusammenhalts wahr.

Ich hoffe, dass die Geschäftsführung irgendwann erkennt, dass Effizienz nicht allein durch Tracking, Kontrolle und Kennzahlen entsteht. Gute Mitarbeiter brauchen Vertrauen, vernünftige Strukturen und das Gefühl, mit ihrer Arbeit und ihren Ideen ernst genommen zu werden.

Verbesserungsvorschläge

- Administrative Prozesse kritisch hinterfragen und vereinfachen. Nicht jede Minute und jede kleine Tätigkeit muss aus meiner Sicht messbar gemacht werden.
- Wieder stärker in qualifizierte Mitarbeiter, Wissen und stabile Teams investieren.
- Kritik und Verbesserungsvorschläge ernst nehmen, anstatt sie als Störung wahrzunehmen.
- Personalentscheidungen und Unternehmensentwicklungen transparenter kommunizieren.
- Den Fokus nicht ausschließlich auf kurzfristig messbare Produktivität legen. Ein gutes Arbeitsklima, Kollegenzusammenhalt und motivierte Mitarbeiter sind ebenfalls wirtschaftlich relevante Faktoren.

Arbeitsatmosphäre

Früher war die Arbeitsatmosphäre eine der größten Stärken des Unternehmens. Es gab einen starken Zusammenhalt, hilfsbereite Kollegen und viele Gelegenheiten für einen persönlichen Austausch. Gemeinsame Frühstücke, interne Veranstaltungen und verschiedene Mitarbeiterevents haben dazu beigetragen, dass man sich als Teil eines Teams gefühlt hat.

Davon ist mittlerweile nur noch wenig übrig.

Das Arbeitsklima ist mittlerweile stark von Kontrolle, Kennzahlen und einem hohen Dokumentationsaufwand geprägt. Ein erheblicher Teil des Arbeitsalltags besteht nach meiner Erfahrung aus der Erfassung und Zuordnung von Tätigkeiten. Dadurch entsteht ein erheblicher administrativer Aufwand, der aus meiner Sicht teilweise teilweise mehr kostet, als er tatsächlich zur Produktivität beiträgt.

Der Austausch unter Kollegen hat stark nachgelassen. Mittlerweile stehen Prozesse, Dokumentation und Kontrolle im Vordergrund. Insgesamt habe ich die Atmosphäre zuletzt deutlich angespannter und weniger kollegial wahrgenommen.

Image

Viele der Dinge, die das Unternehmen früher besonders gemacht haben, wurden mittlerweile deutlich reduziert oder eingestellt. Interne Events, gemeinschaftliche Aktivitäten und andere Maßnahmen zur Förderung des Zusammenhalts hatten einen echten Mehrwert.

Auch unter den Mitarbeitern hat sich die Stimmung stark verändert. Wo früher gerne und überwiegend positiv über den Arbeitgeber gesprochen wurde, sind Unzufriedenheit und Kritik mittlerweile deutlich präsenter.

Besonders kritisch empfinde ich den Umgang mit negativer Kritik. Kritische Google-Rezensionen oder Kununu-Bewertungen werden gemeldet und infrage gestellt, anstatt sich mit den angesprochenen Kritikpunkten auseinanderzusetzen. Dadurch entsteht für mich der Eindruck, dass der Schutz des öffentlichen Images stärker im Vordergrund steht als die ehrliche Auseinandersetzung mit den Ursachen der Kritik.

Die Außendarstellung empfinde ich daher mittlerweile als wenig authentisch. Das Unternehmen hatte früher tatsächlich viele Stärken und eine Unternehmenskultur, auf die man stolz sein konnte. Umso bedauerlicher ist es, dass heute eine deutliche Diskrepanz zwischen Außenwirkung und Realität besteht.

Work-Life-Balance

Homeoffice und flexible Arbeitszeiten sind grundsätzlich positiv. Auch die Möglichkeit, angesammelte Überstunden auszugleichen, habe ich lange als Vorteil empfunden.
Bei privaten oder wichtigen Terminen muss fehlende Arbeitszeit entsprechend ausgeglichen werden.

Kollegenzusammenhalt

Früher hervorragend, heute deutlich schwächer.

Viele Kollegen waren sehr hilfsbereit und der persönliche Zusammenhalt war außergewöhnlich gut. Gemeinsame Pausen und kurze Gespräche gehörten zum Arbeitsalltag.

Durch die zunehmende Fokussierung auf messbare Produktivität und dokumentierte Arbeitszeiten ist dieser Austausch stark zurückgegangen. Viele Mitarbeiter wirken zunehmend auf ihre eigenen Aufgaben fokussiert und teilweise überlastet.

Gerade für neue Mitarbeiter dürfte es dadurch schwieriger sein, im Unternehmen anzukommen und echte Kontakte aufzubauen.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung ist grundsätzlich sehr gut. Die notwendige Hardware wird zur Verfügung gestellt und auch das Arbeiten im Homeoffice ist technisch gut möglich.

Das Bürogebäude wirkt modern. Allerdings gab es oft wiederholt Probleme mit der Klimaanlage, die das Arbeiten im Winter wie auch im Sommer oft unangenehm gemacht haben.

Auch bei der Sauberkeit und Hygiene in den Gemeinschaftsbereichen besteht aus meiner Sicht Verbesserungsbedarf. Wiederholt lassen sich verdorbene Lebensmittel in den Kühlschränken vorfinden oder verdorbene Milch in der Kaffeemaschine.

Ausreichend Parkplätze sind vorhanden.

Kommunikation

Die Kommunikation mit Führungskräften habe ich früher als offen und auf Augenhöhe erlebt. Auch regelmäßige Meetings vermittelten das Gefühl, über Entwicklungen, Erfolge und Ziele informiert zu werden.

Diese Transparenz hat deutlich abgenommen. Die internen Meetings finden seltener statt und die vermittelten Inhalte sind mittlerweile weder relevant noch interessant.

Kritische Rückmeldungen oder Verbesserungsvorschläge verlaufen häufig im Sande und vermitteln zunehmend das Gefühl, dass Veränderungen nicht gewünscht sind.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfand ich grundsätzlich als fair. Zusätzliche finanzielle Leistungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld beziehungsweise ein 13. Gehalt gibt es nicht.

Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit Gehaltsentwicklungen. In Gesprächen wird teilweise viel Anerkennung ausgesprochen und eine Gehaltserhöhung nach interner Abstimmung sogar konkret in Aussicht gestellt. Nach meiner Erfahrung bleiben solche Aussagen jedoch häufig unverbindlich und letztendlich folgen den Worten keine Taten.

Positive Rückmeldungen und nachweislich gute Leistungen führen somit nicht zwangsläufig zu einer entsprechenden finanziellen Entwicklung. Hier würde ich mir deutlich mehr Verbindlichkeit, Transparenz und vor allem einen ehrlichen Umgang mit den Mitarbeitern wünschen.


Vorgesetztenverhalten

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Das Team ist super, aber die Bezahlung...

3,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Green Solutions Software GmbH in Oldenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen untereinander

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bezahlung, Wertschätzung

Verbesserungsvorschläge

Zweiklassengesellschaft abschaffen, mehr auf Mitarbeiter eingehen wenn es Probleme gibt, Gehälter überdenken


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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