Vetternwirtschaft und Nasenpolitik , Intrigen und Tariflohn .
Gut am Arbeitgeber finde ich
Lohn, Kollegen, keine Wochenendarbeit mehr (Samstag) ,
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das würde den Rahmen sprengen.
Verbesserungsvorschläge
Die einfachen MA wertschätzen und der Rest kommt von ganz alleine. Keine Böcke mehr zum Gärtner machen. Fachliche Fähigkeiten der Vorgesetzten überprüfen und diese dringen nachschulen.
Arbeitsatmosphäre
Miserables Arbeitsklima durch die Vorgesetzen. Intrigen , Machtspielchen und Willkür schaden der Atmosphäre immens. Man wartet eigentlich nur darauf, dass alles krachen geht.
Kommunikation
Die Zahl der Meetings wurden in letzter Zeit stark erhöht und auch der kleine MA bekommt nun Zahlen und andere Infos in regelmäßigen Abständen.
Kollegenzusammenhalt
Bis auf ein paar Petzen ist der Zusammenhalt innerhalb der Schichten super. Jedoch werden die Schichten durch Vorgesetze untereinander ausgespielt. Wahrscheinlich mit dem Hintergrund diese Probleme dann lösen zu können , um seinem fragwürdigen Posten eine Berechtigung zu schaffen. Aber das ist nur eine Vermutung.
Work-Life-Balance
3 Schichten, pünktlich Feierabend und 29 Tage Urlaub. Jahresurlaub wird schon im
November des Vorjahres genehmigt.
Kurzfristig ein paar Tage oder mal Freitags frei bekommen wird meistens abgelehnt. Als Grund wird immer „ Nicht möglich“ angegeben. Gegen Jahresende werden MA dann oft zum Zwangsurlaub genötigt.
Vorgesetztenverhalten
Das schlimmste am ganzen Betrieb. Gerade in den neueren Bereichen wurde mehrfach der Bock zum Gärtner gemacht . Schulungen bzgl . Umgang mit MA bringen absolut keine positiven Ergebnisse . Vermehrt berichten befristet Beschäftigte von Angst vor den Vorgesetzten.
Willkür , Anwerben von Spitzeln , zynische Bemerkungen, Anschreien der MA im Packbereich und noch sehr viel mehr. Man könnte ganze Bücher füllen.
Interessante Aufgaben
Industrie halt. Pro Jahr eine Handvoll neue Produkte. Ansonsten sehr eintönig.
Gleichberechtigung
Frauenquote wird im BR eingehalten. In einigen Bereichen werden junge, weibliche MA vor allem von männlichen
Vorgesetzten bevorzugt.
Umgang mit älteren Kollegen
Werden behandelt wie die Jüngeren.
Arbeitsbedingungen
Je nach Alter der Anlagen große Unterschiede. In den neueren Bereichen deutlich bessere Bedingungen . Es wird in der Theorie viel Wert auf Arbeitssicherheit gelegt. In der Praxis wird dieses Thema aber konsequent ignoriert, weil sonst die Linienleistung leiden würde.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Fair Trade und anderen werbewirksamem Gütesiegeln wird in ausreichender Art und Weise entsprochen.
Gehalt/Benefits
Sehr gut weil alles tariflich geregelt ist.
Image
Miserabel. Die MA schimpfen über die Führungsriege und suchen passiv nach anderen Jobs.
Karriere/Weiterbildung
Ja-Sager und 31er bekommen bessere Stellen irgendwann angeboten. Natürlich ungeachtet der fachlichen Fähigkeiten. Weiterbildungen werden auf dem Papier angepriesen , aber nie verwirklicht.