greift er jetzt zur „Schmoll-Taktik“
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das einzig Positive war, dass man keinerlei Vorerfahrung benotigte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Meine Eindrücke und Erfahrungen sind:
- Respektlosigkeit und Unfreundlichkeit
- vieles wird nicht offen angesprochen, sondern findet hinter dem Rücken statt
- es wird viel gelästert
- neue/untergestellte Arbeitskrafte werden stets für die Samstagsschichten, insbesondere Spätschichten, eingeteilt
- viele Überstunden
- häufige Unterstellungen
- herablassendes Verhalten
und Willkür
- wenn man Grenzen gegen respektloses Verhalten (z.B. Anschreien, Unterstellungen, Kleinlichkeit) setzt, gibt es keine Selbstreflexion
- es herrscht Paranola gegen die eigenen Kollegen als auch gegen bestimmte Gruppen , z.B. Beobachten, die zu bestimmten Abteilungen gehören
- kleinliche Kritik und besserwisserisches Verhalten
"von oben herab"
- (vermeintliche) Fehler bei den untergestellten Kollegen werden immer wahrgenommen und hervorgehoben, die eigenen Fehler (die häufig vorkommen) werden geschickt übersehen oder weggelacht
- es herrscht eine Atmosphäre der Angst und Nörgelei
Verbesserungsvorschläge
Mehr Menschlichkeit.
Bestimmte Vorgesetzte auch mal anschreien, damit die. Wissen wie sich so etwas anfühlt.
Regelmäßige Schulungen in Mitarbeiterführung.
Ressentiments abbauen.
Arbeitsatmosphäre
Furchtbar. Ich wurde angeschrien, verdächtigt und herablassend behandelt. Es wurden Unwahrheiten erzahlt. Es wurden Regeln aufgestellt, die für mich keinen Sinn ergaben. Usw. ust.
Die starken hierarchischen Strukturen verhinderten einen respektvollen Umgang und das zog sich leider komplett bis nach unten durch. Ich hatte den Eindruck, dass man sich nicht frei äußern konnte und ständig befürchten musste, Arger zu bekommen. Ich habe sowas bisher noch nie in so einem Ausmaß erlebt.
Kommunikation
Jeder sagte etwas anderes. Hauptsache selber besser dastehen.
Kollegenzusammenhalt
Nicht gegeben. Es wurde hinter dem Rücken gelästert, aber auch direkt in Hörweite.
Kollegialität war meiner Meinung ein Fremdwort.
Manchmal war ich erstaunt über die Dreistigkeit und Dummheit der Lügen.
Work-Life-Balance
Furchtbar. Zu viele Überstunden, weil die Mitarbeiter als auch die ……. oft krank waren und man ihre Schichten übernehmen musste.
Vorgesetztenverhalten
Ich hatte den Eindruck, dass viel Paranoia herrschte. Z.B. wurden gezielt Menschen mit einem bestimmten Phänotyp verdächtigt und ich wurde aufgefordert sie besonders unter Augen zu behalten. Irgendwie alle standen unter Generalverdacht. Es wurde sich einige Male mit Vorurteilen gegen Menschen mit Migrationshintergrund geäußert. Ansonsten wäre mehr Feingefühl wünscheswert. Ein Mal hatte eine Mitarbeiterin die Abteilung unter Tränen verlassen, weil sie so dermaßen empathielos behandelt wurde.
Interessante Aufgaben
Korperliche Bewegung ist zumindest
gesund.
Gleichberechtigung
Nie und nimmer
Klappe halten und schufften
Umgang mit älteren Kollegen
Egal wie alt man war, niemand wurde geschont.
Auch nicht Ü60
Arbeitsbedingungen
Es wurden keine Sicherheitshandschuhe ausgehändigt. Ansonsten sollte man immer schon vorher da sein und Inwünsnach Feierabend länger da bleiben, wobei diese Zeit nicht vergütet wurde. Quasi ausstempeln und weiterarbeiten. Auch kam es vor das man nach Feierabend angerufen wurde und eine Rüge bekam.
Gehalt/Benefits
Lohnkürzung und dafür länger arbeiten.
Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld werden drastisch gekürzt.
Image
In meinen Augen Image eines Billigsfirna, aber das Gebäude und die Werbung suggerieren etwas anderes.
Karriere/Weiterbildung
Gibt’s nicht. Nur für auserwählte!

