Stein für Stein zum Scherbenhaufen: Mein persönlicher Eindruck bei GROB
Gut am Arbeitgeber finde ich
???
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kultur der Fassade: Ich finde es bezeichnend, dass auf ehrliche und kritische Erfahrungsberichte offenbar mit systematischen Meldungen wegen angeblicher „Unwahrheit" reagiert wird, um diese offline nehmen zu lassen. Dass gleichzeitig nach meinem Wissen Mitarbeiter dazu angehalten werden, positive Berichte zu verfassen, während kritische Stimmen durch den Prufprozess der Plattform gehen müssen, spricht fur eine Kultur der Selbstdarstellung statt einer echten Aufarbeitung der Missstände.
Die ganzen Kürzungen und länger arbeiten ohne Bezahlung
Verbesserungsvorschläge
Neustart in der Führung: Ich halte einen personellen Neuanfang und amtierenden Leadership Team für unumgänglich, um die ursprünglichen Werte wieder glaubhaft zu verankern.
Ehrlichkeit statt Manipulation: Statt kritische Berichte aut Portalen wie kununu als „unwahr" melden zu lassen oder positive Bewertungen zu forcieren, sollten die Ursachen für die massive Fluktuation ehrlich aufgearbeitet werden.
Respekt gegenüber der Belegschaft: Die Führung muss lernen, die operative Ebene, die das Wachstum erwirtschaftet, mit echtem Respekt zu behandeln, anstatt Mitarbeiter bei Kürzungen herablassend zu behandeln.
Effizienz statt Selbstdarstellung: Weniger Fokus auf Linkedln-Likes, mehr Investition in zeitgemaße SAP-Tools, um demotivierendes „Excel-Kopieren" zu beenden.
Integrität und Professionalität: Strategien sollten fundiert und professionell erarbeitet werden, statt durch interne Schilderungen über unprofessionelles Verhalten auf Offsites das Vertrauen der Belegschaft zu untergraben.
Stopp der Ausgrenzung: Die gezielte Verdrängung langjahriger Experten („alte Garde") und die Reduzierung von Kolleginnen auf ihr Außeres muss sofort beendet werden.
Gehaltskürzungen bringen das Unternehmen nicht weiter.
Arbeitsatmosphäre
Klima der Angst: Ich empfinde die Atmosphäre als vergiftet. Nach meiner Wahrnehmung trauen sich Junioren nicht mehr zu fragen, während Senioren bei kritischen Rückfragen hart gemaßregelt werden. Massive Fluktuation: Ich habe das Gefühl, dass eine beispiellose Kündigungswelle (gefühlt. ein Drittel der Belegschaft) das Unternehmen durch Aufhebungsvertrag Angebote oder Freiwilligenprogramm erschüttert hat.
Und das ein konstruktives Miteinander momentan nicht mehr möglich scheint.
Toxische Rollenbilder: Ich finde es erschreckend, wie sehr Kolleginnen nach meinem Eindruck auf ihr Außeres reduziert werden (z. B. Musterung im Treppenhaus ), was bei Betroffenen zu Angstzuständen führt.
Image
Anscheinend noch zu gut nach Außen. Die Zeitungen helfen der Firma schon sehr. Wäre interessant zu wissen was so ein „Glanzbericht“ kostet
Work-Life-Balance
Gefühlte Dauerüberlastung: Ich empfinde die Arbeitsbelastung als kaum noch tragbar. Durch die enorme Fluktuation müssen die verbliebenen Mitarbeiter nach meiner Wahrnehmung regelmäßig Aufgaben für zwei oder drei Personen gleichzeitig übernehmen (Double-oder Triple-Jobbing"). Mangelnde Anerkennung von Mehrarbeit: Ich finde es demotivierend, wenn man monatelang Vakanzen überbrückt oder höhere Positionen vollumfänglich ausfüllt ohne dass dies in der Work-Life-Balance oder durch Beförderungen honoriert wird. Willkür bei Flexibilität: Meinem Eindruck nach hängt die Einhaltung von Hybrid-Arbeitsmodellen stark vom Gutdünken einzelner Führungskrafte ab und wird teils ohne nachvollziehbaren Grund ignoriert. Psychische Belastung: Die von mir wahrgenommene Angstkultur und der Druck im Büro führen dazu, dass man auch nach Feierabend kaum abschalten kann.
Karriere/Weiterbildung
Klüngelwirtschaft: Beförderungen wirken auf mich wie Begünstigungen innerhalb eines „inneren Zirkels" ohne Rücksicht auf Qualifikation.
Mangelnde Anerkennung: Ich empfinde es als demotivierend, wenn enorme Mehrarbeit (Double-Jobbing) ignoriert wird und man trotz Ausfüllen höherer Positionen über Monate hinweg als nicht gut genug" abgestempelt wird.
Gehalt/Benefits
Mangelnde Wertschätzung: Trotz des geschaftlichen Erfolgs wird die Mehrbelastung durch das „Double-Jobbing" (aufgrund der hohen Fluktuation) nach meinem Empfinden in keiner Weise finanziell oder durch Sozialleistungen ausgeglichen.
Im Gegenteil, Kurzarbeit, dann voraussichtlich im Februar oder wenn es wieder verschoben wird der Ergänzungstarifvertrag inkl. mehr arbeiten ohne Lohnausgleich und Kürzungen der Zulagen bzw. viele werden gestrichen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nachhaltigkeit nur als Fassade:
Meinem Eindruck nach dient das Thema Nachhaltigkeit vor allem der externen Selbstdarstellung (z. B. auf Linkedin), während der interne Umgang mit den Mitarbeitern (Druck, Fluktuation, Angstkultur) für mich in keiner Weise zu einem verantwortungsvollen, sozialen Unternehmen passt.
Kollegenzusammenhalt
Vergiftetes Miteinander: Ich habe das Gefühl, dass ein „innerer Zirkel" bevorzugt wird, was das Team spaltet. Ein ehrlicher Austausch wird nach meinem Empfinden durch die herrschende Angstkultur im Keim erstickt.
Ellenbogengesellschaft: Auf mich wirkt es so, als würden Menschen, die eine eigene Meinung vertreten, isoliert. Der Zusammenhalt leidet massiv darunter, dass Loyalitat zur Führungsebene offenbar höher bewertet wird als kollegiale Integritat oder fachliche Leistung.
Umgang mit älteren Kollegen
Systematische Verdrängung: Auf mich wirkt es so, als würden erfahrene Kollegen (insbesondere männliche der „alten Garde" ) gezielt aussortiert („Brauchen wir den wirklich?").
Altersteilzeit wird schon sehr schmackhaft gemacht.
Vorgesetztenverhalten
Respektlosigkeit: Ich finde es bezeichnend, dass die ….. Mitarbeiter oft nicht grüßt. Den Umgang mit dem Sales-Team empfand ich als herabwürdigend, besonders das offene Auslachen.
Mangelnde Professionalität: Wenn Aussagen über einen MA bei Offsites getätigt werden (,....erst jede Menge gelästert , dann Strategie gemacht"), verliere ich jedes Vertrauen.
Auch das Gefühl, dass Inkompetenz in Calls durch „Schatten-Zuarbeiter" kaschiert wird, empfinde ich als höchst unprofessionell.
Öffentliche Bloßstellung: Ich finde es unerträglich, wie Mitarbeiter in Shopfloors vor versammelter Mannschaft bloßgestellt oder vertrauliche Informationen von Vorgesetzten weitergegeben werden.
Und das Geschwafel von dem Mindset….
Dann wird wieder gefragt ob man nicht doch Interesse an einem Aufhebungsvertrag hat
Arbeitsbedingungen
Zwei-Klassen-Gesellschaft: Ich finde den Kontrast unerträglich: Während bei der Belegschaft Urlaubs und Weihnachtsgeld gekürzt werden, werden wir von den V…. Ausgelacht
Wegfall von Benefits: Die Streichung der Zulagen Tzug A,B etc bei gleichzeitigem fast Wachstum empfinde ich als Hohn.
Investiert wird ja ordentlich.
Kommunikation
Inszenierung statt Fuhrung: Ich habe
den Eindruck, dass Linkedin-Likes und auf anderen Plattformen wichtiger sind als die operative Arbeit. Sonst gibt es nur SAP PS Meldungen.
Gleichberechtigung
Doppelmoral: Ich habe das Gefuhl, dass das Verhalten nur akzeptiert wird, weil sie eine Frau ist - bei einem Mann wäre dies längst sanktioniert worden.
Interessante Aufgaben
Administrative Steinzeit: Ich finde die Arbeit aufgrund katastrophaler Tools extrem mühsam.
Ein Großteil der Zeit wird mit dem handischen Kopieren von Daten zwischen SAP und Excel-Listen verschwendet.

