„Gelernt für die Zukunft.“
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gut am Arbeitgeber finde ich:
Dass ich einer von vielen Ex-Mitarbeitern bin – das sagt leider schon einiges. Viel Positives bleibt da nicht übrig.
Was mir gefallen hat, war das alte Logo – das hatte noch Charakter.
Und: Es gab viele Kolleginnen und Kollegen, mit denen man sich gut verstanden hat. Viele davon sind jetzt, wie ich, nicht mehr da.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich:
Ich kann leider nicht alles öffentlich schreiben – aus bestimmten Gründen.
Aber: Wer dort gearbeitet hat, weiß genau, was ich meine.
Was ich dennoch sagen kann:
Kein Lob, keine Wertschätzung.
Wenig Lohn, dafür viele Überstunden.
Man ist nur eine Nummer.
Klassengesellschaft überall – zuerst kommen die „Heiligen Projektleiter“, dann der Rest.
Es gab viele gute Kolleginnen und Kollegen – aber das hat leider nicht gereicht, um die grundlegenden Probleme auszugleichen.
Verbesserungsvorschläge
Oh ja – es sind eigentlich nur ein paar Kleinigkeiten, die vieles deutlich besser machen würden:
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
Die Klassengesellschaft abschaffen. Alle Mitarbeitenden sollten gleich wertgeschätzt werden – nicht nur die, die oben stehen oder näher am Chef sind.
Nicht hinter dem Rücken reden, wenn jemand nicht anwesend ist – mehr Ehrlichkeit und Respekt im Umgang.
Probleme in der Fanmeile (also im privaten Umfeld/Familie) ernst nehmen und akzeptieren, wenn sie angesprochen werden.
Weiterbildung ermöglichen, wenn Mitarbeitende Interesse zeigen – und nicht nur für ausgewählte „Lieblingskollegen“.
Arbeitsatmosphäre
„Die Arbeitsatmosphäre ist – ganz einfach gesagt – schwierig. Nicht leicht, sich darin wohlzufühlen.“
Image
„Das Image wirkt nach außen besser, als es tatsächlich ist. Erst wenn man nicht mehr da ist, erkennt man, wie es wirklich läuft – und fragt sich: Was war das eigentlich?“
Work-Life-Balance
„Work-Life-Balance? Wird zwar gesagt, aber nicht gelebt. Auf Familie wird keine Rücksicht genommen – auch nicht, wenn man’s anspricht.“
Karriere/Weiterbildung
„Weiterbildung? Nur was für die Chefetage. Der Rest muss betteln – und am Ende kommt kaum was dabei raus.“
Gehalt/Benefits
„Die Bezahlung für die normalen Mitarbeiter ist echt schlecht – von fairen Sozialleistungen kann keine Rede sein.“
Umwelt-/Sozialbewusstsein
„Beim Umweltbewusstsein gibt es Bemühungen, das ist positiv. Beim sozialen Miteinander fehlt es allerdings – Menschlichkeit bleibt oft auf der Strecke.“
Kollegenzusammenhalt
„Der Kollegenzusammenhalt ist da – aber nur mit den richtigen Leuten. Dann funktioniert’s auch gut.“
Umgang mit älteren Kollegen
„Ältere Kollegen werden nicht grundsätzlich gleich behandelt – nur diejenigen, die dem Chef nahestehen, bekommen Aufmerksamkeit oder Rücksicht.“
Vorgesetztenverhalten
„Vorgesetztenverhalten? Leider wenig Wertschätzung – man fühlt sich wie eine Nummer. Und hinter dem Rücken wird viel geredet.“
Arbeitsbedingungen
„Die Arbeitsbedingungen sind okay. Die Technik ist auf den ersten Blick modern, aber man muss sie richtig anwenden – sonst bringt sie wenig.“
Kommunikation
„Kommunikation? Seit Corona fast nur noch übers Handy – echte Gespräche sind selten geworden, schätzungsweise 80 %.“
Gleichberechtigung
„Gleichberechtigung wird offiziell eingehalten – auf dem Papier wird gegendert, in der Praxis spielt das Geschlecht keine große Rolle. Für mich gibt es zwei Geschlechter. Punkt.“
Interessante Aufgaben
„Die Aufgaben sind sinnvoll und krisenfest – man unterstützt Menschen in schwierigen Situationen, auch wenn die Firma dabei natürlich mitverdient.“