24 von 60 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
24 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
24 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kollegen sind nett, die Arbeitszeit und Flexibilität passen, bisher wirkt das Unternehmen wirklich freundlich und sie sind bereit, bei allem zu helfen.
nichts
Ich bin zu kurz in der Firma, also kann ich keine Vorschläge oder Ratschläge geben, vielleicht später.
Alles ist perfekt, die Kollegen sind wirklich nett zu mir und wir verstehen uns richtig gut
Alles gut
Ich bin ziemlich zufrieden mit meinem aktuellen Arbeitsplan und habe auch Zeit für mein Privatleben.
Schon bei dieser Arbeit schaffe ich es, viele neue Dinge zu lernen, denen ich in meinem vorherigen Job nicht begegnet bin.
Ich bin ziemlich zufrieden, aber wie wir wissen, kann es immer besser werden, aber fürs Erste am Anfang bin ich ziemlich zufrieden.
gut
alles gut
Sie sind ziemlich unterstützend, bereit alles zu erklären, was ich nicht weiß, und sie haben viel Geduld
Sie sind wirklich nett
Alles ist perfekt.
Mit meinem nicht so fließenden Deutsch haben wir im Moment keine Barriere, über alles zu sprechen. Sie sind auch bereit, langsam und verständlich zu sprechen, damit ich alles verstehen kann.
alles ist in Ordnung
Jeder Mitarbeiter kann ein Direktgespräch mit der Geschäftsführung bekommen. Das habe ich so noch nie erlebt.
mehr Geld geht immer. Außerdem finde ich einige Kollegen schwierig, die immer das Haar in der Suppe suchen.
Bessere Systeme kaufen - hier gäbe es deutlich modernere Lösungen.
Es gibt die Möglichkeit, Gespräche mit Vorgesetzten zu führen, wenn Bedarf besteht.
Die angebotenen Benefits sind vielfältig.
Kollegiale Zusammenarbeit im Team funktioniert gut.
Es bestehen Möglichkeiten zur Weiterbildung.
Häufige Kurswechsel und Richtungsänderungen führen mitunter zu Verunsicherung und Chaos im Team.
Ad-hoc-Entscheidungen werden teilweise getroffen, ohne alle betroffenen Personen vorher einzubeziehen.
Mehr Transparenz auf allen Ebenen würde das Vertrauen und die Zusammenarbeit stärken.
Engagierte und motivierte Mitarbeitende sollten frühzeitiger eingebunden werden – nicht erst dann, wenn sie bereits über einen Wechsel nachdenken.
Interne personelle Ressourcen könnten besser genutzt werden, bevor externe Dienstleister beauftragt werden.
Die bestehende Softwarelandschaft sollte überdacht werden: Reduktion, bessere Integration oder Einführung sinnvoller Schnittstellen würden Prozesse deutlich effizienter machen.
Die Homeoffice-Regelung ist ein guter Anfang, könnte aber noch etwas flexibler gestaltet werden.
Insgesamt gut – innerhalb der Teams sogar sehr gut.
Das Unternehmensimage erholt sich langsam, aber stetig.
Insgesamt ausgewogen, auch in intensiveren Phasen gut machbar.
Möglichkeiten bestehen – man muss sie aktiv ansprechen.
Solider Durchschnitt, mit einigen Zusatzleistungen.
Engagement ist vorhanden und spürbar.
Der Zusammenhalt im Team ist gut.
Respektvoller und wertschätzender Umgang.
Teilweise etwas distanziert, aber insgesamt wertschätzend und konstruktiv.
Alles Nötige ist vorhanden – funktional und angenehm. Gute Ausstattung sowohl im Büro als auch im Homeoffice.
Gute Kommunikation innerhalb der Teams, nach oben hin gibt es noch Verbesserungspotenzial.
Bisher keine negativen Erfahrungen gemacht.
Breites Spektrum an spannenden Themen.
- Alles ging immer recht unkompliziert über kurze Wege
- konnte meinen Hund mit ins Büro nehmen
- feste Parkplätze (an dem Standort an dem ich war)
- gute, moderne Arbeitsmittel, auch fürs Homeoffice
- faire Kündigungsbedingungen nach den betriebsbedingten Kündigungen
- Fehlende Struktur
- faule Mitarbeiter wurden nicht belangt
- man hat sich zu sehr auf das Wort verlassen und zu wenig kontrolliert oder hinterfragt
Ich bin davon überzeugt, dass das Kündigungs-Gate hätte verhindert werden können wenn man eher angefangen hätte die "Low/No-Performer" zu identifizieren und zu kündigen. So mussten nun leider viele Leute die alles für die GVG gegeben haben gehen. Fördert die, die Alles geben und sorgt dafür, dass sie nicht von den Faulen runtergezogen werden.
Wir hatten im viel Spaß im Team. Klar gabs mal Reibereien, aber nichts was man nicht aus der Welt hat schaffen können.
Zum Zeitpunkt der Kündigungswelle am Tiefpunkt. Grundsätzlich aber ok.
Freie Zeiteinteilung, Home-Office, und co.
Ich wurde gut gefördert. Aber Weiterbildungen gab es keine.
Mein Gehalt war angemessen, Luft nach oben ist aber immer.
Autos waren Hybridfahrzeuge und es gab Bienen auf dem Dach. Leider wurde immer viel Werbematerial bestellt, das dann nicht unter die Leute gekommen und weggeworfen wurde. Für mich zu viel Verschwendung.
Durch meinen Vorgesetzten hab ich erst gelernt was ich alles kann. Ich wurde toll von ihm gefördert.
Hätte besser sein können, das Wichtigste kam aber durch.
Zum Schluss leider viel abseits des Vertriebs. Aber man hilft ja wo man kann.
Der relativ offene Austausch
Dass die Führung sich versteckt und nicht kommuniziert
Kommunikation, Transparenz, fehlt komplett, Entscheidungen müssen durchgezogen werden und nicht alle 2 Wochen geändert werden.
Von Oben herab
Ganz ok
Ist ok
Nur über Kontakte, Leistung zählt nicht
Unterer Durchschnitt
Es gibt eine Nachhaltigkeits-Abteilung
In der Abteilung gut, darüber hinaus nicht
Vorgesetzter nicht gleich Führungskraft
Nette Büros, Kaffee, Bier
Gibt es nicht
Viele Aufgaben wiederholen sich stetig, es wird nicht´s gelernt
Flexibilität
Trotz mehrmaligem Hinweis darauf, das ein Vorsetzter täglich Beschimpfungen zu den Mitarbeitern äußert, wurde dies ignoriert.
Eine nicht die Situation beherrschende Geschäftsführung hat sich überlebt. Der Umgang mit den betriebsbedingten Kündigungen ist einzigartig. Kein Wunder wenn hier der Personalleiter das Unternehmen verlassen hat. Nach meinem Wissenstand war in der Vergangenheit aufrichtiger mit betroffenen Mitarbeitern umgegangen worden.
Von den angekündigten Entlassungen sind nach allgemeiner Info nur "normale" Mitarbeiter betroffen. Die Gruppe der Geschäftsführer scheint dies nicht zu betreffen. Hier hätte der Investor längst tätig werden müssen.
Die Arbeitsatmosphäre unterhalb der GF war immer top- enger Zusammenhalt unter der Bereichsleitern und auch den Mitarbeitern des Unternehmens. Die gegenseitige Unterstützung war zu jeder Zeit vorhanden. In 2023 gab es einen Bruch in der Zusammenarbeit zwischen der GF und den Bereichsleitern und auch damit zu den Mitarbeitern im Unternehmen. Es war kein Miteinander mehr sondern es erfolgte nur noch einsame Entscheidungsfindung im Elfenbeinturm der GF.
Das Image des Unternehmens wurde in nicht einmal 8 Monaten von Top in ein Volldesaster gewandelt.
passte soweit, selbst in hektischen Phasen.
Das Highlight in diesem Unternehmen war der Schulterschluss untereinander.
Von den Bereichsleitern gab es immer einen wertschätzenden und konstruktiven Umgang mit den Mitarbeitern. Die Bereichsleiter selber wurden aber nach meinem Kenntnisstand vorgeführt und erhielten dies nicht von ihren zuständigen Geschäftsführern. Ein Unternehmen mit 5 Geschäftsführern bei etwa 400 Mitarbeitern kann eigentlich erwarten, dass die GF hier einen konstruktiven Umgang mit den verantwortlichen Führungskräften und Bereichsleitern ermöglicht, nicht aber bei der GVG.
Unterhalb der GF war immer eine gute Kommunikation vorhanden, auch wenn hier viel Potential war- es wurde ernstgenommen. Von der GF war aber nichts inhaltlich wichtiges zu vernehmen. Es wurden Themen wie Homeoffice besprochen aber nicht, wie bekommen wir gemeinsam das Unternehmen auf Kurs.
Bis zuletzt gab es eine Vielzahl von spannenden Themen und Lösungsansätzen. Diese wurden aber nicht von der Geschäftsführung aufgegriffen, da diese alles meint besser zu wissen.
Kollegenzusammenhalt
Vetternwirtschaft
Trennen von Vetternwirtschaft
Ich finde ich verdiene zu wenig
Es wird bis April 2024 114 Mitarbeiter/innen entlassen. Weil die Firma meistens aus Vetternwirtschaft steht. Und so falsche Leute an falschen Platz stehen. Dicke Autos fahren. Bspl bauüberwacher hier fahren Tiguan oder A6 und bei unseren Generalunternehmer fahren dort Projektleitung für Bau Ford Fiesta.
Leider inzwischen nicht mehr viel. Die Aufgaben sind im Prinzip noch gut, aber ob das noch zielführend ist, weiß ich inzwischen auch nicht mehr.
Wenn schon die Abteilungsleiter kündigen, sollte das allen ein Warnsignal sein. Leute mit immer mehr Arbeit zu beladen, verschiedene Richtungen zu gehen und keine klare gemeinsame Richtung.
Ernsthaft mal wieder versuchen, ein Unternehmen zu werden, in dem die Mitarbeiter und Führungskräfte gerne arbeiten. Dass das Unternehmen vor unglaublich großen Herausforderungen steht, schreckt die Vorgesetzten und Mitarbeiter zunächst überhaupt nicht ab. Aber wie dann mit den Leuten umgegangen wird, wie die Abteilungsleiter sich ausleben können, das ist das Entscheidende. Und hier gibt es so viele Geschäftsführer, die alle mitreden und mitmischen wollen...
Die Atmosphäre ist ok, das Büro ist eher durchschnittlich und mit Einführung der Präsenzpflicht (3 Tage die Woche) und einem offenen Sitzplatzkonzept sitzt man selten da, wo man eigentlich gerne sitzen würde oder wo man inhaltlich zusammen gehören würde.
Rezensionen im Internet sind im Keller..sowohl nach außen als auch nach innen ist das Image innerhalb des letzten Jahres so gesunken, das muss ein Unternehmen erst einmal schaffen, hier großen Respekt, wie man so viel verkehrt machen kann! Und als Antwort in den Rezensionen im Internet immer nur den gleichen Standardspruch zu bringen, hilft auch nur dann, wenn sich tatsächlich zügig etwas bessert.
Grundsätzlich flexible Arbeitszeit und Homeoffice an 2 Tagen die Woche. Das ist ok, aber nichts besonderes mehr. Vor einem Jahr hat sich das Unternehmen auch hier noch von anderen deutlich hervorgehoben.
Es wird im Rahmen Einiges angeboten, allerdings ist jetzt auch nicht so viel Geld vorhanden, dass jeder Mitarbeiter jedes Jahr super teure Weiterbildungen machen kann.
Hier muss man sagen, dass da Luft nach oben wäre, das ist auch im Unternehmen bekannt und einige Kollegen bleiben nicht des Gehaltes wegen in dem Unternehmen, sondern weil sie einfach gerne hier arbeiten und an das gemeinsame Ziel glauben.
Nun hat sich im Laufe des letzten Jahres die Atmosphäre im Unternehmen sehr verschlechtert und die Geschäftsführung tut ihr bestes, Abteilungsleiter zu verbrennen, Präsenzpflicht mit der Argumentation einzuführen, dass es andere große Firmen inzwischen ja auch wieder tun. Weihnachtsfeier gibt es im Büro mit Gulaschsuppe, also auch nichts Besonderes. Und wenn schon die Abteilungsleiter kündigen, sollten das Warnsignale genug sein, auch wirklich nach Ursachen zu forschen. Viele Leute bleiben sind nicht des Gehaltes wegen in dem Unternehmen geblieben und auch diese Gründe fallen mehr und mehr weg.
Es gibt ein Greenteam/Nachhaltigkeitsteam und es werden kontinuierlich Dinge versucht, um das Umweltbewusstsein zu erhöhen. Alles im Rahmen, das Unternehmen sticht da jetzt nicht hervor.
Ich habe noch nie ein Unternehmen gehabt, in dem die Leute gemeinsam so sehr an einem Strang ziehen und gemeinsam etwas bewegen wollen.
Der Umgang mit älteren Kollegen ist grundsätzlich gut, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es durch die sehr hohe Dynamik in dem Unternehmen irgendwann schwierig wird, dort mitzuhalten.
Hier kann ich nur von meinen Vorgesetzen reden, da ich die anderen nicht beurteilen kann. Aber in meiner Abteilung kann ich sagen, dass ich mir kein besseres Vorgesetztenverhalten vorstellen kann. Leider hat er, wie auch gerade einige andere Abteilungsleiter, gekündigt. Dies wird im Unternehmen zu einer sehr großen Kulturänderung führen und ich kann mir kaum vorstellen, dass es kurzfristig besser wird.
Noch vor einem Jahr hob sich das Unternehmen deutlich von anderen hervor und es war ein Platz, wo man gerne arbeiten wollte. Da hat sich die Geschäftsleitung allerdings jetzt große Mühe gegeben, dies zu ändern. Mit Erfolg. Jetzt kann man mit gutem Gewissen woanders arbeiten.
Alles notwendige vorhanden und die Kollegen sind jederzeit für einen da.
Hier habe ich mich sehr getäuscht. Der Abteilungsleiter versucht zwar, seine Mitarbeiter zu informieren. Von Seiten der Geschäftsführung allerdings kommt wenig bis gar nichts und vor allem keine klare Kommunikation und kein klarer Weg. Auch die Geschäftsführung verfolgt diverse Wege. Als Mitarbeiter ist es schwierig, sich da einzuordnen.
Hier kann ich nichts negatives erkennen, auch wenn die Geschäftsführung nur aus Männern besteht.
Unglaublich viele spannende Aufgaben...Es gibt super viel zu tun und man muss aufpassen, dass man nicht zu viel macht und vor allem, dass man auch die zielführenden Dinge macht.
Viel Potenzial ein richtig guter Glasfaseranbieter und toller Arbeitgeber zu werden; es gibt weiterhin tolle Benefits und der Kolleg*innenzusammenhalt ist klasse.
Niedriges Gehalt, durch neue Anwesenheitspflicht ist wirklich flexibles Arbeiten und eine gute Work-Life-Balance nicht mehr möglich. Für junge aber auch kreative Köpfe wird das Unternehmen so mehr und mehr unattraktiv.
Faire und angemessene Gehaltsanpassung, am besten durch ein einheitliches Gehaltsmodell. Wiederherstellung von individuellem, flexiblen und modernen Arbeiten. Kommunikations- und Informationsfluss muss deutlich besser werden. Es brauch ein zentrales, verbindliches Intranet in dem alle Informationen geteilt werden. Eine Geschäftsführung, die sich auf Ziele, Strategie und Kommunikation konzentriert und als gutes Beispiel voran geht und nicht alles mikromanagen will. Vertraut eurer Führungsmannschaft und den Mitarbeitenden.
Da zur Zeit viele Veränderungen auf einmal durchgeführt werden müssen, merkt man schon, dass einige Kolleg*innen von der Schlagzahl überwältigt und teilweise überfordert sind. Das schlägt auf die Stimmung und Arbeitsatmosphäre. Ich hoffe sehr, dass wir eher die Chancen sehen und es nicht zu einer "Mecker"-Kultur verkommt. Die Werte der GVG, Partnerschaftlichkeit, Kompetenz, Begeisterung und Perspektive sollten trotz vieler Aufgaben weiterhin im Fokus bleiben.
Durch einige schlecht ausgewählte Partner hat der Ruf des Unternehmens bei Kunden gelitten. Allerdings ist das Unternehmen echt bemüht das wieder wett zu machen und ist auf dem Weg besser zu werden.
Bei den Mitarbeitenden stand das Unternehmen recht gut dar. Klar, der Informationsfluss und die Kommunikation der Geschäftsführung ist stark verbesserungswürdig. Doch die Benefits und das freie Arbeitsumfeld hat dafür gesorgt, dass es insgesamt ein gutes Paket war.
Mit den neuen Regelungen und der immer mehr schwindenden Führung durch die Geschäftsführung, die immer mehr durch Kontrolle und nicht nachvollziehbare Anweisungen ersetzt wird, leidet das Image auch intern schon sehr. In meinem Bereich haben bereits 4 gute Kolleg*innen gekündigt. Noch nicht eine Stelle davon ist nachbesetzt.
Ich wünsche mir sehr, dass die Geschäftsführung sich mehr auf die Strategie und Kommunikation dessen konzentriert, als gutes Vorbild voran geht und die operativen Umsetzung den Bereichen überlässt anstatt selbst Lösungen zu finden, die sich gar nicht überall anwenden lassen.
Anfang des Jahres war es optimal möglich eine gute Work-Life-Balance herzustellen: Flexible Arbeitszeit; bis zu 100% Remote-Arbeit möglich; Freizeitraum, der bis zu 2 Stunden im Monat während der Arbeitszeit zur Verfügung steht und neben Kicker, Dart, Konsole und Leseecke auch einen Massagesessel bietet; 1x im Monat kommen Foodtrucks, die GVG lädt die Mitarbeitenden zum Essen ein; Duschen im Büro; Desk-Bikes.
Das war neben dem Kollegenzusammenhalt die GROßE Stärke der GVG. Doch mit der neuen Anwesenheitspflicht von 3 Tagen pro Woche im Büro ist der Vorteil dahin. Diese Freiheit hat das eher niedrige Gehalt gut ausgeglichen und viele motiviert. Jetzt häufen sich die Kündigungen und ohne Inflationsausgleich darf man zusätzlich noch Sprit verfahren, um dann im Büro in Team-Calls zu sitzen.
Weiterbildung sind hier theoretisch möglich. Es gibt eine interne GVG Akademie, in der Schulugen gebucht werden können. Leider hat seit knapp einem Jahr keine Schulung, für die man sich dort eintragen konnte, statt gefunden.
Allerdings wurde uns in unserer Abteilung ermöglicht an Messen und Kongressen teilzunehmen.
Bei Karrierechancen hat die GVG noch ein paar Hausaufgaben zu machen. Es gibt zur Zeit wenige bis keine Optionen in seiner fachlichen Orientierung Karriere zu machen sondern lediglich den Weg nach "oben" in die Führung. Da Führung eine eigene Profession ist, ist das kontraproduktiv.
Erfahrungen zeigen, dass Fachexperten selten Führungsexperten sind und eine steile Lernkurve nötig ist, die selten eintritt. Hier muss ebenfalls dringend dran geschraubt werden, sodass es Perspektiven für alle Rollen gibt ohne zwangsläufig in Führungs- sondern in guten Fachperspektiven zu landen.
Vor einem Jahr hätte ich es echt ausgewogen gefunden. Durch die freie und flexible Arbeitsgestaltung und die Benefits, die das Unternehmen bietet, konnte man über das unterdurchschnittliche Gehalt gut hinweg sehen.
Jetzt mit der neuen Anwesenheitspflicht, den dadurch zusätzlichen Fahrtkosten, dem eingeschränkteren Arbeiten und dann auch noch dem, im Vergleich, eher niedrigen Gehalt schwinden die guten Gründe hier zu bleiben. Die ersten guten Kolleg*innen gehen bereits.
Die GVG hat eine Nachhaltigkeitsstrategie und erstellt regelmäßig einen Nachhaltigskeitsbericht. Dazu gibt es bei der GVG ein Green Team, welches für solche Themen zuständig ist und auch schon viele Erfolge feiern konnte wie zum Beispiel die Umstellung auf nachhaltigen Öko-Strom-Anbieter; ein eigener Bienenstock bei der GVG; eine angepasste Reise-Richtlinie, die auf CO2-Vermeidung ausgerichtet ist; Ladesäulen für Elektroautos.
Negativ ist allerdings, dass die Geschäftsführung zwar das "Go" fürs Green Team, Ressourcen und Veränderungen gegeben hat, sie leider noch viel zu selten als Vorbild voran geht. Da wo zum Beispiel Mitarbeitende nicht mehr fliegen dürfen, gönnt sich die Geschäftsführung doch mal einen Flug. Sorry aber solche Regeln müssen dann auch für alle gelten und wir brauchen unsere Geschäftsführung, die als sehr gutes Beispiel voran geht.
Das ist hier das absolute Plus. Alle sind freundlich und hilfsbereit, jede*r nimmt sich Zeit für einen und es wird immer mit angepackt. Mal wird hier und dort stark aber sachlich diskutiert, dabei sind die meisten hart zur Sache aber weich zur Person. Bisher habe ich eine tolle Austausch- und Feedbackkultur wahrgenommen. An der ein oder anderen Stelle nehme ich auch mal ein Ego wahr, aber das ist die Seltenheit.
Auch diese Frage wäre besser durch eine*n ältere*n Kolleg*in beantwortet. Auch hier ist mir persönlich nichts negatives aufgefallen. In meinem Team sind Personen zwischen Anfang 20 und Mitte 50, die sich gegenseitig schätzen und sehr gut zusammenarbeiten. Ich mag den Mix, neue Ideen finden genauso Platz wie langfristige Erfahrungswerte.
Mein Vorgesetzer gehört zu den modernen Führungskräften, die wir im Unternehmen haben: Begegnet mir auf Augenhöhe, gibt mir Freiräume und Feedback, fordert und fördert mich. Ich werde über allmöglichen wichtigen Dinge rechtzeitig und regelmäßig informiert.
Leider sieht dies bei unserer Geschäftsführung anders aus. Hier festigt sich mehr und mehr das Gefühl, dass diese viel zu weit weg von Bedarf und Bedürfnissen der Mitarbeitenden entfernt sind und so immer wieder unverständliche Entscheidungen treffen, welche die aktuell anhaltende Unzufriedenheit nur noch weiter steigert. Wir entfernen uns immer mehr von gemeinsamen Zielen und es werden immer mehr "Kontroll"-Maßnahmen implementiert. Bald haben wir nur noch Leute, die "Dienst nach Vorschrift" machen, denn unsere guten, kreativen Köpfen, die Freiräume brauchen, um gut zu arbeiten, passen sich an und verlassen zur Zeit zahlreich das Unternehmen.
Die Arbeitsbedingungen waren anfangs mega: Moderne Hardware und aktuelle Software wie gute Zusammenarbeitstools. Durch Cloud-Dienste mobile und flexibel nutzbar. Hier konnte man sich seine Workflows gut selbst zusammen stellen und so eine tolle Work-Life-Balance herstellen. Tolle Konferenzräume und auch mobile Konferenz-Technik, die einfach über das Raumbuchungstool gebucht werden können. Besonders gefallen hat mir, dass ich mir fürs Homeoffice individuell meine Hardware aussuchen konnte.
Und dann kam die neue Anwesenheitspflicht. Mit einer Vorlaufzeit von 2 Wochen wurde die flexible Arbeit auf 3 Tage Anwesenheitspflicht vor Ort geändert, ohne passend zu erklären warum, ohne genügend und genügend größe Arbeitsplätze für die Teams im Office zur Verfügung zu stellen, ohne bestehende Prozesse mit Kolleg*innen aus anderen Bundesländern zu berücksichtigen, ohne die Auswirkung auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu beachten. Ab jetzt sitzen wir 3 Tage pro Woche im Büro in Video-Calls mit den Kolleg*innen, die 1h vom Büro weg wohnen. Was kommt als nächstes? Wieder Faxe und festes 9 - 17 Uhr?
Kommunikation und Informationsfluss sind hier aktuell echt die Achillesfersen des Unternehmens und zur Zeit wirklich gruselig. Da es kein zentrales Informationstool, gepflegtes Intranet oder nutzbare Suchfunktion über alle Tools gibt, muss man schon sehr genau wissen, wo man gucken muss, um informiert zu bleiben. Einiges liegt auf dem Netzlaufwerk, anderes in Teams Gruppen, wieder anderes nur im Confluence, dann gibt es noch SharePoints. Am informiertesten ist man noch um das LinkedIn Profil. So ist es, besonders für neue Mitarbeitende und auch für Führungskräfte, schwer an umfangreiche aktuelle Informationen zu kommen, um diese mit dem Team zu teilen. Das schlägt natürlich auch bei Projekten durch. So wissen dann ähnliche Vorhaben erst spät etwas voneinander oder Abteilungen und Fachexperten werden zu spät mit einbezogen. Es braucht dringend ein offenes, transparentes und verbindliches Intranet, damit es bestätigte Informationen gibt und nicht anhand von Gerüchten entschieden wird.
Diese Frage muss an unsere Kolleginnen gehen. Mir persönlich ist im Umgang mit weiblichen Mitarbeitenden nichts negatives aufgefallen. Ich kann aus meiner Position nicht bewerten, ob es einen Gender-Pay-Gap oder ähnliches gibt. Es gibt allerdings kein einheitliches Gehaltsmodell bei der GVG. Das Gehalt hängt somit also an den individuellen Verhandlungsskills, was wieder Platz für Unfairness zulässt und auch dafür sorgt, dass jede*r regelmäßig individuell nachverhandeln muss (Inflation, etc.). Hier wünsche ich mir definitiv mehr Transparenz und ein einheitliches Vorgehen für alle Kolleg*innen.
Hell yeah - die GVG ist so umfassend im Wandel, entwickelt Prozesse (weiter), führt neue Tools ein, findet neue Wege Gebiete und Kund*innen zu erschließen, will und muss skalieren. Da ist für jeden eine interessante Aufgabe bei. Allerdings ist das auch die Kehrseite: Es gibt zur Zeit viele Projekte und Vorhaben, nicht alle sind super aufeinander abgestimmt und einige Mitarbeitende sind davon überwältigt, anderen hingegen geht es nicht schnell genug. Dazu kommt, dass der Informationsfluss weit von optimal entfernt ist. Zusätzlich gab es auf dem Wachstumsweg auch hier und dort verbrannte Erde, die es wieder gut zu machen gilt. Doch all dies sind Punkte, die es anzugehen und voranzutriben sind. Ich sehe das definitiv als Chance und die Möglichkeit individuelle spannende Aufgaben für sich zu finden. Doch damit das passieren kann muss das Unternehmen weiterhin moderne Arbeitsbedingungen und Umfelder schaffen, und eben nicht, wie jetzt, moderne Zusammenarbeit durch klassische Kontrolle auswechseln.
So verdient kununu Geld.