1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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In meiner Position hatte ich die Möglichkeit, meine Aufgaben weitgehend selbstständig zu strukturieren und nach Dringlichkeit zu priorisieren, was ich als positiv empfunden habe. Die Gehaltszahlungen erfolgten zuverlässig, und Urlaubsanträge wurden in der Regel berücksichtigt. Diese Punkte haben zur grundsätzlichen Stabilität im Arbeitsalltag beigetragen.
Einige zentrale Themen wie Kommunikation, Transparenz und Gleichbehandlung wurden aus meiner Sicht nicht konsequent gelebt. Der Austausch mit der Führung war schwierig, und nicht alle Mitarbeitenden wurden gleichermaßen einbezogen oder unterstützt. Auch fehlten Weiterbildungsangebote und Entwicklungsmöglichkeiten. Insgesamt hätte ich mir mehr Wertschätzung, offene Kommunikation und eine stärkere Mitarbeiterorientierung gewünscht.
Eine offenere Kommunikation auf allen Ebenen sowie mehr Transparenz in Entscheidungen würden das Arbeitsumfeld deutlich stärken. Zudem wäre es wünschenswert, wenn allen Mitarbeitenden die gleiche Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegengebracht würde – unabhängig von ihrer Funktion oder persönlichen Nähe zur Führung. Auch ein besseres Verständnis für die Perspektiven der Mitarbeitenden und ein respektvoller, unterstützender Umgang im Alltag könnten das Betriebsklima nachhaltig verbessern.
Die Arbeitsatmosphäre war von Unsicherheit und Misstrauen geprägt. Konstruktive Kommunikation fand nur selten statt, Lob oder Anerkennung blieben weitgehend aus. Teamarbeit wurde nicht aktiv gefördert, was zu einem angespannten Miteinander führte.
Das Unternehmen hatte in der Vergangenheit ein solides Image. In den letzten Jahren war jedoch wahrnehmbar, dass externe wirtschaftliche Faktoren und interne Entwicklungen Spuren hinterlassen haben. Wie das Unternehmen heute von außen wahrgenommen wird, lässt sich schwer einschätzen – intern war ein gewisser Wandel im Selbstverständnis spürbar.
Leider wurde dem Thema Work-Life-Balance kaum Beachtung geschenkt. Der Standort war ungünstig gelegen und mit erheblichem Verkehrsaufwand verbunden. Unterstützende Maßnahmen wie flexible Modelle, Gesundheitsangebote oder Weiterbildungsinitiativen gab es nicht – hier wäre noch viel Luft nach oben gewesen.
Weiterbildungsangebote waren im Unternehmen kaum vorhanden. Externe Schulungen oder gezielte fachliche Förderung wurden nicht aktiv unterstützt. Auch interne Entwicklungsmöglichkeiten oder Karrierepfade gab es nicht – man blieb in der Regel in der Position, für die man ursprünglich eingestellt wurde.
Das Gehalt war – abhängig von der Position – unterschiedlich. Für einige Mitarbeitende mag es angemessen gewesen sein, insgesamt war die Vergütung jedoch eher durchschnittlich. Zusätzliche Leistungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld, Bonuszahlungen oder andere Benefits wurden nicht angeboten.
Im Unternehmen wurde der Fokus klar auf die täglichen Arbeitsabläufe gelegt. Themen wie Umwelt- oder Sozialverantwortung waren – zumindest nach außen hin – nicht sichtbar verankert. Ein aktives Engagement in diesen Bereichen war für mich nicht wahrnehmbar.
In einem kleinen Team sollte man eigentlich aufeinander zählen können – das war hier leider nicht immer der Fall. Während die Zusammenarbeit mit einigen Kolleg*innen gut funktionierte, gab es insgesamt wenig Miteinander. Konflikte blieben häufig ungelöst, was sich negativ auf das Arbeitsklima auswirkte.
Das Führungsverhalten war nicht immer nachvollziehbar. Es fehlte an klarer Kommunikation und fairer Behandlung aller Mitarbeitenden. Einzelne wurden sichtbar bevorzugt, während andere kaum Beachtung fanden. Insgesamt hätte ich mir eine transparentere, offenere und gleichberechtigtere Führungskultur gewünscht.
Die Rahmenbedingungen für die tägliche Arbeit waren grundsätzlich solide. Ausstattung und Arbeitsplatzgestaltung entsprachen dem Standard, ohne besondere Auffälligkeiten – weder im positiven noch im negativen Sinne.
Die Kommunikation im Unternehmen war stark abhängig von der jeweiligen Abteilung oder Person. Mit einzelnen Kolleginnen und Kollegen war der Austausch konstruktiv und funktionierte gut. Insgesamt fehlte jedoch ein offener und regelmäßiger Informationsfluss – insbesondere auf Führungsebene. Gespräche mit der Geschäftsführung waren kaum möglich, Rückmeldungen kamen selten oder gar nicht. Auch zwischen den Abteilungen gab es häufig Kommunikationslücken, was die tägliche Arbeit erschwerte.
Aus meiner persönlichen Sicht war die Gleichberechtigung im Unternehmen gegeben. Ich konnte keine systematischen Unterschiede in der Behandlung von Mitarbeitenden erkennen – weder hinsichtlich Geschlecht noch Alter oder Herkunft.
Ich habe in meiner Zeit im Unternehmen viel gelernt – teils durch eigene Initiative, teils durch praktische Erfahrungen. Wer den Willen mitbrachte, Neues zu lernen, konnte sich weiterentwickeln, auch wenn das nicht immer leicht war. Leider fehlte es an einer positiven Lernkultur: Rückhalt und Hilfsbereitschaft unter Kolleg*innen waren oft nicht selbstverständlich, was den Einstieg in neue Aufgaben deutlich erschwerte.