Red Flag für alle Werkstudierenden!
Verbesserungsvorschläge
1. Wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe.
2. Gleichbehandlung der Werkstudierenden untereinander.
3. Ans Arbeitsrecht halten und keine illegalen Versuche starten, den Werkstudierenden noch mehr Geld kürzen zu können.
4. Krankschriften, deren Dauer und insbesondere ärztliche Atteste und Testergebnisse akzeptieren.
Arbeitsatmosphäre
Da wir Werkstudierenden in einer Arbeitnehmerüberlassung für eine andere Firma (VBB) gearbeitet haben, lässt sich in diesem Punkt nur etwas über die Firma sagen, in der wir eingesetzt wurden. Hier war die Arbeitsatmosphäre im Gebäude des VBB und im Homeoffice durchaus angenehm.
Kommunikation
Die Kommunikation der Geschäftsführung mit uns war von oben herab, fordernd und äußerst anmaßend. Es wurde oftmals versucht, uns über den Tisch zu ziehen und sowohl lächerliche als auch schlichtweg illegale Forderungen uns gegenüber zu erzwingen. Bereits genommenen Urlaub zurückzahlen müssen, Arbeitsstunden entgegen unseren Willens reduzieren, nur nach geleisteten Arbeitsstunden zahlen, weil uns nicht genug Arbeitsstunden zur Verfügung gestellt werden konnten, obwohl wir mehr Arbeitsbereitschaft in unseren Verfügbarkeiten kommuniziert haben. Krankschriften/Atteste wurden nicht akzeptiert. Die Liste geht noch länger...
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter uns Werkstudenten im VBB war sehr vorbildlich. Wir haben uns bei weiteren Mätzchen der Geschäftsführung untereinander unterstützt und ausgetauscht. Was gefehlt hat war, dass wir uns untereinander nicht organisiert haben, um dem Einhalt zu gebieten.
Work-Life-Balance
Dadurch, dass wir zu wenig Arbeit bekommen haben, gab es zwar genug Freizeit, aber leider auch weniger Geld. Annahmeverzug war der Geschäftsführung (absichtlich) und einigen Kolleg:Innen (weil sie es nicht besser wissen konnten) leider ein Fremdwort.
Vorgesetztenverhalten
Wie schon im Punkt Kommunikation festgehalten, wurden wir ausgebeutet und ausgepresst wie Zitronen. Wusste eine/r von uns sich rechtlich zu wehren und drohte mit rechtlichen Konsequenzen, wurden die illegalen Machenschaften oder Forderungen fallengelassen. Aber nur für den Einzelfall. Letztendlich wurde es unter den Teppich gekehrt und ging mit anderen Werkstudierenden genau so weiter.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben beim VBB, bei dem wir eingesetzt wurden waren einfach, so wie monoton. Es war aber angenehm, mit den Kunden Gespräche zu führen und viele ihrer Probleme zu lösen.
Gleichberechtigung
Viele Arbeitsverträge beinhalteten völlig unterschiedliche Kündigungsfristen, so wie Probezeiten. Im Gegensatz zu den Festangestellten Mitarbeiter:Innen wurden wir nach 18 Monaten fallengelassen und erst nach 3 weiteren Monaten wieder eingestellt, um bloß nicht entfristet zu werden. Bis man rausfand, dass einige wenige Kolleg:Innen dieses Schicksal dann wohl doch nicht teilen mussten.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war niemals regelmäßig oder konstant in seiner Höhe. Annahmeverzug bei zu wenig verfügbarer Arbeit? Fehlanzeige!
Image
NIEMAND von uns Werkstudierenden hat gut oder neutral über H2 Personalmanagement GmbH, geschweige denn über die Geschäftsführung gesprochen. Das einzig gute daran, bei dieser Firma angestellt zu sein war es, mit dem VBB in Kontakt zu stehen und dort eingesetzt zu werden/zu arbeiten.
Karriere/Weiterbildung
Keinerlei Perspektiven, seitens H2. Nach dem Studium hatte man die Möglichkeit vom VBB als festangestellte Arbeitskraft übernommen zu werden.