Technisch spannende Themen – organisatorisch jedoch stark von Politik und Intransparenz geprägt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bewertung:
Die Arbeit bei H2APEX war fachlich durchaus interessant und bot viel Gestaltungsspielraum im technischen Umfeld. Gerade im Bereich der Projektarbeit konnte man Verantwortung übernehmen und sich fachlich breit entwickeln.
Positiv hervorheben möchte ich:
* spannende Zukunftstechnologien
* motivierte technische Mitarbeiter
* hohe Eigenverantwortung
* schnelle Lernkurven
* abwechslungsreiche Projekte
Leider standen diesen positiven Aspekten aus meiner Sicht zunehmend organisatorische und zwischenmenschliche Probleme gegenüber.
Die Unternehmensstruktur wirkte für die tatsächliche Unternehmensgröße teilweise unnötig hierarchisch und politisch. Entscheidungen wurden nicht immer transparent kommuniziert und Verantwortlichkeiten wirkten häufig unklar oder personenabhängig.
Besonders schwierig empfand ich:
* starke politische Dynamiken zwischen Führungsebenen
* fehlende offene Konfliktkultur
* wenig transparente Entscheidungswege
* teilweise fehlende Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern
* hohe Diskrepanz zwischen kommunizierten Werten und gelebter Realität
* "Nase"-Faktor trotz Low-Performer zählt mehr
Kritisches Feedback oder organisatorische Bedenken wurden aus meiner Sicht nicht immer als konstruktiver Beitrag verstanden, sondern teilweise eher als persönliche Kritik wahrgenommen.
Für Menschen, die:
* klare Verantwortlichkeiten,
* offene Kommunikation,
* ehrliches Feedback
und
* langfristigen strukturellen Aufbau
schätzen, kann das auf Dauer belastend werden.
Gleichzeitig möchte ich betonen, dass es dort auch viele engagierte und fachlich starke Kollegen gibt, mit denen die Zusammenarbeit menschlich und technisch sehr gut funktioniert hat.
Mein Eindruck ist daher kein pauschal negatives Bild des Unternehmens, sondern eher der Hinweis, dass zwischen technischem Potenzial und organisatorischer Reife noch deutliche Unterschiede bestehen.
