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H2FLY 
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2 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Starkes Team und hochinteressante Technik – strukturelle Defizite in Führung und Planung

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Kollegenzusammenhalt war außergewöhnlich stark und zählte zu den größten Stärken des Unternehmens. Die Mitarbeitenden waren hoch motiviert, unterstützten sich gegenseitig und identifizierten sich stark mit den fachlich sehr anspruchsvollen, zukunftsrelevanten Aufgaben im Bereich Luftfahrt. Gemeinsame sportliche Aktivitäten und Eigeninitiativen zur Förderung des Miteinanders wirkten sich spürbar positiv auf die Arbeitsatmosphäre aus. Die Aufgaben boten große technische Tiefe, Innovationsspielraum und fachliche Relevanz.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die größten Schwächen lagen aus meiner Sicht in Führung, Kommunikation und strategischer Planbarkeit. Entscheidungen wurden durch einen kleinen, über längere Zeit konstanten und -soweit ich das überblicken konnte - überwiegend männlich zusammengesetzten Führungskreis mit internen Meinungsverschiedenheiten geprägt, häufig ohne transparente Begründung oder nachvollziehbare Kommunikation. Prioritäten, Aufgabenbereiche und organisatorische Strukturen änderten sich sehr häufig, was zu Unsicherheit und eingeschränkter Mitgestaltung führte. Die starke Abhängigkeit von externen Investoren, Fördermitteln und dem US-amerikanischen Mutterkonzern prägte den Arbeitsalltag deutlich.

Verbesserungsvorschläge

Führungsqualität und Führungserfahrung sollten dem sehr hohen fachlichen Anspruch der Mitarbeitenden stärker entsprechen.

Arbeitsatmosphäre

Der Arbeitsalltag war geprägt durch Kreativität und Improvisation, erschwert durch kommunikative Schwierigkeiten und wahrgenommene Personalfluktuation. Die deutlichen Differenzen innerhalb der Führungsebene waren bis zu einfachen Angestellten wahrnehmbar. Es entstand der Eindruck, bei Präsentationen von Ergebnissen und Teammeetings ausführlich, ausdauernd und wiederkehrend die Relevanz des eigenen Jobs belegen zu müssen. Darüber hinaus waren die Zusammensetzung von Projektteams für mich mehrfach weniger anhand fachlich Gründe als viel mehr aufgrund persönlicher Präferenzen erklärbar. Das Engagement der direkten Vorgesetzten mehrerer Teams zur Verbesserung war eindeutig und klar erkennbar, obgleich ihr Einfluss in der Wirkung sehr begrenzt erschien.

Image

Extern präsentierte sich das Unternehmen professionell und visionär. Intern wurde die Situation deutlich nüchterner eingeschätzt. Die starke Abhängigkeit von Investoren, Fördermitteln und Entscheidungen des Mutterkonzerns führte aus Mitarbeitersicht zu Unsicherheit hinsichtlich der langfristigen Stabilität.

Work-Life-Balance

Die 40-Stunden-Woche ließ sich sehr flexibel gestalten. Individuelle Arbeitszeiten wurden auch von Führungskräften vorgelebt. Überstunden konnten grundsätzlich ausgeglichen werden, das erforderte jedoch mitunter Eigeninitiative. Zahlreiche Berichte aus verschiedenen Teams schilderten jedoch, dass Dienstreisen zum Mutterunternehmen in die USA häufig und teilweise sehr kurzfristig angeordnet wurden. Nach den geschilderten Erfahrungen war es zudem schwierig, die dabei entstehenden zusätzlichen Überstunden vollständig abzubauen. Einige Kolleg:innen schilderten, dass sie den Eindruck hatten, eine Ablehnung solcher kurzfristigen Reisen könne negative arbeitsrechtliche Folgen haben.

Karriere/Weiterbildung

Eine strukturierte Karriereplanung oder klare Weiterbildungsstrategie war aus meiner Sicht nicht erkennbar. Anforderungen an zukünftige Qualifikationen wurden kaum transparent kommuniziert.
Aufgabenbereiche änderten sich teils kurzfristig und deutlich.
Im Zuge organisatorischer Neuausrichtungen kam es nach meiner Wahrnehmung vereinzelt dazu, dass Aufgabenprofile, für die Personen mit einschlägiger Berufserfahrung eingestellt worden waren, kurzfristig entfielen – teils bereits innerhalb der Probezeit. Klare alternative Aufgabenperspektiven oder strukturierte Übergänge waren dabei nicht immer erkennbar. In diesem Zusammenhang endete das betroffene Arbeitsverhältnis. Dies verdeutlichte aus Mitarbeitersicht die geringe Planbarkeit von Rollen und Entwicklungsperspektiven. Auch andere Kündigungen erfahrener Fach- und Führungskräfte wurden intern wiederholt diskutiert. Diese Erfahrungen verdeutlichten für mich die geringe Planbarkeit von Rollen und Entwicklungsperspektiven.

Gehalt/Benefits

Die Gehaltsstruktur wurde als intransparent wahrgenommen. Dritten gegenüber das Gehalt zu nennen, war in meinem Arbeitsvertrag ausdrücklich untersagt. Gehaltsanpassungen erfolgten einmal jährlich und wurden nach meinem Eindruck mehr zentral vorgegeben als individuell verhandelt. Nach Aussagen von Kolleg:innen lagen die langjährigen Anpassungen selbst für als leistungsstark wahrgenommene Mitarbeitende knapp unterhalb der von vielen Mitarbeitenden wahrgenommenen Preisentwicklung. Insgesamt entstand der Eindruck, dass reale Kaufkraftverluste zumindest teilweise in Kauf genommen wurden. Unterschiede zwischen Mitarbeitenden in vergleichbaren Rollen waren intern schwer nachvollziehbar und wurden informell regelmäßig thematisiert, ohne dass sich daraus erkennbare Transparenz oder klare Kriterien ergaben. Zudem entstand in Gesprächen unter Mitarbeitenden immer wieder der Eindruck, dass die Vergütung im Vergleich zu benachbarten Großunternehmen als spürbar niedriger wahrgenommen wurde. Auch im Vergleich zu anderen Startups aus dem gleichen technologischen Umfeld, die bereits früh marktübliche oder überdurchschnittliche Gehälter etabliert hatten, erschienen die Vergütungsstrukturen eher nie

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der ökologische Anspruch im Bereich nachhaltiger Luftfahrt war hoch und nach außen sichtbar. Ein ausgeprägtes Sozialbewusstsein war nicht wahrnehmbar.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team war außergewöhnlich stark. Die Zusammenarbeit war von Respekt, Hilfsbereitschaft und persönlichem Engagement geprägt und kompensierte viele strukturelle Defizite.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Unternehmen war stark von jungen Mitarbeitenden und Absolvent:innen geprägt. Ältere, industrieerfahrene Fachkräfte waren kaum vertreten. Entsprechend ließ sich der Umgang mit älteren Kolleg:innen nur eingeschränkt beurteilen.

Vorgesetztenverhalten

Die technischen Führungskräfte verfügten über hohe fachliche Expertise aus der Forschung, jedoch aus meiner Wahrnehmung über begrenzte Erfahrung in industrieller Führung und Personalmanagement. Der Fokus lag häufig auf technischen Detailfragen, während klare Priorisierung und mittelfristige Planung (Wochen/Monate) fehlten.
Strategische Entscheidungen wirkten reaktiv und wurden stark von kurzfristigen Anforderungen des Mutterkonzerns beeinflusst. Abweichende fachliche Einschätzungen wurden nicht immer konstruktiv diskutiert. Von Mitarbeitenden erarbeitete Konzepte oder Zeitpläne blieben teils folgenlos.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung war anfangs gut, verschlechterte sich jedoch im Zeitverlauf. Wiederkehrende Probleme mit IT, Hardware, Netzwerk und Servern beeinträchtigten zeitweise die Effizienz. Die Behebung operativer Probleme (z. B. neuer Laptop, neue Software) dauerte aus meiner Erfahrung Wochen bis Monate.

Kommunikation

Langfristige Visionen wurden zwar ausführlich präsentiert, operative Entscheidungen jedoch häufig kurzfristig und intransparent getroffen. Aus meiner Wahrnehmung spielten organisatorische Änderungen über längere Zeit hinweg eine spürbare Rolle im Arbeitsalltag und wurden nach meinem Eindruck immer wieder auch in Mitarbeiterversammlungen angesprochen. Die Kommunikation erfolgte nach meinem Eindruck oft indirekt („Stille-Post-Effekt“), was unternehmensweit zu Unsicherheiten hinsichtlich Prioritäten, Rollen und Vorgehensweisen führte.

Gleichberechtigung

In der Personalabteilung, im Marketing und in der Verwaltung waren Wirken und Einfluss weiblicher Kolleginnen deutlich erkennbar, im technischen Bereich weniger und in der Führungsebene meiner Wahrnehmung nach beinahe gar nicht.

Interessante Aufgaben

Die fachlichen Aufgaben waren hochinteressant, anspruchsvoll und technologisch zukunftsweisend. Für technisch motivierte Mitarbeitende bot das Umfeld viel Raum für Eigeninitiative, Innovation und tiefgehende fachliche Arbeit.

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Mitarbeiten an revolutionärer Technik

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gesamtpaket und Inhalt der Arbeit.
Möglichkeit, die Zukunft der Luftfahrt grundlegend zu ändern.

Verbesserungsvorschläge

Damit Arbeiternehmer dauerhaft gehalten werden und zufrieden arbeiten können, sollten die Gehälter für vergleichbare Positionen ansatzweise ähnlich ausfallen.
Es sind viele Kollegen aus Großkonzernen hier und ich habe nicht das Gefühl, dass diese gleich entlohnt werden wie der Rest.

Work-Life-Balance

Home-Office, falls keine wichtige Präsenztermine anstehen, sind absolut kein Problem.
Keine Kernarbeitszeit, flexible Gestaltung möglich.

Kollegenzusammenhalt

Geniales Team, super Zusammenhalt, alle ziehen an einem Strang.

Vorgesetztenverhalten

Bodenständig und auf Augenhöhe.

Gehalt/Benefits

Kleines Startup und ernorm junges Entwicklungs-Unternehmen.
Kann man natürlich nicht mit Konzernen vergleichen.

Interessante Aufgaben

Pionierarbeit


Arbeitsatmosphäre

Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 6 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird H2FLY durchschnittlich mit 3,6 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt im Durchschnitt der Branche Maschinenbau (3,6 Punkte). 0% der Bewertenden würden H2FLY als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 6 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Interessante Aufgaben und Work-Life-Balance den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 6 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich H2FLY als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.