Arbeitgeberbewertung: Scheinwelt nach außen, Chaos und Willkür nach innen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kostenlose Übernachtungen und Vollverpflegung – allerdings nur für ausgewählte Lieblingsmitarbeiter.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlende Compliance, mangelnder Datenschutz, psychischer Druck auf Azubis und systematische Benachteiligung bestimmter Abteilungen.
Verbesserungsvorschläge
Zusammenfassung: Ein Unternehmen, in dem Vetternwirtschaft, Intransparenz und rechtliche Grauzonen an der Tagesordnung stehen. Wer nicht zum "inneren Zirkel" gehört, wird systematisch benachteiligt.
Kritikpunkte im Detail:
Ungleichbehandlung & Vergütung: Während die Verwaltung und Buchhaltung privilegiert behandelt werden, arbeitet das operative Personal am Limit und unterbezahlt. Beförderungen finden oft nur auf dem Papier statt, um Gehaltserhöhungen zu rechtfertigen, ohne dass die entsprechende Verantwortung übernommen oder eingefordert wird.
Arbeitszeit & Dokumentation: Systematische Manipulation von Arbeitszeiten (manuelle Plusstunden für Führungskräfte) steht im krassen Gegensatz zur Überwachung der einfachen Angestellten. Die Stempeluhr wurde zeitweise bewusst falsch eingestellt.
Umgang mit Auszubildenden: Azubis in der Küche werden unter Druck gesetzt und über ihre rechtlichen Möglichkeiten (z.B. Kündigungsrecht) falsch informiert, um sie im Betrieb zu halten.
Datenschutz & Compliance: Personalakten wurden wochenlang in unverschlossenen Räumen gelagert. Zudem wurden heimlich Videokameras installiert – ein massiver Vertrauensbruch und rechtlich höchst bedenklich.
Benefits & Verpflegung: Das Personalessen rechtfertigt den Sachbezugswert in keiner Weise (unbequem, ungesund). Gutscheine und Hotelübernachtungen werden willkürlich nach Sympathie verteilt, ohne steuerliche Erfassung oder Dokumentation.
Willkür im Krankheitsfall: Während einige Abteilungen Tage ohne Attest fehlen dürfen, herrscht bei anderen eine minutengenaue Überwachung und Druck bei Arztterminen. "Fiktive Todesfälle" für Sonderurlaub werden bei Lieblingen ignoriert, während andere ihren regulären Urlaub kaum nehmen können.
Administrative Mängel: Einarbeitung findet faktisch nicht statt. Arbeitgeberbescheinigungen und Urlaubsabgeltungen nach Kündigung werden monatelang verschleppt oder verweigert. Die Rechte von Minijobbern (Urlaubsanspruch) werden ignoriert.
Arbeitsatmosphäre
Ungleichbehandlung & Vergütung