Ich bewerte hier die Kulturstiftung Lübeck, an der die Stadt beteiligt ist.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt Sonderführungen zu neuen Ausstellungen, und die Arbeit ist körperlich nicht anstrengend. Das war es allerdings schon.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeit wird kaum angemessen gewürdigt. Wie schon gesagt, wurde ein Kollege stillschweigend entlassen, nur weil er krank war. Wäre er bei der Stadt angestellt, wäre er vermutlich noch bei uns. Hier zeigt sich der Unterschied deutlich: Städtische Mitarbeiter können offenbar krankfeiern und tun, was sie wollen, während Kollegen der Kulturstiftung(die mit zur Stadt gehört), die stets fleißig waren und dann plötzlich länger krank werden, ihren Job verlieren. Außerdem sollte man bedenken, dass Kollegen mit Mindestlohn den Inflationsausgleich viel dringender gebraucht hätten als die städtischen Angestellten – und nach dem Gleichheitsgrundsatz auch ein Recht darauf gehabt hätten. Wenn man dann noch erfährt, dass einige Mitarbeiter der Kulturstiftung im Büro den Ausgleich erhalten haben, die Niedrigverdiener jedoch nicht, hinterlässt das einen bitteren Nachgeschmack. Unter vorgehaltener Hand sind alle Kollegen nicht mehr zufrieden. Genau wegen dieser Unterschiede die gemacht werden.
Verbesserungsvorschläge
Siehe: Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsatmosphäre
Arbeit macht Spaß
Image
Unter der Hand ist niemand zufrieden
Work-Life-Balance
Alles Ok
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sie geben sich sozial engagiert, kündigen aber einen Kollegen der Kulturstiftung nach über 13 Jahren ohne ein Wort, nur weil er krank war. Zudem bekamen die städtischen Kollegen einen Inflationsausgleich, während wir von der Kulturstiftung – trotz gleicher Arbeit bei deutlich geringerem Lohn – nichts erhielten.
Kollegenzusammenhalt
Städtische Mitarbeiter halten sich für etwas Besseres als die Kollegen der Kulturstiftung, obwohl alle die gleiche Arbeit verrichten. Der Unterschied liegt nur darin, dass die Städtischen nach dem Tarif des öffentlichen Dienstes bezahlt werden, während die Kulturstiftung – zumindest die Aufsichtskräfte – nur Mindestlohn erhält und die Kassierkräfte kaum mehr. Viel Mobbing zwischen den beiden Gruppen.
Umgang mit älteren Kollegen
Man wird eingesetzt, als wäre man noch jung, doch dass man nicht mehr die gleiche Leistung wie jüngere Kollegen erbringen kann, wird kaum beachtet.
Vorgesetztenverhalten
Das hängt vom Museum ab. Manche Leiter sind wirklich nett, während es andere gibt, die weniger angenehm sind.
Arbeitsbedingungen
Soweit gut
Kommunikation
Man bekommt nur die nötigsten Informationen.
Gehalt/Benefits
Der Mindestlohn gilt für Aufsichtspersonal, während Kassenkräfte kaum höher entlohnt werden. Städtische Mitarbeiter erhalten ihre Vergütung gemäß dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).
Gleichberechtigung
Wie bereits erwähnt, gibt es eine unterschiedliche Behandlung zwischen städtischen Mitarbeitern und denen der Kulturstiftung.
Interessante Aufgaben
Täglich die gleichen Aufgaben, aber dennoch Abwechslung durch ständig wechselnde Besucher oder Veranstaltungen.