Viel Gutes, wenig Schlechtes
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr positiv waren die Bezahlung, die angebotenen Benefits sowie die kostenlosen Parkplätze.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Aus meiner Sicht gibt es einige Punkte mit Verbesserungspotenzial. Der Arbeitgeber präsentiert sich als sehr sozial, was für die Belegschaft auch zutrifft. Wenn man jedoch – wie in meinem Fall – nicht mehr Teil des Unternehmens ist, wirken manche Abläufe weniger sozial. Beispielsweise musste ich sehr lange darauf warten, dass die Arbeitsbescheinigung an die Agentur für Arbeit übermittelt wird.
Auch der Betriebsrat trat wiederholt mit dem Wunsch heran, der Gewerkschaft beizutreten, was teilweise als drängend wahrgenommen werden konnte.
Ein weiterer Punkt ist die fehlende Kommunikation im Vorfeld einer Kündigung sowie die Gestaltung des Kündigungsgesprächs selbst. Zudem wird die einmonatige, vollbezahlte Freistellung inklusive Urlaubs- und Überstundenabbau stark hervorgehoben, obwohl es sich meiner meinung nach, dabei um die gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsfrist handelt.
Verbesserungsvorschläge
Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber:
Ein wichtiger Verbesserungsbereich ist das Thema Kündigungsgespräche. Ich wurde in der Probezeit gekündigt und bis zum letzten Tag wurde mir kommuniziert, dass alles in Ordnung sei. Eine offenere Kommunikation im Vorfeld könnte helfen, mögliche Missstände frühzeitig zu klären, sodass beide Seiten davon profitieren.
Auch das Kündigungsgespräch selbst könnte mit etwas mehr Feingefühl gestaltet werden. In meinem Fall wurde ich zunächst nach meiner Selbsteinschätzung und der Arbeitsatmosphäre gefragt, anschließend wurde mir ein „Willkommen bei der HanseWerk“ ausgesprochen. Direkt danach erfolgte jedoch die Mitteilung der Kündigung durch die disziplinarische Führungskraft. Dieser abrupte Wechsel wirkte sehr überraschend und hätte sensibler gestaltet werden können.
Arbeitsatmosphäre
Sehr gute Atmosphäre; das Thema „Energie“ wird im Alltag wirklich gelebt.
Kommunikation
Die Kommunikation könnte besser sein, besonders für Mitarbeitende, die neu eingearbeitet werden. So lassen sich Probleme frühzeitig erkennen und vermeiden. Ohne regelmäßiges Feedback ist es schwierig, sich zu verbessern – wenn einem immer nur gesagt wird, dass alles gut ist, ändert man verständlicherweise wenig.
Kollegenzusammenhalt
Sehr gute Kolleginnen und Kollegen; viele sind gut eingespielt und nehmen jeden so, wie er ist. Konflikte oder Kritik werden allerdings eher zögerlich angesprochen, was manchmal Verbesserungen verzögert.
Work-Life-Balance
Work‑Life‑Balance:
Die Work‑Life‑Balance ist sehr gut, vor allem dank der flexiblen Gleitzeit.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten war insgesamt durchwachsen. Da es aus bestimmten Gründen einen Ersatz gab, möchte ich diesen Punkt nicht weiter vertiefen
Interessante Aufgaben
Es gab viele interessante Aufgaben und eine große Abwechslung im Arbeitsalltag.
Gleichberechtigung
Es machte insgesamt den Eindruck, dass eine sehr gute Gleichberechtigung gelebt wurde.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war völlig in Ordnung und respektvoll.
Arbeitsbedingungen
Gerade beim Arbeitsschutz wurde viel Wert auf hohe Standards gelegt. Die Vision Zero wird aktiv angestrebt – so ausgeprägt habe ich das in vorherigen Unternehmen nicht erlebt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gab hohe Bestrebungen, die Umwelt zu schonen. Auf Baustellen wurde der richtige Umgang regelmäßig kontrolliert, etwa beim Baumschutz oder anderen Umweltschutzmaßnahmen. Zudem wurde viel Wert auf ein stets freundliches Auftreten gegenüber Passanten und Kundinnen bzw. Kunden gelegt.
Gehalt/Benefits
Top
Image
Das Image wirkt insgesamt durchwachsen. Viele Kundinnen und Kunden reagieren verständlicherweise enttäuscht oder verärgert, etwa aufgrund von Baustellen oder langen Wartezeiten, die teilweise durch bürokratische Abläufe entstehen. Intern ist der Eindruck hingegen überwiegend positiv.
Karriere/Weiterbildung
Karriere und Weiterbildung waren regelmäßig Thema. Mit vorheriger Absprache der Führungskraft waren Weiterbildungen unkompliziert möglich.


