Wichtige und interessante Arbeit, aber leider zu viele negative Erfahrungen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexible Arbeitszeiten ohne feste Vorgaben
Unkomplizierte und kurzfristige Urlaubsplanung
Freundliche und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen
Wichtige Arbeit mit Mehrwert für die Gesellschaft
Zusatzleistungen wie Weihnachtsgeld und Jobticket
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hoher Zeitdruck und Vergleich mit anderen Mitarbeitenden
Wenig Anerkennung und Lob für individuelle Leistungen
Häufig wenig konstruktiver Umgang mit Fehlern und Kritik
Schlechte Kommunikation bei Änderungen von Arbeitsabläufen
Wenig Möglichkeiten zur fachlichen Weiterbildung und beruflichen Weiterentwicklung
Verbesserungsvorschläge
Überarbeitung der Arbeitszeiterfassung
Zeitlichen Leistungsdruck reduzieren
Mehr Wert auf konstruktive Kritik, Lob und die Anerkennung individueller Leistungen legen
Eine bessere Einarbeitung und klarere Vorgaben für Arbeitsabläufe schaffen
Die Rollen und Verantwortlichkeiten von Vorgesetzten klarer definieren
Regelmäßige Weiterbildungen und Möglichkeiten zur fachlichen Spezialisierung anbieten
Arbeitsatmosphäre
Eine gute Arbeitsatmosphäre kam nicht auf. Während meiner Anstellung gab es wenig bis gar kein Lob. Auch bei schwierigen Aufgaben gab es keine Anerkennung. Die Art und Weise, wie Kritik geäußert wurde, empfand ich teilweise als unangemessen und verletzend.
Die Erfassung der Arbeitszeiten empfand ich als sehr streng und detailliert. Ich persönlich hatte das Gefühl, dass sich auch andere Mitarbeitende unter Druck gesetzt gefühlt haben. Ich selbst hätte mir mehr Verständnis von meinen Vorgesetzten gewünscht.
Durch die für mich als streng empfundene Zeiterfassung, fühlte ich mich zusätzlich eingeschränkt, mich zwischendurch mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen.
Ich hatte das Gefühl, dass ich mich nicht richtig einarbeiten konnte. Ich habe mich am Anfang überfordert gefühlt.
Kommunikation
Ich war mit der Kommunikation nicht zufrieden. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich alle Informationen hatte, um eine ordentliche Arbeit zu machen.
Kritik wurde, wie bereits beschrieben, meines Erachtens zu häufig geäußert. Erfolge wurden aufgeführt, hierbei handelte es sich allerdings meistens um Erfolge des gesamten Unternehmens.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen waren alle freundlich. Bei Fragen wurde sich untereinander geholfen. Fehler wurden offen angesprochen und gemeinsam gelöst. Ein guter Austausch zwischen den Abteilungen war ebenfalls gegeben.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten konnten sehr frei eingeteilt werden. Feste Vorgaben gab es nicht. Urlaub konnte spontan beantragt werden und wurde während meiner Anstellung immer bewilligt.
Bei Notfällen konnten freie Tage problemlos beantragt werden.
Ich persönlich habe mich verpflichtet gefühlt, auch erkältet zur Arbeit zu kommen. Beim Thema Krankheit hätte ich mir persönlich ein besseres Gefühl im Umgang miteinander gewünscht.
Vorgesetztenverhalten
Der unmittelbare Vorgesetzte machte auf mich einen etwas überforderten Eindruck. Grundsätzlich hatte ich den Eindruck, dass er freundlich und kollegial sein wollte. Bei Fehlern oder Anmerkungen wurde aber meines Erachtens nicht souverän reagiert. Lob gab es meiner Meinung nach zu wenig. Klare Vorgaben, wie bestimmte Aufgaben erledigt werden sollten, fehlten mir. Ich empfand, dass Fehler zu stark kritisiert wurden. Bei Nachfragen wirkte der Vorgesetzte auf mich oft genervt. Er wirkte auf mich auch stark überarbeitet. Ich hatte das Gefühl, dass meine Verbesserungsvorschläge ignoriert wurden. Die Grenzen zwischen „Kollege“ und „Vorgesetzter“ waren meines Erachtens fließend, wodurch ein klarer Umgang miteinander erschwert wurde.
Der Geschäftsführer besuchte den Standort selten. Ich hatte den Eindruck, dass er nicht daran interessiert war, die Mitarbeitenden vor Ort persönlich kennenzulernen.
Interessante Aufgaben
Mein Aufgabenbereich lag vorrangig im Schreiben von Gutachten. Hierbei wurden die üblichen Programme (X-Ways, Word und Excel) verwendet. Grundsätzlich brachte jeder Fall neue Aufgaben mit sich, der Arbeitsablauf blieb aber sehr ähnlich.
Ich hätte mir häufiger die Möglichkeit gewünscht, mich technisch intensiver mit einzelnen Fällen auseinanderzusetzen. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass mir dafür nicht genügend Zeit zur Verfügung stand, um die Gutachten mit der von mir gewünschten Gründlichkeit abzuschließen. Da es sich bei den begutachteten Geräten teilweise um Beweismittel im Zusammenhang mit schweren Straftaten handelte, bereitete mir das Sorgen.
Gleichberechtigung
Frauen und Männer wurden gleich behandelt. Auch Personen mit Migrationshintergrund wurden fair und auf Augenhöhe behandelt.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich habe bei dem Umgang mit älteren Kollegen nichts Negatives feststellen können.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeit erfolgt in modernen und klimatisierten Büros. Die PCs sind neu und die Hardware ist gut auf die Aufgaben angepasst.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein spielte meines Erachtens am Arbeitsplatz keine große Rolle, weder im positiven noch im negativen Sinne.
Gehalt/Benefits
Die Firma zahlt meines Erachtens etwas unter dem Durchschnitt. Benefits wie Weihnachtsgeld oder ein Jobticket werden aber angeboten.
Image
Viele Mitarbeitende sind sehr stolz auf ihre Firma. Grundsätzlich ist die Außenwirkung gut und Kunden wie die Staatsanwaltschaft haben einen positiven Eindruck von der Firma. Leistungen werden von Außenstehenden gelobt.
Karriere/Weiterbildung
Aufgrund der Unternehmensgröße empfand ich die beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten als sehr begrenzt. Mir persönlich fehlte eine klare Perspektive, mich innerhalb des Unternehmens beruflich weiterentwickeln und höhere Positionen erreichen zu können.
