Nicht zu empfehlen!
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Relativ gutes Entgeld
- Urlaub von 30 Tagen (T-Zug rechne ich nicht, da er Tariflich ist)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Steht bei den Verbesserungen schon einiges
- Keine Führungskraft steht für seine Fehler ein oder gibt klare Ansagen
- Ständig braucht der Konzern einen eigenen Haustarifvertrag, da er so schlecht wirtschaftet
- Ganz klare Klassengesellschaft
Verbesserungsvorschläge
- Motivation der Mitarbeiter stärken
- Auf Vorschläge der Mitarbeiter eingehen
- "Vitamin B" reduzieren und Qualifiziertere in Führungspositionen zulassen.
- Mit Arbeiter/Einstellern mehr kommunizieren beim Kauf einer neuen Anlage, da so schon sehr viel Geld rausgeworfen wurde.
- Motorenfabrik und Components gleich behandeln
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist seit der wirtschaftlich schlechten Lage sehr schlecht. Angefangen, dass sehr viele junge Arbeiter gehen mussten und es von einer schlechten Nachricht in die nächste geht.
Die Mitarbeiter sind sehr demotiviert.
Kommunikation
Kommunikation ist ein rießen Problem, es wird oft nichts weitergegeben oder geändert. Will ja keiner einen Fehler zugeben, vorallem nicht in der Führungsebene.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist auf jedenfall da. Man merkt, dass alle im selben Boot sitzen.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance ist im Drei-Schicht-Betrieb nicht gut. Nachtschicht zerrt sehr an der Gesundheit. Dafür ist man oft unterm Tag Zuhause.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten in der Fertigung sind Leute, die im Wirtshaus besser aufgehoben sind. Ausdrucksweise und Auftreten ist nicht gerade professionell.
Sind zwar ein paar sympatische dabei, mit denen man über alles reden kann, aber Respekt hat man vor ihnen nicht.
Interessante Aufgaben
Aufgaben sind sehr eintönig. Bei jeder neuen Serie ist zwar wieder kurz umdenken gefragt, aber nach einer Stunde Arbeit ist dann alles gleich. Teile abhängen, Teile rein, Teile raus, messen, entgraten, und aufhängen. Das dann 400-1000 mal, ja nach Bauteil.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen werden etwas geschützt und die jungen Gesunden müssen die harte Arbeit machen.
Arbeitsbedingungen
Sehr schlecht. Temperaturen leicht über 36 Grad im Sommer, sehr dreckig, Öl und Schmierstoffe in der Luft.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird das nötigste unternommen
Gehalt/Benefits
Entgeld war gang okay. Sozialleistungen gibt es kaum welche
Image
Das Image ist nicht mehr gut. Kommt halt nicht von irgendwoher.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung gibt es so gut wie keine, vorallem in der Fertigung. Da muss man schon in einem Bereich wie Messraum oder Labor arbeiten.
Interne Bewerbungen sind auch nutzlos, da die Stellen oft unter der Hand weggehen und ein Arbeiter aus der Fertigung kaum Chancen bekommt aufzusteigen oder ins Büro zu gehen.