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Schmidt 
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Karriere/Weiterbildung
kununu Score: 3,1Weiterempfehlung: 60%
Score-Details

5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Arbeitgeber bei dem man gerne arbeitet.

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Eresing gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Gutes Arbeitsklima, Unstimmigkeiten gibt es überall mal. Hier werden Probleme angesprochen und gelöst.

Work-Life-Balance

Mobiles Arbeiten wird ermöglicht, um private Termine (z.B. Arzttermine) wahrnehmen zu können. Home Office ist nicht erwünscht, hier könnte der AG offener sein. Gleitzeitkonten vorhanden.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung möglich und erwünscht. Freistellung durch Arbeitgebee wäre wünschenswert.

Gehalt/Benefits

Gutes und angemessenes Gehalt + EdenRedKarte mit Sachbezug. Betriebliche Altersvorsorge möglich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Müll wird getrennt. Einsparpotential beim Papier- hier müsste die Digitalisierung weiter vorangetrieben werden.

Kollegenzusammenhalt

Die Kolleginnen halten zusammen, man hilft sich gegenseitig.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch ältere Kollegen und Kolleginnen können sich hier entfalten und weiterentwickeln.

Vorgesetztenverhalten

Offenes Ohr der Vorgesetzten für Probleme. Flache Hierarchie.

Arbeitsbedingungen

Schöne helle Büros mit höhenverstellbaren Schreibtischen und moderner Technik.

Kommunikation

Die Kommunikation untereinander funktioniert sehr gut.

Gleichberechtigung

Derzeit sind nur Frauen beschäftigt.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreiche Tätigkeit, die den typischen Aufgaben einer Hausverwaltung entspricht.


Image

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Täglich mit gutem Bauchgefühl zur Arbeit

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Eresing gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

wertschätzend, offen und ehrlich. Man Unterstützt sich gegenseitig.

Work-Life-Balance

Faire Gleitzeitregelung, sodass man Familie & Job gut unter einen Hut bekommt. Mobiles Arbeiten ist nach Absprache möglich. Klassisches
Homeoffice wird leider nicht angeboten, hier könnte die Geschäftsführung mehr mit der Zeit gehen.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung wird im Unternehmen grundsätzlich gefördert und ist ausdrücklich erwünscht. Es gibt eine gute Auswahl an Maßnahmen, die vom Unternehmen sowohl fachlich als auch finanziell unterstützt werden.
Kurze Online-Schulungen dürfen während der Arbeitszeit absolviert werden, was den Zugang zu Wissen erleichtert.

Kollegenzusammenhalt

Tolle Kollegen, viele unterschiedliche Persönlichkeiten, die dennoch gut miteinander arbeiten und an einem Strang ziehen. Man fühlt sich wie ein Teil eines Ganzen. Neue Kollegen werden herzlich aufgenommen.

Umgang mit älteren Kollegen

sehr wertschätzend.

Vorgesetztenverhalten

Faire und konstruktive Kritik, spürbare Wertschätzung, vor allem nach Wechsel direkter Führungskraft.

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind geräumig und neu eingerichtet, alle mit Fenster und Lüftungsanlage, höhenverstellbaren Schreibtischen, große moderne Küche. Momentan wird auf eine neue EDV umgerüstet.

Kommunikation

Es wird versucht, alle Mitarbeitende über alles Relevante zeitnah zu informieren, entweder durch Meetings, durch Emails oder persönlich.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist insgesamt fair und marktgerecht.
Allerdings gibt es bei den Sozialleistungen und Zusatzleistungen (Benefits) noch Luft nach oben. Während das Grundpaket solide ist, wären zusätzliche Angebote wie mehr Unterstützung bei der Altersvorsorge, flexible Benefits (z. B. Zuschüsse zu Mobilität oder Gesundheit), oder erweiterte Work-Life-Balance-Maßnahmen wünschenswert.

Gleichberechtigung

Hier arbeiten Menschen - alle werden gleichermaßen wertschätzend behandelt und respektiert.

Interessante Aufgaben

Große Bandbreite an Aufgaben einer typischen Hausverwaltung. Aufgaben gibt es mehr als genug, es wird nie langweilig und man lernt immer dazu.

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Ich kann nur von diesem Arbeitgeber abraten.

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Eresing gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles wurde schon genannt. Wer langfristig einen Job sucht mit Benefits, guter Arbeitsatmosphäre und Aufstiegschancen ist hier falsch.

Verbesserungsvorschläge

Eine fachlich und führungstechnisch qualifizierte Führungskraft, feste Meetingstrukturen, transparente Gehaltspolitik, klare Untrrnehmenswerte und Verbesserung des Umweltdenkens.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist kaum auszuhallten, völlig vergiftetes Arbeitaklima. Kritik zwischen Tür und Angel, Lob existiert quasi nicht

Image

Die hohe Fluktuation spricht sich auch bei den Eigentümern herum, die Führungsriege hat einen sehr negativen Ruf. Die Fluktuation ist extrem hoch, in nicht einmal 2 jahren 2 stellig, was in einem so kleinen Unternehmen sehr viel ist. Neue Kollegen werden schlecht eingearbeitet, bekommen dann aber auf den Deckel wenn sie alles nicht schnell genug können. Gute Mitarbeiter erkennen die Probleme schnell und gehen wieder, ein Einsehen des Arbeitgebers gibt es nicht, alle Schuld wird den Mitarbeitern in die Schuhe geschoben.

Work-Life-Balance

Unterirdisch, es gibt Gleitzeit, das wars. In der Theorie gibt es mobiles Arbeiten, dieses Luxus gönnt sich aber nur die Führungskraft, kein Mitarbeiter hat einen Laptop o.ä. Zuhause. Auch nur ein Tag zuhause arbeiten erfordert endlose Diskussionen, zumal kein Equipment zur Verfügung steht.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden angepriesen, in der Realität habe während meiner Zeit dort keinen Kollegen erlebt der eine Weiterbildung bekommen hat, wer diese machen will muss das in seiner Freizeit tun, der Arbeitgeber zahlt, stellt aber nicht frei. Karrierechancen gibt es nicht, mehr Arbeit und Verantwortung wird als Weiterkommen verkauft, mehr Gehalt gibt es dafür aber nicht.

Gehalt/Benefits

Gehälter sind ok, leider völlig intransparent wer warum welches Gehalt bekommt. Gehaltserhöhungen werden wahllos an bestimmte Mitarbeiter gegeben, ein System oder Zielvereinbarungen gibt es nicht. Mehr Geld ist reine Glückssache. Versprochene Gehaltserhöhungen werden nicht eigehalten. Es gibt die EdenRed card, das wars. Keine betriebl. Altersvorsorge, kein Bonus, kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Unterirdisch, aufgrund veralteter Prozesse verbringen die Mitarbeiter einen grossen Teil ihrer Arbeitszeit damit Seitenweise zu drucken, diese dann wieder einzuscannen und dann die Papiere wegzuschmeissen. Unendliche Papier- und Arbeitszeitverschwendung

Kollegenzusammenhalt

Es werden Leidensgemeinschaften gebildet. Ein Teamgefühl existiert nicht da von Führungsebene nichts dafür getan wird, zudem ist die Fluktuation extrem hoch, was ein Teambuilding fast unmöglich macht. Bestimmte Kollegen heizen täglich die schlechte Stimmung an durch lästern, schimpfen, streiten. Die Führungsriege tut nichts dagegen.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Team ist bunt gemischt, vom Azubi bis kurz vor dem Rentenalter, hier gibt es keine Unterschiede.

Vorgesetztenverhalten

Könnte ich 0 Sterne geben würde ich das tun. Wahlweise tut die Führungskraft nichts, lästert selbst über deren Chefs, hinterfragt Entscheidungen von oben oder gibt Tips an die Mitarbeiter wie diese Entscheidungen umgangen werden können. Vereinbarungen werden nicht eingehalten, ohne Vorwarnung werden meetings einberufen wo alle versammelt auf den Deckel bekommen. Fachlich ist die Führungskraft völlig unqualifiziert, kann fachlich selten die Mitarbeiter unterstützen. Es herrscht keinerlei Führungskultur, der Führungsstil schwankt ohne Vorwarnung zwischen Laissez fair und autoritär. Das Verhalten der Führungsetage ist absolut undurchsichtig und ohne roten Faden. Jeder Mitarbeiter wird mit anderen Maßstäben gemessen, je nachdem wie lang der Mitarbeiter im Unternehmen ist, ob er Kritik äussert oder privat mit der Führungsetage verbunden ist, sind bei dem einen Dinge ok, wofür der andere ermahnt wird.

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind geräumig und neu eingerichtet, alle mit Fenster und Lüftungsanlage. Höhenverstellbare Schreibtische. Die IT ist katastrophal, teilweise können Kollegen über Monate nicht richtig arbeiten da die PC veraltet sind, teilweise sind die Programme nicht mit der aktuellen Windows Version kompatibel. Eine Lösung wird nicht gefunden

Kommunikation

Gleich null, feste Teammeetings gibt es nicht, es gibt keine Feedbackgespräche, keine Kritik- geschweige denn Lobgespräche. Wenn kurze Gespräche statt finden zwischen Mitarbeiter und Führungskraft dann mit offener Tür, wahlweise wird der Inhalt des Gesprächs dann ins nächste Büro getratscht. Kollegen gehen von Büro zu Büro und lästern wahlweise über die Führungskräfte oder nicht anwesende Kollegen. Über ausgeschiedene Kollegen wird teilweise monatelang noch hergezogen

Interessante Aufgaben

Typische Aufgaben einer Hausverwaltung. Verbesserungsvorschläge sind allerdings nicht gewünscht


Gleichberechtigung

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Mehrfachbewertung

Arbeitgeber mit Möglichkeiten zur eigenen Weiterentwicklung und Weiterbildung

3,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Eresing gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich fühle mich hier sehr wohl.

Image

Das Image ist gut und entspricht der Realität.

Karriere/Weiterbildung

Es stehen jedem Mitarbeiter alle Möglichkeiten zur Weiterentwicklung offen. Hier stehen einem sowohl die Geschäftsleitung als auch die Geschäftsführung unterstützend zur Verfügung.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt entspricht der Tätigkeit. Es gibt seit kurzem eine Sachbezugskarte die monatlich, mit einer vom Arbeitgeber freiwilligen Zahlung, aufgeladen wird.
Betriebliche Altersvorsorge ist möglich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird, soweit möglich, digital gearbeitet um Papier zu sparen. Das ist in einer Hausverwaltung nicht immer möglich, vieles muss in Papierform zugestellt werden. Müll und Wertstoffe werden ordentlich getrennt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist sehr gut. Es ist ein gemischtes Team, mit individuellen Persönlichkeiten. Sicher „menschelt“ es zwischendurch, doch bei großem Arbeitsanfall packen alle mit an.
Bei den regelmäßigen Teamevents (4 pro Jahr ) lernt man sich kennen und schätzen.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Team ist gemischt. Alle Altersklassen vorhanden. Auch ältere Kollegen dürfen sich weiterentwickeln und werden geschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Flache Hierarchien. Konflikte werden offen angesprochen.
Die Kommunikation ist gut und erfolgt regelmäßig.

Arbeitsbedingungen

Die Büroräume sind hell und freundlich. Es gibt Einzelbüros mit höhenverstellbaren Schreibtischen, die auch im stehen genutzt werden können. Die Technik ist zeitgemäß. Jeder Mitarbeiter hat einen modernen Arbeitsplatz. Das eigene Büro kann mit mit persönlichen Gegeständen und Pflanzen eingerichtet werden.
Es gibt einen großen Gemeinschaftsraum mit einer Küchenzeile. Durch die Belüftungsanlage herrscht ein angenehmes Raumklima.

Kommunikation

Die Kommunikation wichtiger Themen klappt meistens recht gut. Wir Mitarbeiter haben regelmäßige Teammeetings um Arbeitsabläufe, das Zusammenspiel im Team und vieles mehr zu besprechen. Die Geschäftsleitung und Geschäftsführung holt uns regelmäßig mit Informationen und Neuigkeiten ab.
Vorschläge und Ideen sind willkommen.

Gleichberechtigung

Männer und Frauen haben die gleichen Möglichkeiten sich weiter zu entwickeln.
Die Geschäftsführung unterstützt dabei sehr.

Interessante Aufgaben

Die Tätigkeit ist sehr interessant, abwechslungsreich und es gibt immer wieder neue Herausforderungen zu meistern. Eigene Vorschläge und Ideen können eingebracht werden.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Ganz schlechtes Betriebsklima

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Eresing gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Im Nachhinein gesehen und bezogen auf die alte Geschäftsführung: Nichts.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Im Nachhinein gesehen und bezogen auf die alte Geschäftsführung: Alles.

Verbesserungsvorschläge

Es gibt seit kurzem eine neue Geschäftsführung. Wäre schon interessant zu wissen, ob die Gepflogenheiten der bisherigen MitarbeiterINNen schon durchschaut wurden oder ob man sich genauso täuschen lässt und die "Hintenrum-Mobbing-Kultur" nach wie vor "gepflegt" wird.

Arbeitsatmosphäre

Angenehmes Betriebsklima? War leider Fehlanzeige! So ein schlechtes Betriebsklima hab ich noch nirgendwo erlebt, heutzutage nennt man so etwas „toxisch“: Geprägt von fiesen, hinterhältigen KollegINNen, Egoisten, denen es komplett an Solidarität fehlte, dafür gab es hinterhältige Intrigen mit falschen Beschuldigungen, es wurde permanent geflüstert – immer hinter dem Rücken und über denjenigen/diejenige, der/die gerade nicht anwesend war, sei es der/die Kollege/in oder die Geschäftsleitung.
Leider hat die frühere Geschäftsleitung das nicht durchschaut, was für mich auf ganz schwache Menschenkenntnis und Personalführung schließen lässt.

Image

Damals lästerten die KollegINNen pausenlos über alles: Die Arbeit an sich, die Geschäftsführung, die Kunden, die Handwerker, die Makler, einfach alles. Das Image der Firma wurde meines Erachtens aber auch durch eigenes Verschulden der (alten) GESCHÄFTSFÜHRUNG ziemlich ramponiert, da man ohne Gespür für Menschen, nur dem schnöden Profit folgend, unterwegs war. Die Mieter waren egal, es galt ausschließlich, die Profite der Kunden (Hauseigentümer) permanent zu steigern, koste es was es wolle. Wir MitarbeiterINNen seien "nicht die Anwälte der Mieter", hieß es, wenn ein Mieter bspw. durch Corona und Arbeitsplatzverlust in Zahlungsschwierigkeiten gekommen war und seine Miete nicht pünktlich zahlen konnte, also: Kein Pardon, keine soziale Ader, knallhartes Durchgreifen, sollen die Mieter halt kündigen, wenn ihnen das Geld fehlt, es gibt genügend Mietinteressenten heutzutage.

Work-Life-Balance

Offiziell Gleitzeit, aber stetig steigende Arbeitsmenge (mehr Liegenschaften, mehr Mieterkündigungen, Mehrarbeit durch neue Pflicht-Checklisten/-Prozessbeschreibungen). Einen Flextag musste man am nächsten Arbeitstag büßen durch Überstunden, um wieder aufzuholen. Permanente Überstunden an der Tagesordnung - damit „der Laden läuft“ – zumindest geduldet von der Geschäftsführung.
Home-office? Bereits am Tag nach Auslaufen der gesetzlichen H. o.-Pflicht nach der Corona-Hoch-Phase war es nicht mehr gestattet, im H. o. zu arbeiten, obwohl jede/r eine komplette Laptop-Ausstattung daheim hatte. Nicht einmal im „Notfall“ – z. B. bei krankem Kind => keinerlei Rücksicht auf die Familie und gleichzeitig Mehrbelastung der KollegINNen im Büro. Es musste dann Urlaub oder ein Flextag genommen werden, wodurch die verbliebenen MitabeiterINNen Mehrarbeit hatten! Das war der Geschäftsführung aber egal. Denn: Großes Misstrauen, dass die MitarbeiterINNen daheim nichts tun anstatt zu arbeiten.
Urlaub: Auf keinen Fall durfte sich einmal Urlaub von Vertretungskollegen überschneiden = Problem bei kurzen Schulferien und –pflichtigen Familien! Der Haupturlaub im Sommer durfte max. 2 Wochen lang sein.

Karriere/Weiterbildung

Früher gab es wohl mal Weiterbildungsmöglichkeiten in Form von externen Schulungstagen. Aber zu meiner Zeit meinte die Vorgesetzte, das wäre nicht nötig, sie könne das genauso gut. Karriere kann man hier nicht machen, es gibt ja nur die Ebene der Liegenschaftsbetreuung, darüber die Geschäftsleitung.

Gehalt/Benefits

Bei späteren Vorstellungsgesprächen wurde mir bescheinigt, ich sei aber "schlecht bezahlt" gewesen! Kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, keine betriebliche Altersversorgung, kein Fahrtkostenzuschuss, nicht einmal die Möglichkeit auf 1 Home-office-Tag pro Woche, um Spritkosten zu sparen. Man "solle sich halt ein E-Auto kaufen", hieß es zur Ablehnungsbegründung!
Es gab einen Betriebsausflug und ein Weihnachtsessen, Kaffee und Wasser waren damals kostenlos.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gab eine Mülltrennung in der Kaffeeküche.
Aber: Mangels Erlaubnis zu Home-office-Tagen nach Auslaufen der H. o.-Pflicht unnötige CO2-produzierende und für MitarbeiterINNen kostspielige Fahrten von daheim ins Büro und zurück (Spritpreise gingen damals „durch die Decke“). Darauf angesprochen meinte die (alte) GESCHÄFTSFÜHRUNG, man könne sich ja ein E-Auto kaufen!??? Realitätsferner und dekadenter geht es kaum, wenn man die Gehälter der fast ausschließlich in TZ arbeitenden (überwiegend weiblichen) MitarbeiterINNen betrachtet!

Kollegenzusammenhalt

Alte Seilschaften hielten zusammen, neue KollegINNen wurden gemobbt, es wurde gelogen, "dass sich die Balken biegen" – das tut man sich ganz bestimmt nicht auf Dauer an.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Altersstruktur war relativ homogen unter der alten GESCHÄFTSFÜHRUNG (MitarbeiterINNen ca. zwischen 40 und Mitte 50). Das Problem waren unfaire, unkollegiale „alte“ (altgediente) Kolleginnen, die den (alten) Geschäftsführern auf der Nase herumgetanzt sind und die das nicht einmal durchschaut haben!

Vorgesetztenverhalten

Die alte Geschäftsführung m. E. keinerlei Personalführungskompetenz, da nicht gecheckt wurde, wie die KollegINNen sich untereinander verhalten: Mobbing wurde nicht erkannt, bewusstes Anschwärzen von KollegINNen nicht durchschaut, es gab ein gewaltiges „Vornherum“ und „Hintenherum“. Keine Einbeziehung der MitarbeiterINNen in Entscheidungen, „die GESCHÄFTSFÜHRUNG hat immer Recht“, auch wenn sie nachgewiesenermaßen Unrecht hat. Verhalten der alten GESCHÄFTSFÜHRUNG zu den Untergebenen wie gegenüber Kindern, denen man „die Leviten liest“. Absolut unmöglich und unprofessionell gegenüber fremden Menschen (also den Mitarbeitern).

Arbeitsbedingungen

Angenehme Einzelzimmer mit moderner Büroausstattung, Laptop-Home-office-Ausstattung für daheim (durfte nach Auslaufen der Pflicht-h.o.-Zeit nach Corona aber nicht mehr genutzt werden!!), schöner Aufenthaltsraum mit modernem Kaffeevollautomaten und Kühlschrank. Vollautomatische Raumbelüftung durch fest eingebautes spezielles Raumlüftungssystem.
Aber: Kein WLAN für MitarbeiterINNen! D. h. man brauchte unendlich viele mobile Daten im Monat, wollte man bspw. für sein Kind erreichbar sein oder in der Pause seine privaten E-Mails checken.
Parkplätze im Firmenhof, aber nicht genügend für alle, sondern nur für altgediente (unkollegiale) MitarbeiterINNen, die sich ein Recht auf einen ganz speziellen Parkplatz ausbedingt haben. Neue MitarbeiterINNen mussten sich gefälligst außerhalb einen Parkplatz suchen.

Kommunikation

Meine Erfahrung unter der früheren Geschäftsführung: Es wurden leider nicht alle Teammitglieder ins Boot geholt, als die komplette Struktur geändert wurde, so dass sich die alten KollegINNen außen vor gefühlt, die Neuerungen nicht mitgetragen und „hintenrum“ boykottiert haben. Das hat das Betriebsklima nachhaltig geschädigt und das Arbeiten war alles andere als angenehm, keine Chance auf guten „Team spirit“, stattdessen Grabenkämpfe. Gespräche über Problemthemen wurden von den Geschäftsführern immer nur mit jeweils einem Mitarbeiter besprochen, auch wenn es mehrere KollegINNen betraf, so dass es nie ein einheitliches Bild und eine gemeinsame Problemlösungsstrategie gab. Kommunikation ist das A&O und hier wurde sie leider komplett falsch geführt.

Gleichberechtigung

Es gab nur 1 männlichen Mitarbeiter, sonst nur Frauen, was generell für das Arbeitsklima nicht ideal ist. Aber wer außer Frauen ist schon so willig und beißt permanent die Zähne zusammen, um ein solches System wie das unter der alten Geschäftsführung dauerhaft auszuhalten?

Interessante Aufgaben

Hätte es gegeben, wenn die (alte) Geschäftsführung nicht die "Ober-Kontrollettis" gewesen wären, die alles und jedes noch so kleine Detail vorgeben und kontrollieren wollten. Völliges Misstrauen den MitarbeiterINNen gegenüber, selbst gegenüber AkademikerINNen, die über jahrelange Erfahrung in anderen Betrieben verfügten.

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