Menschlich gesehen eine Katastrophe
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das einzig gute am Arbeitgeber sind die Produkte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vorallem die Unehrlichkeit. Es ist einfach traurig was hier hinter den Kulissen vorallem aber nach den ersten 3 Monaten passiert.
Achja und dass sie einem bei Unterschrift des Aufhebungsvertrages auch noch über den Tisch ziehen wollen.
Verbesserungsvorschläge
Da ist meiner Meinung nach nichtsmehr zu retten. Keinerlei Menschlichkeit.
Arbeitsatmosphäre
Absolute Unmenschlichkeit. Ehrlichkeit ist hier Fehlanzeige und die Vorgesetzten lügen und lachen einem dreckig ins Gesicht. Verborgen hinter scheinbarer und angeblicher Hilfe, ist immer der Eigennutz. Sobald man mal einen schlechten Monat hat, wird man behandelt wie Schmutz unter den Fingernägeln.
Image
Teils teils. Heim und Haus ist für seine Qualität bekannt - aber auch für seine teils unverschämten Preise. Oft hört man von Kunden, das Reklamationen ewig dauern und sie unzufrieden mit Abwicklungen sind. Und diese sind definitiv kein Einzelfall. Man soll die Kunden dann mit neuen Produkten um den Finger wickeln. Und Preise werden nach Lust und Laune gemacht. Was aber nicht heißt dass es dann mehr auf dem Konto gibt.
Work-Life-Balance
Man sagt wenn man sich die Zeit frei einteilen kann, dann hat man eine großartige work-Life Balance - um aber die vorgeschriebene Quote zu erreichen, und um am Monatsende (Nach Krankenkasse, Steuerabzug und Rentenversicherung!) noch Geld zu haben um überhaupt was zu essen auf dem Tisch zu haben, arbeitet hier der Durchschnittsverkäufer von 8-19/20 Uhr. Manchmal auch Termine nach 20 Uhr.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen sind sehr mäßig gestreut. Hier gilt es sich alles selbst beizubringen. Wer Umsatz macht, wird mit Schulungen belohnt. Wer nicht verkauft, weil er keine Produktkenntnisse hat, dem werden teilweise Schulungen verweigert.
Gehalt/Benefits
Für das, wie man sich hier den Hintern aufreißen muss bei aktueller wirtschaftlicher Lage deutlich zu wenig. Sie versuchen mit „tollen“ Prämien bei Zielerreichung zu ködern, die man aber je nach Preis auch noch versteuern muss. Zusätzlich wenn man keine Ahnung von einer Selbstständigkeit hat, muss man sich selbst in Steuersachen und Versicherungsdingen einlesen. Hilfe kann man hier keine erwarten außer „geh zum Steuerberater“.
Kollegenzusammenhalt
Jeder backt hier seine eigenen Brötchen. Abgesehen von 1-2 Ausnahmen, will hier jeder nur von jedem profitieren. Reinste Ellenbogengesellschaft. Hier wird außerdem gelästert was das Zeug hält. Streit um Kunden ist nicht selten, beim Klinken putzen wird sich zerrissen - wer die Klingel gedrückt hat bekommt den Termin, ganz egal wer den Kunden letztlich angesprochen hat. Die Gebietgrenzen werden regelmäßig übertreten.
Umgang mit älteren Kollegen
Das einzige was ich gut finde.
Ältere eingesessene sind gut in der Gruppe integriert und in diesem Laden noch am menschlichsten.
Vorgesetztenverhalten
Unterste Schublade. Am Anfang solange man Geld bringt sind sie super freundlich. Lasst euch nicht täuschen. Hier sind alle Vorgesetzten nur am erreichen ihrer eigenen Zahlen interessiert. Es macht hier solange Spaß, bis man begreift dass eine Selbstständigkeit mehr ist als nur ein paar große Zahlen auf einem Auftrag.
Hilfe braucht man hier keine erwarten. Wenn es drauf ankommt lassen sie einen hängen wie kein zweiter.
Arbeitsbedingungen
Von 8-20 Uhr bei Schnee, Regen, Kälte und bei sengender Hitze. Mehr muss man nicht sagen.
Kommunikation
Die Vorgesetzten kommunizieren nur das was sie kommunizieren wollen. Wichtige Details werden oft ausgelassen, und wenn man Ehrlichkeit erwartet dann ist man hier sowieso falsch. Es wird immer so zurechtgebogen wie man es benötigt.
Gleichberechtigung
Verkäufer die Umsatz machen werden IMMER und ÜBERALL vorgezogen. Wenn jemand besser ist als du in Verkäufen im aktuellen Monat (und wenn es nur 1000€ Unterschied sind) lassen sie es dich spüren.
Interessante Aufgaben
Man kann im Vertrieb deutlich einfacher sein Geld verdienen als beim Klinken putzen.


