2 Mitarbeiter:innen, die bei Hein & Oetting Feinwerktechnik eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 2,2 von 5 Punkten.
Wir kümmern uns - leider hat sich nie jemand gekümmert.
2,4
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Industriemechaniker im Bereich Produktion in Hamburg gemacht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass auf pünktlichen Feierabend geachtet wird und dass es überall Hubwagen, Motorkräne und sonstige Hilfseinrichtungen gibt, damit man nicht schwer heben muss.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass man konsequent auf später vertröstet wird und dauerhaft Versprechen gemacht werden, die am Ende mit "nur noch eine Woche" oder "nur noch dieses eine Mal" gebrochen werden. Außerdem ist die Organisation mangelhaft, da selbst einfachste Aufgaben wie das Ausdrucken eines Arbeitszeugnis 2 Monate und eine Drohung mit rechtlichen Schritten benötigt hat.
Verbesserungsvorschläge
Weniger Sachen versäumen und ehrlicher sein.
Es ist okay zu sagen, dass es Ausbilder durch ein hohes Arbeitsaufkommen seiner Ausbildungspflicht nicht nachkommen kann. Es ist auch okay zu sagen, dass die Personalabteilung nicht in der Lage ist, im gesetzlichen Rahmen ein Arbeitszeugnis auszudrucken. Wenn man aber immer auf "später", "wir kümmern uns schon" oder "nächste Woche" vertröstet wird, fühlt man sich irgendwann nicht mehr ernst genommen.
Arbeitsatmosphäre
Der Arbeitsplatz ist angenehm temperiert, allerdings ist es sehr laut. Sonst ist die Atmosphäre angenehm.
Karrierechancen
Auf proaktive Nachfrage, dass man sich gerne weiterbilden möchte und man sogar passende Angebote dabei hat, wird mit "wir kümmern uns" beantwortet. Leider hat sich nie jemand gekümmert, sodass man in seiner position Festgefahren ist und das Gefühl hat, dass man sich nicht weiterentwickeln kann. Das ist sehr schade.
Arbeitszeiten
Es gibt zwar keine Gleitzeit aber wenn man mal etwas früher gehen oder später kommen möchte, ist das meist kein Problem, denn es gibt ein Zeitkonto. Wer möchte kann auch nur Spät- und teilweise auch Nachtschicht arbeiten.
Ausbildungsvergütung
Zwar minimal über der gesetzlichen Ausbildungsvergütung, allerdings weit unter dem Durchschnitt in der Region. Andere Betriebe zahlen bei gleicher Arbeitszeit deutlich mehr. Leider gibt es auch keine Boni bei guten Leistungen oder sonstige Sonderzahlungen.
Wenigstens wird die Vergütung pünktlich gezahlt.
Die Ausbilder
Der Ausbilder ist fachlich kompetent und stets bemüht sein Wissen weiterzugeben. Jedoch sind einige organisatorische Dinge offenbar so schwierig, dass in einem Zeitraum von 4 Monaten kein Berichtsheft gegengezeichnet wurde.
Das ist sehr schade, weil man sich natürlich auch irgendwann fragt, wie es denn mit den fachlich anspruchsvollen Themen weitergehen soll, wenn trotz Nachfrage noch nicht mal das Berichtsheft unterschrieben wird.
Spaßfaktor
Die Arbeit hat einen geringen Spaßfaktor und könnte relativ einfach deutlich Interessanter gestaltet werden. Z.B. durch gemeinsame Projekte in der Lehrwerkstatt.
Aufgaben/Tätigkeiten
Das erste Lehrjahr soll komplett in der Lehrwerkstatt verbracht werden. Diese Aussage finde ich sehr toll und auch wichtig, um die Grundlagen zu erlernen. Dort bestehen die Aufgaben zu einem großen Teil aus Feilen, Drehen, Fräsen und aufgrund mangelnder Struktur, trotz proaktiver Nachfrage, auch zu einem großen Teil aus Zeit absitzen.
Darüber hinaus bestehen die Tätigkeiten leider aus repetitiven Arbeitsabläufen und viel Putzen.
Trotzdem möchte ich die Idee mit dem Nachhilfeangebot positiv hervorheben. Ich finde gut, dass es sowas gibt, würde mir aber auch wünschen, dass der Ausbilder öfter dabei ist. Nur eine Stunde alleine lernen bringt wenig - Zumindest wenn die Auszubildenden noch nicht einmal das Thema verstehen - Schließlich ist eine Nachhilfe genau dafür da.
Variation
Neben sehr viel Feilen sind die Aufgaben eher Monoton. Wenn es welche gibt heißt es oft: "Auch wenn 80 Gewinde schneiden langweilig klingt, dürft ihr euch glücklich schätzen, dass man euch daran arbeiten lässt"
Das gibt einem das Gefühl, dass es wenig Variation in der Ausbildung bringt.
Respekt
Der Respekt unter den Kollegen ist gut. Man steht sich meistens auf Augenhöhe gegenüber. Jedoch haben gerade in der Anfangszeit einige Kollegen von der Ausbildung bei Hein & Oetting abgeraten und gesagt, man sei woanders besser aufgehoben
vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen mit uns zu teilen. Wir bedauern, dass Deine Ausbildung bei uns nicht Deinen Erwartungen entsprochen hat.
Eine fundierte Ausbildung liegt uns sehr am Herzen. Besonders im ersten Lehrjahr ist es uns wichtig, eine solide Grundlage zu schaffen, auf der später die abwechslungsreicheren und anspruchsvolleren Aufgaben sowie Weiterbildungen aufbauen können. Dass dies nach acht Monaten noch nicht voll erlebbar war, können wir nachvollziehen.
Gern möchten wir auf einige Deiner Punkte eingehen:
• Fördern und Fordern: Wir unterstützen unsere Azubis individuell, gleichzeitig müssen die Grundlagen sicher beherrscht und der Ausbildungsplan eingehalten werden. Dazu gehören auch Tätigkeiten wie Feilen oder Gewindeschneiden.
• Weiterbildungen: Diese bieten wir in der Regel nach Abschluss der Ausbildung an – dann auch in vielfältiger Form.
• Gemeinsame Aktivitäten: Wir organisieren regelmäßig Aktionen und Events, an denen auch ältere Auszubildende aktiv mitwirken – beispielsweise zur Begrüßung unserer neuen Azubis.
• Ausbildungsmeister: Dass er gelegentlich andere Aufgaben übernimmt, ist in einem mittelständischen Unternehmen kaum zu vermeiden. Den Großteil seiner Zeit widmet er jedoch den Auszubildenden.
• Kostenfaktor: Uns ist wichtig zu betonen, dass wir in die Ausbildung viel Zeit, Energie und Herzblut investieren. Die Arbeit in der Lehrwerkstatt dient nicht der Kostenersparnis, sondern dem Aufbau der erforderlichen Fähigkeiten – auch wenn manche Aufgaben dabei weniger spannend erscheinen.
Wir nehmen Deine Kritik ernst und sehen sie als Ansporn, unsere Ausbildung weiter zu verbessern. Gleichzeitig freuen wir uns, dass Du inzwischen einen Ausbildungsplatz gefunden hast, der besser zu Deinen Vorstellungen passt. Dafür wünschen wir Dir alles Gute und viel Erfolg auf Deinem weiteren Weg.
Michaela Ölschläger
Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
nicht für vernünftige Ausbildung geeignet, schlechte Bezahlung
1,9
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung in Hamburg abgeschlossen.
Lieber ehemaliger Kollege, ich bedauere es, dass du uns ein so schlechtes Urteil ausstellst. Du hast bei uns eine tolle Berufsausbildung mitgenommen, in der wir dir all das Wissen mitgegeben haben, dass zu deinem erfolgreichen Abschluss geführt hat. Auch wenn du dies vielleicht nicht wahrgenommen hast, so hat sich dein Ausbildungsleiter intensiv um dich persönlich gekümmert und ist auf deine spezifischen Belange eingegangen. Du hast den Arbeitgeber gewechselt und wirst dich vielleicht wundern, dass du das selbe erneut erlebst. Vielleicht beginnst du dann, die Dinge anders zu sehen und dich positiv einzubringen, denn davon lebt eine Gemeinschaft. Ich wünsche dir alles Gute. Beste Grüße Lars Reeder
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Basierend auf 2 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird Hein & Oetting Feinwerktechnik durchschnittlich mit 3.3 von 5 Punkten bewertet. 0 der Bewertenden würden Hein & Oetting Feinwerktechnik als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Basierend auf 2 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 2 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich Hein & Oetting Feinwerktechnik als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.