2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Weiterbildungen wurden nach meiner Erfahrung unterstützt und gefördert.
Wichtige private Termine konnten nach Absprache auch während der Arbeitszeit wahrgenommen werden.
Aus meiner Sicht sollten wiederholt geäußerte Beschwerden über das Führungsverhalten sorgfältig geprüft werden. Wenn mehrere Mitarbeitende ähnliche Erfahrungen schildern und Gespräche langfristig keine Verbesserung bewirken, sollte dies aus meiner Sicht Anlass sein, die Situation genauer zu analysieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Je nach Abteilung habe ich die Arbeitsatmosphäre unterschiedlich wahrgenommen. In der Abteilung Qualitätsmanagement empfand ich die Arbeitsatmosphäre jedoch als sehr schlecht. Nach meiner Erfahrung herrschte eine dauerhaft angespannte Stimmung. Ich hatte den Eindruck, dass Kritik oder Verbesserungsvorschläge nicht gerne geäußert wurden und sich viele Kolleginnen und Kollegen zurückhielten, wenn die Abteilungsleitung im Büro war. Auch lockere Gespräche fanden in dieser Situation kaum statt. Insgesamt habe ich mich dadurch im Arbeitsalltag nicht wohlgefühlt.
Home-Office ist möglich und private Termine (Arzt/Behörde) dürfen auch während der Arbeitszeit wahrgenommen werden
Mit vielen Kolleginnen und Kollegen hat die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert, auch abteilungsübergreifend. Ich habe die gegenseitige Unterstützung und Kommunikation in vielen Bereichen als positiv erlebt.
Gleichzeitig habe ich persönlich erlebt, dass hinter verschlossenen Türen negativ über andere Kolleginnen und Kollegen gesprochen wurde.
Meine Erfahrung mit dem Vorgesetztenverhalten in der Abteilung Qualitätsmanagement war insgesamt sehr negativ. Ich hatte wiederholt das Gefühl, vor anderen Teammitgliedern bloßgestellt zu werden und teilweise gemobbt zu werden. Außerdem hatte ich mehrfach den Eindruck, dass meine Aussagen verdreht oder anders dargestellt wurden.
Nach meiner Erfahrung wurden Erwartungen häufig erst im Nachhin kommuniziert, anstatt im Vorfeld klar vermittelt zu werden. Ich habe mehrfach um eine Einarbeitung sowie um Erklärungen zu den Prozessen gebeten. Trotz wiederholter Zusagen erhielt ich während meiner Beschäftigungszeit keine aus meiner Sicht ausreichende Einarbeitung. Gleichzeitig habe ich erlebt, dass eine andere neue Kollegin zumindest teilweise eingearbeitet wurde.
Ich habe diese Punkte auch gegenüber der Personalabteilung angesprochen. Aus meiner Sicht führte dies jedoch zu keiner spürbaren Verbesserung meiner Situation.
Insgesamt waren die Arbeitsbedingungen für mich sehr belastend. Ich hatte den Eindruck, dass Kritik oder Verbesserungsvorschläge in meinem Arbeitsumfeld nicht willkommen waren. Unter solchen Bedingungen habe ich zuvor noch nie gearbeitet.
Innerhalb des Unternehmens wurde über Entscheidungen der Geschäftsleitung nach meiner Erfahrung rechtzeitig informiert.
Nach meinem Ausscheiden aus dem Unternehmen musste ich trotz mehrfacher Nachfrage rund zwei Monate auf mein Arbeitszeugnis sowie ausstehende Auszahlungen warten.
durchschnittliches Gehalt
Gehalt
Ich habe die Arbeitsatmosphäre als sehr streng und unangenehm empfunden. Aus meiner Sicht wurde das Arbeitsverhalten der Mitarbeitenden sehr stark kontrolliert. Es wurde beispielsweise darauf geachtet und teilweise dokumentiert, wie lange Pausen dauern, wie häufig man die Toilette aufsucht oder wie oft man kurz auf das Handy schaut. Diese Form der Kontrolle hat bei mir zu einem ständigen Gefühl der Beobachtung geführt und das Arbeitsklima für mich deutlich belastet.
Hinzu kam, dass während meiner Zeit dort aus meiner Sicht deutlich zu wenig Personal vorhanden war. Dadurch entstand teilweise der Eindruck, dass man auch während einer Krankheit oder im Urlaub erreichbar sein bzw. Aufgaben erledigen sollte. Ich persönlich empfand es als sehr belastend, wenn trotz Krankheit oder Urlaub weiterhin die Erwartung bestand, sich um Arbeitsangelegenheiten zu kümmern.
Während meiner Zeit dort kam es zudem regelmäßig zu Kündigungen und Neueinstellungen. Ich hatte den Eindruck, dass sich viele Mitarbeitende in dieser Atmosphäre nicht wohlgefühlt haben.
Die Work-Life-Balance habe ich als sehr schlecht empfunden, eigentlich ging es aus meiner Sicht gar nicht. Ich hatte den Eindruck, dass erwartet wird, jederzeit für die Arbeit verfügbar zu sein, auch nach Feierabend, im Urlaub oder während einer Krankheit. Aufgrund der aus meiner Sicht zu geringen Personalbesetzung entstand zusätzlich der Druck, auch außerhalb der regulären Arbeitszeit für Arbeitsangelegenheiten zur Verfügung zu stehen.
Wenn man versucht hat, sich daran nicht zu halten und beispielsweise nach Feierabend nicht mehr erreichbar war oder im Urlaub bzw. während einer Krankheit nicht gearbeitet hat, wurde dies aus meiner Wahrnehmung negativ bewertet. Es entstand für mich der Eindruck, dass durch entsprechenden Druck vermittelt wurde, man müsse sich diesen Erwartungen und Anforderungen beugen.
Eine klare Trennung zwischen Arbeitszeit und Privatleben war für mich dadurch kaum möglich. Erholung und Freizeit wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend respektiert. Eine gesunde Work-Life-Balance war unter diesen Bedingungen für mich nicht gegeben.
Die Kommunikation habe ich als schwierig empfunden. Eigene Meinungen oder Kritik konnten aus meiner Sicht nicht immer offen geäußert werden, ohne dass man negative Konsequenzen befürchten musste. Ich persönlich hatte den Eindruck, dass bei abweichenden Meinungen teilweise indirekt mit einer Kündigung gedroht wurde.
Auch den Umgang mit Mitarbeitenden habe ich teilweise als unangemessen empfunden. Beispielsweise habe ich erlebt, dass eine Mitarbeiterin sich aufgrund wiederholter Kommentare ihres Abteilungsleiters zu ihrer Kleidung bzw. ihrem Outfit letztlich für eine Kündigung entschieden hat.