4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die strategische Neuausrichtung sollte ganz oben anfangen: Wenn die eigene Geschäftsführung intern bereits jeglichen Respekt vor dem eigenen Unternehmen und der Leistung der Belegschaft vermissen lässt und den Betrieb salopp als unprofessionell abtut, darf man sich über mangelnde Motivation an der Basis nicht wundern. Ein Unternehmen kann sich nur so professionell entwickeln, wie es von der Spitze vorgelebt wird. Mehr Ernsthaftigkeit, Wertschätzung und echtes Leadership statt zynischer Sprüche von oben wären ein Anfang.
Ein absoluter Traum für Fans von Psychospielen und passive-aggressiven Notizen an der Kaffeemaschine. Die Firma tut wirklich alles für ein faires Betriebsklima: Die Verteilung der Arbeit ist absolut fehlerfrei – wer schnell arbeitet, bekommt einfach doppelt so viel zu tun wie die Low-Performer, und das bei exakt gleichem Gehalt. Wenn man kurz vor dem Burnout steht, kann man sich aber am kostenlosen Obstkorb bedienen. Die braune Bananen spiegeln die Motivation der Belegschaft perfekt wider. Wellness für die Seele.
Reden die Mitarbeiter gut über die Firma? Nein, warum sollten sie auch. Stimmt das Image mit der Realität überein? Leider ja, denn der schlechte Ruf, den der Laden draußen am Markt hat, ist absolut hausgemacht und vollkommen gerechtfertigt. Die Kunden und die Konkurrenz sehen genau das Chaos, das wir täglich im Betrieb erleben. Hier wird versucht, ein sinkendes Schiff aufzuhübschen, aber die Fassade bröckelt an allen Ecken.
Vollkommen in Ordnung. Es gibt keinen Gruppenzwang, bis 20 Uhr am Schreibtisch oder in der Halle zu sitzen, nur um dem Chef zu gefallen. Wer pünktlich geht, erntet zwar ab und zu mal einen müden Spruch ‚Machst du heute halben Tag?, aber das war es auch. Der Urlaub kann meistens wie geplant konsumiert werden, solange nicht die halbe Abteilung gleichzeitig weg ist. Kein Wellness-Ressort, aber ein faires Geschäft: Zeit gegen Geld.
Transparente Kriterien für den beruflichen Aufstieg sucht man hier vergeblich. Leistung, Fachkompetenz oder Fleiß spielen bei der Vergabe von Führungspositionen oder Weiterbildungen so gut wie keine Rolle. Karriere macht hier primär, wer die richtige politische Nähe zur Chefetage pflegt und bedingungslos Ja sagt. Wer eine echte Persönlichkeitsentwicklung oder ehrliche Förderung sucht, geht hier komplett leer aus. Ein Trauerspiel für fähige Fachkräfte.
Das Gehalt stimmt am Ende des Monats und die Sozialleistungen sind in Ordnung. Das ist aber kein Verdienst einer großzügigen Firmenphilosophie. Die Wahrheit ist: Wenn die Führungsebene könnte, wie sie wollte, gäbe es hier Mindestlohn für alle. Man muss für jeden Euro hart kämpfen und jede Anpassung gleicht einer endlosen Verhandlung. Ein riesiges Danke geht an den Betriebsrat, ohne den das Gehaltsniveau hier komplett im Keller wäre.
Das grüne Gewissen des Unternehmens existiert ausschließlich im Hochglanzprospekt. In der Realität wird jede E-Mail dreimal ausgedruckt, Mülltrennung ist ein Fremdwort und das Wort ‚Klimaschutz‘ wird vermutlich nur verwendet, um im Sommer die Klimaanlage im Chefzimmer zu rechtfertigen. Von ‚Fair Trade‘ hat man hier höchstens mal im Fernsehen gehört. Hauptsache, die Fassade glänzt grün.
Der Zusammenhalt ist hier rein evolutionär bedingt: Man bildet Rudel, um nicht gefressen zu werden. Die Zusammenarbeit funktioniert blind, solange es darum geht, eine gemeinsame Verteidigungsstrategie gegen die unberechenbaren Ideen der Führungsebene zu entwickeln. Wer hier ‚ehrlich und direkt‘ ist, hat meistens schon die Kündigung eingereicht oder sucht den Nervenkitzel. Ansonsten gilt: Man lästert getrennt, aber man leidet vereint.
Sobald man eine gewisse Anzahl an Dienstjahren erreicht hat, gilt man im oberen Management nicht mehr als wertvoller Kollege, sondern nur noch als teurer Posten auf der Gehaltsliste. Die Erfahrung wird ignoriert, Förderung gibt es nicht, und man wartet gefühlt nur noch darauf, dass die Leute von alleine gehen. Ein Trauerspiel für jeden, der viel Herzblut in diesen Betrieb gesteckt hat
Ein ehrlicher und detaillierter Kommentar zu den genannten Punkte, insbesondere zum Konfliktverhalten und zu ‚realistischen‘ Zielen, würde leider die Community-Richtlinien von kununu sprengen. Da die Realität hier jegliche Satire überholt, überlasse ich die Details der Fantasie des Lesers. Wer einen Blick auf die Fluktuation wirft oder die Entscheidungen im Alltag miterlebt, braucht ohnehin keinen Text mehr. Die Sterne stehen für sich.
Wenn wir aktuell das Jahr 1996 schreiben würden, wären die Räume, die Computer und die Technik hier der absolute Meilenstein. Heute fühlt man sich eher wie in einem lebendigen Museum für IT-Geschichte und historische Betriebsstätten. Von ‚neuestem Stand der Technik‘ zu sprechen, grenzt an Realsatire. Belüftung und Lärmpegel erinnern im Sommer wahlweise an eine finnische Sauna oder eine Großbaustelle. Wer Sehnsucht nach Nostalgie hat, wird es hier lieben.
Einbahnstraße par excellence. Ergebnisse und Gewinne werden gefeiert, Probleme totgeschwiegen. Informationen, die man tatsächlich zum Arbeiten braucht, erhält man meistens erst dann, wenn das Kind schon im Brunnen liegt – garniert mit dem Spruch: ‚Das hätten Sie aber wissen müssen!‘. Wer Transparenz sucht, sollte lieber woanders anfangen.
Ein Blick auf die Besetzung der Führungspositionen beantwortet jede Frage im Bruchteil einer Sekunde. Das Thema Gleichberechtigung existiert hier primär als schönes Versprechen für die Firmenwebsite und das Marketing. In der gelebten Realität der Büros und Hallen regiert dagegen ein tief verwurzeltes, veraltetes Denken aus dem letzten Jahrhundert. Wer hier nach einer Auszeit zurückkehrt oder echte, moderne Wertschätzung sucht, ist schlichtweg im falschen Film.
Das System funktioniert nach dem fatalen Prinzip: Wer gute Arbeit leistet und schnell liefert, wird zur Belohnung mit den Aufgaben derer zugeschüttet, die den ganzen Tag erfolgreich Däumchen drehen, und das bei exakt gleichem Gehalt. Der viel beschworene ‚Einfluss auf die Ausgestaltung des eigenen Aufgabengebietes‘ existiert nicht. Man ist hier kein Gestalter, sondern reiner Mängelverwalter, der permanent das planerische Chaos der Chefetage ausbaden darf. Leistung wird hier nicht gefördert, sondern bestraft.
Leitendes Management, Kollegialität
Arbeitssicherheit, Identifikation mit Betriebsinteressen, Parkraumsiuation
Stärkung des Service und Instandsetzungsbereichs sowie und der Entwicklung