1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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Die Kund:innen
Besonders befremdlich empfand ich die Art und Weise der Kündigungsübergabe. Anstatt eine Kündigung auf dem üblichen professionellen Weg zu übermitteln, erschien der Vater des Geschäftsinhabers unangekündigt an meiner privaten Wohnadresse, um mir die Kündigung persönlich zu überreichen. Ein solches Vorgehen empfand ich als unangemessen und als Überschreitung der Grenze zwischen beruflichem und privatem Lebensbereich. Auch in einer schwierigen Trennungssituation sollte ein respektvoller und professioneller Umgang selbstverständlich sein.
Wünschenswert wäre eine Führungskultur, die von Respekt, Empathie und professionellem Verhalten geprägt ist. Dazu gehört für mich ausdrücklich auch, auf abwertende Äußerungen gegenüber anderen Personengruppen zu verzichten und eine diskriminierungsfreie Arbeitsatmosphäre zu schaffen.
Ebenso sollte die Geschäftsführung eine klare professionelle Distanz wahren und vertrauliche interne Angelegenheiten nicht mit Kunden besprechen. Über Mitarbeitende vor oder mit Kunden abfällig zu sprechen, ist für mich ein absolutes No-Go und schadet sowohl dem Vertrauensverhältnis innerhalb des Teams als auch der Professionalität des Unternehmens.
Ein guter Arbeitgeber sollte mit gutem Beispiel vorangehen: durch Wertschätzung, Diskretion, Verantwortungsbewusstsein und einen respektvollen Umgang mit allen Menschen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter oder persönlichem Hintergrund.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als wenig wertschätzend und teilweise belastend erlebt. Ein respektvoller, offener und konstruktiver Umgang auf Augenhöhe hat mir im Arbeitsalltag gefehlt.
Insbesondere von Seiten der Führungsebene hätte ich mir mehr Empathie, Verlässlichkeit und eine professionelle Kommunikation gewünscht. Anliegen und Kritik wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend ernst genommen. Dadurch entstand kein Arbeitsumfeld, in dem man sich als Mitarbeiterin wirklich willkommen, respektiert und unterstützt fühlen konnte.
Gerade in einem kreativen Beruf wie dem Friseurhandwerk sollte ein gutes Miteinander selbstverständlich sein. Fachliche Kompetenz allein macht noch keinen guten Arbeitgeber aus.
Die Work-Life-Balance habe ich als wenig zufriedenstellend erlebt. Eine verlässliche und vorausschauende Dienstplanung sowie ausreichend Rücksichtnahme auf persönliche Bedürfnisse hätten den Arbeitsalltag deutlich verbessert. Insgesamt fehlte mir das Gefühl, dass eine gesunde Balance zwischen beruflichen Anforderungen und Privatleben auch seitens des Arbeitgebers ernst genommen wird.
Beim Umwelt- und Sozialbewusstsein hätte ich mir mehr Konsequenz gewünscht. Nachhaltigkeit sollte nicht nur Teil des Markenauftritts sein, sondern sich auch in den täglichen Abläufen und im Umgang mit Mitarbeitenden widerspiegeln. Insbesondere soziale Verantwortung, faire Arbeitsbedingungen, Wertschätzung und ein respektvoller Umgang sollten einen ebenso hohen Stellenwert haben wie das äußere Erscheinungsbild des Unternehmens.
Der Zusammenhalt im Team war aus meiner Sicht ausbaufähig. Ein wirkliches Gefühl von gegenseitiger Unterstützung und gemeinsamem Miteinander ist bei mir nicht entstanden. Ich hätte mir mehr Kollegialität, Rückhalt und ein stärkeres Wir-Gefühl gewünscht. Gerade in einem anspruchsvollen und kreativen Arbeitsumfeld ist ein unterstützendes Team besonders wichtig.
Der Umgang mit erfahrenen und älteren Mitarbeitenden sollte aus meiner Sicht stärker von Wertschätzung und gegenseitigem Respekt geprägt sein. Langjährige Berufserfahrung und fachliche Kompetenz sollten als Bereicherung angesehen und entsprechend anerkannt werden. Unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven sollten Raum bekommen, anstatt sie zu übergehen. Ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe sollte unabhängig von Alter oder Betriebszugehörigkeit selbstverständlich sein.
Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich als wenig wertschätzend und teilweise respektlos erlebt. Ein Führungsstil auf Augenhöhe, geprägt von Vertrauen, Transparenz und konstruktiver Kommunikation, war für mich nicht erkennbar.
Mitarbeiteranliegen wurden aus meiner Sicht nicht angemessen berücksichtigt und Konflikte nicht professionell gelöst. Besonders enttäuschend war für mich der Umgang mit schwierigen Situationen und die fehlende Bereitschaft zu einem respektvollen Dialog.
Führung bedeutet für mich nicht nur, Entscheidungen zu treffen, sondern auch Verantwortung für das eigene Verhalten und das Arbeitsklima zu übernehmen. Hier sehe ich erheblichen Verbesserungsbedarf.
Die räumlichen und organisatorischen Arbeitsbedingungen habe ich als unzureichend empfunden. Der Arbeitsplatz befand sich in einem Durchgangsbereich, wodurch es häufig an Ruhe, Privatsphäre und einer angenehmen Arbeitsatmosphäre fehlte. Auch die hygienischen Gegebenheiten und die allgemeine Arbeitsplatzgestaltung hätten aus meiner Sicht deutlich verbessert werden müssen.
Ein angemessener Rückzugs- und Pausenbereich für Mitarbeitende war ebenfalls nicht ausreichend vorhanden. Insgesamt fehlte es an einer Arbeitsumgebung, die den Anforderungen an einen professionellen Salonbetrieb und den Bedürfnissen der Beschäftigten gerecht wird.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als wenig wertschätzend und teilweise belastend erlebt. Ein respektvoller, offener und konstruktiver Umgang auf Augenhöhe hat mir im Arbeitsalltag gefehlt.
Insbesondere von Seiten der Führungsebene hätte ich mir mehr Empathie, Verlässlichkeit und eine professionelle Kommunikation gewünscht. Anliegen und Kritik wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend ernst genommen. Dadurch entstand kein Arbeitsumfeld, in dem man sich als Mitarbeiterin wirklich willkommen, respektiert und unterstützt fühlen konnte.
Gerade in einem kreativen Beruf wie dem Friseurhandwerk sollte ein gutes Miteinander selbstverständlich sein. Fachliche Kompetenz allein macht noch keinen guten Arbeitgeber aus.
Beim Thema Gleichberechtigung sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf. Als einzige Frau im Betrieb hätte ich mir mehr Sensibilität für unterschiedliche Bedürfnisse und eine angemessene Infrastruktur gewünscht. Besonders die gemeinsame Toilettennutzung durch Mitarbeiter und Kunden empfand ich als unzureichend und wenig angemessen. Gleichberechtigung bedeutet für mich auch, dass die Bedürfnisse aller Beschäftigten unabhängig vom Geschlecht berücksichtigt werden und sich alle gleichermaßen respektiert und wohlfühlen können.
Das Friseurhandwerk bietet grundsätzlich ein abwechslungsreiches, kreatives und vielseitiges Tätigkeitsfeld. Aufgrund meiner langjährigen Berufserfahrung hätte ich mir jedoch mehr Möglichkeiten gewünscht, meine fachlichen Kompetenzen und kreativen Fähigkeiten einzubringen und weiterzuentwickeln. Das Potenzial des Berufs wurde aus meiner Sicht durch die organisatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen nicht optimal ausgeschöpft.