Nichts für hohe Ansprüche
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen sind soweit nett, es wird sich geholfen, die Vorgesetzten hören zu.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es kann nicht sein, dass das Personal 45 bis teils 50 Stunden die Woche arbeitet ohne zeitnahen Ausgleich in Freizeit. Auch wenn die Überstunden bezahlt werden ändert es nichts daran, dass man nach 10 Tagen durcharbeiten nur EINEN freien Tag hat, statt zwei. Hier sollte ggf. noch wirklich nachgebessert werden.
Verbesserungsvorschläge
"Entwicklung erfordert Mut". Mut bedeutet auch, auch mal Schritte zu gehen, die Fehlschläge sein können. Aber es wäre schon gut, wenn die Bürokratie abgebaut wird, Stichwort: Papierkram, Rundschreiben etc. Mit steuerlich absetzbaren Investitionen in die Digitalisierung könnte das Unternehmen auch für jüngere Interessant werden. Zudem sollte akkurater auf die Stunden geachtet werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre schwankt, je nach Position und Bereich. Grundsätzlich kann ich, von meinen Erfahrungen ausgehend, sagen: Die Atmosphäre hängt stark von den Kollegen ab, mit denen gearbeitet wird. Neben einer herzlichen Atmosphäre sind mir auch eiskalte Ignoranz begegnet.
Kommunikation
Die Kommunikation nach Oben ist generell gut und schnell. Unter den Kollegen schwankt es, je nachdem, mit wem man zusammenarbeitet.
Work-Life-Balance
Hier wirds komplizierter: Je nach Position und Stunden, je nach Position, merkt man leider schon, dass einige deutlich mehr Freiheiten genießen. Tatsächlich gab es wenig Anrufe oder Planänderungen, sodass ich das Leben Planen kann. Allerdings sind die kurzfristigen Arbeitspläne, die nur wöchentlich geplant werden, für die Zukunftsplanung wirklich schwierig.
Vorgesetztenverhalten
Gut und gleichzeitig schlecht. Die Vorgesetzten sind schnell greifbar, Probleme werden sich angehört, aber es folgten selten Konsequenzen. Da steht die Frage im Raum, ob die Vorgesetzten es aus Gewohnheit dulden, es wirklich nicht wissen (grade strukturelle Herausforderungen) oder gezielt wegschauen.
Interessante Aufgaben
Wer sich Aufgaben sucht und über den Tellerrand schaut, oder sich einfach neue Aufgaben selbst sucht, findet viele neue Aufgaben. Es kann aber auch damit Enden, dass einige die Theke festhalten und rumstehen, je nach Motivationspegel.
Gleichberechtigung
Wie die meisten Bäckereifachbetriebe wird der Verkauf von Frauen dominiert, geführt und geleitet. Man kann zu starken, unabhängigen Frauen hochschauen und viel von ihnen lernen, sofern man es möchte.
Arbeitsbedingungen
Für dein modernes Unternehmen sind die Ausstattungen relativ stehen geblieben. Es wird noch sehr viel mit Papier gearbeitet, Rundschreiben und ähnliches alles komplett in Papierform sowie auch die Dienstpläne, obwohl es sehr viele digitale Möglichkeiten und Alternativen gibt. Viele Abläufe machen relativ wenig Sinn.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung ist leider sehr optional. Papier, Pappe, Restmüll und Bio werden in einen Topf geworfen.
Gehalt/Benefits
Durch den Betriebsrat und Tarifverträge wird das Personal überdurchschnittlich bezahlt. Auch die Benefits sind völlig okay, aber nichts außergewöhnliches, welche nicht auch woanders zu finden sind. Allerdings werden Altverträge nicht berücksichtigt, sodass einige Leute, grade die älteren, da benachteiligt werden.
Image
An jedem Ort gibt es mindestens 2 bis 3 Filialen, das Netz der Filialen ist stark präsent. Allerdings reden die Mitarbeitenden intern nicht besonders gut über die Arbeitsbedingungen oder über den Arbeitgeber.
Karriere/Weiterbildung
Wer Karriere machen will, kann es auch schaffen. Allerdings ist die Leitung relativ dünn besiedelt, sodass auf einzelne Bedürfnisse der Weiterbildung nicht eingegangen werden kann.