Freundliche Kommunikation, aber unfaire Konditionen für Freelancer
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben ist, dass die Mitarbeiterin im Dialog sachlich blieb und letztlich eine Klärung möglich war.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wer als Freelancer arbeitet und eine zügige, unkomplizierte Abwicklung wünscht, sollte die Rahmenbedingungen genau prüfen, bevor er Aufträge annimmt.
Verbesserungsvorschläge
Ich habe für die Agentur kurze Zeit als selbstständige Fachberaterin / Promoterin gearbeitet. Die Kommunikation mit der jeweiligen Ansprechpartnerin war grundsätzlich freundlich, allerdings zeigte sich im administrativen Ablauf schnell, dass die Agentur stark auf Kontrolle und Formalitäten setzt, zum Teil über das im Vertrag Vereinbarte hinaus.
Problematisch empfand ich insbesondere die Zahlungsmodalitäten:
Das vertraglich festgelegte Zahlungsziel von 30 Werktagen (also rund sechs Wochen) ist für kurzfristige Promotion-Einsätze mit geringen Honoraren und bei Auslagen-Vorfinanzierung deutlich zu lang.
Zusätzlich werden Nachweise wie unterschriebene „Artikelerfolge“ auch dann verlangt, wenn gar kein Verkauf stattgefunden hat, eine rein formale Kontrolle ohne sachlichen Nutzen.
Die Nachbearbeitung, Diskussionen um Berichtspflichten und die verspätete Auszahlung der Honorare machten den Auftrag deutlich aufwendiger, als es der geringe Tagessatz und die Provisionsmöglichkeiten rechtfertigen.
