140 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
140 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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140 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Von einem international tätigen Unternehmen wie Heraeus hätte ich im Bewerbungsprozess deutlich mehr Professionalität und eine bessere Kommunikation erwartet.
Ich hatte mich vorab per E-Mail an HR gewandt, um die inhaltlichen Unterschiede zwischen zwei ausgeschriebenen Positionen im Bereich Assistenz der Geschäftsführung bzw. CFO-Unterstützung zu verstehen. Konkret wollte ich einschätzen können, welche Position stärker operativ und welche strategischer ausgerichtet ist, um eine fundierte Entscheidung darüber zu treffen, welche Rolle besser zu meinem Profil passt.
Die Antwort beschränkte sich im Wesentlichen auf die Empfehlung, mich auf beide Positionen zu bewerben, ohne meine eigentliche Frage näher zu beantworten. Kurz darauf waren beide Stellen nicht mehr ausgeschrieben. Als eine der Positionen später erneut veröffentlicht wurde, bewarb ich mich und erhielt bereits nach allerkürzester Zeit eine Absage.
Natürlich gehört es zum Recruiting, Bewerbungen abzulehnen. Was ich jedoch kritisiere, ist der Gesamteindruck des Prozesses: Wenn ein Unternehmen ausdrücklich Kontaktmöglichkeiten für Rückfragen anbietet, sollte man erwarten dürfen, dass konkrete Fragen zu den Aufgaben und zur Ausrichtung einer Position zumindest so beantwortet werden, dass sie bei der Entscheidungsfindung helfen. Eine pauschale Aufforderung, sich einfach auf beide Stellen zu bewerben, wird diesem Anspruch aus meiner Sicht nicht gerecht.
Auch die Absage nach nur einem Tag wirft für mich Fragen hinsichtlich der individuellen Prüfung meiner Bewerbung auf. Ob meine Unterlagen tatsächlich sorgfältig geprüft wurden, kann ich nicht beurteilen. Der zeitliche Ablauf hat jedoch nicht den Eindruck vermittelt, dass eine vertiefte Auseinandersetzung mit meinem Profil stattgefunden hat.
Mir ist bewusst, dass die Kommunikation vorab und die Bearbeitung meiner Bewerbung möglicherweise von unterschiedlichen Personen übernommen wurden. Meine Kritik richtet sich daher nicht pauschal gegen die gesamte HR-Abteilung, sondern gegen die von mir konkret erlebte Kommunikation und den Ablauf dieses Bewerbungsprozesses.
Insgesamt hätte ich von einem Unternehmen dieser Größe mehr Transparenz, eine bessere inhaltliche Beratung und einen professionelleren Umgang mit Bewerberinnen und Bewerbern erwartet. Ein wertschätzender Bewerbungsprozess zeigt sich schließlich nicht erst im Vorstellungsgespräch, sondern bereits darin, wie mit ernsthaftem Interesse und berechtigten Rückfragen umgegangen wird.
Aufgrund dieser Erfahrungen kann ich den Bewerbungsprozess bei Heraeus leider nicht weiterempfehlen.
Gespräch verlief sehr gut; direkt Austausch von konkreten Informationen plus Zusage zur nächsten Runde… dies ist nun 4 Wochen her. Zwei Follow-up Mails blieben unbeantwortet. Einziger Kontakt ist ein Werkstudent. Ein Anruf - dieser wurde weggedrückt. Das ist leider sehr schlechter Stil.
Die FK aus dem Topmanagement v. Heraeus "...wir melden uns Ende nächster Woche bei ihnen" ... mittlerweile sind 6 Wochen ohne Kontaktaufnahme, Feedback vergangen. Vermutlich wird HR unter diese Bewertung - wie auch bei anderen - drunter schreiben: "Lieber Bewerber, ihre Meinung ist uns wichtig, ... wir versuchen und täglich zu verbessern, ... blabla". Nichts wird passieren, weil man keine Lust hat sich zu verbessern.
Das Gespräch selbst verlief in einer angenehmen und professionellen Atmosphäre. Es wurden einige fachliche Fragen gestellt, beispielsweise zu bisherigen Produkten und dazu, wie ich bestimmte Aufgabenstellungen angehen würde. Die Fragen waren insgesamt fair und ich konnte sie aus meiner Sicht gut und umfassend beantworten.
Etwas schade fand ich, dass keine Führung durch das Unternehmen bzw. den potenziellen zukünftigen Arbeitsbereich vorgesehen war. Erst auf meine Nachfrage hin wurde dies thematisiert. Gerade bei einem persönlichen Vorstellungsgespräch vor Ort hätte ich erwartet, zumindest einen kurzen Eindruck vom möglichen Arbeitsplatz und Arbeitsumfeld zu erhalten.
Außerdem entstand bei mir dennoch zunehmend der Eindruck, dass meine Passung für die Position bereits relativ früh kritisch gesehen wurde. Unter anderem wurde ich gefragt, ob ich nicht eigentlich lieber in einer Entwicklungsposition arbeiten möchte. Dieser Eindruck entstand für mich weniger aufgrund der fachlichen Fragen, die ich aus meiner Sicht beantworten konnte, sondern vielmehr aus der grundsätzlichen Einordnung meines Profils. Eine solche Einschätzung ist natürlich legitim; ich hätte mir in diesem Fall jedoch einen offeneren Austausch darüber gewünscht, welche Aspekte meines Profils aus Sicht des Unternehmens nicht zur Position passen. Dadurch blieb bei mir im Nachhinein etwas der Eindruck zurück, dass das Ergebnis des Gesprächs bereits frühzeitig feststand.
Es gibt keine Verbesserungsvorschläge, denn mein Bewerbungsverfahren bei Heraeus in Hanau war hervorragend strukturiert und von Anfang an immer von einer transparenten Kommunikation geprägt.
Nach dem Einreichen meiner Bewerbung hat es zwar einen kleinen Moment gedauert, bis der Prozess anlief aber sobald der Erstkontakt jedoch hergestellt war, folgten die Einladungen zu den Gesprächen immer sehr zeitnah.
Besonders positiv hervorheben möchte ich die Zuverlässigkeit im weiteren Verlauf: Alle Rückmeldungen erfolgten stets genau wie versprochen – was in der heutigen Zeit leider keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Ich wusste dadurch zu jedem Zeitpunkt genau, wo ich im Prozess stehe.
Besonders beeindruckt hat mich aber die "menschliche Komponente". Die Gespräche waren fachlich tiefgehend und professionell, gleichzeitig aber von einer authentischen Herzlichkeit getragen. Es fand ein echter Dialog auf Augenhöhe statt, bei dem nicht nur meine Hard Skills, sondern auch der persönliche Fit im Vordergrund standen.
Für mich ist dieser Prozess ein tolles Beispiel dafür, wie ein moderner Großkonzern Professionalität im Business mit einer nahbaren und wertschätzenden Unternehmenskultur verbinden kann -> ich habe mich zu jeder Zeit ernst genommen und bestens "betreut" gefühlt.
Abschließend möchte ich ganz klar betonen, dass meine Bewertung auch genau so ausgefallen wäre, wenn ich keine Zusage erhalten hätte – denn unabhängig vom Ergebnis war dies einer der besten Bewerbungsprozesse, die ich in den letzten Monaten erleben durfte.
Ich habe das Gespräch als außerordentlich angenehm und professionell empfunden. Auf alle meine Fragen wurde offen und ausführlich eingegangen. Besonders positiv fand ich, dass ich auch den zukünftigen Arbeitsplatz sowie einen Teil des Team kennenlernen konnte. Das hat meinen bereits sehr guten Eindruck zusätzlich bestätigt. Aus meiner Sicht gibt es für den Bewerbungsprozess aktuell keinen wesentlichen Verbesserungsbedarf.
Manche Arbeitgeber verlangen von Bewerbern die eierlegende Wollmilchsau – bekommen aber selbst die einfachsten Recruiting-Prozesse nicht auf die Reihe.
67 Tage bis zur Standardabsage. Respekt! In der Zeit hätten andere Unternehmen mehrere Bewerbungsrunden durchgeführt und den neuen Mitarbeiter bereits eingearbeitet. (Haben sie hier garantiert auch, aber halt 1 Prozess-Schritt vergessen)
Für Bewerber gilt deshalb: Kommt innerhalb von 14 Tagen keine positive Rückmeldung, hakt den Prozess gedanklich ab und investiert eure Zeit lieber in Unternehmen, die wissen, dass Recruiting keine Brieffreundschaft ist.
Mein Eindruck: Hier wurde der Stapel der pendenten Bewerbungen irgendwann dem Azubi zur Abarbeitung übergeben. (Steht ein Audit bevor???) Anders lässt sich diese Reaktionszeit kaum erklären.
Ich hatte den Eindruck, dass es viel darum ging herauszufinden, ob Bewerber und Job wirklich zusammenpassen. Also alles sehr wertschätzend und positiv.
So verdient kununu Geld.