Hidden Champion mit viel Gestaltungsspielraum und spannenden Projekten
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Ein Arbeitsplatz mit Sinn. Hier wird an Projekten gearbeitet, die weltweit Wirkung haben
- Hidden Champion mit familiären Strukturen
- Beeindruckende Technik und Unternehmensgeschichte
- Viel Gestaltungsspielraum
- Spannende Projekte
Insgesamt geht der Weg in Richtung Zukunft und Veränderung statt Stillstand. Mit Projekten wie HK2027 werden verschiedene Unternehmensbereiche sukzessive optimiert.
Auch positiv: Immer mehr junge Leute kommen ins Unternehmen und treiben Veränderungen voran.
Besonders hervorzuheben sind die tollen Firmenfeiern: Sommerfest, Weihnachtsfeier, Erlebnis- oder Gesundheitstage, Gala und auch Mitarbeiterausflüge sorgen für besondere Erlebnisse.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Gehalt unter Marktniveau, kein IG-Metall-Tarif
- Überstunden werden nicht bezahlt, Erwartungshaltung zu Mehrarbeit
- Aufstieg oft nach Betriebszugehörigkeit statt nach Qualifikation/Eignung
- Ausstattung teilweise veraltet: Laptops schwach, keine Diensthandys bzw. Zwei-Klassen-Kultur (iPhones nur für Führungskräfte)
- Büros und Besprechungsräume könnten moderner sein
- Weiterbildungsmöglichkeiten ausbaufähig
- Networking-/After-Work-Formate fehlen
- Manche Mitarbeiter, die offensichtlich fehl besetzt sind, werden mitgetragen, statt konsequent gegengeprüft oder ersetzt zu werden
Verbesserungsvorschläge
- Gehaltsstruktur DRINGEND anpassen
- Offenheit für New-Work-Ansätze erhöhen
- Networking stärker fördern: After-Work-Events oder ähnliche Formate fehlen bislang und könnten das Miteinander noch mehr stärken
- Konsequenter von leistungsschwachen Mitarbeitern trennen
- Weiterbildungsmöglichkeiten ausbauen
Arbeitsatmosphäre
Insgesamt sehr angenehm und kollegial. Sowohl im Team als auch abteilungsübergreifend. Man wird gegrüßt, kommt ins Gespräch und spürt ein Miteinander, auch auf dem Firmengelände.
Image
Das Image hängt stark davon ab, wen man fragt. Manche sagen spöttisch: „Beim Herrenknecht, da knechtet man.“ Persönlich habe ich aber überwiegend positive Eindrücke gesammelt. Die Marke Herrenknecht ist weltweit als Technologieführer sehr angesehen. Als Arbeitgeber ist das Image nach außen eher mittelmäßig: Es gibt durchaus Kritikpunkte, die intern spürbar sind.
Work-Life-Balance
40h Woche, 30 Tage Urlaub.
Überstundenkonto bis 50h - davon können 6 zusätzliche Gleitzeittage genommen werden. Das ist gut, aber ausbaufähig.
Schade ist, dass Überstunden darüber hinaus nicht bezahlt werden.
Karriere/Weiterbildung
Das interne Training Center existiert, das Angebot ist jedoch ausbaufähig. Externe Tools wie Udemy/ LinkedIn Learning oder Sprach-Apps fehlen. Eigeninitiative wird unterstützt, wenn man aktiv nachfragt.
Was interne Aufstiege angeht, fällt auf, dass viele Führungspositionen eher nach Betriebszugehörigkeit besetzt werden als nach Eignung oder Qualifikation. Oft rücken Mitarbeiter einfach nach, wenn eine Leitung in Rente geht oder kündigt, auch wenn sie menschlich oder fachlich vielleicht nicht die beste Wahl sind.
Gehalt/Benefits
Hier gibt es viel Luft nach oben. Ein IG-Metall-Tarif wäre wünschenswert, mit meiner Qualifikation könnte ich in anderen Unternehmen deutlich mehr verdienen. Immerhin gibt es Weihnachts- und Urlaubsgeld, was positiv hervorzuheben ist.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ziemlich hoch, sowohl in Projekten als auch im internen Bewusstsein.
Kollegenzusammenhalt
Im Team und auch abteilungsübergreifend sehr gut. Klar gibt es mal Spannungen, aber der Umgang ist respektvoll und wertschätzend.
Umgang mit älteren Kollegen
Sehr wertschätzend. Langjährige Mitarbeiter werden gefeiert, teils mit Vorstand und Geschäftsführung persönlich.
Auch Rentner sind zur Weihnachtsfeier eingeladen. Der Mitarbeiter hat insgesamt einen hohen Stellenwert bei Herrenknecht.
Fun Fact: Je niedriger die Personalnummer, desto mehr wird damit intern mit einem Augenzwinkern „geflext“.
Vorgesetztenverhalten
Ich fühle mich bei meinem Vorgesetzten sehr wohl: Er gibt dem Team viele Freiheiten, ist jederzeit erreichbar und im Umgang angenehm. Man kann mit jedem Anliegen auf ihn zukommen. Insgesamt eine junge, vertrauensvolle Führung auf Augenhöhe, flexibel, respektvoll und zugleich locker.
Arbeitsbedingungen
Büros könnten moderner sein, und es fehlen teilweise Besprechungsräume oder Einzelkabinen. Renovierungen laufen Schritt für Schritt.
Bei der Arbeitsausstattung gibt es Unterschiede: Diensthandys werden nicht generell gestellt, und wenn, dann oft einfache Android-Modelle. Hochwertige iPhones sind in der Regel Führungskräften vorbehalten. Die Laptops könnte zudem etwas leistungsstärker sein.
Kommunikation
Deutlich spürbar, dass die interne Kommunikation über Mitarbeiter-App, Intranet und Mailings bemüht ist, die Belegschaft über Projekte, Neuigkeiten und Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. Wichtig bei der Unternehmensgröße.
Gleichberechtigung
Ich habe keinerlei Benachteiligung erlebt. Internationale Teams sind selbstverständlich. Frauen in Führungspositionen sind (noch) selten, was aber eher ein gesamtgesellschaftliches Thema ist.
Interessante Aufgaben
Extrem vielfältig. Kein Arbeitstag vergeht, ohne dass ich etwas Neues lerne. Besonders positiv ist, dass ich persönlich sehr viel Einfluss auf die Ausgestaltung meines eigenen Aufgabengebiets habe.


