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Herrenknecht 
AG
Bewertung

Viele Leute die meckern aber keinen Vergleich haben

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Herrenknecht AG in Schwanau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass der Chef immernoch mit den normalen Mitarbeitern spricht und in der hinsicht auf dem Boden geblieben ist.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gleitzeit könnte je nach Bereich etwas ausgebaut werden. Diese starre Struktur: Wir arbeiten von 6:00Uhr - 14:45Uhr ist überholt.

Dann lieber Teams bilden. Wer arbeitet von 6:00Uhr - 14:45Uhr, 7:00Uhr bis 16:45 oder gar 8:00Uhr - 17:45Uhr.

Dadurch würde man mehr Leute am Arbeitsmarkt ansprechen. Gerade auch Leute die Kinder zur Kita bringen müssen.

Großes Thema auch: Es gibt Bereiche in denen man mit der deutschen Sprache nicht weiter kommt. Durch Mischen von Menschengruppen unterschiedlicher Kulturen dafür sorgen dass es keine Abteilungen gibt wo beispielsweise nur franösischsprachige Mitarbeiter sind: Kranbau oder nur russischsprachige Mitarbeiter.

Verbesserungsvorschläge

Weiter an den Strukturen arbeiten. Läuft aktuell in eine gute Richtung. Prozesse vereinfachen.
Mehr auf Automation setzen. Es werden immer weniger Arbeiter nachkommen.

Image

Das Image ist nur so schlecht weil die Meckerer alle beeinflussen und alles schlecht reden. Es gibt zick Leute die 20-35 Jahre dabei sind. So schlecht kann die Firma ja dann nicht sein.

Work-Life-Balance

Wie nahezu jeder andere Betrieb der nicht gewerkschaftlich organisiert ist, hat der Betrieb 40h. Im Gegensatz zu früher hat sich aber viel verändert. Es wird nun nicht mehr nach Überstunden, Samstagsarbeit oder gar Sonn- und Feiertagsarbeit verlangt. Sondern es wird gefragt und aktiv organisiert mit unterschiedlichsten Methoden. Vor 15 Jahren undenkbar.

Karriere/Weiterbildung

Egal was man machen will es wird einem zugehört und wenn es für die Firma lohnsenswert ist auch unterstützt. Sei es Meister, Techniker Weiterbildung oder gar ein Studium. Selbst Quereinstieg in andere Bereiche ist möglich.

Gehalt/Sozialleistungen

Ich kann die Meckerer nicht verstehen. Das Gehalt passt exakt zur Region. Was viele immer beanstanden ist dass wir weniger verdienen als jemand der gewerkschaftlich organisiert ist. Das ist so auch richtig.

Nur vergessen die Leute auch immer, dass die gewerkschaftlich organisierten Beiträge bezahlen an die Gewerkschaften leisten müssen.

Das Risiko von Kurzarbeit ist auch nennenswert höher. Und dann hat man nur noch 68% des Nettolohns.

Darf ich hier daran erinnern, dass Herrenknecht in seinem 50 jährigen bestehen noch NIE Kurzarbeit hatte.
Die Leute haben ein Überstundenkonto das 180h umfasst. Alles darüber wird direkt ausbezahlt.
Das muss man sich vorstellen. der Unternehmer muss den Lohn von zick Mitarbeiter über 180h zurückhalten.
Die Firma steht top da.

Man hat es selbst in der Hand ob man mehr verdienen möchte. Einfach 180h voll machen und dann mehr raus haben.

Selbst wenn es der Firma schlecht gehen würde, hätte man noch mehr als 4 Wochen seinen vollen Lohn.

Andere Firmen haben 20-80h Überstundenkonten. Und zum Teil Regelungen dass man zuerst Summe x an Stunden im Monat leisten muss bevor der Überschuss aufs Konto gutgeschrieben wird.

Auch die Benefits sind top.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Einfach top. Seitdem die Umstrukturierung im vollen gange ist wird kräftig standardisiert. Einheitliche Reiniger ohne schädliche Zusatzstoffe. Mülltrennung noch mehr im Fokus. Prozesse und mit einbeziehen der Personen die es betrifft.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier muss ich ehrlich sagen, ich habe schon von einigen Mitarbeitern der Babyboomer Generation mitbekommen, dass sie aktuell aufs Abstellgleis gestellt wurden oder gar degradiert wurden. Privilegien die sie sich über Jahre erarbeitet wurden, wurden entzogen.

Vorgesetztenverhalten

Gibt immer noch die Provilierer die nach oben hin gut da stehen wollen aber immer noch nicht kapiert haben dass sie eigentlich nur die "Sandwitchmänner" sind und nichts bewirken können.

Bei jüngeren Vorgesetzten merkt man schon sehr dass sie Führung aktiv während ihrer Weiterbildung genossen haben und diverse Methoden anwenden können und auch wollen.

Die alt eingesessenen sind weiterhin mit der Brechstangenmethode unterwegs. Was sich zum Glück aber biologisch im laufe der Zeit regelt.

Arbeitsbedingungen

Gibt es nichts zu beanstanden. Es wird regelmäßig geschult, weitergebildet und alles was man benötigt bereitgestellt.

Das habe ich in anderen Firmen schon anders erlebt. Beispielsweise, keine Investitionen in ergonomisches Werkzeug. Werkzeug von zu hause mitbringen weil es besser war als auf der Arbeit usw.

Man muss halt auch zu den Schulungen gehen. Es bringt nix wenn der Vorgesetzte Termine aushängt, alle nochmal informiert und man dann nicht hingeht. Aber auch hier ist trotzdem der Vorgesetzte schuld.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreich in jeder Hinsicht. Auch nicht starr. Wenn man über Jahre die selbse Aufgabe hat und ins gespräch geht weil man doch mal was anderes machen möchte, kann man durch Jobrotation dies tun. Wichtig ist, dass man kommuniziert. Ja, exakt dass was von den meisten Stellen an den Vorgesetzten kritisiert wird, sollte man selbst auch tun.


Arbeitsatmosphäre

Kollegenzusammenhalt

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Nicole Stulz, Human Resources (HR)
Nicole StulzHuman Resources (HR)

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

vielen Dank für Dein ausführliches und ehrliches Feedback! Es freut uns sehr, dass du die positiven Entwicklungen in unserem Unternehmen wahrnimmst und schätzt.

Besonders toll finden wir Dein Feedback zu den Arbeitsbedingungen & Aufgaben, der Karriereentwicklung und dem Umwelt-/Sozialbewusstsein - dass du hier die volle Punktzahl vergibst, zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Auch deine Einschätzung zu Gehalt und Sozialleistungen ist sehr wertvoll für uns. Du bringst wichtige Punkte zur Stabilität unseres Unternehmens und den Benefits auf den Punkt, die oft übersehen werden.

Zu deinen konstruktiven Verbesserungsvorschlägen:

Arbeitszeitmodelle:
Wie bereist von Dir erwähnt hat sich in den letzten Jahren viel verbessert, was die Work-Life-Balance betrifft. Im Werk arbeiten wir im Schichtmodell, das ist für die Produktionsabläufe wichtig und sorgt für einen reibungslosen Betrieb - wir verstehen aber den Wunsch nach mehr Flexibilität und prüfen fortlaufend, ob wir uns hier verbessern können.

Sprachvielfalt und Integration:
Als internationaler Konzern mit Mitarbeitenden aus vielen unterschiedlichen Herkunftsländern ist uns eine offene und integrative Unternehmenskultur besonders wichtig. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Integration weiter zu fördern.

Wir freuen uns sehr über Deine insgesamt positive Bewertung und Deine konstruktive Anmerkungen. Wenn Du weitere Ideen oder konkrete Vorschläge hast, kannst du uns jederzeit unter feedback@herrenknecht.de erreichen.

Viele Grüße
Nicole

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