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Azubi Bewertungen

3 von 320 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Auszubildende:r
kununu Score: 2,5Weiterempfehlung: 33%
Score-Details

3 Mitarbeiter:innen, die bei Herrenknecht eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 2,5 von 5 Punkten.

Mehr billige Arbeitskraft als echte Ausbildung – Übernahmechancen enttäuschend

2,4
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Technischen Produktdesigner bei Herrenknecht AG in Schwanau absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

-In vereinzelten Abteilungen gibt es sehr freundliche Teams und eine gute, geschätzte Zusammenarbeit.

-Das Ausbildungsgehalt wird pünktlich ausgezahlt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-Stark abteilungsabhängige Betreuung: Die Qualität der Ausbildung und der Respekt im Umgang hängen fast komplett vom Zufall der zugewiesenen Abteilung ab.

-Zeitnot der Ausbilder: Nebenamtliche Ausbilder haben wegen ihres eigenen Tagesgeschäfts kaum Zeit für eine kontinuierliche und strukturierte Einarbeitung.

-Ausbildungsfremde Tätigkeiten: Azubis werden immer wieder als günstige Hilfskräfte für schwere körperliche Arbeiten wie Abteilungs- und Möbelumzüge eingesetzt.

-Monotone Routineaufgaben: Man verbringt Monate mit repetitiven Aufgaben, anstatt gezielt fachlich gefördert und gefordert zu werden.

-Unehrliche Übernahme-Kommunikation: Fehlende Transparenz bezüglich der Zukunftsplanung und das Vorschieben pauschaler Vorwände bei Übernahmeabsagen.

-Hierarchisches Denken: In vielen Teams herrscht eine spürbare Kluft – Regeln werden bei Azubis oft strenger ausgelegt als bei den festangestellten Kollegen.

-Unterdurchschnittliche Vergütung: Das Ausbildungsgehalt hält im Branchenvergleich (insbesondere gemessen an einer 40-Stunden-Woche) nicht mit anderen Betrieben mit.

Verbesserungsvorschläge

-Schulungen oder Didaktik-Kurse für Fachbetreuer anbieten, um eine einheitliche Betreuungsqualität in allen Abteilungen zu sichern.

-Auszubildende gezielter nach Ausbildungsplan einsetzen und nicht für ausbildungsfremde Aufgaben (wie Möbelumzüge) nutzen.

-Transparentere und ehrlichere Kommunikation bei Übernahmeentscheidungen nach dem Abschluss.

-Die Ausbildungsvergütung an den Branchendurchschnitt anpassen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre steht und fällt komplett mit der jeweiligen Abteilung. Während es in vereinzelten Teams gut läuft, herrscht in den meisten Bereichen ein stark von Sympathien abhängiges Klima. Um dort eine gute Behandlung oder Anerkennung zu erfahren, muss man sich den Vorgesetzten oft stark anpassen und Wohlwollen suchen. Leistung allein reicht in vielen Abteilungen leider nicht aus, was für eine spürbar angespannte Stimmung sorgt.

Karrierechancen

Die Übernahmechancen nach der Ausbildung stehen extrem schlecht. Nach außen hin wird mit guten Zukunftsversprechen geworben, in der Praxis wird eine Übernahme jedoch mit wechselnden Vorwänden und Pauschalaussagen verwehrt. Selbst wenn die Fachabteilung einen konkreten Übernahmebedarf hat und einen behalten möchte, wird man am Ende mit Behauptungen über angeblich unzureichende Leistungen abgespeist. Transparente Kriterien oder echte Perspektiven für den Berufseinstieg fehlen hier komplett.

Arbeitszeiten

Die Arbeitszeiten sind grundsätzlich in Ordnung, bieten aber wenig Flexibilität im Branchenvergleich. Mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden liegt das Pensum spürbar höher als bei vielen anderen Betrieben in derselben Branche. Zwar werden Überstunden in der Regel abgebaut oder vermieden, allerdings wünscht man sich als Auszubildender zeitgemäßere Arbeitszeitmodelle

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung ist unterdurchschnittlich. Im Vergleich mit Mitschülern aus der Berufsschule zeigt sich, dass andere Unternehmen in der gleichen Branche oft spürbar besser bezahlen – und das teils bei geringerer wöchentlicher Arbeitszeit. Das Preis-Leistungs-Verhältnis zwischen dem Arbeitsaufwand und dem Gehalt passt hier leider nicht ganz.

Die Ausbilder

Die Betreuung in den ersten Monaten ist aus meiner Sicht ausbaufähig. Die Ausbilder sind keine Vollzeit-Ausbilder, sondern reguläre Büroangestellte, die die Betreuung der Azubis zusätzlich zu ihrem normalen Tagesgeschäft erledigen. Dadurch fehlt schlichtweg die Zeit, sich voll auf die Ausbildung zu konzentrieren. Im Alltag sitzt man zu Beginn oft alleine mit Aufgaben im Raum, während Fragen meist von Azubis aus höheren Lehrjahren beantwortet werden, weil die Ausbilder nur sporadisch vorbeischauen können.

Spaßfaktor

Stark abteilungsabhängig. In einigen wenigen Abteilungen macht die Arbeit wirklich Spaß und man wird gut eingebunden. In der Mehrheit der Abteilungen sieht das leider anders aus. Das liegt vor allem daran, dass man vor Ort Fachbetreuern zugewiesen wird, die meist reguläre Büroangestellte ohne didaktische oder pädagogische Schulung zur Azubi-Betreuung sind. Die Betreuungsqualität und die Atmosphäre hängen dadurch extrem vom Zufall ab.

Aufgaben/Tätigkeiten

Die Aufgaben im Ausbildungsalltag sind leider sehr eintönig und häufig ausbildungsfremd. Anstatt schrittweise an komplexe und fachlich fordernde Tätigkeiten herangeführt zu werden, führt man oft monatelang dieselben Routinearbeiten aus. Die fachliche Entwicklung tritt dadurch stark in den Hintergrund.

Zudem entsteht regelmäßig der Eindruck, dass Auszubildende als günstige Arbeitskräfte für einfache oder körperliche Arbeiten eingesetzt werden. So kommt es immer wieder vor, dass Azubis für ausbildungsfremde Tätigkeiten wie tagelange Abteilungs- und Möbelumzüge über mehrere Etagen herangezogen werden. Solche Aufgaben stehen in keinem Zusammenhang mit dem eigentlichen Ausbildungsberuf und nehmen wertvolle Lernzeit weg.

Variation

Die Abwechslung lässt stark zu wünschen übrig. Über lange Zeiträume hinweg macht man dieselben monotonen Aufgaben, ohne neue Impulse zu bekommen. Zwar durchläuft man verschiedene Abteilungen, doch die Art der Tätigkeiten ändert sich dabei kaum. Richtige Abwechslung oder das Kennenlernen neuer, anspruchsvoller Themengebiete bleibt eher die Ausnahme.

Respekt

Der respektvolle Umgang ist extrem abteilungsabhängig. In wenigen Teams wird man geschätzt und auf Augenhöhe behandelt. In der Mehrheit der Abteilungen fehlt es jedoch spürbar an Wertschätzung gegenüber Auszubildenden. Oft hat man das Gefühl, nicht als gleichwertiges Teammitglied wahrgenommen zu werden. Zudem werden bei Betriebsregeln gefühlt zweierlei Maß angelegt: Für Azubis gelten stellenweise deutlich strengere Vorgaben als für die festangestellten Kollegen, was zu einer unfairen Arbeitsatmosphäre führt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Sabrina Backhaus, Human Resources (HR)
Sabrina BackhausHuman Resources (HR)

Lieber Auszubildener, Lieber Auszubildende,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen während der Ausbildung zu teilen. Auch wenn wir Deine Bewertung natürlich bedauern, schätzen wir offenes Feedback sehr.

Besonders schade finden wir, dass Du Deine Ausbildungszeit in vielen Bereichen so wahrgenommen hast. Eine qualitativ hochwertige Ausbildung hat bei uns einen hohen Stellenwert, da wir einen großen Teil unseres Fachkräftenachwuchses selbst ausbilden und langfristig entwickeln möchten. Dazu gehört auch, dass unsere Auszubildenden verschiedene Abteilungen durchlaufen. Ziel ist es, möglichst viele Bereiche, Aufgaben und Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen und ein breites Verständnis für die betrieblichen Zusammenhänge im Berufsbild zu erhalten. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass die Ausbildungsinhalte entsprechend des Ausbildungsplans vermittelt werden.

Natürlich kann es im Arbeitsalltag auch vorkommen, dass Auszubildende bei gemeinschaftlichen organisatorischen Aufgaben unterstützen. Solche Tätigkeiten sehen wir als gelegentlichen Bestandteil des Miteinanders und Arbeitsalltag im Unternehmen, sie ersetzen jedoch nicht die eigentlichen Ausbildungsinhalte. Wir legen großen Wert darauf, dass alle relevanten Ausbildungsinhalt vermittelt werden und Auszubildende fachlich wachsen können.

Deine Kritik zur Betreuungsqualität nehmen wir als wichtigen Hinweis mit. Unser Ausbilderteam besteht aus engagierten und fachlich qualifizierten Kolleginnen und Kollegen, die viel Zeit und Einsatz in die Ausbildung investieren. Wir wissen, dass die Qualität der Betreuung auch vom jeweiligen Einsatzbereich und den täglichen Rahmenbedingungen beeinflusst werden kann. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Ausbildungsqualität weiterzuentwickeln.

Ein wertschätzendes Miteinander ist für uns ein wichtiges Anliegen. Sollte es während der Ausbildung Herausforderungen, Fragen oder Probleme geben, stehen unseren Auszubildenden jederzeit verschiedene Ansprechpartner zur Verfügung, darunter das Ausbildungsteam, die JAV sowie die Personalabteilung.

Auch beim Thema Ausbildungsvergütung hat sich zuletzt einiges getan. Zum 01.08.2026 wurde diese erneut um 100 Euro pro Ausbildungsjahr erhöht. Darüber hinaus bieten wir zusätzliche Leistungen und Angebote wie ein Prämiensystem für Auszubildende, Ausflüge, gemeinsame Events sowie weitere Benefits rund um die Ausbildung.

Dass Du mit der Übernahmesituation unzufrieden bist, können wir nachvollziehen. Übernahmeentscheidungen treffen wir niemals leichtfertig. Sie basieren auf verschiedenen Faktoren, darunter die Entwicklung während der Ausbildung, die individuelle Leistung, die vorhandenen Einsatzmöglichkeiten sowie der tatsächliche Personalbedarf zum jeweiligen Zeitpunkt. Daher können wir eine Übernahme leider nicht in jedem Fall ermöglichen.

Für Deinen weiteren beruflichen Weg wünschen wir Dir alles Gute und viel Erfolg.

Viele Grüße
Sabrina

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Fruchtkonzentrat-Laden

2,3
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Student bei Herrenknecht AG in Schwanau absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hidden Champion, der im Lebenslauf gut aussieht. Sonst? - Nichts!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu viel um überhaupt anzufangen. Als Arbeitnehmer/Azubi wird das Gefühl gewonnen, dass es eine Ehre sein sollte, in diesem Unternehmen angestellt zu sein.

Verbesserungsvorschläge

Die oberste Hierarchieebene benötigt einen Generationenwechsel. Ich habe Respekt vor dem was sie aufgebaut haben, jedoch spürt man die veraltete Generation und die Verweigerung zu modernen Formen.

Arbeitszeiten

Als Azubi hat man noch einen relativ guten Gleitzeitvertrag. Überstunden können über die gesamte Ausbildungsdauer auf- und abgebaut werden. Nach der Ausbildung gibt es meist pauschalisierte Verträge, bei denen Überstunden am Monatsende wegfallen, aber Negativstunden vom Gehalt abgezogen werden.

Ausbildungsvergütung

Miserabel. Zur Berechnung wird alles mit einbezogen. Auch potenzielle Bonuszahlungen, welche man bei sehr guten bis guten Noten bekommt. Des Weiteren wird das Weihnachtsgeld gekürzt, wenn man krank ist.
Selbst die Studiengebühr und Vorlesungsbücher müssen selbst bezahlt werden.

Spaßfaktor

Das Unternehmen an sich und die Organisationsstruktur und Entscheidungen lassen jeden Spaß fehlen. Einzig die Kollegen erheitern den Tag.


Arbeitsatmosphäre

Karrierechancen

Die Ausbilder

Aufgaben/Tätigkeiten

Variation

Respekt

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Sehr guter Ausbildungsbetrieb mit anschließend mäßiger Bezahlung

4,0
Empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung im Bereich IT bei Herrenknecht AG in Schwanau absolviert.

Arbeitsatmosphäre

Karrierechancen

Arbeitszeiten

Ausbildungsvergütung

Die Ausbilder

Spaßfaktor

Aufgaben/Tätigkeiten

Variation

Respekt

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 3 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird Herrenknecht durchschnittlich mit 3.4 von 5 Punkten bewertet. 67 der Bewertenden würden Herrenknecht als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Basierend auf 3 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Interessante Aufgaben an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 3 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich Herrenknecht als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.