Gut am Arbeitgeber finde ich
Rahmenbedingungen sind top,
Ausbildung ist vorbildlich und Förderung ist vorhanden,
Höhe der Kosten der Prüfungsvorbereitung wird übernommen,
Azubizusammenhalt ist sehr gut,
Azubifahrten werden angeboten (Messebesuch, Oktoberfest München, ...)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wird als Familienunternehmen deklariert, allerdings grüßt die Geschäftsleitung auf den Fluren nicht und stellt sich den Azubis nicht persönlich vor. Kommt dann so rüber, als würden die Auszubildenden nicht geschätzt werden.
Verbesserungsvorschläge
Kommunikation AG - AN. Die Bedeutung der Produktion und ihren Mitarbeitern nicht vergessen. Ohne Produktion gibts auch im Büro nichts mehr zu machen.
Arbeitsatmosphäre
Leider gibt es viele Mitarbeiter:innen, die vermutlich im Allgemeinen eher depressiv verstimmt sind, die ihren Frust insofern rauslassen, dass sie die Firma schlecht reden. Es steht außer Frage, dass hier einiges nicht richtig läuft, allerdings ist es ein top Ausbildungsbetrieb. Die Rahmenbedingungen stimmen und letztendlich entscheidet man selbst, wie man die Atmosphäre um sich herum gestaltet.
Karrierechancen
Die Chance nach der Ausbildung übernommen zu werden ist sehr hoch. Es wird auf die eigenen Interessen geachtet und die Azubis können (fast) selbst entscheiden, in welche Abteilung sie gerne wollen.
Arbeitszeiten
Gleitzeit ist top. Ob Frühaufsteher oder Nachteule, jeder entscheidet seine Arbeitszeiten selbst.
Ausbildungsvergütung
Sehr gute Ausbildungsvergütung. Azubis werden bei der Tariferhöhung mit einbezogen.
Die Ausbilder
Viel Wechsel, jede:r Ausbilder:in war nett und kompetent, allerdings musste man sich immer wieder neu einfinden und kennenlernen.
Spaßfaktor
In manchen Abteilungen haben die Ausbilder den Spaß an der Arbeit genommen und man ist jeden Tag aufs neue unmotiviert zur Arbeit gefahren. Nachdem wir Azubis jedoch uns dazu gemeldet haben, wurden die zuständigen in den jeweiligen Gruppen auch gewechselt. Auf Kritik wird also eingegangen und es wird sich stetig verbessert.
Aufgaben/Tätigkeiten
Hier wird nicht nur Kaffee gekocht und geschreddert. Man wird eingearbeitet und wird dadurch, dass man 2-4 Monate jeweils in den Abteilungen arbeitet, nach der Einarbeitungsphase fast als vollwertiger Mitarbeiter anerkannt.
Variation
Man durchläuft jede kaufmännische Abteilung und erhält einen sehr guten Einblick in das alltägliche Geschehen. Oftmals wurden Themen oder Aufgaben des Berufsschulunterrichtes in der Firma ebenfalls durchgeführt und umgesetzt, sodass das Erlernte angewandt werden konnte.
Respekt
Im Großen und Ganzen ja, leider gab es ebenfalls Momente in denen die Qualitäten einer Frau in der Produktion/im Lager infrage gestellt wurden. Gleichberechtigung im Büro - vorhanden, in den Werkstätten und der Produktion - oftmals, nicht immer, vorhanden. Das liegt jedoch eher an den jeweiligen Mitarbeitern und nicht an der Firma.