1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Ohne Vorwarnung pünktlich zum Ende der Probezeit gekündigt zu werden ist nicht gut. Allerdings muss ich meinem ehemaligen Arbeitgeber dankbar sein, denn ich bekam direkt im Anschluss einen Job, bei dem ich wesentlich mehr verdiene, Jahressonderzahlungen erhalte und das Wohl des Mitarbeiters großgeschrieben und die Arbeit geschätzt wird.
Ohne die Kündigung der Firma Hildebrand hätte ich vermutlich nie einen so steilen Karrieresprung hingelegt.
Arbeitgeber hält sich nicht an gesetzliche Vorgaben (Ruhezeiten, Schutzkleidung, Inhalt der Personalakte, …).
Manche Mitarbeiter werden bevorzugt behandelt und dürfen selbst samstags arbeiten, während andere zur gleichen Zeit dazu verpflichtet werden, wegen schlechter Auftragslage ihren Urlaub zu nehmen.
Das Miteinander wird hier groß geschrieben und obwohl es sogar eine kleine Pause während der Arbeitszeit gibt, wird hier nur über andere und vor allem über die Mitarbeiter abgelästert, die gerade nicht da sind.
Keine Offenheit zwischen dem Arbeitgeber und seinen Mitarbeitern. Obwohl es ein kleiner Betrieb mit wenig Mitarbeitern ist, bekommt man vom Kollegen direkte Anweisungen, die der Chef an diesen weitergegeben hat, damit er nicht selbst mit einem sprechen muss.
Bei mir war es ganz offensichtlich so, dass ich nur dazu eingestellt wurde, um die Lager wieder aufzufüllen - andere Arbeit gab es tatsächlich nicht. Nach getaner Arbeit und pünktlich zum Ende der Probezeit kam dann die Kündigung (anhand meiner etwas erhöhten Personalnummer, die für so einen kleinen Betrieb doch ungewöhnlich war, ist dieses Vorgehen aber wahrscheinlich nicht zum ersten Mal so vonstatten gegangen).
Auf die Überweisung meines letzten Gehalts durfte ich ganze 41 Tage (!!!) warten. Ich bekam es erst über einen Monat nach dem üblichen Auszahlungsdatum, nachdem ich meinen ehemaligen Chef mehrmals dazu aufgefordert hatte, mir dieses zu überweisen und ihm im letzten Schreiben damit drohte, weitere Schritte einzuleiten.
Bitte tut euch selbst den Gefallen und lasst unbedingt die Finger von dieser Firma. Hier läuft so viel schief!
Nicht nur auf persönlicher und fachlicher Ebene, sondern auch was den Arbeitsschutz angeht.
Es wäre schon ein großer Schritt, wenn der Arbeitgeber sich nicht nur darüber schlau macht, was seine Rechte, sondern vor allem auch was seine Pflichten sind. Leider durfte ich feststellen, dass es hier noch sehr viele Wissenslücken gibt, die schnell gefüllt werden sollten.
Der Arbeitgeber sollte gegenüber seinen Mitarbeitern professionell auftreten, Gleichberechtigung groß und nicht kleinschreiben und darauf achten, dass in Pausen nicht über Mitarbeiter hergezogen wird, die nicht persönlich anwesend sind.