Nicht-soziales Sozialunternehmen
Gut am Arbeitgeber finde ich
- gewisse Flexibilität der Arbeitszeit
- Urban Sports-Zuschlag und Deutschlandticket
Verbesserungsvorschläge
- bessere Kommunikation und Transparenz bei zentralen, internen Prozessen
- wertschätzenderer Umgang mit den Mitarbeitenden und diese auch (v.a. hinsichtlich ihrer fachlichen Expertise) ernst zu nehmen und wenn möglich bei Entscheidungen einzubeziehen
- Unbedingt: Sicherheit der MA erhöhen! (es gibt hin und wieder schwierige/ psychisch auffällige KlientInnen)
- Gehalt überdenken
- angenehmere und ergonomischere Ausstattung der Büros
- Qualitätsmanagement einführen
- offen für Kritik und der Gründung eines Betriebsrates sein
Arbeitsatmosphäre
Es wird in kleiner Teams gearbeitet. Die Stimmung und der Zusammenhalt mit den KollegInnen war meist sehr angenehm.
Work-Life-Balance
Das habe ich als sehr angenehm empfunden. Ich denke, auch die Vereinbarkeit von Familie und Job geht wohl ganz gut. Ich habe auch von der Genehmigung eines kurzen sabatticals gehört.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Habe ich nicht wirklich irgendwelche Bemühungen wahrgenommen.
Karriere/Weiterbildung
Mitarbeitende bieten kurze Weiterbildungen und Mentorings für die KollegInnen an. Diese sind mal gut und mal weniger. Auf Wünsche der Mitarbeitenden was Weiterbildungen zu bestimmten Themen angeht, wurde nicht eingegangen. Kurz: es wird hier schon gespart.
Kollegenzusammenhalt
Je nach Team ok bis sehr gut.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt wenig ältere KollegInnen. Die Teams sind sehr jung.
Vorgesetztenverhalten
Ich habe das Verhalten der Vorgesetzten eher als unaufrichtig empfunden und hatte nicht das Gefühl, dass es offene Ohren für die verschiedensten Probleme der Mitarbeitenden gibt. Das Verhalten der Vorgesetzten schien wir wenig sozial, die Priorität liegt eher auf Zahlen, also Gewinnorientierung. KlientInnen, die im Grunde null in die Maßnahme passen, werden irgendwie "durchgeschliffen". Natürlich auf Kosten der MItarbeitenden.
Dazukommt, dass die Vorgesetzten allgemein eher wenig sichtbar sind.
Die Teamleitungen sind zumeist engagiert. Einige scheinen jedoch eher unerfahren, unprofessionell und nicht wirklich geeignet für ihre Führungsrolle.
Arbeitsbedingungen
Büros eher lieblos. Technik veraltet und langsam. (Leider keine Ausnahme im sozialen Bereich)
Kommunikation
Im Team an sich war die Kommunikation gut. Problematisch habe ich den Austausch mit der Niederlassungsleitung bzw. Geschäftsführung empfunden, da dieser quasi nicht existiert. Informationen sickern oft als Buschfunk irgendwie von oben nach unten durch und ein Gefühl irgendwie mitreden zu können fehlt komplett.
Gehalt/Benefits
Wohl angelehnt an den Tarif, aber eher am unteren Rand. Keine Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld etc.
Interessante Aufgaben
Wie abwechslungsreich der Arbeitsalltag ist, liegt auch ein bißchen an einem selbst. Leidig ist, dass es viel Bürokratie/ administrative Arbeiten gibt, die nötig, aber zuweilen sinnentleert sind.