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Keine Erstattung der Fahrtkosten, keine Rückmeldung auf zweimaligen Feedbackwunsch nach Absage in finaler Runde
1,2
Absage
Bewerber/inHat sich 2025 bei Hirmer GmbH & Co. KG in München als Marketing Manager beworben und eine Absage erhalten.
Verbesserungsvorschläge
Bewerbende aufgepasst: Über zwei Gespräche und insgesamt fast 2,5 Stunden keine Nennung des budgetierten Gehaltrahmens für die Stelle, was sehr intransparent ist. Im Erstgespräch wurde auf die Frage nach Gehalt nur darauf hingewiesen, dass es sich nicht am oberen Ende der im Lebenslauf angefügten marktüblichen Gehaltsspanne für Marketing Fachkräfte befindet. Die Firma Hirmer erstattet auf Nachfrage auch keine Fahrtkosten. Sondern begründet das mit der Falschbehauptung, dass Fahrtkosten ja nur übernommen werden müssen, wenn das Unternehmen das vorher ausdrücklich bestätigt. Aber genau das Gegenteil ist nach gängiger Rechtsprechung der Fall. Das Unternehmen muss der Fahrtkostenübernahme vorher ausdrücklich widersprechen, wenn es so knausrig ist, um die Fahrtkosten zu zahlen. Das sagt aber dann auch schon einiges über das Unternehmen aus finde ich. Und bei einer Absage in der finalen Runde mit 2,5 Stunden Zeitinvest in die beiden Gespräche, 2 Stunden in An- und Abfahrt zum Gespräch vor Ort, und mehrere Stunden in die Recherche und Präsentationsbearbeitung der Fallstudie, die mündlich nur max. 10 Minuten dauern würde, gibt es eine Standardabsage per E-Mail und auch keine Rückmeldung auf mehrmaligen Feedback Wunsch. Von dem her ist der ganze Prozess bei Hirmer wenig wertschätzend gegenüber den Bewerbenden, vor allem denjenigen, die eine Absage erhalten.
Bewerbungsfragen
Erstes Gespräch mit leitender Angestellten aus dem Marketing Fachbereich. In dem Gespräch der übliche 0815 Inhalt, mit kurzer Vorstellung der Unternehmensvertreterin, dann Vorstellung von eigener Person, Fragen seitens der Unternehmensvertreterin und eigene Fragen.
Dann natürlich die mittlerweile wie es scheint obligatorische Präsentationsbearbeitung einer Fallstudie für das Gespräch vor Ort, die meiner Meinung nach völlig unnützt ist wenn man schon Berufserfahrung und Arbeitsbeispiele hat und nur wertvolle Lebenszeit des Bewerbenden kostet, da man die Fragen auch im Gespräch selber innerhalb ein paar Minuten mündlich beantworten kann und man z.B. keine Kennzahlen, die innerhalb weniger Sekunden im Internet gesucht sind, mehr auswendig wissen muss.
Im Zweiten Gespräch vor Ort dann nochmaliges Vorstellen der eigenen Person für die neue am Gespräch teilnehmende Unternehmens-Person und Vorstellung der ausgearbeiteten Fallstudie.
Zur Ausarbeitung kamen dann natürlich noch Nachfragen, wie z.B. nach Kennzahlen. Die man aber nicht auswendig wissen muss, sondern nur wissen muss, wo man im Internet nachsehen muss.
Das budgetierte Gehalt für die Stelle wurde im zweiten Gespräch seitens des Unternehmens überhaupt nicht mehr angesprochen, so dass ich nach dem ganzen Prozess nicht weiß, wieviel Hirmer für die Stelle eigentlich zahlen wollte.
Nach einer zügigen Standardabsage in der finalen Runde per E-Mail, nicht einmal per Telefon, kam auch die Antwort auf Nachfrage, dass die Fahrtkosten zum Gespräch vor Ort nicht ersetzt werden. Nachdem das aber nicht vorher oder bei der Einladung so kommuniziert wurde, handelt Hirmer hier eigentlich rechtswidrig. Die Personalabteilungsmitarbeiterin begründetet die Nichtzahlung der Fahrtkosten wissentlich oder unwissentlich sogar mit der Falschbehauptung, dass Fahrtkosten ja nur übernommen werden müssen, wenn das vom Unternehmen ausdrücklich vorher kommuniziert wird, was ja von Seiten von Hirmer nicht gemacht wurde.
Auch auf die zweimalige Bitte nach Feedback per E-Mail innerhalb zwei Wochen nach Absage hat die leitende Marketing Angestellte leider nicht reagiert.
Bewerber/inHat sich 2021 bei Hirmer GmbH & Co. KG in München als Buchhalter über ein Personalunternehmen beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.
Verbesserungsvorschläge
bessere Struktur und Organisation beim Bewerbungsgespräch!