Nicht empfehlenswert zur Ausbildung zum IT-Systemkaufmann
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Essen ist ausgezeichnet.
Die Vergütung war gut.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Ausbildung war zu einseitig und bot wenig Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.
Verbesserungsvorschläge
Die Ausbildung sollte vielseitiger gestaltet werden, um auch außerhalb des Unternehmens verwertbare Fähigkeiten zu vermitteln.
Ein direkterer Austausch mit dem Ausbilder wäre wünschenswert.
Eine Rotation durch verschiedene Abteilungen könnte den Lerneffekt deutlich steigern.
Arbeitsatmosphäre
Die meisten Kollegen sind nett und umgänglich.
Karrierechancen
Die Ausbildung ist darauf ausgelegt, die Auszubildenden für eine Karriere innerhalb des Unternehmens vorzubereiten. Wer langfristig im Unternehmen bleiben möchte, hat gute Chancen. Für eine berufliche Weiterentwicklung außerhalb der Firma sind die erlernten Kenntnisse jedoch begrenzt.
Arbeitszeiten
Im Außendienst waren Überstunden keine Seltenheit, und 50-Stunden-Wochen kamen häufig vor. Geschäftsessen mit Kunden gehörten ebenfalls zum Alltag, wurden jedoch nicht zur Arbeitszeit gerechnet. Auch Reisezeiten zum Kunden waren nicht inbegriffen.
Ausbildungsvergütung
Meine Ausbildungsvergütung war weit überdurchschnittlich gut.
Die Ausbilder
Mein Ausbilder war einer der Geschäftsführer, der jedoch für eine andere Abteilung (Entwicklung) verantwortlich war. Da meine Ausbildung als IT-Systemkaufmann wenig mit Entwicklung zu tun hatte, hatte ich kaum direkten Kontakt zu ihm. Durch seine Position als Geschäftsführer hatte er viele andere Aufgaben und konnte sich wenig um die Belange der Auszubildenden kümmern. Zudem war er oft gestresst, was sich gelegentlich im Umgangston bemerkbar machte.
Spaßfaktor
Positiv hervorzuheben sind die Dienstreisen sowie das angenehme Arbeitsklima mit den meisten Kollegen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Ausbildung konzentrierte sich hauptsächlich auf die Implementierung und den Support der firmeneigenen Software beim Kunden. Dadurch wurde man sehr spezialisiert, jedoch fehlte die Vermittlung breiterer IT-Kenntnisse, die auch außerhalb des Unternehmens nützlich wären.
Variation
Trotz Nachfrage wurden mir keine Möglichkeiten geboten, anspruchsvollere technische Aufgaben zu übernehmen, die meine beruflichen Perspektiven erweitert hätten.
Respekt
Der allgemeine Umgang war respektvoll, und man wurde als vollwertiges Teammitglied behandelt. Allerdings wurden individuelle Weiterentwicklungswünsche oft zugunsten der Unternehmensinteressen zurückgestellt.