4 von 9 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Dass mich H&M als psychisch erkrankte, schwerbehinderte Person eingestellt hat. Ich konnte auf diese Weise zumindest 2 Monate meine Erfahrungen im Verkauf von ‚Fast Fashion‘ sammeln,ehe mein Arbeitsverhältnis nach der Probezeit beendet wurde.
Es ist schon genug Kritik geübt worden. Ich habe nichts hinzuzufügen.
Ich kann folgende Vorschläge H&M machen (ob sie zur Verbesserung beitragen , weiß ich nicht): Menschen zu vertrauen,Menschen nicht nur zu gewinnen, sondern auch zu halten. Diskriminierung und Mobbing zu erkennen und zu behandeln. Nicht immer gegen Minderleistung, sondern für das Fehlende als Zeichen von lebenslangem Lernen und Nachhaltigkeitsbewusstein.Was mir besonders wichtig ist zu sagen ist, dass ich sehr naiv an die Bewerbung herangegangen bin. Ich habe nicht berücksichtigt, wie viel ich mich bei H&M für wenig Verdienst anstrengen muss und wieviel nervliche Zusammenbrüche auf mich nach den Schichten warteten. Man sollte sich sowohl von Führungskraftseite als auch von Bewerberseite gut überlegen, ob eine Einstellung unter den genannten Bedingungen und Anforderungen Sinn macht. Es gibt sicherlich viele Angestellte im Store, die ihren Job dort mögen und keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen berichten. Aber wenn man eben psychisch erkrankt ist und ein Handicap mitbringt sind das die falschen Vergleichssubjekte. Sich mit „gesunden“ Mitarbeitern und Vorgesetzten bei H&M zu vergleichen bringt wenig. H&M darf und sollte jeden Bewerbenden befähigen, sich auch gegen einen Job als Sales Advisor zu entscheiden und authentische Wege nutzen, um dies dem Bewerbenden zu verdeutlichen. Zum Beispiel durch eine frühe, jedoch positiv konontierte schriftliche Absage.
Meiner Wahrnehmung nach trägt das Zusammenspiel zwischen dem Handeln des Sales Advisors und den Werten von H&M zu seinem eigenen Erfolg und zum Erfolg von H&M
bei, indem man als Vorbild für andere agiert. Ganz gleich welche Position man bei H&M hat: Wichtig scheint sowohl WAS man tut als auch WIE man es tut. Aus der Sicht eines Mitarbeitenden, der eine Schwerbehinderung hat bzw. chronisch psychisch erkrankt ist und die Anforderungen nicht erfüllt, kann ich ab einem bestimmten Zeitpunkt (ca. nach 8 Wochen) systematisches Mobbing und alltägliche Degradierungen sowie Spott von älteren erfahrenen Mitarbeitenden, die sich über die Geschwindigkeit und den mangelnden Lernfortschritte beschweren, erleben. Es wird dann hinterm chronisch kranken Mitarbeiter gelästert oder ihm*ihr direkt deutlich gemacht, dass er den Arbeitsablauf stört und die Arbeit der Kolleg*innen negativ beeinflusst. Die Arbeitsatmosphäre würde ich daher aus diesen Bedingungen heraus stressig und nicht wohlwollend beschreiben. Es wird offensichtlich darauf hingewirkt, dass man das Unternehmen - egal ob als ursprünglich eingestellte Minijobber*in, Teilzeitkraft oder Werkstudierende- so schnell wie möglich verlässt.
Das Ansehen der H&M Group scheint makellos. Schöne, zeitlose Designs und ein unvergessenes Kauferlebrnis online und im Store. Dass es den Mitarbeitenden nicht nur gut im Unternehmen geht und das die Mode auf Kosten vieler Geringverdiener produziert wird stört niemanden. Es zählt das Produkt.
Je nach Arbeitsvertrag wird es als ‚herausfordernd‘ von einigen Mitarbeitenden beschrieben , neben der Tätigkeit ein Studium oder eine Weiterbildung zu absolvieren. Viele Arbeitszeiten liegen am Wochenende oder in der späteren Hälfte des Tages.
Ein Aufstieg zum Department oder Store Manager ist möglich. Ich habe aber noch nie erlebt, dass man darunter mehr Geld als Mindestlohn bekommt. Weiterbildungen wurden mir nicht angeboten. Es schien H&M mehr darum zu gehen, mich schnellstmöglich auszutauschen, als in mich als Arbeitskraft zu investieren.
Ich kann meinen Lebensunterhalt nicht mit dem Gehalt von H&M in Münster bestreiten. Obwohl ich eine geringfügige Beschäftigung bei H&M ausführe bin ich trotz 30h im Monat meist deutlich unter 400 Euro monatlich.
Die H&M Group trägt meines Erachtens mit seinem Verhalten gegenüber Mitarbeitenden, die nicht das wirtschaftliche ‚Soll‘ erfüllen nicht zu einer inklusiven, diversitätskonformen und gerechten Gesellschaft bei. Sie produziert ‚Fast Fashion‘ in Ländern, die keinen Mindestlohn haben. Viele Kleidungsstücke zeigen keine Langlebigkeit und Nachhaltigkeit. Das spiegelt sich auch im Umgang des Konzerns mit Mitarbeitenden. H&M sieht nicht die Stärken eines Menschen, sondern nur seine Fehler. Jeder der dem Konzern zu wenig gibt, muss gehen.
Zu Beginn einer Tätigkeit im Verkauf würde ich den Zusammenhalt zwischen neu eingestellten Mitarbeitern und erfahrenen Kollegen als offen und freundlich bezeichnen. Mit zunehmender Zeit der Tätigkeit scheint jedoch dieser Zusammenhalt aufgelöst und es folgen gezielte Mobbingsituationen , die in einer Kündigung des Mitarbeiten ihren Höhepunkt finden können.
Ich würde es so beschreiben: Ältere, erfahrene Kolleg*innen werden im Unternehmen meist mehr geschätzt als jüngere, unerfahrene, wobei hier der Leistungsfaktor wieder zu betonen ist. Es gibt sicherlich ältere Kolleg*innen mit Schwerbehinderung im Unternehmen, die dort wegen einer besondere Leistung im Fokus stehen. Würden sie diese Leistung nicht abrufen, würden sie genauso behandelt Wie unerfahrene, junge Kolleg*innen: Sie müssten das Unternehmen verlassen.
Wie bereits erwähnt hängt das Verhalten der Vorgesetzten gegenüber den Mitarbeitenden im Unternehmen stark von der Arbeitsleistung und dem wirtschaftlichen Erfolg der Mitarbeitenden ab. Außer bei der Einstellung wird auf die gesundheitlichen Bedürfnisse einer chronisch erkrankten mitarbeitenden Person wenig Rücksicht genommen, obwohl H&M in einer ‚Global Health and Safety Policy‘ dafür wirbt,den Menschen als wichtigstes Gut und Schlüssel zum Erfolg zu betrachten. Keine Ahnung wie ich das als chronisch erkrankte Sales Advisorin verstehen kann, die nach 8 Wochen rausgeschmissen wird.
Meines Empfindens nach kann ich folgendes zu den Arbeitsbedingungen als Sales Advisor mit gesundheitlicher Beeinträchtigung im Store bei H&M in Münster einschätzen: Laute Musik, die Berührung vieler getragener Textilien, teilweise durch saisonal bedingte Anprobe von Badebekleidung und Wäsche, in den Stoßzeiten wenig Möglichkeit etwas zu trinken oder zu essen, scharfe, chemische Gerüche, keine Sitzmöglichkeiten (zumindestens habe ich mich nicht getraut nachzufragen), kaum Verschnaufpausen, zeitweise Ausfall der Klimaanlagen, hohes Kund*Innenaufkommen zu Stoßzeiten, die Nichtausstattung von technischen Hilfsmitteln zu Beginn der Tätigkeit , viel "Learning by Doing" und ein grundsätzliches empfundenes Mistrauen gegenüber Kolleg*innen, die als potenzielle „Shoplifter“ angesehen werden - so würde ich die Arbeitsbedingungen im H&M Store Münster aktuell beschreiben. Etwas was positiv hervorgehoben werden muss: Es gibt im Sommer Aktionen bedingt durch den Ausfall der Klimaanalagen, dass sich jeder Mitarbeiter ein Eis in der Pause von der gegenüberliegenden Eisdiele holen darf und im Sommer sind die funktionierenden Klimaanlagen im Store ein absoluter Hit!
Zu Beginn einer Tätigkeit als Sales Advisor im Verkauf erlebt man noch eine sehr wertschätzende und freundliche Kommunikation. Man fühlt sich allgemein gewertschätzt und geht ohne Ängste an die Arbeit. Nach einigen Wochen jedoch ,sofern man nicht die gewünschte Leistung des Unternehmens erfüllt verschlechtert sich die zwischenmenschliche Kommunikation im Verkauf und Backoffice rapide. Die Kommunikation zwischen den Vorgesetzten und dem ‚neu‘ eingestellten Mitarbeiter ist nur noch auf das Wesentliche reduziert. Das Gespräch zwischen den Kollegen gereizt und von Vorwürfen gezeichnet.
Meiner meiner Erinnerung nach wurde ich im Einstellungsgespräch mehrfach nach möglichen Nachteilsausgleichen oder benötigten Hilfebedarfe aufgrund meiner Behinderung von der Storemanagerin gefragt. Da ich allerdings mit meiner psychischen Behinderung zu dieser Zeit noch nicht wusste, dass meine nervlichen und psychomotorische Einschränkungen zum raschen Rausschmiss nach der Probezeit führen, konnte ich hier keine Angaben tätigen. Es ist meiner Meinung nach schwierig bei H&M im Store konkrete Hilfebedarfe bereits im Einstellungsverfahren anzusprechen, da ich befürchte sonst überhaupt nicht eingestellt zu werden. Ich habe mich nichtsdestotrotz mit meiner seelischen Behinderung zu keiner Zeit im Unternehmen mit den anderen Mitarbeitenden gleichgesetzt gefühlt. Ich war immer diejenige, die man alles erklären musste, habe nie Lob oder Anerkennung erfahren und man hat mir täglich vor Augen geführt, dass ich nicht hierher passe und unwirtschaftlich bin.
Ich habe die Tätigkeit an der Kasse gemocht. Hier konnte ich als neurodiverse Person meine Genauigkeit und Detailorientierung unter
Beweis stellen. Leider sahen das meine Kolleg*innen nicht so und ab dem Zeitpunkt, wo klar war, dass ich das Unternehmen verlassen muss, wurde ich kaum noch an der Kasse eingesetzt. Stattdessen wurde ich meist als "Runner" eingesetzt. Bei dieser Aufgabe besteht die Tätigkeit darin, die Kleidungsstücke aus der Anprobe wieder an Ihren Platz auf die Verkaufsfläche rasch und fehlerfrei zurückzubringen und zu einer einwandfreien Warenpräsentation beizutragen (so habe ich diese Aufgabe verstanden). Da ich mich aufgrund meiner psychischen Erkrankung überhaupt nicht konzentrieren kann, bin ich hier schnell an dieser Tätigkeit gescheitert. Auch in der Anprobe habe ich keine gute Figur gemacht. Durch meinen medikamentenbededingten Tremor in den Händen habe ich die Wäsche und Badebekleidung nicht richtig aufgebügelt bekommen und konnte die Anforderungen des Stores hier nicht erfüllen. Nach Ladenschluss häufte sich dank mir viel Wäsche auf den Kleiderstangen in der Anprobe an und es wurde mir deutlich gemacht, dass ich den Verkaufsfluss somit negativ beeinflusse.
Gutes Miteinander von FK und Mitarbeitern
Angesehene Marke
Für Einzelhandel Arbeitszeiten noch in Ordnung
Man kann sich im unternehmen gut weiter bilden
Zahlung nach Tarif benefits könnteb besser sein
Gehört zu den unternehmenswerten
Gegenseitige Unterstützung im Aufgabenbereich
Es wird versucht den Arbeitsalltag durch Maßnahmen zu erleichtern
Kollegial fair und immer bemüht nach Lösungen
Manchmal Probleme mit dem Klima
Jeden Morgen Meetings
Es wird niemand diskriminiert
Etwas monotone Aufgaben doch durch den Kontakt zu Kunden trotzdem interessant
Im allgemeinen hat die Arbeit oft Spaß gemacht mit coolen Kollegen, oft auch etwas jünger so wie ich dann konnte man auch Spaß haben und zusammen anpacken mit Elan
Das ist beim H&M natürlich gut
Da ich eigentlich gerne ein Wochenende habe, hat es mir nicht gefallen immer 3 Samstage im Monat zu arbeiten
Man hat schon gute Aufstiegschancen auch als Quereinsteiger
Man bekommt 25% Rabatt und einen Wasserspender in der Küche(wo jeder mal Küchendienst hat) und Mindestlohn nach mehreren Verdi Streiks
Naja… fast fashion
Das sehe ich neutral man arbeitet meist gut zusammen da man den Laden pünktlich verlassen will
Da habe ich nur gute Erfahrungen gemacht
1. das erwähnte Gespräch, welches ich mit meiner Vorgesetzten geführt habe und 2. habe ich des öfteren in mehreren Stores erlebt und auch von Freunden die beim gleichen Arbeitgeber arbeiten gehört, dass die Manager sich einen Vorteil hinsichtlich Arbeitszeit und -aufwand beschaffen
Leider war einen ganzen Sommer oder länger einmal die Klimaanlage kaputt und es hatte 30° im Store
Ich hatte leider nicht so gute Erfahrung hinsichtlich der Kommunikation, da mir bei Vertragsänderung (Minijob)zugesagt wurde nur unter der Woche zu arbeiten zu können und dann wurde ich trotzdem 3 Samstage im Monat eingeplant und es wurde behauptet das Gespräch mit der Zusage bezüglich der Arbeitszeiten hätte nie stattgefunden
Das sehe ich auch neutral, bis auf das mit dem Vorteil beschaffen durch die Vorgesetzten
Sobald man alles ein paar mal gemacht hat wird es eher langweilig im Verkauf
Die flache Hierarchie
Durch mehrere Führungskräfte entstehen verschiedene Vorgaben und Regeln, was zur Verwirrung führt
Einheitliche Regeln in Bezug auf umtäusche und Reklamation
Die äußeren Umstände im Store (Luft, etc.) sind schlecht
Zutreffend
9 Stunden Schichten nehmen teilweise den gesamten Tag ein
Ich denke es ist relativ einfach nach einiger Zeit aufzusteigen
Mindestlohn
Es gibt Aktionen zum recyceln
Mit einigen Ausnahmen gut
Personenabhängig manchmal schwierig
Sehr respektvoll
Leider keine frische Luft und dauerhafte Musik
Die Hierarchie ist eher flach
Wenig zwischen älteren und neuen Kollegen
Überwiegend die gleichen Aufgaben