Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit März 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.3.2026
Bei HOBART GmbH zeigt sich eine gemischte Bewertungslandschaft mit neutraler Gesamtstimmung. Die Mitarbeiter:innen berichten von einer Diskrepanz zwischen positiven Aspekten wie der guten Vergütung nach IG Metall-Tarif mit zusätzlichen Leistungen wie Hansefit oder Weihnachts- und Urlaubsgeld einerseits und negativen Erfahrungen andererseits. Kritisiert wird häufig das Verhältnis zwischen Arbeitszeit und Bezahlung, da viele Beschäftigte angeben, 40 Stunden zu arbeiten, aber nur 35 Stunden vergütet zu bekommen. Das Führungsverhalten wird teilweise als herabwürdigend beschrieben, mit wenig Wertschätzung für Leistungen. Die Work-Life-Balance leidet unter einer wahrgenommenen Überstundenkultur und eingeschränkten Homeoffice-Möglichkeiten. Gleichzeitig loben einige Mitarbeiter:innen die vielfältigen und spannenden Aufga...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei HOBART GmbH wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet, wobei die negativen Erfahrungen überwiegen. Einige Beschäftigte beschreiben ihre Vorgesetzten als freundlich, fair und kommunizieren auf Augenhöhe. Die Mehrheit der Bewertungen fällt jedoch deutlich kritischer aus. Mitarbeiter:innen berichten, dass Führungskräfte sich herabwürdigend verhalten können, besonders gegenüber unbeliebten Kolleg:innen, was teilweise sogar zu Kündigungen führe. Weiterhin wird bemängelt, dass hohe Anforderungen gestellt werden, ohne diese angemessen zu vergüten. Die Führungsebene wird für mangelndes Interesse an Mitarbeiterproblemen, fehlende Anerkennung von Leistungen und unrealistische Erwartungen kritisiert.
Die Work-Life-Balance bei HOBART GmbH wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet, wobei die Gesamtstimmung eher ausgeglichen ist. Einerseits loben einige Beschäftigte das Gleitzeitmodell, das flexible Arbeitszeiten zwischen 5:30 und 8:00 Uhr mit einer 45-minütigen Pause ermöglicht. Andererseits berichten mehrere Mitarbeiter:innen von regelmäßigen Überstunden, die anscheinend erwartet werden, sowie von einer Diskrepanz zwischen der 40-Stunden-Arbeitszeit und der IG Metall-Vorgabe von 35 Stunden. Kritisiert wird auch die begrenzte Flexibilität bezüglich Homeoffice, das auf einen Tag pro Woche limitiert ist, sowie die Präferenz für traditionelle Arbeitsmodelle vor Ort trotz nach außen kommunizierter Flexibilität. Einige Bewertungen deuten darauf hin, dass das Thema Work-Life-Balance von der Führungsebene nicht ausreichend beachtet wird.
Die Arbeitsatmosphäre bei HOBART GmbH wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen. Einerseits berichten einige Beschäftigte von einer guten Stimmung in bestimmten Abteilungen mit netten Kolleg:innen und gut ausgestatteten Arbeitsplätzen, wobei besonders kooperative und leistungsbereite Mitarbeiter:innen von einem positiven Umfeld profitieren. Andererseits gibt es auch kritische Stimmen, die von fehlender Wertschätzung durch Vorgesetzte, unfairem Verhalten und einer von Überlastung geprägten Atmosphäre berichten. Besonders das Mikromanagement und "Großredner" werden als belastend für das Betriebsklima empfunden, was in manchen Abteilungen zu einer hohen Fluktuation führt. Die Interaktion zwischen Auszubildenden scheint begrenzt zu sein, während die meisten Kolleg:innen grundsätzlich als angenehm beschrieben werden.
Bei der HOBART GmbH werden die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten insgesamt eher kritisch bewertet. Mitarbeiter:innen berichten von eingeschränkten Entwicklungsperspektiven und mangelnder Förderung. Einige bemängeln das Fehlen von Aufstiegsmöglichkeiten sowie die ungleiche Behandlung von Auszubildenden im Vergleich zu externen Bewerber:innen, die direkt unbefristete Verträge erhalten. Dies wird als fehlende Wertschätzung langjähriger Auszubildender empfunden.
Führungskräfteprogramme scheinen begrenzt zu sein, wobei der Fokus eher auf Zahlenvorgaben als auf Führungskompetenzen liegt. Besonders kritisch wird angemerkt, dass berufliche Weiterentwicklung und Fortbildungen teilweise nicht unterstützt werden, selbst wenn diese aktiv angefragt werden. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Karrierechancen vorwiegend den Favoriten der Führungskräfte vorbehalten sind, was auf ein möglicherweise ungerechtes Beförderungssystem hindeutet.
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