Gut am Arbeitgeber finde ich
Arbeitszeiten, Bonuszahlungen, Urlaubstage und diverse Angebote neben der Arbeit (z.B. Betriebssport).
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man merkt, dass das Unternehmen einem Amerikanischen Konzern angehört. An gewissen Ecken spart man an Qualität, um den größtmöglichen Gewinn zu erzielen. Produktionsabläufe werden zur Fließbandarbeit umstrukturiert, um mehr produzieren zu können. Jedoch vergrault man damit eher die Mitarbeiter. Das hat zur Folge, dass Mitarbeiter die Firma verlassen und man durch Leiharbeitsfirmen Mitarbeiter einstellen muss.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Zeit in die Ausbildung Investieren!! Azubis und Studenten sind die Zukunft
der Firma. Hier wird jedoch an gewissen Ecken gespart. Ein Vollzeitausbilder wäre in meinen Augen ein muss!
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr gut. Nette Azubis, die einen Respektieren, egal in welchem Lehrjahr man ist. Für die Azubis gibt es Jährlich 2 Events. Ein Ausflug (Kanufahren, Klettern etc.) und das Azubi Neujahrsessen. Bei beiden Events ist man mit allen Azubis, Studenten und Ausbildern unterwegs. Außerdem ist man bei der Weihnachtsfeier der jeweiligen Abteilung in der man sich gerade befindet eingeladen.
Karrierechancen
Die Übernahme ist befristet. Nach 3,5 Jahren Ausbildung, habe ich das Gefühl, dass man als ganz normaler Produktionsmitarbeiter nicht wirklich große Aufstiegschancen hat, solange man nicht gerade zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist
Arbeitszeiten
Durch die Gleitzeit kann man sich seine Arbeitszeit legen wie man möchte. Die Gleitzeit geht von 5:30 Uhr bis 8:00 Uhr. Gearbeitet wird natürlich von Montag bis Freitag. In Einzelfällen kann es auch mal vorkommen, dass Samstags gearbeitet wird. Als Azubi kann man sich natürlich selber dazu entscheiden ob man kommt oder nicht.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung ist sehr gut. Je nach dem bekommt man zuzüglich des Weihnachts- und Urlaubsgeldes auch noch eine Bonuszahlung.
Die Ausbilder
Die Ausbilder sind sehr engagiert. Man merkt, dass sie einiges an Berufserfahrung und Fachwissen mitbringen. Leider sind die Ausbilder aufgrund von Ihren eigenen Tätigkeiten im Betrieb sehr stark eingespannt. Eine richtige Lernphase gibt es daher im Betrieb nicht. In der jeweiligen Abteilung, in der man gerade eingesetzt ist, gibt es einen Ausbildungsbeauftragten. Diese sind leider nicht in jeder Abteilung dafür qualifiziert. Einige nehmen die Aufgabe nur bedingt ernst (Was möglich auch daran liegt, dass sie selber stark eingespannt sind).
Spaßfaktor
Die Arbeit ist in einigen Bereichen recht eintönig. Man wird am Anfang eingearbeitet und fängt relativ schnell an Selbstständig zu arbeiten. Die Arbeit in der Produktion ist meistens so simpel gehalten, dass sie auch von unqualifiziertem Personal durchgeführt werden könnte. Das vereinfacht zwar die Arbeit, ist für mich Persönlich jedoch auf Dauer zu "Langweilig".
Aufgaben/Tätigkeiten
Wie schon beschrieben, ist die Arbeit oftmals sehr eintönig. Es gibt allerdings auch sehr spannende Bereiche. Die Arbeit im Kundendienst z.B. ist sehr abwechslungsreich und interessant, da man oft hinter die Kulissen blicken darf, wo man normalerweise normalerweise nicht hinkommt (Bsp. Krankenhäuser, andere Firmen)
Variation
In der Regel haben wir Azubis alle 3 Monate einen Abteilungswechsel. Wenn es einem mal nicht so gut gefällt, ist es also nicht so schlimm, da man recht schnell wieder die Abteilung wechselt.
Respekt
Freundliche Mitarbeiter in der Produktion mit denen man sehr viel spaß haben kann. Von den Führungskräften (Abteilungsleitern) bekommt man häufiger den Eindruck nicht ernstgenommen oder respektiert zu werden.