Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit April 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.4.2026
Die HOBART GmbH wird von Mitarbeiter:innen insgesamt mit gemischten Gefühlen bewertet. Positiv hervorgehoben werden der Kollegenzusammenhalt, die Arbeitsbedingungen mit sauberen, klimatisierten Räumen und ergonomischen Möbeln sowie die Vergütung nach IG Metall-Tarif mit zusätzlichen Leistungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld. Kritisch sehen die Beschäftigten jedoch die Arbeitszeiten, da viele berichten, 40 Stunden zu arbeiten, aber nur für 35 bezahlt zu werden. Die Karrieremöglichkeiten werden ebenfalls negativ bewertet, mit Hinweisen auf mangelnde Weiterbildungsmöglichkeiten und selektive Förderung von "Favoriten der Führungskräfte". Das Vorgesetztenverhalten wird oft als herabwürdigend beschrieben, und viele Mitarbeiter:innen beklagen eine unzureichende Kommunikation sowie eine Kultur, in der Überstunden erwarte...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei HOBART GmbH werden von den Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Bemängelt wird vor allem, dass Entwicklungschancen kaum vorhanden oder nur für ausgewählte Personen zugänglich sind. Einige Beschäftigte berichten, dass Führungsprogramme nur einem kleinen Kreis zur Verfügung stehen, während die berufliche Entwicklung der meisten Mitarbeiter:innen hinter Kennzahlen zurückstehen muss. Besonders problematisch erscheint die Personalpolitik bei Auszubildenden, denen im Gegensatz zu extern eingestellten Kandidat:innen nur befristete Verträge angeboten werden. Auch bei ausdrücklichem Wunsch nach Weiterbildung fühlen sich manche Angestellte nicht unterstützt, was insgesamt den Eindruck einer selektiven Förderungskultur verstärkt.
Die Vergütung bei HOBART GmbH wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet. Auf der positiven Seite wird das Gehalt als überdurchschnittlich beschrieben, basierend auf dem IG Metall Tarifvertrag und ergänzt durch zahlreiche Zusatzleistungen wie Hansefit, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Jubiläumsboni, Kantinenzuschüsse und Leistungszulagen. Einige empfinden die Bezahlung als attraktiv genug, um andere Nachteile auszugleichen. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die bemängeln, dass trotz eines 35-Stunden-Vertrags tatsächlich 40 Stunden gearbeitet werden müssen - ein Punkt, der wiederholt in den Bewertungen auftaucht. Mitarbeiter:innen berichten von unbezahlten Überstunden und hinterfragen die Rechtmäßigkeit dieser Praxis, obwohl das Grundgehalt als angemessen oder sogar im oberen Mittelfeld angesehen wird.
Die Work-Life-Balance bei HOBART GmbH wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet. Einige schätzen das flexible Gleitzeitmodell mit 8-Stunden-Arbeitstagen plus 45-Minuten Pause, wobei der Arbeitsbeginn zwischen 5:30 und 8:00 Uhr frei wählbar ist. Allerdings überwiegen die kritischen Stimmen deutlich. Mehrere Nutzer:innen bemängeln, dass regelmäßige Überstunden erwartet werden und wer diese nicht leistet, mit Geringschätzung rechnen muss. Auch wird kritisiert, dass Mitarbeiter:innen 40 Stunden arbeiten, aber nur für 35 Stunden bezahlt werden (entgegen des IG Metall Standards). Trotz Werbeversprechen zur Flexibilität bevorzugt das Unternehmen offenbar traditionelle Arbeitsmodelle vor Ort, mit begrenzten Homeoffice-Möglichkeiten (meist nur ein Tag pro Woche) und wenig flexiblen Arbeitszeiten. Das Desinteresse des Managements an diesem Thema wird von einigen Beschäftigten ebenfalls hervorgehoben.
Die Arbeitsatmosphäre bei HOBART GmbH wird überwiegend positiv bewertet, wobei besonders die kollegiale Zusammenarbeit geschätzt wird. Mitarbeiter:innen berichten von netten Kolleg:innen und einer allgemein guten Atmosphäre in bestimmten Abteilungen, in denen wenig Konflikte auftreten. Das Unternehmen bietet gut ausgestattete Arbeitsplätze, eine neue Kantine, Klimaanlagen und flexible Arbeitszeiten, was zu einem angenehmen Arbeitsumfeld beiträgt.
Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, die auf Herausforderungen hinweisen. Einige Mitarbeiter:innen bemängeln fehlendes Lob von Vorgesetzten und unfaires Führungsverhalten. Wenige berichten von Überlastung und Mikromanagement, was die Arbeitsatmosphäre beeinträchtigt. Zudem wird in manchen Abteilungen eine hohe Fluktuation beobachtet, und der Fokus auf Zahlen wird als problematisch wahrgenommen. Die Interaktion zwischen Auszubildenden wird als selten beschrieben, mit gemischten Erfahrungen.
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