Saisonale Arbeit mit garantierter Ausbeutung und Verstößen gegen Arbeitsrecht
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dienstplan kann mitgestalten werden, wenn auch viel zu kurzfristig
Gute Erreichbarkeit der Arbeitsorte
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hof Wichmann nutzt schamlos aus, dass ein Großteil der Mitarbeitenden (noch) keine Ahnung von ihren Rechten als Arbeitnehmer hat (Schüler*Innen o. junge Studierende) bzw. keine Solidarität, geschweige denn ein Betriebsrat, entstehen kann. Während der Saison sind mehrere Verstöße gegen das Arbeitsrecht aufgefallen.
Wie der Betrieb mit den Erntehelfern umgeht, kann man sich da ja vorstellen.
Hof Wichmann kommt auf keinen Fall erneut als Arbeitgeber in Frage und auch als Kundin verzichte ich in den kommenden Jahren lieber auf Erdbeeren, als dass sie noch einen einzigen Cent von mir bekommen.
Arbeitsatmosphäre
Wertschätzung kann man vergessen. Sicherheit der Mitarbeitenden scheint auch keine Priorität zu haben (Überfälle wg Bargeld)
Image
Das Bild vom netten Familienunternehmen, das von den Kunden oft erwartet wird, stimmt überhaupt nicht mit der Realität überein
Karriere/Weiterbildung
Offenbar kein Interesse die Mitarbeitenden über mehrere Jahre zu halten
Gehalt/Benefits
Gehalt kommt pünktlich.
Kollegenzusammenhalt
Die Kolleg*Innen, die ich kennenlernen durfte waren nett. Da es Saisonarbeit ist, entsteht aber kein echter Zusammenhalt und Solidarität.
Vorgesetztenverhalten
Mitarbeitende werden nicht mit einbezogen. Die Vorgesetzten halten sich für was besseres.
Kommunikation
Manchmal sickern Infos von Personen, die schon ein paar Mal für Hof Wichmann gearbeitet haben, durch. Von Büro kommt so gut wie nichts
Gleichberechtigung
Man wird als Frau allein gelassen mit den ständigen sexistischen Kommentaren, denen man an den Verkaufsständen ausgesetzt ist.