21 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
21 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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21 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der gesamte Bewerbungsprozess war leider von schlechter Kommunikation und mangelnder Professionalität geprägt. Das Gespräch vermittelte weniger den Eindruck eines strukturierten Bewerbungsgesprächs, in dem Bewerber die Möglichkeit erhalten, ihre Qualifikationen und Motivation darzustellen, sondern wirkte vielmehr wie eine Selbstdarstellung des persönlichen Bereichs.
Besonders irritierend waren einige abfällige Kommentare im Gespräch mit der Partnerin, beispielsweise, dass Investigation Assistants nicht einmal ein Handy zur Verfügung gestellt bekämen bzw. ihren Laptop vor Ort lassen müssten, sowie die Bemerkung, es handle sich im Grunde um einen „besser bezahlten wissenschaftlichen Mitarbeiter“. Solche Aussagen wirkten wenig wertschätzend und hinterließen einen äußerst ungünstigen Eindruck.
Hinzu kamen eine ausbleibende Rückmeldung zum angekündigten Zeitpunkt und eine letztlich acht Tage verspätete Antwort. Auch die offensichtlich fehlende Abstimmung zwischen HR und der zuständigen Partnerin ließ den Prozess unnötig chaotisch und unkoordiniert erscheinen.
Insgesamt empfand ich den Umgang als arrogant und wenig respektvoll. Der gesamte Bewerbungsprozess war aus meiner Sicht absolut unprofessionell und wurde weder der investierten Zeit noch den Erwartungen an einen seriösen Arbeitgeber gerecht. Leider hinterlässt diese Erfahrung einen sehr negativen Gesamteindruck.
Lebenslauf / Stationen
Nach den Worten der Personaltante sind Patentanwälte schwer zu finden, mithin würden sie sich über eine Bewerbung von mir freuen!
Zudem hieß es in der Ausschreibung:
„Wir sind stolz auf unsere wertschätzende Kultur und die Vielfalt in unserer Kanzlei. Wir begrüßen alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung/Identität.“
Diese Aussagen sind wörtlich zunehmen, aber nicht so, wie der Leser zunächst vielleicht denken mag. „Begrüßt“ wurde tatsächlich auch meine Bewerbung (mit deutlich über 10 Jahren Berufserfahrung, Zulassungen als Patentanwalt sowie beim EPO, UPC und EUIPO und viel Erfahrung im fremdsprachigen Ausland), doch dann nach knapp drei Wochen aussortiert.
Berufs- und Lebenserfahrung bzw. Alter sind hier nur in dem Maße gefragt, wie es für diese Großkanzlei nützlich ist, sprich in die für das Geschäftsmodell essenzielle Hierarchiepyramide bzw. Alterspyramide genau hineinpasst. „Vielfalt“, wie sie großspurig proklamiert wird, sieht anders aus und sollte nicht nur durch Worte, sondern auch Taten praktiziert werden.
Es steht schon in der Bibel:
Nicht an den Worten, sondern an den Taten werdet ihr sie erkennen.
Das Geschäftsmodell von Großkanzleien ist jetzt schon unter Druck, wie man auch an der neuerlichen Fusion hier (zu Hogan Lovells Cadwalader) erkennt, aber irgendwann wird es nach meiner Einschätzung aufgrund der beim Gesetzgeber immer mehr Aufmerksamkeit findenden Altersdiskriminierung komplett zusammenbrechen.
mehr auf den Bewerber eingehen
Größtenteils war ich sehr zufrieden mit dem Prozess, der mir auch transparent vorkam. Leider konnten manchmal Zusagen über den weiteren Verlauf (z.B. Zeitraum, an dem es eine erste Rückmeldung gibt) nicht eingehalten werden
Im November 2024 habe ich mich bei Hogan Lovells auf mehrere ausgeschriebene Stellen beworben, da die Kanzlei einen ausgezeichneten Ruf genießt und interessante Karrierechancen versprach. Leider war der Bewerbungsprozess alles andere als professionell und hat meine Erwartungen deutlich enttäuscht.
Nach dem Einreichen der Bewerbungen herrschte wochenlang völlige Funkstille. Zwar gab es eine Eingangsbestätigung und auf dem Bewerbungsportal wurde die Bewerbung als "Under Review" markiert, aber keinesfalls wurde ich über den Stand des Verfahrens informiert. Auf meine wiederholten Nachfragen per E-Mail erhielt ich nur einmal Rückmeldung, ansonsten fand keine Kommunikation statt. Diese mangelnde Kommunikation hinterließ bei mir den Eindruck, dass Bewerberinnen und Bewerber hier wenig Wertschätzung erfahren.
Erst Ende Januar 2025, also fast drei Monate nach meiner Bewerbung, erhielt ich eine Standardabsage ohne jegliche individuelle Begründung oder Bezugnahme auf meine Qualifikationen. Die Absage wirkte unpersönlich und machte den Eindruck, dass meine Bewerbung gar nicht gründlich geprüft wurde.
Ein derart intransparenter und unpersönlicher Bewerbungsprozess entspricht meiner Meinung nach nicht dem Anspruch, den eine international renommierte Kanzlei an sich selbst stellen sollte. Der Umgang mit Bewerbungen ist oft der erste Eindruck, den ein Unternehmen hinterlässt – und dieser war in meinem Fall leider sehr negativ.
Nach über 4 Wochen keinerlei Reaktion auf eine übersandte Bewerbung!!! Traurig!!
Fragen beantworten
Effektivität? Schnelligkeit?
Die Ansprechpartner sollten selbst im Business Look erscheinen, statt mit schmuddeligen Haaren und T-Shirt. Sehr arrogante und unfreundliche Art, was nicht auf beide Gesprächspartner zutrifft
Warum wechseln Sie, sehen SIe uns als Sprungbrett
Ich weiß nicht wie ernst man die Entscheidungen der Recruiter/ Hiring Manager nehmen kann wenn ich als Bewerber meine Bewerbungsunterlagen Sonntag Abend gegen 20 Uhr rausschicke und am nächsten Vormittag bereits eine Absage erhalte mit dem Satz "wir haben Ihre Unterlagen sorgfältig geprüft". Zumal man alle Voraussetzungen der Stellenausschreibung erfüllt hat. So fühlt man sich als Bewerber nicht wirklich wertgeschätzt da in die Erstellung der Bewerbungsunterlagen viel Zeit und Mühe gesteckt wurde.
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