172 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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172 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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172 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nie wieder – Menschlichkeit sieht anders aus
Wer seine psychische Gesundheit langfristig ruinieren möchte, ist bei Hogan Lovells nach meiner persönlichen Erfahrung an der richtigen Adresse. Nach außen präsentiert sich das Unternehmen modern, menschlich und verantwortungsbewusst. Intern wird jedoch ein starres hierarchisches Prinzip gelebt, bei dem sich manche Partner und Chefanwälte wie kleine Könige aufführen. Menschlichkeit, Wertschätzung und ein ehrliches Interesse an den Mitarbeitenden habe ich kaum erlebt.
Illustre Firmenfeiern, aufwendig herausgeputzte Büroräume, Mitarbeiterrabatte und ein überdurchschnittliches Gehalt sollen über die tatsächlichen Arbeitsbedingungen hinwegtäuschen. Und das funktioniert eine Zeit lang durchaus: Man redet sich ein, dass die gute Bezahlung und die schöne Fassade den Umgang mit den Menschen irgendwie ausgleichen. Dadurch nimmt man möglicherweise länger hin, wie schlecht, respektlos und unmenschlich man behandelt wird.
Umso absurder ist es, gleichzeitig mitzubekommen, welche Summen auf den höheren Ebenen für aus meiner Sicht fragwürdige Dinge ausgegeben werden. Für Prestige, Selbstdarstellung und unnötigen Luxus scheint Geld vorhanden zu sein – für echte Mitarbeiterfürsorge, sinnvolle Strukturen und Wertschätzung dagegen offenbar nicht.
Die Aufgaben waren größtenteils eintönig, routiniert und wenig erfüllend. Sinnhafte Tätigkeiten – sowohl inhaltlich als auch im täglichen Arbeitsablauf – waren für mich kaum zu finden. Selbst einfache Vorgänge wurden ständig intern blockiert, mussten durch unzählige Hierarchieebenen laufen oder scheiterten an ungeklärten Zuständigkeiten. Häufig wusste niemand, wer für welches Thema verantwortlich ist.
Die Kommunikation untereinander funktionierte ebenso wenig wie die Kommunikation mit den Vorgesetzten. Statt gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten, arbeiteten viele aneinander vorbei. Ein echtes Miteinander gab es kaum – dafür umso mehr Chaos, Stillstand, unnötige Bürokratie und völlig unstrukturierte Abläufe.
Besonders belastend war das Gefühl, dass die eigene Arbeit weder zielführend noch von Bedeutung ist. Wenn Aufgaben über einen langen Zeitraum keine erkennbare Wirkung haben und gleichzeitig jede Form der Anerkennung fehlt, kann das psychisch enorm zermürben. Nach meiner persönlichen Erfahrung kann ein solches Arbeitsumfeld depressive Entwicklungen begünstigen oder bestehende psychische Belastungen erheblich verstärken.
In über fünf Jahren erhielt ich keine einzige wirkliche Rückmeldung zu meiner Arbeit und hatte kein reguläres Jahresgespräch – obwohl intern mit solchen Strukturen geworben wird. Entwicklungsmöglichkeiten, konstruktives Feedback oder ernst gemeinte Wertschätzung: Fehlanzeige.
Auch von HR fühlte ich mich nicht unterstützt. Statt sich ernsthaft um Probleme und die Gesundheit der Beschäftigten zu kümmern, wurde mir sinngemäß vermittelt, ich solle mich „nicht so anstellen“. Wer Hilfe benötigt oder Missstände anspricht, darf nach meiner Erfahrung nicht automatisch mit Verständnis oder Unterstützung rechnen.
Ja, die Bezahlung ist gut – teilweise sogar sehr gut. Doch sie gleicht weder die psychische Belastung noch die fehlende Menschlichkeit, Wertschätzung und Struktur aus. Menschen werden verschlissen, während nach außen ein vollkommen anderes Bild vermittelt wird.
Wer bereit ist, für ein gutes Gehalt, Firmenfeiern, Rabatte und eine schicke Bürofassade seine Seele und möglicherweise auch seine Gesundheit zu verkaufen, mag hier richtig sein.
Eher kalt und distanziert
Von außen war das Image in Ordnung
Die Arbeitsauslastung ist in Ordnung
Die Möglichkeiten sind da, aber schwierig aufzusteigen
Gehalt war in Ordnung. Es gab Essensgutscheine
War immer vorhanden
Man hat kaum etwas mit den anderen zu tun, was sehr unüblich ist
Respektvoller Umgang
Vorgesetzten haben sich zweifelos professionell verhalten
Gute Ausstattung
In wöchentlichen Team Meetings wird man kurz gebriefed
Stand an oberer Stelle
Man hatte das Gefühl nur beschäftigt zu werden
Toll
Toll
Toll
Toll
Toll
Toll
Toll
Toll
Toll
Toll
Toll
Toll
Toll
Top!
Homeoffice / Office möglich
Tolle Kollegen
Mein Chef ist super
Sehr Transparent & easy
Es gibt viele Möglichkeiten, sich intern zu beteiligen. Events, Projekte, Themen an denen gearbeitet werden kann.
Dream Team
wenn man gut strukturiert ist und effizient arbeitet, definitiv
100% gegeben
Top
Transparent
Definitiv
Kantine, Technik, Home Office Möglichkeit, Schulungen
Kommunikation, teilweise 2-Klassengesellschaft
HR sollte auf jeden Fall hinterfragen wieso so viele PAs kündigen und auch Maßnahmen dazu einleiten. Und auch neutral sein, da man sich nicht anvertrauen möchte weil das Gefühl besteht es wird zu den Partnern gehalten. Obstkorb ist Standard man kann sich andere Benefits einfallen lassen. Für die Klimaproblematik Ventilatoren oder Luftbefeuchter bereit stellen.
Grundsätzlich ist das arbeiten in Ordnung. Je nach Abteilung ist die Stimmung und die Anwälte unterschiedlich. Verbesserungsvorschläge werden nur angenommen wenn es den Vorgesetzten auch in den Kram passt. Gelobt wurde meist nur im Jahresgespräch. Manche Mitarbeiter können machen was sie wollen wobei andere sich an Regeln müssen.
Wie gesagt es kommt auf die Abteilung an aber grundsätzlich würde ich sagen stabiles Image.
Bis 18 Uhr arbeiten (auch Freitags) ist nicht wirklich Work-Life-Balance. Vor allem wenn dauernd Überstunden anfallen. Andere Kanzleien bieten hier ein kanzleiweites Abendsekretariat an was die Arbeitszeiten dann auch flexibler machen würde. Urlaub konnte man immer gut und auch mal spontan nehmen.
Man wird unterstützt und es gibt auch jährliche Schulungen (Fristen, etc)
War für eine Großkanzlei ganz gut.
Je nach Teammitglied war der Zusammenhalt eigentlich ganz gut.
Generell gut aber es hat sich leider nie etwas verändert auch wenn Vorschläge/Kritik kam.
Technik (PC etc) ist sehr gut, Lüftung bzw. das Klima im Büro war eine Katastrophe. Super trockene Luft, man konnte nicht wirklich lüften wegen Doppelverglasung. Problem ist bekannt, die Techniker sind dauernd da. Im Winter dann auf einmal viel zu heiß und in Sommer (wenn die Kühlung mal geht) viel zu eisig. Es gibt auch höhenverstellbare Schreibtische.
Es hieß immer wir müssen mehr kommunizieren aber ein Gespräch besteht ja aus 2 Seiten. Man hat gemerkt dass Assistenz und Anwälte oftmals getrennt unterwegs waren.
Die Aufgaben sind sehr vielfältig und interessant. Es wird definitiv nicht langweilig.
Flexibilität
Wenig Zusammenhalt und Anerkennung
Mehr auf die Leute schauen, nicht auf den jährlich steigenden Profit
Fairer Umgang miteinander. Verständnisvoll,
Nichts
Keine, ist alles gut
kommt stark auf die Abteilung an, im HR Bereich aber wirklich sehr angenehm. Auch deutschlandweit
absolut Top. Besser gehts nichts. Sehr flexible Arbeitszeiten und laissez faire Führungsstil
Gehalt geht natürlich immer höher, gerade wenn man sich die Juristengehälter anschaut, aber dafür unschlagbare Benefits (In München). Deutschlandticket, EGYM, Kantine etc.
bei uns im HR sehr stark
kommt natürlich auf den Bereich an, bei uns sehr gut
durch die vielen Partner*innen teils schwierig, lange Kommunikationswege
die HR Bereiche sind aufgeteilt daher recht monoton, hat aber trotzdem viel Spaß gemacht
HoLo ist nicht wie eine Schachtel Pralinen, denn man weiß ziemlich genau, was man bekommt. Eine Großkanzlei, in der es ums große Geld geht. Bei den Mandanten und den Angestellten. Klar, einige Angestellte kompensieren das fehlende Sozialleben durch seltsames Verständnis von Freundschaft (Arbeitskollegen), aber dem Irrtum verfallen nicht alle.
Fehlende Flexibilität in Sachen Homeoffice, mobiles Arbeiten.
Verbesserungsvorschläge? Es handelt sich um eine Großkanzlei, also ein durchgetaktetes Wirtschaftsunternehmen. Da hier nur die Zahlen bestimmen und sich das auch nicht ändern lässt, sehe ich kaum einen Gestaltungsspielraum. Die Idee „weniger als 80 Stunden Arbeit und dafür auch nur 120k /Jahr“ verfängt hier wohl nicht. Möglich wäre das sicherlich nur mit einer Personalaufstockung, die allerdings unwirtschaftliche Folgen mit sich bringt. Daher lieber weniger Mitarbeiter mit höherem Gehalt, die dafür im Schnitt kaum 3 Jahre lang bleiben.
Die Arbeitsatmosphäre ist alles zwischen 1 und 5 Sternen. Der Fisch stinkt vom Kopf, sagen zumindest Hamburger und treffen damit den wesentlichen Punkt. Hat der Partner gute Laune ist alles schön, aber wehe dem, dass die Quartalszahlen schlecht sind. Hier geht’s schließlich allen (!) nur ums liebe Geld. Und das ist spürbar.
HoLo ist eine relativ junge Großkanzlei und hat sich bisher nichts zu Schulden kommen lassen. Zumindest sind größere Skandale à la Wirecard und Cum-Ex an dieser Kanzlei vorbeigegangen.
Jeder weiß, worauf er sich bei der Großkanzlei einlässt. Viel Geld in verhältnismäßig kurzer Zeit für viele Stunden Arbeit.
Karriere innerhalb der Kanzlei ist möglich. Der „Aufstieg“ ist auch einigermaßen Transparent. Über Umsatzziele und Betriebszugehörigkeit kann der Aufstieg bis zum Counsel gelingen. Die Partnerschaft ist sicherlich noch an einige andere Dinge geknüpft.
Gehalt: mit das Beste in Frankfurt. Nur wenige Kanzleien zahlen mehr.
Tatsächlich zeichnet sich HoLo durch einige soziale Projekte aus, die gefördert werden. Hervorragend ist das hauseigene Programm, über das „Pro Bono“ Arbeit organisiert wird. Eine Förderung von „Pro Bono“ Arbeit gelingt durch Arbeitszeitkonten: Es können „soziale Stunden“ bis zu einer bestimmten Grenze intern als billable hour angelegt werden.
Ich hatte in meinem Team absolute Spitzenleute, die 100% kollegial waren.
Solange die Leistung stimmt, kein Problem.
Ich habe alles mitbekommen. Vom einwandfreien Umgang mit mir bis zu wirklich entsetzlich unangenehmen Situationen zwischen dem Chef und Kollegen. Das Verhalten war teilweise nicht nur unangemessen, sondern mitunter auch irrwitzig problematisch. Irrwitzig ist wörtlich zu nehmen. Es war teilweise nicht zu glauben und aus dem Grund fast schon komödiantisch. Fiebertraum für den einen Betroffenen, skurril und grotesk für die anderen. Wild. Einfach wild.
Eine Bewertung in dieser Kategorie ergibt keinen Sinn. Es ist entscheidend, was man erwartet. Für das Geld (150k im ersten Jahr, 2024) sind es wohl gute Arbeitsbedingungen.
In meinem Team gab es Feedback Gespräche; turnusmäßige und bei persönlicher Anfrage. Jährliche Besprechungen der Zahlen (hauptsächlich billable hours und realisation) sind hier spätestens ab dem zweiten Berufsjahr als Associate Standard.
Solange Frauen keinen Kinderwunsch haben, können sie Gleichberechtigung erwarten. Sobald die Leistung ungleich ist, ist auch die Behandlung ungleich. Ist das nicht auch irgendwo „Gleichbehandlung“?
Es sind teilweise sehr interessante Aufgaben angefallen. Nicht durch die Bank, aber in vielen Fällen.
So verdient kununu Geld.