Ihr Unternehmen?

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Holmberg 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Wenn man es gerne gemütlich hat, ist man hier gut aufgehoben

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wenig Stress, man kann sich immer krank melden, Der Geschäftsführer grüßt nahezu jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter jeden Morgen persönlich-:)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Prozesse sind deutlich veraltet, es gibt wenig Flexibilität, und insbesondere ältere Kolleginnen und Kollegen zeigen sich häufig wenig offen für Neuerungen. Durch das strikte Ein‑ und Ausloggen wird eher ein ‚Absitzen‘ gefördert als produktives Arbeiten.
Einige Mitarbeitende leisten Überstunden und bleiben bewusst länger im Büro, um sich bis zu drei Tage Gleitzeit zu erarbeiten. Der Standort selbst ist ebenfalls problematisch, da sich in der Umgebung viele Junkies aufhalten.

Verbesserungsvorschläge

Es wäre sinnvoll, echte Benefits anzubieten, die den Mitarbeitenden tatsächlich Mehrwert bieten. Dazu gehört vor allem eine authentische Flexibilität, statt strikter Kontrolle von Ein‑ und Auslogzeiten. Vertrauensarbeitszeit würde die Leistung stärker fördern als reines Absitzen.
Zudem könnten verschiedene Arbeitszeit‑ und Arbeitsortmodelle angeboten werden, sodass Mitarbeitende einen Arbeitsvertrag wählen können, der zu ihrer Lebenssituation passt. Ein Remote‑ oder Homeoffice‑Modell als Standard könnte nicht nur die Zufriedenheit erhöhen, sondern auch Kosten für das Unternehmen reduzieren. Aktuell gibt es sehr unterschiedliche Regelungen zum Homeoffice. Einige Mitarbeitende dürfen bis zu drei Tage pro Woche von zu Hause arbeiten, andere sogar vollständig remote. Wieder andere arbeiten vormittags im Büro und wechseln anschließend ins Homeoffice. Es existieren also zahlreiche Ausnahmen – allerdings ausschließlich für ausgewählte Personen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist grundsätzlich in Ordnung, jedoch nicht besonders ausgeprägt. Anerkennung und konstruktives Lob erfolgen nur selten. Es entsteht der Eindruck, dass Bewertungen bewusst zurückhaltend vorgenommen werden, um mögliche Gehaltsanpassungen nicht zu begünstigen. Die Führungskräfte werden erkennbar darin geschult, den Umgang mit Mitarbeitenden so zu gestalten, dass die hierarchischen Rollen klar vermittelt werden.

Image

Ich denke, die meisten empfinden die Arbeit im Unternehmen als positiv. Allerdings handelt es sich häufig um Mitarbeitende, die es gerne bequem haben und ihren Arbeitstag pünktlich beenden, ohne zusätzliche Verantwortung oder Engagement anzustreben.

Work-Life-Balance

Wie in vielen Unternehmen besteht grundsätzlich die Möglichkeit, bis zu zwei Tage pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Es gibt Ausnahmen, allerdings nur für ausgewählte Mitarbeitende. Überstunden im Homeoffice werden nur selten akzeptiert. Eine Arbeitswoche umfasst 35 Stunden, was selbstverständlich nicht schlecht ist.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung findet kaum statt und erfolgt überwiegend auf Ebene der Abteilungsleitungen. In diese Positionen wird gezielt investiert, während für die übrigen Mitarbeitenden nur selten Fortbildungsangebote oder Entwicklungsmaßnahmen bereitgestellt werden.
Beförderungen finden kaum statt. Meistens betrifft es Mitarbeitende, die das Unternehmen sich nicht leisten kann zu verlieren – wie zum Beispiel zwei Key User, die den richtigen Zeitpunkt für eine Gehaltsverhandlung bzw. Beförderung erkannt und genutzt haben und und daraufhin zum Team Lead befördert wurden. Kurz vor dem Go‑Live konnte es sich die Firma nicht erlauben, „wichtige“ Beitragende zu verlieren. Nach dem Prinzip „Wer am lautesten fordert, bekommt am meisten“.
Übrigens gab es für die Rolle als Key User sowie für die zusätzlichen Aufgaben keinerlei finanziellen Anreiz.

Gehalt/Benefits

Hier zeigen sich deutliche Unterschiede. Mitarbeitende, die als besonders wichtig oder schwer ersetzbar gelten, erhalten spürbar mehr Gehaltserhöhungen und Verhandlungsspielraum, während andere – die als ‚austauschbar‘ wahrgenommen werden – kaum berücksichtigt werden. Die Führungskräfte wissen sehr genau, bei wem sie sich Zurückhaltung leisten können. Beschäftigte mit kleinen Kindern oder in finanziell angespannten Situationen, die stark auf den Arbeitsplatz angewiesen sind, werden häufig klein gehalten. Mitarbeitende mit zwanzig Jahren Berufserfahrung hingegen werden klar bevorzugt behandelt.
Die angebotenen Benefits empfinde ich als schwach. Ein Obstkorb, aus dem jede Person einmal pro Woche ein Stück Obst erhält, wirkt eher symbolisch als sinnvoll. Mitarbeiterrabatte sind für viele kaum relevant. Sinnvoller wäre es, sechs bis sieben echte Benefits anzubieten und den Mitarbeitenden drei davon zur freien Auswahl zu stellen, statt ihnen standardisierte Leistungen aufzudrängen. Ich persönlich würde ein Jobticket oder ein Jobrad deutlich bevorzugen gegenüber einer Zusatzkrankenversicherung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Na ja, wenn täglich tonnenweise Papier verwendet wird, wirkt das Gesamtbild natürlich wenig modern.

Kollegenzusammenhalt

Ist meist gut. Es gibt natürlich Unterschiede wie bei jeder Firma

Umgang mit älteren Kollegen

Es zeigt sich häufig ein umgekehrtes Bild: Ältere Kolleginnen und Kollegen, ie bereits viele Jahre im Unternehmen tätig sind, finden nicht immer einen angemessenen Umgang mit jüngeren oder neu eingestellten Mitarbeitenden. Mitunter entsteht der Eindruck, dass sie eine Art informelle Führungsrolle einnehmen und für interne Kontrolle sorgen, da sie sich stark mit dem Unternehmen identifizieren

Vorgesetztenverhalten

Je nach Abteilung zeigt sich ein unterschiedliches Bild. Grundsätzlich werden langjährige Mitarbeitende für ihre Loyalität durchaus berücksichtigt. Ebenso erhalten jene Beschäftigten, die als besonders wertvoll für die jeweilige Abteilung gelten, eine spürbar bevorzugte Behandlung. Es wird erkennbar darauf geachtet, dass sie sich wohlfühlen und entsprechende Sonderaufmerksamkeit erhalten, beispielsweise durch größere Flexibilität im Homeoffice, häufigere Anerkennung und Wertschätzung sowie Vorteile bei Gehaltsthemen.

Arbeitsbedingungen

Die Räumlichkeiten und das Gebäude selbst sind deutlich in die Jahre gekommen und wirken entsprechend alt. Die technische Ausstattung hingegen ist zeitgemäß: Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter verfügt über einen Laptop sowie in der Regel über zwei Bildschirme.

Kommunikation

Anerkennung findet kaum statt. Stattdessen werden überwiegend Fehler aufgezeigt und anschließend Verbesserungsvorschläge unterbreitet. In einigen Abteilungen wird ein Führungsstil praktiziert, der auf Druck und Verunsicherung basiert. Mitarbeitende werden bewusst streng angeleitet und in Situationen gebracht, die als belastend oder einschüchternd wahrgenommen werden.

Gleichberechtigung

Das ist schwer zu beurteilen. Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass es so ist, jedoch habe ich selbst keine entsprechenden Erfahrungen.

Interessante Aufgaben

Viele Abläufe wiederholen sich fortlaufend nach festen Vorgaben. Arbeit nach Vorschrift. Eigenständige Vorschläge sind eher unerwünscht. Der Arbeitsstil wirkt insgesamt sehr traditionell geprägt. Zahlreiche Dokumente werden weiterhin in großer Menge ausgedruckt und gestempelt. Die Prozesse sind erkennbar veraltet; seit zwei Jahren befindet sich ein neues CRM‑System in der Einführung. Kolleginnen und Kollegen arbeiten strikt innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs. Flexibilität ist kaum vorhanden.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.