27 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Wenig Stress, man kann sich immer krank melden, Der Geschäftsführer grüßt nahezu jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter jeden Morgen persönlich-:)
Die Prozesse sind deutlich veraltet, es gibt wenig Flexibilität, und insbesondere ältere Kolleginnen und Kollegen zeigen sich häufig wenig offen für Neuerungen. Durch das strikte Ein‑ und Ausloggen wird eher ein ‚Absitzen‘ gefördert als produktives Arbeiten.
Einige Mitarbeitende leisten Überstunden und bleiben bewusst länger im Büro, um sich bis zu drei Tage Gleitzeit zu erarbeiten. Der Standort selbst ist ebenfalls problematisch, da sich in der Umgebung viele Junkies aufhalten.
Es wäre sinnvoll, echte Benefits anzubieten, die den Mitarbeitenden tatsächlich Mehrwert bieten. Dazu gehört vor allem eine authentische Flexibilität, statt strikter Kontrolle von Ein‑ und Auslogzeiten. Vertrauensarbeitszeit würde die Leistung stärker fördern als reines Absitzen.
Zudem könnten verschiedene Arbeitszeit‑ und Arbeitsortmodelle angeboten werden, sodass Mitarbeitende einen Arbeitsvertrag wählen können, der zu ihrer Lebenssituation passt. Ein Remote‑ oder Homeoffice‑Modell als Standard könnte nicht nur die Zufriedenheit erhöhen, sondern auch Kosten für das Unternehmen reduzieren. Aktuell gibt es sehr unterschiedliche Regelungen zum Homeoffice. Einige Mitarbeitende dürfen bis zu drei Tage pro Woche von zu Hause arbeiten, andere sogar vollständig remote. Wieder andere arbeiten vormittags im Büro und wechseln anschließend ins Homeoffice. Es existieren also zahlreiche Ausnahmen – allerdings ausschließlich für ausgewählte Personen.
Die Arbeitsatmosphäre ist grundsätzlich in Ordnung, jedoch nicht besonders ausgeprägt. Anerkennung und konstruktives Lob erfolgen nur selten. Es entsteht der Eindruck, dass Bewertungen bewusst zurückhaltend vorgenommen werden, um mögliche Gehaltsanpassungen nicht zu begünstigen. Die Führungskräfte werden erkennbar darin geschult, den Umgang mit Mitarbeitenden so zu gestalten, dass die hierarchischen Rollen klar vermittelt werden.
Ich denke, die meisten empfinden die Arbeit im Unternehmen als positiv. Allerdings handelt es sich häufig um Mitarbeitende, die es gerne bequem haben und ihren Arbeitstag pünktlich beenden, ohne zusätzliche Verantwortung oder Engagement anzustreben
Wie in vielen Unternehmen besteht grundsätzlich die Möglichkeit, bis zu zwei Tage pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Allerdings wird häufig überprüft, ob die Mitarbeitenden tatsächlich ihrer Tätigkeit nachgehen und nicht privaten Angelegenheiten nachgehen. Dies empfinde ich als unangemessen. Auch Überstunden im Homeoffice werden nur selten akzeptiert. „Eine Arbeitswoche umfasst 35 Stunden, was selbstverständlich nicht schlecht ist.
Weiterbildung findet kaum statt und erfolgt überwiegend auf Ebene der Abteilungsleitungen. In diese Positionen wird gezielt investiert, während für die übrigen Mitarbeitenden nur selten Fortbildungsangebote oder Entwicklungsmaßnahmen bereitgestellt werden
Hier zeigen sich deutliche Unterschiede. Mitarbeitende, die als besonders wichtig oder schwer ersetzbar gelten, erhalten spürbar mehr Gehaltserhöhungen und Verhandlungsspielraum, während andere – die als ‚austauschbar‘ wahrgenommen werden – kaum berücksichtigt werden. Die Führungskräfte wissen sehr genau, bei wem sie sich Zurückhaltung leisten können. Beschäftigte mit kleinen Kindern oder in finanziell angespannten Situationen, die stark auf den Arbeitsplatz angewiesen sind, werden häufig klein gehalten. Mitarbeitende mit zwanzig Jahren Berufserfahrung hingegen werden klar bevorzugt behandelt.“
„Die angebotenen Benefits empfinde ich als schwach. Ein Obstkorb, aus dem jede Person einmal pro Woche ein Stück Obst erhält, wirkt eher symbolisch als sinnvoll. Die betriebliche Altersvorsorge steht erst ab dem dritten Jahr im Unternehmen zur Verfügung. Mitarbeiterrabatte sind für viele kaum relevant. Sinnvoller wäre es, sechs bis sieben echte Benefits anzubieten und den Mitarbeitenden drei davon zur freien Auswahl zu stellen, statt ihnen standardisierte Leistungen aufzudrängen. Ich persönlich würde ein Jobticket oder ein Jobrad deutlich bevorzugen gegenüber einer Zusatzkrankenversicherung
Na ja, wenn täglich tonnenweise Papier verwendet wird, wirkt das Gesamtbild natürlich wenig modern.
Ist meist gut. Es gibt natürlich Unterschiede wie bei jeder Firma
Es zeigt sich häufig ein umgekehrtes Bild: Ältere Kolleginnen und Kollegen, die bereits viele Jahre im Unternehmen tätig sind, finden nicht immer einen angemessenen Umgang mit jüngeren oder neu eingestellten Mitarbeitenden. Mitunter entsteht der Eindruck, dass sie eine Art informelle Führungsrolle einnehmen und für interne Kontrolle sorgen, da sie sich stark mit dem Unternehmen identifizieren
Je nach Abteilung zeigt sich ein unterschiedliches Bild. Grundsätzlich werden langjährige Mitarbeitende für ihre Loyalität durchaus berücksichtigt. Ebenso erhalten jene Beschäftigten, die als besonders wertvoll für die jeweilige Abteilung gelten, eine spürbar bevorzugte Behandlung. Es wird erkennbar darauf geachtet, dass sie sich wohlfühlen und entsprechende Sonderaufmerksamkeit erhalten, beispielsweise durch größere Flexibilität im Homeoffice, häufigere Anerkennung und Wertschätzung sowie Vorteile bei Gehaltsthemen.
Die Räumlichkeiten und das Gebäude selbst sind deutlich in die Jahre gekommen und wirken entsprechend alt. Die technische Ausstattung hingegen ist zeitgemäß: Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter verfügt über einen Laptop sowie in der Regel über zwei Bildschirme.
Anerkennung findet kaum statt. Stattdessen werden überwiegend Fehler aufgezeigt und anschließend Verbesserungsvorschläge unterbreitet. In einigen Abteilungen wird ein Führungsstil praktiziert, der auf Druck und Verunsicherung basiert. Mitarbeitende werden bewusst streng angeleitet und in Situationen gebracht, die als belastend oder einschüchternd wahrgenommen werden.
Das ist schwer zu beurteilen. Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass es so ist, jedoch habe ich selbst keine entsprechenden Erfahrungen
Viele Abläufe wiederholen sich fortlaufend nach festen Vorgaben. Arbeit nach Vorschrift. Eigenständige Vorschläge sind eher unerwünscht. Der Arbeitsstil wirkt insgesamt sehr traditionell geprägt. Zahlreiche Dokumente werden weiterhin in großer Menge ausgedruckt und gestempelt. Die Prozesse sind erkennbar veraltet; seit zwei Jahren befindet sich ein neues CRM‑System in der Einführung
Die Atmosphäre ist insgesamt sehr gut. Auch in Phasen mit erhöhtem Arbeitsaufkommen bleibt der Umgang miteinander respektvoll und kollegial. Natürlich gibt es Zeiten, in denen die Belastung hoch ist und die Arbeit entsprechend herausfordernd sein kann. Vergleicht man dies jedoch mit vielen anderen Arbeitgebern, zeigt sich, dass die Arbeitsbedingungen und das Miteinander hier auf einem sehr guten Niveau sind.
Durch die Gleitzeitregelung ohne Kernarbeitszeit besteht ein hohes Maß an Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitszeit. Darüber hinaus kann das Arbeitszeitkonto in einem sehr mitarbeiterfreundlichen Rahmen geführt werden. Mobilarbeit gibt es auch. Hier findet jeder seine Work-Life-Balance.
Tarifvertrag der Metall und Elektroindustrie. Ist ziemlich fair.
Nachhaltigkeit hat im Unternehmen einen hohen Stellenwert. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass es ein eigenes Nachhaltigkeitsmanagement gibt, das sich gezielt und unternehmensweit mit allen relevanten Nachhaltigkeitsthemen befasst und entsprechende Maßnahmen vorantreibt.
Riesig!
Sehr Transparent.
Hier werden keine Unterschiede gemacht. Der Tarifvertrag unterstützt das nur.
Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt sehr angenehm und von gegenseitigem Respekt geprägt. Das Team arbeitet kollegial zusammen, unterstützt sich gegenseitig und sorgt dafür, dass man sich schnell willkommen fühlt.
Der Umgang miteinander ist offen und freundlich – unabhängig von Position oder Hierarchie! Kommunikation findet auf Augenhöhe statt, Ideen und Meinungen werden gehört und wertgeschätzt. Auch wenn man in stressigeren Phasen vielleicht mal etwas kürzer angebunden ist oder vielleicht sogar mal etwas genervt ist, bleibt das Miteinander fair und lösungsorientiert.
Die meisten Kollegen kommen sehr gerne zur Arbeit. Wie aber meistens bei Bewertungen, machen sich genau diese Leute selten die Mühe eine Bewertung zu schreiben. Wenn alles gut ist, gibt es ja nichts über das man meckern kann. :D
Durch den Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie beträgt die Vollzeit 35 Std./ Woche. Außerdem gibt es Gleitzeit und das auch noch OHNE Kernzeit. Dadurch kann man sich seinen Tag wirklich gut selbst gestalten.
Holmberg ist sich seiner Verantwortung bewusst und entwickelt sich in diesem Bereich stetig weiter. Es gibt eine ecoVadis Zertifizierung und regelmäßige Meetings mit der Beauftragten um den eigenen Bereich zu verbessern.
Es gibt einige Abteilungsleiter, die aus der Mannschaft aufgestiegen sind. Karriere ist also sehr gut möglich. Wenn man zeigt, dass es sich lohnt und interessiert daran ist, dann wird man auch weitergebildet. Aber ohne input gibts auch kein outcome.
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist durchweg sehr wertschätzend und respektvoll. Erfahrung und Fachwissen werden anerkannt, aktiv genutzt und als großer Mehrwert für das Unternehmen gesehen.
Besonders positiv hervorzuheben ist, dass auch Menschen eingestellt werden, die dem Renteneintritt schon näher stehen. Alter stellt hier kein Ausschlusskriterium dar, sondern wird als Chance verstanden. Ältere Mitarbeitende werden selbstverständlich integriert und als wichtige Ansprechpartner geschätzt.
Der generationenübergreifende Austausch funktioniert sehr gut und trägt zu einem ausgewogenen, angenehmen Arbeitsklima bei. Insgesamt wird ein vorbildlicher Umgang gepflegt, der Erfahrung, Loyalität und Kompetenz gleichermaßen würdigt.
Insgesamt herrscht ein wertschätzender Führungsstil, der Motivation und Eigenverantwortung fördert. In einzelnen Bereichen besteht noch etwas Entwicklungspotenzial, was aber den positiven Gesamteindruck kaum schmälert.
Jeder Mitarbeiter mit Computerarbeit erhält einen Laptop (bzw. einen Tower, wenn die Vorort Arbeit unabdingbar ist). Gearbeitet wird mit Office Programmen und aktuell wird ein neues ERP-Programm eingeführt um auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein.
Die Büroarbeitsplätze sind alle mit höhenverstellbaren Tischen ausgestattet und in vielen Räumen gibt es im Sommer eine Klimatisierung (leider nicht in allen :D )
Die Kommunikation im Unternehmen ist insgesamt solide. Relevante Informationen werden meist weitergegeben, auch wenn dies nicht immer vollständig geschieht. Der Austausch im Team funktioniert überwiegend gut, bietet jedoch stellenweise noch Verbesserungspotenzial.
Vorgesetzte sind grundsätzlich ansprechbar, Entscheidungen und Hintergründe könnten jedoch teilweise transparenter kommuniziert werden. Feedback wird angenommen, jedoch nicht immer konsequent aufgegriffen oder weiterverfolgt.
Insgesamt ist die Kommunikation zweckmäßig und ermöglicht die tägliche Zusammenarbeit, könnte aber in Struktur und Klarheit weiter optimiert werden.
Wie oben schon erwähnt wird ist Holmberg im Metall- und Elektro Tarifvertrag und zahlt dementsprechend auch. Außerdem gibt es noch regelmäßig einen Betriebsausflug, eine betriebliche Krankenversicherung, betriebliche Altersvorsorge, Corporate Benefits und und und ...
Frauen und Männer, Jung und Alt, Hetero und Queer... alle werden gleichbehandelt.
Die Arbeit ist im Team gut aufgeteilt. In dem Bereich, in dem meine Aufgaben liegen, kann ich mir meine Sachen gut selbst einteilen und abarbeiten.
Manufaktur ( noch )
Soziale Verantwortung zum Product
Gutes Personal nicht vergraulen
Je nach Raum von Angespannt bis fröhlich alles dabei
Kaum bekannt
35 Stunden
Nur nach Nachfrage und Vereinbarungen mit der Production
Soziale Leistungen gut.
Im Mülleimer getrennt und in der Tonne vereint.
Gruppenbildung
Traurig leider
Kein Durchsetzungsvermögen nach dem eine Legende weg ist.
Ständiger Umbau kam Verbesserung
Leider von oben nach unten mangelhaft
Männer haben es schwerer rein zu kommen
Sehr abwechslungsreich für die die wollen
Weiter so.
Ich kann mich wirklich nicht beklagen. Alle Kolleg:innen sind nett und hilfsbereit. Auch vom Management erfährt man Unterstützung. Natürlich gibt es viel zu tun, aber es wird aktiv versucht, durch neue Kolleg:innen Entlastung zu schaffen.
Traditionsreiches familienunternehmen was lange am Markt agiert.
Hier wird großer Wert auf Umwelt- und Sozialbewusstsein gelegt. Besonders das Umweltbewusstsein steht stark im Fokus, während das soziale Engagement vor allem vom Geschäftsführer aktiv gefördert wird.
Beides findet statt. Wenn man den Bedarf für eine Schulung sieht, kann man jederzeit auf die Führungskraft zugehen – es wird dann gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Auch Karrieremöglichkeiten sind vorhanden: Einige Führungskräfte wurden aus den eigenen Reihen rekrutiert.
Man unterstützt sich, wo es nur geht, und feiert auch gelegentlich gemeinsam Feste.
Es wird erkennbar viel Mühe gegeben, transparent zu kommunizieren – auch wenn natürlich nicht alles perfekt läuft und Fehler passieren. Dennoch habe ich eine derart offene und transparente Kommunikation bei keinem meiner bisherigen Arbeitgeber erlebt.
Kann mich nicht beklagen. Mehr geht natürlich immer, aber durch die Anwendung des Tarifvertrags und die damit verbundenen Sonderzahlungen ist das Gehalt wirklich fair.
Der "Hauptgeschäftsführer“ bemüht sich sichtbar um das Wohl der Mitarbeitenden, das zeigt sich in den vielen Benefits, die in den letzten Jahren eingeführt wurden: kostenlose Obstkörbe, betriebliche Altersvorsorge, Zusatzversicherungen, Fortzahlung bei Kindkrank (für die ersten zwei Tage), Mitarbeiterrabatte, Wasser aus einem Quooker, Kaffee, Dallmayr-Guthaben von 9 €/Monat für Snacks und Getränke sowie Mitarbeiterevents und Festivals.
In den letzten zwei Jahren wurden massiv neue Mitarbeitende eingestellt, allerdings oft ohne ausreichende Einarbeitung. Einige Abteilungen haben sich personell verdoppelt, während in den wertschöpfenden Bereichen kaum Verstärkung kam. Entscheidungen über Neueinstellungen trifft oft allein die Abteilungsleitung, selbst wenn das Team andere Vorstellungen hat, mit der Begründung, es gebe keinen Platz.
- Meetings stark kürzen und besser strukturieren z.B. mit einer vorher abgestimmten Agenda und einer Dauer von ca. 15 Minuten.
- Führungskräfte sollten keine Meeting Überschneidungen haben, um mehr Zeit für Ihre Mitarbeiter oder eigentlichen Tätigkeiten zu haben.
- Veranstaltungen wie Betriebsfeiern sollten freiwillig sein, alternativ sollte es möglich sein, regulär zu arbeiten.
- Mitarbeitende sollten die Aufgaben und Prozesse anderer Abteilungen kennenlernen, aktuell fehlt das Verständnis füreinander.
- Interne Stellenbeschreibungen aktualisieren, viele sind veraltet.
- Bei größeren Entscheidungen sollten Mitarbeitende durch Umfragen oder Workshops eingebunden werden, viele haben wertvolle Einblicke in die Praxis.
Die Atmosphäre war vor ein paar Jahren noch deutlich angenehmer. Zwar war auch damals nicht alles perfekt, aber es herrschte ein besseres Miteinander. Inzwischen hat sich das Klima, insbesondere durch viele neue Kolleg:innen, verschlechtert.
Im Unternehmen herrscht momentan spürbare Unruhe. Seit rund zwei Jahren wird ein neues Programm eingeführt, in das m.M.n. unverhältnismäßig viele Ressourcen fließen. Viele Mitarbeitende arbeiten fast ausschließlich als Key-User, während ihre eigentlichen Aufgaben liegenbleiben. Das führt zu Unzufriedenheit bei den Kolleg:innen, die den Mehraufwand ausgleichen müssen.
In der Fertigung ist die Work-Life-Balance dank Gleitzeit und einer tariflichen 35-Stunden-Woche sehr gut. In der Verwaltung und Entwicklung gelten in der Regel 40-Stunden-Wochen. Zwar gibt es mittlerweile wieder die Möglichkeit, bis zu zwei Tage pro Woche im Homeoffice zu arbeiten, allerdings wurde dieser Anteil gegenüber früher reduziert.
Interne Karrieremöglichkeiten gibt es kaum. Statt vorhandene Talente zu fördern, werden neue Stellen oft extern besetzt, was nicht nur demotiviert, sondern auch ineffizient ist, da externe Kandidat:innen erst langwierig eingearbeitet werden müssen. Weiterbildungen werden zwar angeboten, führten aber in der Regel nicht zu einem tatsächlichen Aufstieg.
Holmberg orientiert sich zwar grundsätzlich an den Tarifen der IG Metall, ist jedoch seit einigen Jahren im Arbeitgeberverband, was zur Folge hat, dass die tatsächlichen Löhne oft unter dem Niveau der IG-Metall-Tarife bei vergleichbarer Arbeit liegen. Die Gehaltsstruktur ist insgesamt recht unausgewogen: In Verwaltung und Entwicklung sind Entgeltgruppen zwischen EG 6 und EG 11 (oder darüber) zu finden, während Mitarbeitende in den produktionsnahen Bereichen häufig mit EG 3 oder 4 vergütet werden, und das meist ohne realistische Aufstiegsmöglichkeiten. Man hat oft das Gefühl, bewusst kleingehalten zu werden. Zwar wird im Arbeitsalltag regelmäßig Lob ausgesprochen, doch beim jährlichen Mitarbeitergespräch werden dann plötzlich kleinere oder konstruiert wirkende Fehler angeführt, um Gehaltserhöhungen abzulehnen. Kolleg:innen mit älteren Verträgen haben in der Regel deutlich bessere Konditionen, während neue Mitarbeitende spürbar benachteiligt werden.
Zwar gibt es ein Umweltmanagementsystem, doch die Umsetzung wirkt wenig konsequent. Täglich werden tausende Blätter für Aufträge ausgedruckt, und viele Produkte mit minimalen optischen Mängeln landen direkt im Müll. Eine Lösung mit einer B-Waren-Produktlinie wäre hier sinnvoll und nachhaltiger.
Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen ist sehr durchmischt. Es gibt einige, die hilfsbereit sind und unterstützen, aber auch solche, die versuchen ihre eigenen Aufgaben an andere abzuwälzen, oft aus reiner Bequemlichkeit oder Unwissen über ihre eigentlichen Tätigkeiten. Ein einheitlicher Teamgeist ist leider nicht durchgängig spürbar.
Der Umgang ist in der Regel gut. Es gibt ein Firmen-internes Programm, in dem Teilnehmer früher in den Ruhestand gehen können. Ältere Kolleg:innen, welche schon lange im Unternehmen sind, haben oft deutlich bessere Verträge als neue Mitarbeitende.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist stark abhängig von der jeweiligen Abteilungsleitung. Manche sind fair und kompetent, andere weniger. Der Führungswechsel vor knapp zwei Jahren hat keine Verbesserung gebracht, im Gegenteil: Der Umgangston ist rauer geworden, und die Nähe zur Belegschaft hat spürbar nachgelassen.
In den letzten Jahren wurden viele Büros mit neuen Möbeln ausgestattet, insbesondere in der Verwaltung mit höhenverstellbaren Schreibtischen. Leider fehlt in einigen Räumen immer noch eine Klimaanlage, was die Arbeit im Sommer deutlich erschwert.
Kommunikation findet überwiegend in großen Meetings statt, häufig mit 10-20 Personen. Diese Sitzungen sind entweder regelmäßig angesetzt oder werden anlassbezogen einberufen. Leider läuft es oft darauf hinaus, dass Aufgaben auf ein bis zwei Personen verteilt werden, während der Rest passiv teilnimmt und seine Zeit absitzt. Viele Themen könnten mit einer kurzen, klaren E-Mail schneller und effizienter geklärt werden.
Es gibt weibliche Abteilungsleiterinnen, allerdings waren diese auch mal mehr. Elternzeit nehmen hier viele, unabhängig vom Geschlecht.
Interessante und abwechslungsreiche Aufgaben gibt es viele, das ist definitiv ein Pluspunkt. Allerdings sollte man vorsichtig sein: Wer sich überdurchschnittlich engagiert, wird oft mit noch mehr Aufgaben "belohnt", anstatt eine Perspektive für Weiterentwicklung oder Beförderung zu erhalten.
Das es relativ ein entspanntes Umfeld ist. Ich habe mit keinen Kollegen wirklich ein Problem.
Hab ich in den einzel Kategorien schon aufgezählt. Kommunikation, Zusammenhalt. Es wird oft von "Familie" gesprochen. Das stimmt nicht. Außer ich bin das Adoptivkind was man eigentlich nicht wollte. Dann passt das Wort "Familie".
-klare Ziele Aufzeigen
-Kommunikation muss(!) deutlich besser werden
-Aufgaben deutlicher zuteilen
-Prozesse überdenken und verbessern
Es ist okay. Es gibt die Situation das die Arbeit von einer Abteilung zur anderen geschoben bzw eine Aufgabe von einem Mitarbeiter zu anderen wandert weil sich niemand für die Aufgabe oder auch Probleme zuständig fühlt.
Jaein. Bei den Kollegen herrscht oft Weltuntergang. Wenn man auf die Aussagen vertrauen würde, würde es Holmberg gar nicht mehr geben.
Das Image ist okay, denke ich. Aber ich denke schon das es unterscheide gibt zwischen den Arbeitern und der Leitung.
Kann man nicht meckern. Gleitzeit und genug Urlaubstage.
Wird bei Holmberg darauf geachtet.
Ist nicht wirklich klar. Also hätte ich mich nicht selbst drum gekümmert, wüsste ich nicht ob Holmberg das von sich aus auch Angeboten hätte.
War mal besser. Einige Kollegen klären ihre Sachen schon vorher mit der Abteilungsleiter ab, wozu dann noch unsere Abteilungsrunden machen. Dazu wird relativ oft mit den Vorgesetzten gedroht wenn man mal Kontra gibt. Aufgaben sind nicht gleichmäßig aufgeteilt. Einige Kollegen machen mehr als andere, da die sich nicht zuständig fühlen (obwohl die es sind) oder Schauen lieber Videos auf YouTube.
Es wird ja viel gemacht für die Mitarbeiter, da kann man sich nicht beschweren. Allerdings sind mir die Ziele von Holmberg nicht klar. Was hat das Unternehmen vor, wo will Holmberg hin. Dazu wurden einige Entscheidungen getroffen, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, von daher wäre eine bessere Kommunikation wünschenswert.
Umständlich neue Sachen zu bekommen. Alleine neue Rechner zu bekommen ist ein Krampf. Man muss ein Ticket eröffnen und bekommt ab da keine Rückmeldung mehr. Stellenweise dauert es ziemlich lang bis man was neues bekommt. Wenn es überhaupt neu ist.
Meine Abteilung hat eigentlich so ziemlich gebrauchte Sachen von anderen Abteilungen bekommen, anstatt neue. Andere Abteilung bekamen komischerweise gleich neue Sachen (z.b. Tische, Stühle etc.)
Schlecht. So ziemlich alles wird in Mails geklärt. Zu mindestens versucht man es. Es wird viel gesprochen, aber gefühlt wird nie gehandelt oder man bekommt es nicht mit. Ich erfahre viele Sachen eher durch den "Buschfunk" . Zum Teil bekomme ich auch für mich arbeitsrelevante Sachen erst viel zu spät mitgeteilt weil es in irgendeinem Meeting beschlossen/geklärt wurde, was eine Woche vorher stattfand und vergessen hat es mir mitzuteilen.
Naja. Gehalt könnte besser sein, für die ganzen Aufgaben die ich habe und mache. Ansonsten kann gut. Gibt Urlaubsgeld, Sonderzahlungen und sogar ne Krankenversicherung.
Da wird im Unternehmen großen Wert gelegt.
Eigentlich nicht. Nach einer gewissen Zeit macht man Tag täglich das selbe. Was perse ja nicht schlimm ist, aber interessant ist es eben auch nicht.
nettere umgangsweise zwischen kollegin
Es macht mir jeden Tag aufs Neue Spaß zur Arbeit zu kommen, da ich weiß, dass mir freundlich und wertschätzend begegnet wird
Da ich selbst keinen Aufstieg plane, kann ich es nicht recht bewerten. Von den Kollegen, die innerhalb der Firma aufgestiegen sind oder den Bereich und damit ihre Aufgaben gewechselt haben, und mit denen ich gesprochen habe, weiß ich, dass sie zufrieden sind.
Gäbe es hier einen sechsten Stern, würde ich ihn vergeben. Ich bin mit der absolut pünktlichen Gehaltszahlung (und der Höhe) sowie den Sozialleistungen sehr zufrieden.
Natürlich sind wir uns manchmal uneinig, aber wenn es hart auf hart kommt, halten wir immer zusammen.
Ich habe letztens mit einer Kollegin gesprochen, die seit 30 Jahren für Holmberg tätig und sehr zufrieden ist. Und davon gibt es hier einige.
Ich erlebe eine positive, wertschätzende Zusammenarbeit mit meiner Führungskraft. Kritik wird offen und konstruktiv angesprochen, die in beide Richtungen gilt.
Saubere Räume mit allem was man zum Arbeiten braucht und seit diesem Jahr einen neuen Sozialraum für Frühstücks- und Mittagspausen für die gesamte Belegschaft.
Eine regelmäßige Transparenz in internen Meetings über Neuigkeiten und im Intranet zugänglich für alle Mitarbeitenden ist gegeben.
Ich bin sehr dankbar sehr zufrieden
So verdient kununu Geld.