Seit Verkauf an Richter Lübeck wird's immer schlimmer
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man meint, daß die Verwaltung in der Zentrale in Lübeck für sämtliche Standorte ausreicht. Das macht das Arbeiten in der Filiale aber eher kompliziert, weil man für jede Kleinigkeit mit der Zentrale in Verbindung treten muss. Zum Teil brauchen Winzigkeiten Wochen bis sich darum gekümmert wird. Der Personalspiegel ist so verringert worden, daß es hier und da zu extremen Personalengpässen kommt, darunter leidet auch der Service.
Der Vertrieb wird immer mehr mit organisatorischen Aufgaben beschäftigt um Personal zu sparen. Das führt zu Unzufriedenheit. Gleichzeitig wird nur auf Umsatzzahlen geschaut.
Probleme werden häufig endlos beredet, ohne Ergebnis.
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb des Teams funktioniert es zum Glück
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Seit dem Verkauf an Richter Baustoffe Lübeck und den damit verbundenen Umstellungen in vielen Bereichen, Entlassungen und Beschneidungen im selbstständigen Arbeiten, sind viele Vorgänge kompliziert und zeitaufwendig geworden. Das nervt die Mitarbeiter und nagt an ihnen. Somit leidet auch der Service am Kunden. Viele sind gleichgültig geworden.
Work-Life-Balance
Nur ausgewählte Kollegen können im Home-Office arbeiten. Könnte man sicher noch ausweiten, ist aber nicht gewollt. Ansonsten ist es kein Problem mal früher Feierabend zu machen.
Karriere/Weiterbildung
Die Aufgabengebiete sind klar abgesteckt. Wer Karriere machen will ist in diesem Standort falsch.
Gehalt/Benefits
Neue Mitarbeiter fangen zum Teil mit deutlich höherem Gehalt an als Mitarbeiter bekommen, die schon länger da sind. Einige Abteilungen werden wichtiger als andere gesehen, daß macht sich in der Bezahlung bemerkbar. Grundsätzlich werden die Mitarbeiter möglichst klein gehalten. Die Bezahlung ist monatlich pünktlich auf dem Konto. Alle Mitarbeiter haben 30 Tage Urlaub, Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld sind vertraglich geregelt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltbewusst ist, daß Resthölzer zerkleinert werden und damit geheizt wird. Die Beleuchtung ist veraltet.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt klappt immer noch sehr gut.
Umgang mit älteren Kollegen
Grundsätzlich werden ältere Kollegen und Kolleginnen geschätzt. Man würde aber am liebsten nur junge Leute einstellen.
Vorgesetztenverhalten
Ist soweit in Ordnung. Der Niederlassungsleiter ist für seine Mitarbeiter da und ansprechbar.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsplätze sind technisch gut ausgestattet. Die Beleuchtung müsste erneuert werden. Das Warenwirtschaftsprogramm ist eine Katastrophe. Sehr umständlich und kompliziert und wenig anwenderfreundlich. Im Sommer wird es im Hauptgebäude durch viele Glasfronten brütend heiß. Auch da wurde seitens der Geschäftsleitung viel versprochen und nichts umgesetzt.
Kommunikation
In den Abteilungen läuft es sehr gut. Von Seiten der Geschäftsleitung wird viel geredet, aber kaum was umgesetzt. Mitarbeiter werden häufig vertröstet, das schafft Unmut und irgendwann Gleichgültigkeit.
Gleichberechtigung
Ich denke, daß die Frauen, wie fast überall, deutlich weniger Gehalt bekommen als die Männer.
Interessante Aufgaben
Einige haben mehr, andere weniger zu tun. Ist auch abteilungsabhängig.