Respektlosigkeit prägt den Alltag
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man wird unter falschen Voraussetzungen eingestellt. Unabhängig davon, dass man nicht den Tätigkeiten nachgeht, für die man sich beworben hat, wird man plötzlich zum Hausmeister und Gärtner, man ist sowohl für den Müll als auch für die Blumen zuständig, dafür, dass die Kugelschreiber richtig liegen etc., und on top wird man für alle Fehler verantwortlich gemacht, die nach meinem Erleben von der Geschäftsführung verursacht werden.
Am Anfang habe ich viel über mich ergehen lassen, in der Hoffnung, dass es ja erst der Anfang sei und sich mit der Zeit alles regelt. Aber dem war nicht so. Irgendwann fing ich sogar an, Empathie der Dame aka Führungskraft gegenüber zu empfinden. Aber irgendwann ist auch eine Grenze erreicht, besonders wenn die eigene Gesundheit darunter leidet. Unglückliche und verbitterte Menschen geben ihre Last gerne weiter, sie wollte scheinbar nur ihren Ballast loswerden.
Der Mann/Chef, der als „Makler“ auftritt, sowie die Geschäftsführerin zeigten mir gegenüber wiederholt respektloses Verhalten. Das Zusammenspiel der beiden wirkte angespannt und wenig professionell, was sich deutlich auf das Arbeitsklima auswirkte.
Ich weiß nicht, ob es ein Fetisch ist, Leute klein zu machen und sich selbst als den größten und schlausten Menschen darzustellen, aber gesund wirkt es nicht.
In einem Moment werden Mitarbeitende (die inzwischen nicht mehr da sind) und Makler in höchsten Tönen gelobt. Im anderen Moment wird über sie gelästert.
Unter „etwas lernen“ versteht sich, Broschüren zu studieren, die einem auf dem Tisch gelegt werden und sich für Newsletter anzumelden. Am Ende wird sich aufgeregt, warum keine Fragen gestellt werden.
Weil der allwissende AK-Makler/Chef prüfen möchte, ob man dem nachgegangen ist.
Besonders anstrengend war die Kommunikation per E-Mail. Aus kryptischen Nachrichten ohne Punkt und Komma, dafür mit reichlich „…..“, „!!!!“ und „????“, musst du die Aufgabenstellung selbst entschlüsseln. Wird sie nicht exakt so ausgeführt, wie vom Absender gedacht, folgt anschließend ein Frage-Ratespiel:
„Was siehst du?“ – „Aha?“ – „Und dann?“ …
Anstatt einfach zu sagen, was man von vornherein wollte.
Der Chef bemängelt ständig, dass man keine Fragen stellt. Hat man jedoch eine Gegenfrage, heißt es: „Ich habe den Termin für uns terminiert. Ich stelle hier die Fragen. Wenn du eine Frage hast, musst du einen Termin für uns legen.“ obwohl es themenbezogen ist. Einfach unglaublich, wie in einem schlechten Film.
In einem Moment heißt es: „Du kannst hier so viel lernen.“
Im anderen Moment: „Ich bin doch kein Ausbilder.“ :D
Mit „etwas lernen“ ist gemeint: nach deiner Arbeitszeit, sprich nach Feierabend und an Wochenenden.
Wie schon von anderen Kommentaren erwähnt, werden Überstunden stillschweigend erwartet, Termine nach Feierabend oder am Wochenende angesetzt und als selbstverständlich angesehen. Muss man zum Arzt, wird mehrfach darauf hingewiesen, die Stunde am selben Tag nachzuholen. Ob man länger bleibt, wurde teilweise über eine Kamera kontrolliert, die vorher nie erwähnt wurde. Nichts mit fair, nichts mit Geben und Nehmen.
Wenn dir deine Gesundheit und Selbstachtung etwas wert sind, bleib dieser Firma fern.
Hier fehlt es sowohl an Respekt als auch an Empathie von der Geschäftsführung. Die Frau AK-Chefin handelt stark aus Emotionen, was fatal ist und super unprofessionell. Auch die Beziehung zwischen Chef und Chefin wirkt nicht gesund.
Aber wie sagt man am Ende? Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Wie soll man seine Mitarbeiter auch respektvoll behandeln, wenn man sich selbst nicht respektiert?
Langer Rede kurzer Sinn: Am Ende kommt alles zum Absender zurück.
In all den Jahren meines Lebens habe ich noch nie einen so respektlosen und herablassenden Umgang gegenüber Mitarbeitenden erlebt. Der ständige Drang, diese kontrollieren zu müssen, selbst während Krankmeldungen, ist belastend.
Hier werden Mitarbeitende nicht als gleichwertige Menschen angesehen. Der Umgangston ist stark von der Stimmungslage der Geschäftsführung geprägt, die meist herablassend, entwürdigend und passiv-aggressiv ist. Selbst nach Ausscheiden aus dem Unternehmen werden wichtige Unterlagen nicht ausgehändigt, E-Mails ignoriert, selbst nach mehrmaligen Erinnerungen.
Verbesserungsvorschläge
Ein bisschen Fortbildung in Sachen Geschäftsführung wäre hier wohl nicht verkehrt.