1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Gut war es, wenn die Geschäftsführung im Urlaub war und es zeitweise ruhiger war.
Das Gefühl der ständigen Überwachung und des Mobbings. Die Nutzung der Pausenzeit für Besprechungen. Die unmögliche Rufbereitschaft ohne echte Erholungsphasen. Das "Betteln" um Urlaub und die mangelnde Rücksichtnahme auf private Lebensereignisse.
Das Unternehmen könnte deutlich besser mit den Angestellten umgehen, indem es unangemessenes Verhalten unterbindet, Pausenzeiten respektiert und Empathie zeigt, wenn Mitarbeiter sich über grenzüberschreitendes Verhalten beschweren. Anstatt solche Berichte zu ignorieren oder zu minimieren, wäre ein unterstützender Umgang notwendig.
Das Arbeitsklima war geprägt von einem Gefühl der Unsicherheit. Es gab wiederholt Vorkommnisse, die ich als unangemessen und grenzüberschreitend empfunden habe, insbesondere im Umgang mit Vorgesetzten. Als ich dies in der Geschäftsführung ansprach, wurde das Thema nicht ernst genommen. Da das Management eng miteinander verbunden ist (stark vernetzte Führungsebene), fehlte eine neutrale Instanz. Die Situation verschlechterte sich nur.
Wir Mitarbeiter waren alle unzufrieden, vor allem wegen der Art und Weise, wie wir behandelt wurden. Die Firma versucht, ein nettes, familiäres Image zu vermitteln, das jedoch nicht der Realität entspricht.
Die Work-Life-Balance ist durch die intensive Rufbereitschaft stark beeinträchtigt. Obwohl die Rufbereitschaft rechnerisch als Arbeitszeit gilt, erfordert sie eine ständige Erreichbarkeit auch außerhalb der Kernarbeitszeiten (Anrufe, E-Mails, Aufgaben auch abends). Spontane Urlaubswünsche sind kaum möglich; Anträge müssen monatelang im Voraus gestellt werden. Auch bei wichtigen privaten Ereignissen wird die Freigabe oft erst kurzfristig erteilt, was als mangelnde Rücksichtnahme empfunden wurde.
Die Firma bietet Webinare zur internen Weiterbildung an. Diese dienen dazu, den Aufgabenbereich zu erweitern, ermöglichen aber keinen Wechsel des Aufgabengebiets.
Es gibt ein VWL- und MVV-Ticket als Sozialleistung. Das Gehalt wird pünktlich bezahlt. Bei einer Kündigung werden jedoch oft nicht ausgezahlte Urlaubstage "verfallen" statt ausbezahlt zu werden. Eine gute Rechtschutzversicherung wird dringend empfohlen.
Alles ok.
Das Unternehmen hatte bei meinem Einstieg nur sehr wenige Mitarbeiter. Innerhalb weniger Jahre haben mehrere Kolleginnen das Unternehmen verlassen, darunter auch ich. Die Fluktuation ist überdurchschnittlich hoch.
Das Unternehmen hat nur eine Kollegin, die bis zur (Früh)Rente geblieben ist. Alle anderen haben gekündigt. Nach dem Ausscheiden wurde von den Vorgesetzten über die ehemaligen Mitarbeiterinnen oft negativ gesprochen.
Es kam zu wiederholten Vorkommnissen, bei denen ich mich von einem Vorgesetzten unangemessen behandelt und mit grenzüberschreitenden Kommentaren konfrontiert fühlte. Die Reaktion der Geschäftsführung auf diese Berichte war nicht unterstützend. Das Verhalten des Vorgesetzten wurde von mir als mobbend erlebt. Die enge Verbindung im Management verhinderte eine neutrale Konfliktlösung.
Die allgemeinen Arbeitsbedingungen sind relativ in Ordnung.
Besprechungen finden häufig in der eigentlichen Pausenzeit statt, die dennoch von der Arbeitszeit abgezogen wird (täglich ca. 1 Stunde).
Das Team ist sehr klein und besteht fast! ausschließlich aus Frauen.
Die Arbeitsabläufe wiederholen sich wöchentlich. Vorschläge zur Optimierung werden oft abgelehnt. Bei kleinen Fehlern oder vergessenen Einträgen erfolgt eine dokumentierende Konfrontation (z. B. durch Screenshots), was als kontrollierend und misstrauisch empfunden wurde.