3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe im Rahmen eines dualen Studiums mit 18 Jahren im Stempferhof angefangen und dort rund 1,5 Jahre gearbeitet. Leider waren meine Erfahrungen durchweg negativ und haben mich stark geprägt.
Die Inhalte des dualen Studiums wurden in der Praxis nicht vermittelt. Stattdessen sollten wir Studierende unsere Praxisberichte mit teilweise erfundenen Inhalten füllen. Von den insgesamt fünf dual Studierenden wurden drei – darunter auch ich – dauerhaft im Service eingesetzt. Über Monate hinweg arbeitete ich fast ausschließlich in Spätschichten, meist an Wochenenden.
Während dieser Zeit kam es regelmäßig zu übergriffigem Verhalten durch Gäste, ohne dass die Ausbilder einschritten. Auch vom Hotelleiter selbst gingen wiederholt körperliche Grenzüberschreitungen aus, etwa durch unerwünschtes Anfassen oder Festhalten.
Das Arbeitsklima war sehr angespannt: Vorgesetzte verhielten sich oft cholerisch, machten Mitarbeitenden ungerechtfertigte Vorwürfe und reagierten aggressiv, wenn man neue Aufgaben nicht sofort verstand. Von den fünf dual Studierenden kündigten während meiner Zeit drei – auch ich gehörte dazu.
Hinzu kamen gesundheitliche Belastungen. Durch den Umgang mit starken Reinigungsmitteln ohne ausreichende Schutzausrüstung entwickelte ich schwere Hautentzündungen, die eine langwierige medizinische Behandlung notwendig machten und bis heute nachwirken. Zusätzlich verschlimmerte sich durch das ständige Kellnern eine alte Verletzung an meinem Daumen. Ein Arzt diagnostizierte eine Sehnenscheidenentzündung sowie eine erhebliche Belastung des Gelenks, die zu einer möglichen Arthrose führen könnte. Trotz ärztlicher Empfehlung, nicht mehr im Service zu arbeiten, wurde ich nach einer kurzen Versetzung an die Rezeption wieder zurück in den Service geschickt. Für mich der ausschlaggebende Grund zu kündigen.
Pausen gab es kaum, da kein Pausenraum vorhanden war. Sie wurden meist im Stehen in der Küche verbracht oder fielen an stressigen Tagen komplett weg. Fehler – selbst wenn man nicht selbst verantwortlich war – führten regelmäßig zu lautem Anschreien.
Zusammenfassend kann ich sagen: Die Arbeitsbedingungen im Stempferhof waren in vielerlei Hinsicht untragbar und haben bei mir sowohl gesundheitlich als auch persönlich bleibende Spuren hinterlassen.
Meistens Spätschichten und am Wochenende, ein Privatleben war kaum möglich.
Ich wurde unzählige Male von meinen Ausbildern angeschrien, schikaniert und übergriffig behandelt.
Eigentlich sollten im Rahmen des dualen Studiums alle Abteilungen gleichmäßig durchlaufen werden, um das Hotel als Ganzes kennen zu lernen. Nachdem wir dualen Studenten nach einem Jahr nur im Service eingesetzt worden sind, suchten wir das Gespräch mit dem Hotelleiter. Uns wurde mitgeteilt, wir sind da um Lücken im Dienstplan zu stopfen und wir haben keinen Anspruch auf Abteilungswechsel.
Nicht vorhanden.
ich habe 2016 eine ausbildung dort angefangen und bin bis heute traumatisiert. ich war zu dieser zeit noch sehr jung und unerfahren, was gnadenlos ausgenutzt wurde. die sowieso schon schlechte ausbildungsvergütung der gastro ist bei diesem betrieb nochmal schlechter. alle meine kollegInnen in der berufsschule haben mehr verdient, selbst die bei subway. obwohl es schon so lange her ist, haben sich traumatische momente eingebrannt wie zb der cholerische umgangston der ausbilderin, die davon ausgeht, dass du alles schon weißt und wenn dies nicht der fall ist, dir sagt, dass man eine belastung statt hilfe sei. der hotelleiter trank regelmäßig an der hotelbar und hat nach einigen getränken abfällig und von oben herab mit seinen mitarbeiterInnen gesprochen. einmal sollte ich nach der berufsschule (welche 1h mit dem auto von mir entfernt lag, sie bestanden aber darauf dass ich dorthin gehe, dabei gäbe es eine alternative, welche 20min von mir entfernt lag) ins hotel kommen um "model zu spielen". ich sollte die neue arbeitskleidung anziehen und der hotelleiter hat nicht davor gescheut, mich genau zu begutachten, mich an der hüfte zu packen und zu drehen, bis seine freundin ihm befiehl das zu unterlassen. wie gesagt, ich war damals zu jung um diese sexuelle übergriffige situation einordnen zu können.
es gab so viele beispiele, aber letztendlich hat mich eines dann (zum glück!!) dazu getrieben die ausbildung zu beenden. ich habe von anfang an gefordert, ein berichtsheft zu bekommen, welches mir immer wieder versprochen, aber nicht ausgehändigt wurde. als es kurz vor weihnachten war, hatte ich berufsschule, weshalb ich mich vorsorglich in den urlaubsplan eintrug (jede*r mitarbeiterIn darf entweder silvester oder heilig abend freihaben + 1 weihnachtsfeiertag). als ich wiederkam, sah ich im plan, dass ich überall eingetragen war, woraufhin ich es ansprach. daraufhin wurde mir erwidert "hier, ihr berichtsheft. wenn sie bis morgen alles nachgetragen haben, können wir uns nochmal drüber unterhalten, ob wir da was machen können ;-)"
das widerspiegelt den allgemeinen umgang. bis heute habe ich nie wieder etwas derartiges erlebt. dieser laden ist so viel mehr schein als sein und das waren nur ein paar auszüge und beispiele. eigentlich sollte man diesen laden der IHK melden!
immer spätschicht und immer selbstverständliche überstunden
bodenlos, viel weniger als das, was meine berufsschulkollegInnen bekamen
cholerisch
Keine
Mehr geht nicht
Zwar keine gute Erfahrung, aber Glückwunsch zu dir