Zum Glück bezahlt die Krankenkasse meine Therapie
Gut am Arbeitgeber finde ich
Er hat auf jeden Fall Arbeitsmoral. Nicht jeder würde von 9 Uhr bis 21:30 ca. 24/7 arbeiten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Seine Wutausbrüche erschweren das Arbeiten und das persönliche Wachsen.
Mindestens ein Benefit sollte der Chef den Arbeitnehmern anbieten. Für den Anfang.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte den Chef öfters mal in den Urlaub schicken oder zu einer Antiaggressionstherapie. Wenn man Mitarbeiter langfristig behalten möchte und das Image des Unternehmens schützen will, sollte man die Arbeitnehmer angemessen behandeln. Es sind nämlich die Arbeitnehmer, die das Image sehr doll zu schaden kommen lassen können. Mein bekannten Kreis möchte auf jeden Fall nicht bei euch essen.
Die Ausbilder
In meiner Zeit hatte ich viele verschiedene Ausbilder, welche jedoch nach kurzer Zeit wieder gekündigt haben. Einige von denen waren auch super nett. In der zwischen Zeit war der Geschäftsführer der Ausbilder, dieser hat jedoch nur Koch gelernt und nicht Restaurantfachmann oder Hotelfachmann
Spaßfaktor
Wenn der Chef nicht da war konnte man sogar spaß mit seinen Kollegen haben. Der Chef war aber leider jeden Tag da. Einmal im Jahr war er mal für einen Tag nicht da. Sobald er den Raum betrat, merkte man wie alle hektisch versuchten Bloß nichts falsch zu machen und ja nicht rum zu stehen. Jeder hatte angst, dass er ausrastet, weil man zum Beispiel gefragt hat wie nochmal ein Espresso Martini ging und wehe man hat, wenn man ihn was gefragt hat, gestottert oder sich verhaspelt, dann wurde man aus dem Raum geschickt und durfte erst wieder kommen bis man ordentlich sprechen konnte.
Aufgaben/Tätigkeiten
Man sollte ja meinen, dass in den Wintermonaten weniger zu tun ist und man eventuell früher gehen könnte. Dem war nicht so. Die To Do Liste erledigt, keine Gäste da und alles sauber vielleicht noch zu dritt in einer Abteilung? Da könnte man doch fragen ob man früher nach Hause gehen könnte. Ähm Nein. Stell doch schon mal die Tische im Saal für das Bankett in 2 Wochen. Schon erledigt? Ok dann putzt einfach das Restaurant nochmal und nochmal. Na gut vielleicht könnte man ja pünktlich nach Hause? Nein wie unüberlegt von mir, das wäre ja respektlos. Die anderen alleine zu lassen, was wenn jetzt viele Gäste zum Kaffee und Kuchen kommen. Wenn man pünktlich gegangen ist, hat man direkt ein Kommentar vom Chef bekommen. Die Tätigkeiten an sich haben spaß gemacht, wenn der Chef nicht in der Nähe war
Variation
Ja, man hat alle Abteilungen kennen gelernt. Oft auch 3 Abteilungen an einem Tag. Service und Rezeption gleichzeitig zu machen, war sowie so schon gang und gebe und nach dem Frühstück noch dem Housekeeping zu helfen kam auch oft vor. Während dem Frühstück dann auch noch die Platten neu zu belegen kam auch täglich vor. Da wären wir schon bei 4 Abteilungen an einem Tag. Also eintönig wird es nicht. Für meinen Geschmack aber zu farbig
Respekt
Ich wurde noch nie irgendwo anders so herablassend und respektlos behandelt wie dort. Die Stimmungsschwankungen vom Chef haben mein Optimismus sehr stark zugesetzt. Nie habe ich ein ,,schön das du da bist" oder ein ,,Hast du gut gemacht" gehört. Ich habe vom Chef nur Beleidigungen gegen meine Person bekommen.
Karrierechancen
Von den Ausgelernten habe ich gehört, dass man dort keine Chance bekommt sich weiterzubilden geschweige denn mehr Gehalt zu bekommen. Ich persönlich hatte nicht vor dort aufzusteigen.
Arbeitsatmosphäre
Mit einigen Arbeitskollegen konnte man sich gut verstehen. Wenn man aber nicht da war, wurde hinter dem Rücken getuschelt, man wird angeschwärzt und negativ dargestellt. Mitarbeiter Events gab es dort nicht. Man konnte froh sein, wenn man zu Weihnachten einen Schoko-Weihnachtsmann abbekommen hat. Zum Geburtstag bekam man einen 25€ Gutschein.
Ausbildungsvergütung
Es wurde der gesetzliche Mindestlohn bezahlt, wenn der dann rechtzeitig kommt und nicht erst Mitte des Monats. Sonderzahlungen gab es nicht.
Arbeitszeiten
Wer keine Freizeit hat ist dort bestens aufgehoben. Freunde braucht man auch nicht, man hat ja Arbeitskollegen. In der Berufsschule, wo ich zum ersten Mal gehört habe, dass Auszubildende keine Überstunden machen dürfen, hat die ganze Klasse angefangen zu lachen. Änderungen im Dienstplan wurden auch sehr kurzfristig gemacht.