28 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
28 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
28 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ruhige Atmosphäre, kein Großraum-Stress
Ist auf jeden Fall möglich!
Ist ein Team
Nehmen alle Anliegen ernst.
Läuft
Wird viel Wert drauf gelegt
ja!
Als Praktikantin habe ich einen sehr umfangreichen Einblick in die Arbeit als Social Media Managerin erhalten.
Das junge Team und das schöne Büro schaffen eine Arbeitsatmosphäre, in der man sich sofort willkommen und wohlfühlt.
Es werden regelmäßige Teamevents (z.B. wöchentliches Teamfrühstück) organisiert.
Die Agentur legt Wert auf die Kommunikation von gesellschaftlich relevanten Themen.
Die Bezahlung als Praktikantin mit 500€ pro Monat ist okay. Die Bezahlung der Festangestellten im Social Media Team finde ich persönlich zu wenig.
- junges, engagiertes Team
- Kundenaufträge mit sozialem Impact
- hohes Karrierepotenzial bei entsprechendem Einsatz
- offener, unkomplizierter Umgang
- Führungskräfte funktionieren als Problemlöser
Cooles Team und guter Zusammenhalt. Sehr lockere Atmosphäre und die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen.
Kann ich leider aus heutiger Sicht nicht beurteilen. Fände es aber schön, wenn die Themen Nachhaltigkeit und Social Impact mehr in den Fokus rücken. Ist aber auch nur meine persönliche Meinung :)
Zu meiner Zeit bei der Agentur herrschte eine sehr entspannte und ausgelassene Stimmung im Team. Es gab Feedback-Gespräche und ich hatte jederzeit die Möglichkeit, mit Ideen oder Kritik auf meine Vorgesetzten zuzugehen und diese offen zu besprechen.
Ich kam immer gerne zur Arbeit. Natürlich gab es auch mal negative oder stressige Momente, aber das wurde durch das gute Miteinander ausgeglichen.
Ich war sehr zufrieden und habe nur selten Überstunden gemacht. Diese konnte ich auch immer durch Freizeit ausgleichen.
Ich habe als Werki und danach in der Festanstellung viel gelernt. Die Vorgesetzten hatten viel Ahnung und dadurch habe ich auch außerhalb meines Bereichs einiges an Know-how gesammelt.
Gehalt war für eine Agentur gut, da kann man mMn nicht mehr erwarten. Gehalt kam bei mir immer pünktlich. Es gab auch immer ein wöchentliches Frühstück (heißt: 1 Stunde geschenkt) mit leckerem Essen und richtig coole Team Events.
Auf einem guten Weg, könnte sich aber in Zukunft noch bessern.
Ich habe vorwiegend sehr gute Erfahrungen gemacht und bin mit einigen ehemaligen Mitarbeitenden auch noch befreundet bzw. in Kontakt.
Es wurde zeitweise auch mal gelästert, das lässt sich leider meiner Erfahrung nach aber auch nicht vermeiden. Soweit ich weiß, wurden hier jedoch auch Gespräche geführt und Konsequenzen gezogen.
Da es eine junge Agentur ist, ist die Kollegschaft insgesamt nicht so alt. Ob das notwendig ist, oder sich mit der Zeit automatisch ergibt, kann ich nicht beurteilen.
Mein Teamlead war sehr offen und ließ mich viel mitentscheiden. Ebenso der Chef. Ich habe auch mal negatives Feedback erhalten, aber das stets in einem angemessenen Rahmen und zu Recht; außerdem mit direkten Verbesserungsvorschlägen. Ich finde das wichtig, um auch über sich selbst herauszuwachsen und das konnte ich hier sehr gut.
Geräte top, Büro(s) ebenfalls. Ich denke, manchmal war es für einige Mitarbeitende im Gemeinschaftsbüro zu laut, aber mittlerweile gibt es ja Home-Office und vor Ort die Möglichkeit, sich mal zurückzuziehen.
Es gab sowohl ein Monthly, in dem alle Mitarbeitenden ein Update erhielten, als auch wöchentliche Meetings mit dem eigenen Team, in dem man sich austauschen konnte.
Alles top.
Konnte mich kreativ sehr viel einbringen und habe immer ein offenes Ohr für meine Ideen bekommen.
Ich habe mich immer gefreut ins Office zu gehen. Die Leute sind offen, nett und immer für ein Gespräch bei Frühstück oder Kaffee zu haben. Dadurch dass auch sonst viel miteinander gemacht wird, ist die Zusammenarbeit im Team echt gut. Jede Person kann bei Projekten Ideen einbringen oder offen Feedback geben. Wertschätzung ist glaube ich etwas was noch aktiver und öfter praktiziert werden kann, trotzdem habe ich mich hin und wieder auch wertgeschätzt gefühlt.
Die Agentur ist wirklich cool
Es wird immer Rücksicht auf ein Leben außerhalb der Arbeit genommen. Es gibt zwar immer mal Phasen wo es mal zu Überstunden kommt, bei Praktis und Werkis wird jedoch darauf geachtet, dass das nicht zu viel wird. Es gibt geregelte Arbeitszeiten an denen man schon arbeiten sollte, allerdings kann man auch bei Angelegenheiten wie bei einem Arzttermin oder Studium natürlich eine Ausnahme machen. Alles entspannt, solange du es kommunizierst.
Das Highlight bei House of Yas war für mich das Team. Ich habe nicht nur Arbeitserfahrungen sammeln können, sondern auch viele tolle Menschen kennenlernen können mit denen man auch mal was unternimmt. Auch die Zusammenarbeit an Projekten hat gut und offen funktioniert. Hier hat HoY die Messlatte für meine zukünftigen Arbeitserfahrungen hochgelegt.
Die Vorgesetzten sind Teil des Teams und es wird gemeinsam an Projekten gearbeitet. Im Hustle kam es immer mal zu Situationen in denen die Kommunikation noch transparenter und effizienter hätte laufen können, sodass Feedback oder eine faire Arbeitsverteilung nicht auf der Strecke bleibt. Das passiert aber mal überall und daran kann gearbeitet werden. :)
Schönes Office mit Sofaecke, Pflanzen, Office-Dogs, einer Küche mit Siebträgermaschine, einer Süßigkeitenecke, großen Fenstern, einer Terrasse und einem Bereich, wo alle gemeinsam essen können. Zur Weihnachtszeit gab es sogar einen Weihnachtsbaum. Ich habe mich sehr wohlgefühlt. Das Team arbeitet in einem Großraumbüro, was zu Gesprächen neben der Arbeit und über die Arbeit eingeladen hat, was das Klima unterstützt hat. Manchmal war es vielleicht lauter, aber dafür hat ja jeder Kopfhörer und dann ist das kein Problem.
Die Kommunikation hinsichtlich Projekten, Ausschreibungen oder anstehenden To Dos lief regelmäßig und transparent. Ich hatte immer das Gefühl, dass es einen Raum für Kommunikation gibt, wenn er gebraucht ist.
Mir haben meine Aufgaben sehr viel Spaß und Freude gemacht. Ich fand es total toll, wie viel ich bereits als Prakti und Werki mitreden und -gestalten konnte. Ich hatte immer die Chance Wünsche zu meiner Entwicklung zu äußern. Leider wurden diese nicht immer umgesetzt, da in meiner Wahrnehmung diese zwar kommuniziert aber nicht präsent waren. Ich habe trotzdem total viel bei HoY gelernt und gestaltet.
Immer fair und angemessen
Alles super, offen und transparent
Abwechslung in den beauftragten Projekten
Der Einstieg war sehr einfach und cool, ich wurde gut an die Hand genommen und in alles wichtige eingeführt. Als Praktikant hat man, wenn man möchte, die Möglichkeit viel mitzugestalten und bekommt einen echt coolen Einblick.
- Bessere Kommunikation über unternehmensinterne Veränderungen (klar, dass Monthly klärt immer gut auf, aber vielleicht als Nachbereitung einen Newsletter oder so etwas rumschicken)
- Nicht Alkohol konsumierende Mitarbeitende versuchen stärker mit Teamevents etc. anzusprechen und aktiver dafür sorgen, dass auch diese guten Anschluss finden
Da gibt es nichts zu meckern, mir wurde das Gefühl gegeben, das meine Arbeit und meine Meinung wertgeschätzt wird.
Größtenteils wird intern positiv über HoY gesprochen.
Am Anfang meines Praktikums habe ich hin und wieder Gespräche mitbekommen, in denen das Management schlecht geredet wurde. Wieso genau wusste ich nicht, deshalb kann ich dazu nicht mehr sagen.
Aus der Sicht eines Praktikanten kann ich sagen: Mein Teamlead sehr stark darauf geachtet, dass ich im Mittel 40h pro Woche nicht überschreite. Obwohl ich durchaus die Motivation mitgebracht hatte, mehr zu arbeiten, habe ich das Praktikum mit 0 Überstunden beendet.
Als Werksstudent gab es durchaus intensivere Phasen mit Überstunden, allerdings war ich nicht gezwungen, diese Extrameter zu gehen.
Mir wurde immer wieder klar gemacht, dass die volle Verantwortung bei meinen Vorgesetzten liegt und ich keine Überstunden machen muss/soll, wenn ich nicht möchte.
Es war aber super flexibel, diese Überstunden abzubauen und so den Job mit meinem Studium in Einklang zu bringen. Flexibilität war generell ein großer Pluspunkt. Ich konnte eigentlich immer arbeiten, wenn ich wollte und meine Arbeitszeit immer so schieben, dass ich auch alles andere unter einen Hut bekommen konnte, insofern ich das vorher klar kommuniziert hatte.
Bemerkungen auf dieser Plattform zu "man wird schief angeschaut, wenn man früher/pünktlich geht", habe ich weder bei mir selbst, noch bei Kolleg*innen. -1 Stern dennoch, da die ein oder andere ÜS durch bessere Planung im Voraus hätte vermieden werden können.
Für Festangestellte gibt es glaube ich 500€ Weiterbildungsbudget. Inwiefern das oft genutzt wird weiß ich nicht, aber besonders oft habe ich das nicht mitbekommen. Cool ist, dass Mitarbeitende, die Weiterbildungen besucht haben, dazu motiviert werden, das Wissen innerhalb von Teammeetings weiterzugeben.
Praktigehalt war okay, Gehalt als Werksstudent war aber top!
Es wird versucht besonders Neukunden zu akquirieren, die Nachhaltigkeitsthemen etc. behandeln. Solchen Kunden gewährt HoY auch oft einen sehr anständigen Preisnachlass, so zumindest meine Erfahrung.
Ansonsten bezahlt HoY beispielsweise bei Teamevents nur vegetarisches Essen. Eine*n Beauftragte*n für solche Themen gibt es allerdings nach meinem Kenntnisstand nicht.
Auch hier gibt es nichts zu meckern, mein Eindruck war: Alle kommen sehr gut miteinander aus, sowohl beruflich als auch privat.
Allerdings muss auch gesagt sein, dass es in meiner Zeit Kolleg*innen gab, die aufgrund von Alkoholverzicht zumindest meiner Empfindung nach den Anschluss nie ganz finden konnten. Das wird in den Bewertungen hier ja auch öfter angeführt. Fraglich ist nur, ob das nicht eher ein gesamtgesellschaftliches Problem ist, als ein unternehmensinternes.
Dennoch kann hier sicherlich dran gearbeitet werden.
Hierzu kann ich kaum etwas sagen. Kolleg*innen, die schon länger bei HoY sind, sind zum großen Teil in Führungspositionen. Ü30 wird zumindest in meiner Zeit kaum jemand eingestellt, aber ich wüsste auch nicht, wieso das als negativ aufgefasst werden sollte. Kolleg*innen, die lange bei HoY waren und HoY auch im Guten verlassen haben nach allem was ich so erlebt habe stets einen schönen Abschied gehabt (Abschiedsgeschenk(e), Abschiedsparty, angemessene Portion Dankbarkeit etc.).
Ich habe nichts zu meckern, es wurde sich immer gut um mich gekümmert und das Verhalten gegenüber mir war immer sehr freundschaftlich und fair.
Alles top. Mac + Zubehör ist gut und besonders der Kühlschrank mit verschiedensten Getränken hat mir gefallen.
In meiner Zeit als Praktikant habe ich alles weitergehend gut und übersichtlich mitbekommen, als Werksstudent im Anschluss ist mir einiges entgangen. Das lag sicherlich an viel Arbeit aus dem Homeoffice + weniger Stunden als im Praktikum, dennoch hätten Änderungen im ein oder anderen Fall, die mit Sicherheit in Meetings angesprochen wurden, in der Nachbereitung nochmal übersichtlicher kommuniziert werden können. (z.B. durch Newsletter etc.)
Hier ist mir nichts negatives aufgefallen, jede*r wurde meinem Empfinden nach gleichbehandelt. Fraglich ist natürlich, wie gut ich das als Werksstudent beurteilen kann.
Im Praktikum durfte ich viele verschiedene Dinge ausprobieren, wurde oft in Kundengespräche einbezogen und habe von Tag 1 an Vertrauen gespürt. Bei einem "Deal" während meines Praktikums war ich stark involviert und einige meiner Ideen wurden 1zu1 umgesetzt, was super cool war, da der Deal gewonnen wurde.
Als Werkstudent waren die Aufgaben natürlich eher administrativer, aber das liegt wohl in der Natur der Sache.
Einige angefangene Aufgaben wurden allerdings nicht konsequent zu Ende geführt, sodass die ein oder andere investierte Stunde zu keinem Endergebnis geführt hat, was schade war.
Das war aber viel mehr die Ausnahme, als die Regel.
Das neue Office ist wirklich schön. Mitarbeitende sind grundsätzlich zu talentiert für den Laden.
Alles, was ihr unter den einzelnen Punkten lesen könnt.
Nehmt die Bewertungen hier ernst. Das sind keine Mimimi-Kommentare von Menschen, die gekündigt wurden. Ihr habt intern echte Probleme, die ihr angehen müsst, um zukunftsfähig zu bleiben. So, wie es jetzt ist, kann ich mir ernsthaft nicht vorstellen, dass jemand eure Agentur guten Gewissens weiterempfehlen würde.
Hustle Culture hoch 10. Das interne Motto "Brechen oder Brechen lassen" könnt ihr in anderen Bewertungen bereits lesen. Vertraut mir, wenn ich euch sage, dass das KEIN witziger Kommentar war, der hier aus dem Kontext gerissen wird, sondern der Alltag einer Agentur, in der nicht wenige Mitarbeiter*innen über 100 Überstunden auf dem Konto haben. Demnach sind die Kolleg*innen alle ständig schlecht drauf, es wird sich fast täglich über die Arbeit aufgeregt.
Hinzu kommt, dass die Kritik an der derzeitigen Arbeitsatmosphäre vom Management einfach gar nicht ernst genommen wird. Ständig wird davon gesprochen, etwas zu verbessern, die ergriffenen Maßnahmen ändern dann aber nichts am Grundproblem. Ein Beispiel: Nach einer plötzlichen Massenentlassung im letzten Herbst wurde erst mal eine Reise mit der ganzen Agentur unternommen, in der einfach so getan wurde, als wäre Nichts gewesen. Diese wurde dann auch weniger für Teambuilding Maßnahmen (jetzt mal abgesehen vom gemeinsamen Trinken) genutzt und mehr für die Vorbereitung von Alltagsthemen wie Pitches.
Hier und da wird gesagt, dass "jetzt wirklich alles anders" wird, im Arbeitsalltag merkt man davon allerdings Nichts.
Anscheinend ist HoY aufgefallen, dass für die heutige Generation an Arbeitssuchenden Kununu Bewertungen ernstzunehmende Kriterien bei der Arbeitgeberwahl sind. Demnach werden jetzt nach einigen, zurecht schlechten Bewertungen die Mitarbeitenden darum gebeten, doch bitte bitte eine gute Bewertung abzugeben, damit die zu besetzenden Stellen schnell von neuen Studis und Berufseinsteigern gefüllt werden können.
Dabei wird sich immer wieder darauf berufen, dass die schlechten Bewertungen von eben den Mitarbeitenden kommen, die letztes Jahr gekündigt wurden. Wer den Taschenrechner zückt, merkt schnell: Es sind mittlerweile deutlich mehr schlechte Bewertungen eingetrudelt, als Leute gefeuert wurden. Scheint es in der Agentur TATSÄCHLICH Probleme zu geben, die man vielleicht einmal angehen sollte? Kann ja gar nicht sein, das müssen alles die verbitterten Menschen sein, die gefeuert wurden, na klar ;)
More like: Work-Work-Balance. In Pitch-Phasen planen Beteiligte keine Freizeitaktivitäten nach den Arbeitstagen, weil sie wissen, dass sie eh nicht pünktlich aus der Agentur rauskommen oder keine Kraft haben, etwas zu unternehmen. Es wird versucht, Überstunden abzubauen, da aber eher mehr Projekte dazu kommen und die Belegschaft bewusst klein gehalten wird, um Geld zu sparen, funktioniert das natürlich nicht.
Aufgrund eines tollen neuen Büros wurden wir nach Corona zu 50% Anwesenheit im Office verpflichtet, woran sich allerdings nur ein Teil der Belegschaft gehalten hat. Finde ich, nachdem wir während des Lockdowns gelernt haben, dass Arbeiten im Homeoffice gut funktioniert, absolut lächerlich. Da Mitarbeitende teilweise lange ins Büro brauchen, wirkt sich das natürlich negativ auf die Work-Life-Balance aus.
500 € Weiterbildungsbudget, mit dem niemand was anfangen kann, weil keine Zeit da ist, eine Weiterbildung zu machen.
Intern wird immer von einem Branchenstandard gesprochen, der vielleicht vor 10 Jahren mal in dieser Form existiert hat. Nach Inflation und Co. so leider nicht mehr korrekt. Würde hier für das Gehalt nicht nochmal anfangen. Für Berufseinsteiger besser, vielleicht aber auch nur, weil diese ihren Wert aufgrund noch zu machender Erfahrung schlechter einschätzen können. Für HoY natürlich ein gefundenes Fressen.
War mal Hauptthema auf der HoY-Agenda. Ist dann leider komplett unter den Tisch gefallen, als die Personen, die sich WIRKLICH (und nicht nur performativ) für das Thema interessiert haben, die Agentur verlassen haben. Seitdem passiert hier nichts mehr.
Vor dem Hintergrund des Sozialbewusstseins wurde meines Wissens ein längeres Content-Piece zum Thema Mental Health angekündigt. Das hätte ich cool gefunden, ist aber wohl nichts draus geworden. Stattdessen wird jetzt ein zielloser Podcast produziert, in dem weder Neues noch Interessantes erzählt wird. Ein Fokus auf Nachhaltigkeit ist hier auch nicht spürbar, obwohl das lange Zeit DAS Aushängeschild der Agentur war. War dann wohl mehr eine perfomative Sache, was witzig ist, da Mitarbeitende ganze Artikel über performativen Aktivismus verfasst haben.
War lange Zeit der ultimative Grund, hier zu arbeiten. Hat sich aber deutlich verschlechtert, da ganz im klassischen Agentur-Stil alle 2 Jahre die komplette Belegschaft ausgewechselt wird, weil entweder aufgrund wirtschaftlich miserabler Entscheidungen des Managements Leute gegangen werden (ist in meiner Zeit dort zweimal passiert, beide Male kam es komplett aus dem Nichts und die Leute standen von heute auf morgen vor der Tür) oder die Mitarbeitenden es einfach irgendwann nicht mehr aushalten, für solchen Niedriglohn jede Woche Überstunden schuften zu müssen. Demnach kann sich kein "Zusammenhalt" mehr einstellen; sobald man sich mit einer Person gut versteht, ist diese quasi schon wieder aus der Tür raus.
Lediglich ein paar "alte" Hasen gibt es, die sich aber auch viel zu toll fühlen, um mit den "Neuen" abzuhängen, also lieber in ihrer eigenen kleinen Clique abhängen und sich über das "fehlende Rückgrat" der anderen Kollegen lustig machen, wenn sich mal wieder jemand krank meldet.
Gibts keine, weil kein Mensch mit Berufserfahrung für das Gehalt und die Arbeitsbedingungen arbeiten gehen würde. Stattdessen werden dann noch 10 weitere Praktikant*innen und Studis eingestellt, die die größten Projekte über Wasser halten. Als Kunde wäre mir der Mangel an Expertise suspekt, scheint aber wenige zu stören, solange Projekte immer pünktlich fertiggestellt werden.
Ich finde es ja toll, dass die Agentur jeder Person die Möglichkeit gibt, auch mal ihre Management Phantasien auszuleben, egal wie jung, unerfahren oder eben auch ungeeignet diese Person ist. Bei einigen klappt das dann ganz gut, bei anderen leider absolut gar nicht. Da kann es dann schon mal vorkommen, dass von den monatlich eingestellten Feedbackgesprächen vielleicht eins im halben Jahr gehalten wird, bei dem die vorgesetzte Person abgelenkt E-Mails schreibt, weil eigentlich keine Zeit und Lust für die Führungsaufgaben bleibt.
Das obere Management ist leider komplett desillusioniert in einer Welt gefangen, in der es die absolut tollste Vorstellung eines jungen Mitarbeitenden ist, sich für die "Erfolge" einer Kreativagentur abzurackern. Das Thema Wertschätzung wird hier nicht nur klein geschrieben, sondern ignoriert.
Zwang zum Office Aufenthalt von 50% finde ich in der heutigen Zeit echt nicht mehr tragbar. Office ist aber schön, Geräte in Ordnung und werden bei Defekten zeitig ausgetauscht, damit der Hustle weitergehen kann.
Communication is a gift. House of Yas weiß schon lange nicht mehr, dieses erfolgreich einzusetzen. Kollegen werden wochenlang im Dunkeln gehalten über wichtige Entscheidungen.
Ein Beispiel, was die Kommunikation vom Management gut auf den Punkt bringt:
Einmal kam das Gehalt vier Tage zu spät auf dem Konto an. Von der Führung gab es dazu ein Schulterzucken und ein "Sorry Leute", von dem man weder Miete, noch Essen bezahlen kann.
Untereinander funktioniert die Kommunikation minimal besser. Allerdings sind viele Mitarbeitende unglücklich. Niemand fühlt sich in seiner Position wirklich sicher, da die letzten Jahre viel umstrukturiert wurde, sich allerdings Nichts zum Positiven verändert hat. Demnach ziehen sich die Mitarbeiter*innen in Gesprächen eher gegenseitig runter, als sich zu motivieren.
Ich habe mich wegen meines Geschlechts nie anders behandelt gefühlt. Hatte auch nie das Gefühl, dass beim Einstellungsprozess ein Geschlecht bevorzugt wurde.
Viel Abwechslung, da sich das Management ständig überlegt, mal was Neues auszuprobieren. Das macht solange Spaß, bis man merkt, dass die nächste Laune des Managements um die Ecke kommt und man auf einmal eine neue Aufgabe auf dem Tisch hat, für die eigentlich andere Menschen mit mehr Expertise von Nöten wären.
Wenn du etwas Schnelllebiges suchst, voller Energie steckst und gerne anpackst, dann bist du bei House of Yas auf jeden Fall richtig! Aber auch als etwas ruhiger Mensch bist du bei House of Yas gut aufgehoben.
Es wird vor allem darauf wert gelegt, dass du dich wohl fühlst. Gleich zu Beginn habe ich mich sehr willkommen und auch Teil des Teams gefühlt.
Das Team wird bei House of Yas großgeschrieben. Neben einzelnen Teamabenden und gemeinsames Zeit verbringen nach der Arbeit, gibt es auch sehr coole Teamevents.
In meinem Aufgabenbereich Social Media habe ich sehr viel lernen können und mir wurde stehst versucht Feedback zu geben, um dich zu verbessern.
Allem in allem es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich bin sehr gerne ins Büro gegangen. Es hat definitiv meine Erwartungen erfüllt, einen Einblick in das Agenturleben zu bekommen. Klar wurde es auch mal stressig, aber ich hab mich nie überfordert oder alleine gefühlt. Und wenn doch, sind immer welche da, die dich unterstützen.
Nur zu Info: Überrascht hat mich, dass ich ein Jobticket gestellt bekam, was ich aber sehr gut fand und nicht selbstverständlich ist.
Du packst da an, wo gerade Not am Mann ist. Es wird dir aber auch die Chance gegeben, in ein Feld genauer Einblick zu bekommen, welches dich am meisten interessiert. Bei mir hat es letztendlich aus Zeitgründen, nicht mehr ganz geklappt, was etwas schade war. Dennoch nehme ich insgesamt sehr viel mit.
- der Umfang an Benefits (JobTicket, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Fahrrad-Leasing, Urban Sports etc.)
- dass man Probleme immer direkt und offen ansprechen kann
- der freundliche und respektvolle Umgang unter den Mitarbeitern
- Praktikanten, Werkstudenten und Berufseinsteiger erhalten viele interessante Einblicke und können in kurzer Zeit viel lernen
- dass die Firma auf viel Eigenverantwortung setzt und die Mitarbeiter relativ viele Freiheiten haben (flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Hunde sind erlaubt etc.)
- dass bei größeren Entscheidungen, die die ganze Firma oder eine ganze Abteilung betreffen, zu wenig Erläuterungen mitgeliefert werden
- kaum bis keine zeitlichen Kapazitäten, um Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch nehmen zu können
- zu wenig Fokus auf eine positive Fehlerkultur und konstruktive Feedbackprozesse
- Mitarbeiter konsequenter in ihrer Entwicklung fördern
- der eigenen Positionierung und Core Story wieder mehr gerecht werden
- interne Kommunikationsstrategie optimieren
- fehlende Erfahrung auf den Führungspositionen durch gezielte Schulungen/Weiterbildungen ausgleichen
Die Atmosphäre im Büro ist überwiegend entspannt und positiv. Alle Mitarbeiter gehen sehr freundlich miteinander um und finden immer Zeit für ein kurzes Gespräch oder einen Scherz. Für einen Arbeitsplatz ist es sehr familiär, was ich persönlich als sehr angenehm empfinde.
Es gibt immer wieder Tage und Wochen, die von Arbeitsstress und Hektik geprägt sind. Aber das ist im Berufsalltag nichts Ungewöhnliches, schon gar nicht im Agenturalltag. Es liegt auch an einem selbst, wie man mit solchen Situationen umgeht: Entweder man spricht den Vorgesetzten höflich und deutlich darauf an und findet eine Lösung, oder man nimmt den Ärger darüber mit nach Hause, in private Gespräche mit (ehemaligen) Arbeitskollegen oder eben auf Kununu.
Mein Eindruck ist, dass trotz aller beruflichen Umstände das Menschliche nicht verloren geht - auch wenn das nicht von allen so empfunden wird oder wurde. Man darf auch nicht vergessen, dass es sich um ein Arbeitsverhältnis und nicht um eine rein persönliche Beziehung handelt. Man sollte die unterschiedlichen Bewertungsmaßstäbe nicht vermischen und schon gar nicht auf dieser Basis Bewertungen vornehmen.
Für HOY war 2022 ein Krisenjahr, das im Sommer seinen Tiefpunkt erreichte: Im August 2022 mussten aus betriebl. Gründen mehr als eine Handvoll MAs gekündigt werden, was bei den Betroffenen verständlicherweise zu Frust und Unmut führte. Sie alle haben gute Arbeit geleistet und sich mit viel pers. Engagement für Unternehmens- und Kundenprojekte eingesetzt.
Schaut man sich die Historie der Bewertungen auf Kununu an, so fällt auf, dass die meisten Bewertungen ab August 2022 geschrieben wurden. Das Image von HOY ist durch die vielen negativen Bewertungen mittlerweile angekratzt.
Es gibt berechtigte Kritikpunkte, die ich auch so unterschreiben würde. Aber die Art und Weise, wie HOY als Unternehmen und einzelne MAs hier teilweise dargestellt werden, entspricht nicht der Realität! Es erweckt in mir den Verdacht, dass man mit diesen Kununu-Bewertungen ganz bewusst das Image der Firma beschädigen will.
Ja, es wurden Fehler gemacht und ja, es gibt noch genügend Baustellen. Mein Eindruck ist: HOY geht damit transparent um und nimmt die Kritik ernst. Wer nur das Schlechte sehen will, sieht auch nur das Schlechte.
Mit zunehmender (Projekt-)Verantwortung leidet die Work-Life-Balance. Es gibt immer wieder Phasen, in denen Überstunden notwendig sind, um Deadlines einzuhalten. In der Folge kommt es dann auch zu Einschränkungen im Privatleben, was ich auch bedauerlich finde. Ich kann und muss leider auch bestätigen, dass es Personen gibt, die über mehrere Monate mehr als 100 Überstunden angesammelt haben.
Allerdings wird jede einzelne Überstunde erfasst und kann auch abgefeiert werden. Im Einzelfall ist auch eine Auszahlung möglich. Es gibt also de facto einen garantierten Ausgleich für geleistete Überstunden, was übrigens in der Arbeitswelt keine Selbstverständlichkeit ist!
Es sollte aber auch erwähnt werden, dass in der Zwischenzeit Maßnahmen ergriffen wurden. Es wird nun verstärkt darauf geachtet, dass Überstunden zeitnah abgebaut werden. Noch besser wäre es natürlich, wenn Überstunden gar nicht erst anfallen würden.
Übrigens: Der Spruch „Brechen oder brechen lassen“ ist kein interner Slogan, sondern nur ein Spruch eines (!) MA, den er in stressigen Phasen humorvoll als eine Art „Schlachtruf“ verwendet.
HOY bietet ein Weiterbildungsbudget von 500 € pro MA und Jahr. Wer jedoch weitergehende Weiterbildungsmaßnahmen anstrebt, wird mit diesem Budget nicht weit kommen. In diesem Fall ist es jedoch möglich, das Gespräch mit dem Vorgesetzten zu suchen und eine Lösung zu finden.
Fakt ist auch, dass es im Jahr 2022 je nach Abteilung und Position kaum bis gar nicht möglich war, an Weiterbildungen teilzunehmen. Hier wünsche ich mir, dass die Verantwortlichen in Zukunft darauf achten, dass jeder MA im Berufsalltag eine reelle Chance hat, eine Weiterbildung auch tatsächlich wahrzunehmen.
Grundsätzlich gibt es bei HOY die Möglichkeit, weitere Karriereschritte zu machen. Aber auch hier muss man realistisch sein: Ein Karrieresprung kommt nur dann in Frage, wenn der Arbeitgeber einen entsprechenden Bedarf hat (z.B. neuer Kunde, schnelles Wachstum etc.) und auch intern entsprechend geeignete MAs gefunden werden können.
Praktikanten haben bei HOY die Möglichkeit, als Werkstudenten oder auch als Festangestellte übernommen zu werden. Letzteres gilt auch für Werkstudenten.
Die Gehälter liegen im Branchendurchschnitt, auch wenn es natürlich andere Agenturen mit besseren Verdienstmöglichkeiten gibt. Es besteht die Möglichkeit, einmal im Jahr über eine Gehaltserhöhung und Weiterbildungsmaßnahmen sowie über das Weiterbildungsbudget zu sprechen.
HOY hat im Jahr 2023 ein Urlaubs- und Weihnachtsgeld für festangestellte MAs eingeführt. Darüber hinaus wurde zum Jahreswechsel für alle (!) MAs ein Inflationsausgleich gezahlt.
Neben einer betrieblichen Altersvorsorge bietet HOY weitere Benefits wie ein UrbanSport-Abo, ein JobTicket oder Fahrradleasing.
HOY hat sich im Jahr 2019 bewusst dafür entschieden, Themen wie Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Klimaschutz fest in die Unternehmensidentität zu integrieren und sowohl das Geschäft als auch die Unternehmenskultur entsprechend auszurichten.
Es ist kein wirkliches Geheimnis, dass HOY seinen selbst gesteckten Zielen nicht nur aktuell, sondern auch seit geraumer Zeit nicht im erforderlichen Maße gerecht wird. Auch ich wünsche mir, dass wir diese Themen wieder stärker fokussieren und entsprechende Beiträge leisten. Hier sehe ich vor allem das Führungsteam in der Verantwortung, dass wir uns in unserem beruflichen Wirken wieder mehr auf unsere eigentlichen Grundsätze besinnen.
Bei aller berechtigten Kritik kann ich Vorwürfe wie „Greenwashing“ oder „gefakte Außendarstellung“ nicht nachvollziehen, da sie eine böswillige Absicht der Verantwortlichen voraussetzen - und das ist bei weitem nicht der Fall.
Grundsätzlich besteht auf allen Ebenen ein hohes Umwelt- und Sozialbewusstsein und der Wille, im beruflichen Kontext entsprechende Beiträge zu leisten. Hoffen wir, dass wir bald wieder da sind, wo wir schon einmal waren - gerne auch darüber hinaus!
Den Zusammenhalt würde ich als außergewöhnlich bezeichnen. Der Umgang miteinander ist grundsätzlich von Respekt und Hilfsbereitschaft geprägt. Auch in stressigen Phasen bleibt der Umgang respektvoll und höflich, was ich sehr schätze.
Zum direkten Umgang unter den MAs möchte ich folgendes sagen: Dass es immer wieder mal Gespräche unter MAs gibt, in denen man sich über bestimmte Kollegen, deren Arbeit oder Entscheidungen ärgert, ist für mich eher menschlich als hinterhältig. Hier ist es auch wichtig, zwischen der beruflichen und der privaten Rolle zu unterscheiden: Ich kann jemanden in der berufl. Rolle durchaus kritisieren, ohne daraus Konsequenzen für die pers. Beziehung zu ziehen. Umgekehrt sollten pers. Befindlichkeiten mit einem Kollegen im berufl. Kontext keine Rolle spielen. Meiner Meinung nach hängt es auch von der eigenen berufl. Professionalität und pers. Reife ab, wie man damit umgeht.
Umso enttäuschter bin ich über einige Bewertungen: Hier werden spekulative Aussagen zu Tatsachen erklärt, anonym (!) scharfe Angriffe gegen einzelne MAs geführt, nachweislich falsche Tatsachen behauptet und positive Aspekte bewusst ausgeblendet oder heruntergespielt.
Bei HOY arbeiten hauptsächlich junge Leute zwischen 20 und 30 Jahren. Deshalb kann man den Umgang mit älteren Kollegen nicht bewerten. Ob man nun einen oder fünf Sterne dafür gibt, dass das Team überwiegend aus jungen Leuten besteht, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Das Managementteam ist in der Tat noch recht jung und kann daher noch nicht auf langjährige Erfahrung zurückgreifen. Auf diesen Umstand hat das Unternehmen jedoch bereits mit entsprechenden Weiterbildungsmaßnahmen reagiert. Der Prozess ist also eingeleitet und wird hoffentlich bald Früchte tragen, so dass alle MA und das Unternehmen selbst davon profitieren können.
Das Managementteam arbeitet sehr hart und im Durchschnitt auch länger als der Rest des Teams. Ich empfinde das nicht als Druck und schon gar nicht als unterschwellige Aufforderung, ebenfalls Überstunden zu machen. Vielmehr empfinde ich es als motivierend, dass sich das Managementteam so sehr für die Kundenprojekte und den Erfolg des Unternehmens einsetzt.
Was ich mir für die Zukunft wünsche: Die Vorgesetzten sollten sich noch intensiver mit den MAs und ihren Stärken auseinandersetzen und versuchen, das Potenzial der einzelnen MAs noch besser auszuschöpfen und sie bestmöglich weiterzuentwickeln. Außerdem wünsche ich mir, dass die Vorgesetzten eine positive Fehlerkultur festigen und konsequent vorantreiben.
Das Büro liegt in Bayenthal, ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und bietet viel Platz mit ausreichend Rückzugsmöglichkeiten. Neben 4 Besprechungsräumen und 3 Büroräumen gibt es im Herzen des Büros einen großen Raum mit Küche, einem offenen Arbeitsbereich mit 4 Plätzen, einer Chill-Out Area mit Sitzgelegenheiten sowie einem Essbereich. Zum Büro gehören auch zwei nach Süden ausgerichtete Balkonterrassen, die im Sommer gerne als Arbeitsplatz genutzt werden.
Jeder MA ist ausnahmslos mit einem MacBook ausgestattet. Es besteht auch die Möglichkeit, überwiegend von zu Hause aus zu arbeiten. Obstkorb, Getränkekühlschrank, Kaffeemaschine, Wasserspender, süße und salzige Snacks: All das stellt HOY seinen MAs zur Verfügung. So muss man nur sein Mittagessen mitbringen und ist rundum versorgt. Ich finde das nicht selbstverständlich und bin dankbar dafür.
Einziger Wermutstropfen: Wenn man nicht regelmäßig lüftet, kann es schnell stickig werden. Im größten Büro gibt es relativ wenig Tageslicht und der Lärmpegel ist oft zu hoch.
Jeden Monat findet ein „Monthly“ statt, an dem alle Mitarbeiter teilnehmen. Hier gibt das Managementteam ein Update über laufende Projekte und Ausschreibungen, die Finanzen des Unternehmens, Personalentscheidungen und andere wichtige Themen.
In diesem Bereich gibt es aus meiner Sicht einige berechtigte Kritikpunkte: In der Vergangenheit wurden teilweise wichtige Entscheidungen (entweder für das gesamte Unternehmen oder für einzelne Abteilungen) getroffen und verkündet, dann aber aus meiner Sicht nicht ausreichend erklärt. Es wurde dann zwar angeboten, dass man direkt Fragen stellen kann. Als MA würde ich mir aber wünschen, dass größere Entscheidungen und die Entscheidungsfindung dahinter grundsätzlich ausführlicher erläutert werden. Das schafft zum einen Transparenz und zum anderen mehr Vertrauen in die Entscheidungen.
Bei einigen Projekten sehe ich auch Verbesserungsbedarf bei der Kommunikation. Nicht immer sind alle Projektbeteiligten auf dem gleichen Stand, was zwangsläufig zu Missverständnissen und manchmal auch zu Unsicherheiten führt.
Das Geschlechterverhältnis in den Führungspositionen ist relativ ausgeglichen. Insgesamt arbeiten derzeit ca. 30% Männer und 70% Frauen bei HOY. Etwaige Benachteiligungen in Bezug auf Gehalt und Karrierechancen aufgrund des Geschlechts, der Sexualität oder der ethnischen Herkunft sind mir bei HOY nicht bekannt.
Ob einzelne Personen vom Managementteam bevorzugt werden oder nicht, kann ich weder bestätigen noch verneinen. Wenn man nur seine subjektive Wahrnehmung zum Beurteilungskriterium macht, kann man sicherlich zu einem Urteil kommen. Das wäre dann aber eher spekulativ als wirklich valide.
Es gibt definitiv genug interessante Aufgaben in den verschiedenen Projekten, an denen die MAs bei HOY arbeiten können. Es gibt Kundenprojekte, in denen es mehr interessante Aufgaben gibt, und es gibt Kundenprojekte, die weniger spannende Herausforderungen bieten. Es kommt auch vor, dass man über längere Zeiträume immer die gleichen Aufgaben bearbeitet. Das lässt sich nicht ganz vermeiden, so realistisch muss man sein.
Ich wünsche mir, dass wir neben den Kundenprojekten auch wieder mehr eigene Projekte vorantreiben. Der kürzlich gestartete Podcast und die Wiederaufnahme der Arbeit am YasMag sind aus meiner Sicht die richtigen Schritte. Ich hoffe, dass wir in Zukunft noch intensiver an solchen Formaten und Themen arbeiten werden.
So verdient kununu Geld.