15 von 19 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
15 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
15 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- Zwei Tage Home-Office die Woche
- Moderne Büroräume (wenn die Klima und Heizung mal funktioniert)
- Abwechslungsreiche Aufgaben mit Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen
- Nette und offene Kollegen & Teamspirit in den einzelnen Abteilungen
- Sommerfest und Weihnachtsfeier
- Firmenwagen für bestimmte Positionen (falls noch aktuell)
- Parkplätze
Bereits alles erwähnt...
Gefühlt muss das Unternehmen generalüberholt werden. Hier nochmal ein paar Denkanstöße:
1. Führungskräfte austauschen oder gezielt schulen: solange sich an der Führungsebene nichts grundlegend ändert, bleibt die Unternehmenskultur problematisch. Niemand braucht Vorgesetzte, die ihre Launen und Stress ungefiltert an die Belegschaft weitergeben.
2. Transparente Kommunikation etablieren: Mitarbeitende haben ein Recht darauf, rechtzeitig informiert und aktiv eingebunden zu werden.
3. Seinen eigenen Mitarbeitenden mehr Vertrauen entgegenbringen: Mikromanagement sollte reduziert und Eigenverantwortung gezielt gefördert werden.
4. Faire Work Life Balance ernst nehmen: Überstunden dürfen nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Zudem sollten Mitarbeitende nicht in Vorleistung gehen müssen und Auslagenerstattungen zeitnah erfolgen.
5. Endlich Kritik ernst nehmen und eine echte Feedback Kultur etablieren: konstruktive Kritik sollte als Chance zur Verbesserung verstanden werden, nicht als persönlicher Angriff.
6. Schluss mit subtilen Drohungen!
Die Mitarbeitenden machen im Arbeitsalltag natürlich viel aus. In unserem Team herrschte untereinander ein sehr gutes Verhältnis, wir hatten viel Spaß und haben uns immer gegenseitig unterstützt.
Unsere Führungskraft hat das Team zwar häufig gelobt und den Eindruck vermittelt, uns den Rücken zu stärken, in der Praxis blieb davon jedoch oft wenig spürbar, sodass es sich letztlich eher wie reine Worte als wie eine tatsächliche Unterstützung angefühlt hat.
Die Atmosphäre ist allgemein stark von Misstrauen und Druck geprägt. Besonders in Bezug auf die höhere Führungsebene: Mitarbeitende trauen sich kaum, offen zu sprechen, da Kritik sofort sanktioniert wird. Anstatt eine Kultur des Miteinanders zu fördern, wird mit Kontrolle und Drohungen gearbeitet. Es gibt keine Wertschätzung – stattdessen wird erwartet, dass man „funktioniert“. Fehler werden selten als Lernchance verstanden, sondern immer negativ bewertet.
Mehr Schein als Sein. Von außen noch um einiges besser wie intern.
Die Work-Life-Balance ließ deutlich zu wünschen übrig. Ein festgelegtes Kontingent an unbezahlten Überstunden war bereits im Arbeitsvertrag verankert, sodass regelmäßige Mehrarbeit von Anfang an erwartet wurde – unabhängig von der tatsächlichen Auslastung. Selbst bei darüber hinausgehenden Überstunden oder Wochenenddiensten war es nicht gern gesehen, Ausgleichstage zu nehmen. Diese Haltung wurde auch offen so kommuniziert.
Außerdem gab es hier Unterschiede was die Standorte betrifft: die Kollegen aus Düsseldorf durften sich Überstunden dank der damaligen Führungskraft aufschreiben (sollten dies jedoch vor den Kollegen aus Mannheim verheimlichen).
Darüber hinaus kam es regelmäßig vor, dass Führungskräfte Mitarbeitende auch außerhalb der Arbeitszeit (auch bei Krankheit) privat über WhatsApp kontaktierten oder im Urlaub ansprachen.
Homeoffice war auf zwei Tage pro Woche begrenzt und wurde streng per Kontrollliste im Blick behalten...
Während meiner Zeit im Unternehmen wurden weder interne Schulungen noch externe Weiterbildungen angeboten oder gefördert. Die fachliche und persönliche Weiterentwicklung musste daher vollständig in Eigeninitiative erfolgen, obwohl Mitarbeitende teilweise Aufgaben übernehmen sollten, für die eine entsprechende Einarbeitung oder Qualifizierung sinnvoll gewesen wäre.
Mir und weiteren Kollegen wurde zwar eine Weiterbildung zugesagt, die Genehmigung wurde jedoch über fast zwei Jahre immer wieder mit dem Hinweis auf eine fehlende Freigabe der Geschäftsführung verschoben.
Auch klare Karriereperspektiven oder transparente Kriterien für Beförderungen waren nicht erkennbar.
Auch klare Karriereperspektiven oder transparente Aufstiegskriterien waren nicht erkennbar. Die Vergabe von Positionen, z.B. von Führungsrollen wie Teamleitungen, wirkte teilweise wenig nachvollziehbar und wurde nicht transparent kommuniziert.
Zwar gab es jährliche Bewertungsbögen, diese wurden jedoch vor allem als Begründung genutzt, warum keine Gehaltserhöhung möglich sei. Wenn man sich selbst auf die eigenen Bewertungen oder Leistungen berufen wollte, spielten diese hingegen keine erkennbare Rolle.
Das Gehalt ist agenturtypisch im Durchschnittsbereich. Allerdings habe ich auch von Kollegen erfahren, dass einzelne Positionen sehr schlecht vergütet waren. Ein Firmenwagen für Senior Titel war meines Wissens zeitweise möglich, ich kann jedoch nicht beurteilen, ob dies aktuell noch der Fall ist.
Nach der Übernahme durch HAVAS hat sich die Situation aus meiner Sicht deutlich verschlechtert. Gegen Ende meiner Zeit waren zusätzliche Benefits kaum noch vorhanden. Selbst kleinere Dinge wie ein Obstkorb wurden abgeschafft.
Hinzu kam eine dauerhaft angespannte Parkplatzsituation, da schlicht zu wenig Stellplätze für die Mitarbeitenden vorhanden waren.
Ein von meinem Teamlead angekündigtes internes Firmenevent wurde zwar immer wieder versprochen, fand jedoch nie statt.
Gehaltserhöhungen oder Boni waren insgesamt mit erheblichem Aufwand verbunden und wurden kaum transparent kommuniziert. Informationen dazu erhielt man häufig nur über Umwege, etwa dass plötzlich nur noch zwei feste Zeitpunkte pro Jahr für Anpassungen vorgesehen waren. In der Praxis entstand häufig der Eindruck, dass notwendige Gespräche oder Entscheidungen bewusst hinausgezögert wurden, bis Fristen einfach verstreichen.
Nicht vorhanden.
Innerhalb der eigenen Abteilung ist die Zusammenarbeit sehr gut. Man sitzt im selben Boot und unterstützt sich gegenseitig, sodass jeder für den anderen einsteht. Allerdings gab es auch viele Lästereien sowie eine ausgeprägte Ellenbogenmentalität im Umgang mit anderen Standorten.
Gibt es kaum, da auf junge Kollegen gesetzt wird. Auch eine gezielte Wertschätzung langjähriger Erfahrung gab es nicht.
Katastrophe! Der Umgang durch Vorgesetzte war aus meiner Sicht teilweise mehr als problematisch. Eine transparente Führung im klassischen Sinne war kaum erkennbar vielmehr habe ich das Verhalten teilweise als respektlos, intransparent, belastend und toxisch erlebt. Nicht nur einmal, wurde von der obersten Führungsebene mit einer sogenannten "Black-List" gedroht, wo einzelne Mitarbeiter vermerkt wurden. Ebenso wurde zeitweise eine Krankheitsliste geführt??!
Auch innerhalb des Führungsteams hatte ich den Eindruck, dass das Verhältnis untereinander nicht stabil war. Es wurde nicht selten hinter dem Rücken über andere Personen gelästert, wodurch eine Kultur des Misstrauens statt offener Kommunikation entstand. Zudem wurden Mitarbeitende teilweise aufgefordert, kritische Punkte über andere Führungspersonen zu dokumentieren und „nachzuweisen“, was zu einer stark angespannten Atmosphäre führte. Hinzu kam, dass Informationen teilweise bewusst gefiltert oder beschönigt weitergegeben wurden, um die Stimmung in der Abteilung zu halten.
Auch sehr private Themen (egal ob Beziehungsprobleme oder familiäre Verhältnisse) über andere Führungskräfte wurden im Kollegenkreis munter weitergetragen...
Vor einigen Jahren hätte ich diesen Punkt noch deutlich besser bewertet. Gegen Ende meiner Zeit im Unternehmen hat sich die Situation jedoch spürbar verschlechtert.
Im Mannheimer Büro gab es über Jahre hinweg erhebliche Probleme mit der Klimaanlage und der Heizung. Gerade im Sommer und Winter beeinträchtigte dies das Arbeiten teilweise erheblich, sodass wir teilweise z.B. mit Winterjacke arbeiten mussten. Nach mehrfachen Beschwerden wurden zwar Ventilatoren und Heizgeräte angeschafft, diese reichten jedoch nicht aus, um die Situation nachhaltig zu verbessern.
Da sich trotz der lang andauernden Probleme keine dauerhafte Lösung abzeichnete, entstand bei mir der Eindruck, dass eine Reparatur bewusst hinausgezögert wurde.
Die Laptops und Firmenhandys waren teilweise sehr alt. Für neuere und leistungsfähigere Geräte musste man sich in vielen Fällen aktiv einsetzen und teilweise auch längere Zeit darauf warten.
Auch die Büroausstattung war nicht durchgängig einheitlich oder für alle Mitarbeitenden gleich. Höhenverstellbare Tische wurden zwar irgendwann eingeführt, ich selbst hatte jedoch nie einen erhalten.
Die interne Kommunikation war aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte. Zwar fanden regelmäßig Update Meetings statt, dort wurden jedoch überwiegend positive Themen behandelt. Kritische oder für die Mitarbeitenden relevante Themen wie die Abschaffung von Benefits, Änderungen bei Gehaltsgesprächen oder Kündigungen wurden hingegen kaum oder gar nicht transparent kommuniziert.
Neue Titelrollen oder Positionsveränderungen im Unternehmen wurden ebenfalls nicht offen oder nachvollziehbar kommuniziert. Insgesamt hatte man häufig das Gefühl, dass man wichtige Informationen nur über Umwege oder deutlich zu spät erhielt.
Frauen auch in der Führungsebene vorhanden. Wechselt aber auch immer mal wieder durch. Es gab zwischenzeitlich Lichtblicke mit guten Vorgesetzten, jedoch wurden diese auch schnell wieder gegangen.
Agenturtypisch gab es viele verschiedene Aufgaben mit teilweise spannenden Kunden. In den letzten Jahren konnten allerdings kaum neue Projekte dazugewonnen werden. Wo die Aufgaben anfangs noch recht abwechslungsreich waren und viele Herausforderungen boten, empfand ich sie gegen Ende nur noch als eintönig.
An Pitches und größeren Schlüsselprojekten durften gefühlt nur ausgewählte Personen teilnehmen. Aus meiner Sicht entstand dabei teilweise der Eindruck, dass die Auswahl nicht immer transparent erfolgte, sondern eher persönliche Sympathien eine Rolle gespielt haben.
Den Zusammenhalt unter den Kolleg:innen, das hat den Arbeitsalltag trotz allem oft erträglich gemacht.
Dass Beziehungen darüber entscheiden, wie gut man verdient, ob man bleiben darf und ob man befördert wird.
Transparente und nachvollziehbare Gehaltsstrukturen schaffen, die sich an Erfahrung und Titel orientieren. Führungskräfte sollten regelmäßig und verlässlich mit dem Team kommunizieren, auch wenn die Nachrichten nicht immer positiv sind. Kreative Aufgaben sollten breiter im Team verteilt werden, statt immer an dieselben Personen zu gehen. Investitionen in Außenwirkung sollten nicht zulasten der eigenen Belegschaft gehen. Außerdem sollte man den Mitarbeitenden mehr Vertrauen schenken und sie für das einsetzen, wofür sie eigentlich eingestellt wurden. Es gibt genügend Mitarbeitende, die wirklich etwas draufhaben, aber oft gar nicht erst gefragt werden, ob sie bestimmte Aufgaben übernehmen möchten.
Vor der ersten Kündigungswelle war die Atmosphäre in Ordnung, auch wenn man stark im eigenen Team unterwegs war und wenig darüber hinaus. Danach kam praktisch niemand mehr freiwillig ins Büro, die Stimmung war dauerhaft schlecht – die Angst, als Nächste:r gekündigt zu werden, war ständig präsent und leider auch berechtigt.
Das Image leidet sichtbar. Es werden auffällig viele hochbezahlte Führungspositionen besetzt, während gleichzeitig an anderer Stelle Personal abgebaut wird – das wirkt wie ein Versuch, das Außenbild aufzupolieren, finanziert durch Einsparungen im eigenen Team.
Sehr unterschiedlich je nach Person. Bei mir konnten Überstunden direkt wieder abgebaut werden, bei anderen Kolleg:innen war die Belastung deutlich höher, ohne dass es einen Ausgleich dafür gab. Es ist jedoch nicht unüblich, dass das ganze Wochenende gearbeitet wird oder bis spät in die Nacht.
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es praktisch nicht, das wurde bereits in der Vertragsverhandlung so kommuniziert.
Die Gehaltsstruktur wirkt komplett willkürlich. Titel wie Junior oder Senior haben oft keinen Einfluss auf die Bezahlung, ein Senior-Titel kommt nicht selten ohne entsprechende Gehaltsanpassung. Mitarbeitende mit weniger Erfahrung verdienen teils mehr als langjährige Kolleg:innen, neue Junioren werden mit sehr niedrigen Einstiegsgehältern eingestellt. Offener Austausch über Gehälter ist nicht erlaubt.
Nicht erkennbar vorhanden.
Das einzig wirklich Gute an dieser Stelle. Bis auf wenige Ausnahmen hält man zusammen, unterstützt sich gegenseitig und zieht an einem Strang.
Auffällig wenige ältere Mitarbeitende im Unternehmen, und gerade diese gehörten zu den Personen, die gekündigt wurden.
Mit einer Ausnahme zeigen Vorgesetzte kaum Führungsverhalten: keine Kommunikation, nicht einmal ein Gruß im Vorbeigehen, keine Updates zur Lage der Agentur. Dass bestimmte Personen aufgrund persönlicher Beziehungen bevorzugt werden, wird nicht einmal verschleiert.
Im Großen und Ganzen okay, aber im Winter funktioniert die Heizung nicht zuverlässig, und nicht jede:r erhält gleichwertige technische Ausstattung zum Arbeiten.
Unter Kolleg:innen funktioniert die Kommunikation gut, auf Führungsebene überhaupt nicht. Meetings wurden kurzfristig angesetzt oder abgesagt, wichtige Informationen erreichten die Mitarbeitenden gar nicht oder viel zu spät. Offenbar wurden sie als nicht relevant genug eingestuft, um sie weiterzugeben.
Die beiden Standorte von HRZN/Havas Social (Düsseldorf und Mannheim) gehören zwar offiziell zusammen, unterscheiden sich jedoch meiner Meinung nach deutlich, so ist gar keine Gleichberechtigung möglich.
Überwiegend monotone, wenig anspruchsvolle Arbeit. Die kreativen Projekte werden konstant an dieselben drei Personen vergeben, alle anderen bekommen kaum Gelegenheit, sich einzubringen.
Flexible Arbeitszeiten
Für mich war die größte Enttäuschung die fehlende Fairness und Transparenz. Gehaltsentscheidungen wirkten oft willkürlich und Entwicklungsmöglichkeiten waren nicht immer nachvollziehbar. Teilweise entstand der Eindruck, dass persönliche Beziehungen wichtiger sind als Leistung und Kompetenz. Wertschätzung für Mitarbeitende habe ich kaum erlebt, stattdessen fühlte man sich häufig nur als Mittel zum Zweck. Kritik wurde aus meiner Sicht nicht ausreichend ernst genommen und die Führungskultur hat eher zu Frustration als zu Motivation beigetragen
Mehr Transparenz bei Gehaltsentscheidungen und Beförderungen schaffen. Mitarbeitende sollten nachvollziehen können, nach welchen Kriterien Gehälter festgelegt und Entwicklungsmöglichkeiten vergeben werden. Zudem wäre eine Unternehmenskultur wünschenswert, in der Leistung, Kompetenz und Engagement stärker berücksichtigt werden als persönliche Beziehungen. Ein respektvollerer Umgang mit Mitarbeitenden sowie mehr Wertschätzung für deren Arbeit würden die Motivation und das Betriebsklima deutlich verbessern.
Wenn man ein gutes Team hat macht es echt Spaß. Außerhalb des eigenen Teams brennt die welt.
Düsseldorf hat office dogs
Die Art wie Mitarbeiter Nummern sind die egal sind.
Düsseldorfer Office im Ballungsraum ohne Parkplatz. “Nicht Problem der Firma wie man zur Arbeit kommt”
Das Steuer einreißen.
Teure Führungskräfte abdanken lassen, die eh nie erreichbar sind.
Durch die Projektlage sehr angespannt. Immer wieder Entlassungswellen. Alle anderen leben in Angst. Niemand weiß, wen es wann trifft. Gute Arbeit schützt nicht.
Branche weiß über Lage Bescheid und Image sinkt weiter.
Durch die Kündigungen viel zusätzliche Arbeit die aufgefangen werden muss. Überstunden sind normal und werden nicht bezahlt.
Kein Geld für da.
Unterdurchschnittlich. Zugesagte Boni und Erhöhungen entfallen wegen wirtschaftlicher Lage ersatzlos. Beförderungen ohne mehr Gehalt sind leider normal. Mehr Arbeit und mehr Verantwortung heißt nicht mehr Geld.
Um was?
Eigentlich gut. Nimmt aber ab, weil jeder sich selber der nächste ist um die eigene Haut zu retten.
Gibt kaum welche.
Nicht greifbar. Nicht erreichbar.
Office modern. Viel Homeoffice.
Schlecht.
Spontane townhalls auf denen dann Hiobsbotschaften verkündet werden a la “alle
Die wir gleich kündigen bekommen sofort nach dem Meeting ne Mail”. Sofort kann sich ne Stunde später sein…direkte Team leads werden in Entscheidung dazu nicht eingebogen
Immerhin Geschlechter machen keinen Unterschied aber es geht rein nach inner circle Beliebtheit.
Spannende Kunden. Coole Projekte. Aber immer mehr fallen weg.
Die technische Grundausstattung war zum Zeitpunkt der Anschaffung aktuell. In einzelnen Teams herrschte ein echter kollegialer Zusammenhalt. Interessante Projekte und Kunden waren grundsätzlich vorhanden.
Die Führungskultur empfand ich als das zentrale Problem: Konformität wurde meiner Wahrnehmung nach über Leistung gestellt, Kritik nicht konstruktiv aufgenommen. Die interne Kommunikation wirkte auf mich intransparent und oberflächlich. Das Gehaltsmodell erlebte ich als undurchsichtig und real entwertend. Arbeitsbedingungen — insbesondere die Gebäudeinfrastruktur — entsprachen meiner Einschätzung nach nicht einem professionellen Standard. Konflikte blieben meiner Wahrnehmung nach strukturell ungelöst, übergriffiges Verhalten ohne Konsequenzen. Die Außendarstellung des Unternehmens deckte sich für mich kaum mit der gelebten internen Realität.
Transparente, nachvollziehbare Kriterien für Gehaltserhöhungen und Beförderungen wären ein wichtiger erster Schritt. Konfliktlösung sollte durch unabhängige, neutrale Stellen begleitet werden. Eine offene Feedbackkultur — in beide Richtungen — würde das Vertrauen der Belegschaft stärken. Investitionen in Gebäudeinfrastruktur und Home-Office-Strukturen sind überfällig. Weiterbildung sollte strukturiert und in der Arbeitszeit stattfinden. Führungskräfte sollten denselben Verhaltensstandards unterliegen wie alle anderen Mitarbeiter.
Die Arbeitsatmosphäre empfand ich als bedrückend und druckvoll. Vertrauliche Informationen zirkulierten meiner Wahrnehmung nach häufig über informelle Kanäle statt strukturiert kommuniziert zu werden — auch bei Themen, die besonderer Diskretion bedurft hätten. Den Umgangston erlebte ich als teilweise nicht professionellem Standard entsprechend und unangemessen aggressiv. Solches Verhalten blieb meiner Erfahrung nach ohne erkennbare Konsequenzen. Konfliktlösungsprozesse wirkten auf mich nicht neutral gestaltet. Mitarbeiter, die zu bestimmten Projekten moralische Bedenken äußerten, sahen sich nach meiner Wahrnehmung Vorwürfen ausgesetzt statt konstruktivem Dialog. Vertrauen und psychologische Sicherheit fehlten mir.
Das interne Image des Unternehmens empfand ich als deutlich schlechter als die Außendarstellung vermuten lässt. In meinem Umfeld erlebte ich eine verbreitete Unzufriedenheit — viele Kollegen, die ich kannte, suchten meiner Wahrnehmung nach aktiv nach Alternativen. Die Stimmung gegenüber Führung und Unternehmen war intern meiner Beobachtung nach von tiefer Frustration geprägt. Ich hatte dabei den Eindruck, dass die Führungsebene die Wahrnehmung und Bedürfnisse der Belegschaft strukturell nicht erreichten — und dass dies die Distanz zwischen beiden Seiten weiter verstärkte.
Die Work-Life-Balance erlebte ich als stark ungleich verteilt. Während manche Mitarbeiter klar abgrenzten, wurden andere meiner Wahrnehmung nach regelmäßig auch außerhalb der Arbeitszeiten auf privaten Kanälen kontaktiert. Wochenendarbeit abzulehnen hatte meinem Eindruck nach spürbare inoffizielle Konsequenzen. Fehlende Strukturen und Prozesse führten dazu, dass Projekte regelmäßig in Crunchphasen endeten — die Mehrbelastung trug dabei aus meiner Beobachtung stets dieselbe Gruppe von Mitarbeitern. Ich hatte den Eindruck, dass das Management diese Schieflage nicht aktiv adressierte, sondern die Belastungsbereitschaft Einzelner stillschweigend voraussetzte, bis persönliche Grenzen erreicht wurden.
Karrierechancen empfand ich als stark abhängig von der Bereitschaft, Entscheidungen der Führung vorbehaltlos mitzutragen — konstruktive Kritik schien meiner Wahrnehmung nach eher hinderlich als förderlich zu sein. Strukturierte Weiterbildung erlebte ich persönlich nicht; Eigeninitiative wurde dem Eindruck nach erwartet, jedoch nicht in der Arbeitszeit. Im Bereich der aktuellen technologischen Entwicklungen — insbesondere KI — hatte ich den Eindruck, dass das Unternehmen spät reagierte und nun versucht, entstandene Lücken nachträglich zu schließen. Die Vermittlung wirkte auf mich dabei ähnlich oberflächlich wie andere interne "Expertise", die ich in meiner Zeit dort erlebt habe.
Das Gehalt empfand ich als unterdurchschnittlich. Gehaltserhöhungen waren meiner Erfahrung nach selten, intransparent und ohne klare Kriterien — ich hatte den Eindruck, dass Konformität gegenüber der Führung eine größere Rolle spielte als Leistung. Mitarbeiter, die über Jahre keine nennenswerte Erhöhung erhielten, wurden durch Inflation meiner Einschätzung nach real schlechter gestellt. Aus Berichten von Kollegen gewann ich zudem den Eindruck, dass erweiterte Verantwortung nach einiger Zeit als Teil des bestehenden Jobs galt ohne entsprechende Vergütung, und dass mündliche Zusagen im Nachhinein anders bewertet wurden als erwartet.
Umwelt- und Sozialbewusstsein empfand ich als stark ausbaufähig. Mir fiel eine ausgeprägte Diskrepanz auf: Während intern zeitweise Maßnahmen wie CO₂-arme Ernährungstipps kommuniziert wurden, erlebte ich auf Führungsebene einen sichtbar gegenteiligen Umgang mit Ressourcen — darunter häufige Flugreisen. Ich empfand das als zynisch. Im sozialen Bereich wurden meiner Wahrnehmung nach Projekte angenommen, die ich persönlich als ethisch problematisch einstufte. Erst nach internem Widerstand der Belegschaft wurde davon abgesehen — verbunden mit Reaktionen der Führung, die ich als unangemessen empfand. Nach einer Entlassungswelle Anfang des Jahres wurde dieses Thema der Belegschaft meiner Wahrnehmung nach erneut vorgehalten.
Den Kollegenzusammenhalt empfand ich als stark ambivalent. Während einzelne Teams sehr eng miteinander waren, erlebte ich in anderen Bereichen ausgeprägte Spannungen. Zwischen Standorten nahm ich eine spürbare Rivalität wahr. Besonders auffällig war für mich der Umgang mit älteren Kollegen: Meiner Wahrnehmung nach wurden diese hinter ihrem Rücken abfällig behandelt, während in gemeinsamen Meetings ein harmonisches Bild gewahrt wurde. Ich erlebte sowohl echte Freundschaften als auch offene Intrigen. Das strukturelle Problem dabei war aus meiner Sicht, dass von Führungsseite nicht deeskalierend eingegriffen wurde — und ich hatte stellenweise den Eindruck, dass Konflikte dort ihren Ursprung hatten.
Ältere Kollegen waren in der Minderheit, und ich empfand den Umgang mit ihnen als problematisch. Meiner Wahrnehmung nach wurden sie häufig hinter ihrem Rücken abfällig behandelt — die Wortwahl, die ich dabei miterlebte, empfand ich als unangemessen und erschreckend. Ich hatte den Eindruck, dass eine ausgeprägte Selbstwahrnehmung im Bereich digitaler und sozialer Medien als impliziter Maßstab galt, an dem Kollegen gemessen wurden. Wer diesem Bild nicht entsprach, wurde meiner Beobachtung nach nicht selten als weniger kompetent oder nicht mehr zeitgemäß wahrgenommen — offen wie subtil. Eine Kultur des gegenseitigen Respects unabhängig von Alter oder Hintergrund erlebte ich nicht.
Das Vorgesetztenverhalten habe ich als die belastendste Erfahrung in diesem Unternehmen empfunden. Ich erlebte einen Kommunikationsstil, den ich als offen aggressiv wahrnahm, verbunden mit Mustern, bei denen Verantwortung meiner Wahrnehmung nach regelmäßig auf Mitarbeiter umgelenkt wurde. Kritik anzusprechen war aus meiner Erfahrung strukturell nicht möglich — Feedback floss ausschließlich in eine Richtung. Ich hatte den Eindruck, dass Konformität belohnt und Widerspruch stillschweigend sanktioniert wurde. Gehaltserhöhungen schienen für erfahrene Mitarbeiter meiner Beobachtung teilweise erst nach androhen oder aussprechen einer eigenen Kündigung realistisch. Auf C-Level-Ebene erlebte ich keinerlei erkennbare Konsequenzen für problematisches Verhalten.
Die technische Ausstattung war zum Anschaffungszeitpunkt meist aktuell, wurde meiner Erfahrung nach jedoch selten aktualisiert. Gravierender empfand ich die Gebäudesituation: Heizung und Klimaanlage funktionierten meiner Wahrnehmung nach nicht zuverlässig. Versuche, mit mobilen Geräten gegenzusteuern, brachten aus meiner Sicht keine spürbare Verbesserung. Einen finanziellen Ausgleich für das Arbeiten unter diesen Bedingungen — ob bei Kälte oder bei gefühlt extremer Wärme — erlebte ich nicht. Für Home-Office fehlte eine strukturierte technische Lösung, was meiner Beobachtung nach zu uneinheitlicher Dateiorganisation führte. Ich hatte zudem den Eindruck, dass mietrechtliche Vorteile durh die Klimaanlagen nicht an die Belegschaft weitergegeben wurden.
Die interne Kommunikation empfand ich als wenig substanziell. Das monatliche unternehmensweite Meeting wirkte auf mich eher wie ein oberflächlicher Newsticker als ein echtes Unternehmensupdate — wirtschaftlich relevante Themen für die Belegschaft wurden meiner Wahrnehmung nach kaum transparent kommuniziert. Stattdessen erlebte ich eine durchgehend positive Außendarstellung, die wenig Raum für Selbstreflexion ließ. Rückschläge wurden dem Eindruck nach sinngemäß als Qualitätsmerkmal umgedeutet. Die Kommunikationskultur insgesamt erinnerte mich eher an Formate wie Stromberg oder Agenturboomer als an ein professionelles Unternehmensumfeld — leider ohne den Unterhaltungswert.
Formell sind Frauen in der Führungsebene vertreten, was ich grundsätzlich positiv wahrnehme. Bei näherer Betrachtung hatte ich jedoch den Eindruck, dass Aufstieg weniger mit erbrachter Leistung zusammenhing als mit Konformität gegenüber bestehenden Strukturen und Erwartungen. Gleichberechtigung im tieferen Sinne — also Chancengleichheit unabhängig von Anpassungsbereitschaft — empfand ich dadurch als eingeschränkt. Das nach außen progressive Bild der Führungsebene ließ sich für mich mit den intern erlebten Dynamiken nur bedingt in Einklang bringen.
Interessante Aufgaben gab es grundsätzlich, jedoch erlebte ich deren Umsetzung häufig als problematisch. Meiner Wahrnehmung nach gingen anspruchsvolle Kunden im Laufe der Zeit zunehmend verloren — ich hatte dabei den Eindruck, dass strukturelle und organisatorische Faktoren eine wesentliche Rolle spielten, die Ursache jedoch regelmäßig extern attribuiert wurde. Der verbleibende Kundenstamm wirkte dadurch auf mich zunehmend repetitiv. Bei größeren Projekten fehlte aus meiner Erfahrung eine funktionale Projektleitung: Informationen musste man aktiv einfordern, Ressourcen wurden ohne erkennbare Struktur zugewiesen. Interessante Projekte waren so für mich häufig mit vermeidbarem Stress und ineffizienten Prozessen verbunden.
Was ich gut fand, hat mittlerweile gekündigt :/
In so vielen Fällen wird nicht im Sinne oder zum Wohle der Mitarbeitenden gehandelt - das durfte ich selbst erfahren.
"Besser" wäre HRZN bestimmt mit einem Sinnes-/Wesenswandel von Chef-Chef (oder einem neuen)
Sofern es nur mein Team betrifft, fand ich die Atmosphäre entspannt und gelassen. Dafür hat aber auch unser Vorgesetzter in meinen Augen gesorgt. Sobald Vorgesetzte des anderen Standorts zu Besuch waren, empfand ich die Arbeitsatmosphäre als drückend und überwachend.
Wird bei fast jeder Gelegenheit auf Hochglanz poliert – meiner Erfahrung nach leider sehr oft mit Lügen oder Trickserei. Beispiele: Die Community Management Abteilung besteht laut eigener Homepage aus 45 Mitarbeitenden. Als diese Info online ging – und zum Zeitpunkt dieser Bewertung ist sie weiterhin online –, bestand das Team aus unter zehn Leuten. Es wurde oft mit zwei Kreationsstudios geprahlt, auch auf der Webseite. Als ein Interessent sich diese live anschauen wollte, wurde jenes zweite Studio dann tatsächlich mal errichtet. Man brüstet sich mir drei Standorten (auch unter anderem auf der Homepage). Mir wurde gesagt, dass es in Hamburg nicht viel mehr als einen Briefkasten geben würde. Aber hey, eine Adresse mehr, die man auf die Homepage schreiben kann, nehme ich an.
Die Erfolge und der Ruf einzelner Personen halten das Image von HRZN in meinen Augen aufrecht. Auch wenn ich nicht alle Mitarbeitenden gefragt habe, hat mir noch niemand voller Überzeugung gesagt „Ich finde HRZN toll!“.
Da ich für mich selbst klare Grenzen gezogen habe, konnte ich gut abschalten. Andere Mitarbeitende klagen bei mir jedoch über tägliche 10-Stunden-Schichten und die Last eines zu großen Workloads. Statt entweder den Workload zu verringern oder die (Wo-)Menpower zu erhöhen, wird dennoch um jeden noch so kleinen Kunden für mehr Gewinn gekämpft – so wie ich es mitbekommen habe.
Es kam schon vor, dass Mitarbeitende nicht zu weiterbildenden Events sollten, weil es sie von der Arbeit abhielte und zu viel koste. Mir persönlich ist nicht bekannt, wie ich mich im Rahmen der gegebenen Unterstützung weiterbilden könnte.
Ab der Übernahme ging es für mich bergab. Gefühlt mussten alle ihren Platz im großen Konzern finden. Einige gingen darin auf, für andere war das eher nichts. Durch die für mich hohe Fluktuation an MA (nicht nur auf unseren Bereich bezogen) und den späteren undurchsichtigen Transformierungsprozess wurde das Team meines Empfindens auseinandergerissen. Dies geschah in enger Zusammenarbeit mit mangelnder Kommunikation und Aufklärung bezüglich neuer Verantwortungen für kleine Teile des Teams. Trotz gleicher Titel und ähnlicher Erfahrungswerte hatten einige plötzlich das Sagen.
Es werden scheinbar eher jüngere Mitarbeitende gesucht oder zumindest eingestellt. Vielleicht erfüllen sie aber auch nur zufällig dauernd die Stellenvoraussetzungen für verschiedenste Rollen besser. Ältere Kolleg:innen gibt es kaum.
Die Wertung bezieht sich auf meinen direkten Vorgesetzten aka „Chef“, im zweiten Teil möchte ich aber auch was zum Chef-Chef schreiben.
Chef: An meinen Vorgesetzten konnte ich mich jederzeit wenden, da mir immer viel Ehrlichkeit und Verständnis entgegengebracht wurde. Auch während eines längeren Ausfalls hatte ich nicht das Gefühl, dadurch von ihm benachteiligt zu werden und wurde unabhängig meiner Krankheitstage immer als vollwertiges Teammitglied behandelt. Die Kommunikation war hier immer auf Augenhöhe und ausnahmsweise keine Einbahnstraße.
Chef-Chef: Hat sich mir von Beginn an mit gefühlt auswendig gelernten Floskeln als professioneller (im Sinne von kalt, kontrollliebend und unempathisch) Business Man präsentiert. Das wurde in meinen Augen unter anderem bestärkt, als ich immer wieder mitbekam, wie vehement sich scheinbar gegen mehr Homeoffice oder das Nachhalten (nicht mal Abfeiern, nur Aufschreiben) von Überstunden/Mehrarbeit gewehrt wurde.
Räumlichkeiten sind vollkommen in Ordnung. Wenn auf wundersame Weise die Tastatur verschwunden ist, hat es oft lange gedauert, bis Ersatz da war. Lange musste ich vom privaten Handy aus arbeiten. Nach wie vor haben nicht alle im Team (die es gebrauchen könnten) ein Diensthandy. Ansonsten ist die Ausstattung okay.
(Wichtige) Informationen werden last minute oder zu spät geteilt – viele Aufgaben braucht man am besten für gestern. Dass die Agentur von Havas übernommen wird, haben Mitarbeitende einen Tag vor Umzug erfahren. Nach der Kündigung des Vorgesetzten bleibt das Team größtenteils im Dunkeln über den bevorstehenden Transformierungsprozess. Zudem empfinde ich die Auswahl der übernommenen und nicht übernommenen Regelungen von HRZN/Havas als feinstes Cherrypicking. Zunächst sollten Havas Regeln für uns gelten (mehr Sonderurlaub und Homeoffice, yay). Dann hieß es aber „Halt Stopp, wir sind HRZN, mehr Urlaub und Homeoffice gibt’s nicht“ (nayy ☹ ). Aber wenn wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen, ist Havas Frankreich zuständig und nicht HRZN (hay?). In wöchentlichen (für mein Empfinden) obsoleten Meetings oder bei saisonanlässigen Agenturfeiern folgt dann die Beweihräucherung der eigenen „meaningful“en Projekte.
Gekürzte Version aufgrund von Zeichenbegrenzung.
Mir sollten drei Bonuszahlungen ausgezahlt werden. Ein Beförderungsbonus (als Differenzzahlung, da sich meine Beförderung etwas hinzog), eine Inflationsprämie (die alle MA bekommen sollten) und ein Jahresbonus (den alle MA in unterschiedlichen Höhen erhielten). Mein Beförderungsbonus wurde als „Inflationsprämie“ deklariert (wozu ich Bedenken äußerte) und das Übel nahm seinen Lauf. Denn dadurch erhielt ich letztendlich nur ein Fünftel der echten Inflationsprämie. In meinem ersten Austausch mit HRZN HR wurde mir nicht geglaubt, dass mir durch die falsche Deklaration mein Beförderungsbonus wieder abgezogen wurde. Mir stünden nur zwei Zahlungen zu, was ich jedoch klar widerlegen konnte (dennoch ohne Erfolg). Nach Havas-Übernahme setzte sich mein Vorgesetzter für die Auszahlung des fehlenden Bonus ein (ohne Erfolg). Einige Monate später versuchte ich es erneut. Immer wurde ein neuer Grund gefunden, weshalb kein Bonus ausstünde, was ich bisher in jedem Fall widerlegen konnte. Man könne in meinen Abrechnungen sehen, dass ich alles erhalten hätte, hieß es. Seit ich darum bat, durch meine Abrechnungen geführt zu werden, werde ich ignoriert.
Während meiner Zeit bei HRZN kam es mir immer wieder so vor, als würden die beiden Standorte (Entschuldigung, es sind ja drei) miteinander konkurrieren. Für das Düsseldorfer Team gelten teilweise andere Regeln als für Mannheim. Zum Beispiel durften wir in meinem Team schon immer unsere Überstunden zählen und öfter im Homeoffice bleiben. Die Tabelle, in der wir uns das notiert haben, sollte aber vor Mannheim geheim gehalten werden, um für keine Streitigkeiten zu sorgen.
Vor dem inoffiziellen Vorgesetztenwechsel konnte ich oft mitentscheiden, in welchen Bereichen ich entsprechend meiner Stärken unterwegs sein möchte. Dadurch konnte ich schon für einige coole Kunden arbeiten. Leider wurde ich kürzlich von meinem Hero-Kanal abgezogen.
Cooles Team und ein lockeres miteinander. Kein Dresscode
Mehr Leute anstellen um den anstehenden Aufgaben gerecht zu werden.
Sehr freundschaftliches Verhältnis am Arbeitsplatz und Privat. Respektvoller Umgang über alle Ebenen hinweg.
Alles in allem sehr gutes Klima im Team
Agenturüblich muss man zu Stoßzeiten länger im Büro bleiben. Wenn jedoch weniger ansteht kann man auch mal früher gehen. Die Arbeitszeiten sind bis auf ein gewisses Maß flexibel, Arztbesuche oder dergleichen können jederzeit wahrgenommen werden. Durch die Homeofficeregelung 60/40 kann man sich seine Woche ebenfalls flexibel gestalten.
Wenn die Zeit dafür da ist besteht die Möglichkeit sich in neue Themen einzuarbeiten und sich neues Wissen anzueignen. Aktuell wird man dazu ermutigt sich mit neuer Technik/ Software auseinanderzusetzen.
Bezahlung ist im Branchenüblichen Durchschnitt und ist immer pünktlich zum Monatsende auf dem Konto. Es gibt Corporate Benefits und in naher Zukunft soll es auch ein Jobrad geben.
Man gibt sich Mühe drauf zu achten, kann jedoch nicht immer optimal umgesetzt werden.
Feedback wird sehr neutral und stets mit Verbesserungsvorschlägen geäußert. Aufgaben werden zu Beginn jeden Tages zugeordnet und dann strukturiert abgearbeitet. Bei Problemen findet sich immer jemand der einem gerne hilft.
Spontane Aufgaben die schnell erledigt werden müssen, können schon mal das Tagesgeschäft durcheinander bringen.
Sehr flache Hierachien, Duzpolitik, Vorgesetzte treten einem immer auf Augenhöhe entgegen, sind Verständnisvoll und versuchen bei Problemen gemeinsam eine Lösung zu finden.
Schönes Büro, jeder hat Platz um sich zu entfalten. Hardwaretechnisch wird man als Neueinsteiger gut ausgestattet, neue Laptops/ Macbooks. Getränke und Kaffeeflat. Parkplätze vor dem Büro für die Belegschaft sind ebenfalls vorhanden. Die Flugzeuge nebenan sind sehr laut aber bei geschlossenem Fenster kaum zu hören. Die Klimanalage/ Heizung macht derzeit Probleme, aber das Problem soll noch behoben werden.
Könnte etwas besser sein. Man könnte zu vielen Themen früher abgeholt werden um sich auf neue Aufgaben angemessen vorbereiten zu können.
Es gibt viel Tagesgeschäft welches abgearbeitet werden muss (nicht die spannendste Arbeit), Jedoch kommen regelmäßig spannende neue Aufgaben hinzu bei denen man sich kreativ entfalten kann.
Nichts, wirklich absolut nichts.
So ziemlich alles. Motivation durch Angst. Beobachtung durch andere.
Hört auf, Mitarbeiter als verschwendbare Ressource zu sehen. Nehmt die Belange ernst. Niemand braucht sich hier ducken. Euer Verhalten fällt euch auf die Füße. Und dann wird auch der Käufer merken, was für eine Lüge er sich hier hat auftischen lassen
Innerhalb der Teams ist die Atmosphäre (noch) gut. Alle halten zusammen, von Führung kann hier aber keine Rede sein. Es ist ein Klima der Angst.
Es gibt keins. Auch wenn man denkt, es gibt eins. Niemand kennt HRZN und das wird sich nicht ändern.
Leider nein, leider gar nicht. 12 Stunden Tage, kein Ausgleich, kein Entgegenkommen. Privates ist hinten anzustellen. Es ist zu wünschen, dass mit dem Verkauf alles besser wird. Das hier auf solche Themen wert gelegt wird. Flexible Arbeitszeiten? Gibt es nicht. Home Office? In absoluten Ausnahmefällen und auch dann nur als absolute Ausnahme. Trotz angeblicher Regelung.
Es wird über die Gründung eines Betriebsrats nachgedacht. Noch Fragen? Siehste.
Ist kein Geld für da.
Es gibt keine Strukturen oder so. Es gilt: möglichst viele billige Arbeitskräfte
Der Käufer hat ein Umweltteam. Das wird einiges zu tun haben bei uns.
Hier ist es etwas besser, auf Mitarbeiterebene aber nur. Allerdings gibt es hier auch die Lieblinge, denen man am besten nicht zu viel erzählt.
Es gibt 2.
Kommt drauf an. Die einen so, die anderen so. Aber auch hier wird sich eher über Mitarbeiter lustig gemacht als das man das Gespräch sucht. Der Käufer wird die Leute hoffentlich auf Schulungen schicken.
Wir sind umgezogen. Und es ist nichts da. Es läuft nichts. Noch Fragen? Aber Geschäft soll weiterlaufen. Versprochene Tische und coole Stühle? Nein, auf einmal kein Geld mehr da. Wieso?
Existiert leider überhaupt nicht und das ist Fakt. Der Verkauf der Agentur wurde auf einem "Kick Off" Meeting verkündet. Keine Infos, nichts konkretes. Wieso wurde der Verkauf beschlossen? Keine Infos zu. Und das obwohl man weit im Vorfeld bereits mit dem Partner zusammengearbeitet hat und aus den Teams immer wieder mitgeteilt wurde: Es ist schrecklich.
Es werden alle im dunkeln gelassen. Egal worum es geht.
Nein. Die Nase entscheidet ob jemand gut oder nicht gut ist.
Bekommst du nur, wenn du stramm stehst und bedingungslos gehorsam bist.
Bis auf die vielen Negativpunkte ist sonst die Stimmung untereinander sehr locker und angenehm, zumindest wenn alles so läuft wie es das soll. Man kann mit jedem mal gemütlich quatschen. Manche sind wirklich lieb und cool drauf!
Fehlende Wertschätzung der Mitarbeiter und schweigen über Negativzustände!
Bitte nehmt euch das Feedback eurer Mitarbeiter zu Herzen statt Bewertungen zu löschen! Kommuniziert warum etwas wie gelaufen ist und fragt nach was ihr besser machen könnt, und wenn ihr darauf eine Antwort bekommt dann hört diese auch aufmerksam an! Das Feedback kommt, wird nur nicht umgesetzt.
Es wird den Mitarbeitern nicht vertraut, alles endet in endlosen Abstimmungsschleifen, Fehler werden breitgetreten und wenn mal etwas falsch gemacht wird, wird das vor dem ganzen Team besprochen und negative Stimmung kommt auf. Manche Mitarbeiter haben wohl kein Bock auf ihre Aufgaben was sie dann an anderen auslassen.
Besser als es sein sollte, zumindest auf Kununu. Bewertungen werden gelöscht. In der Branche ist das ansehen ganz gut, wobei es hier verdient gut ist (Zumindest aus Kundensicht verdient)
Arbeitszeiten werden nicht erfasst. Gleitzeit nach dem Motto, du kannst auch mal eine Stunde früher kommen und dafür eine halbe Stunde länger bleiben :) Überstunden werden nicht honoriert und auch nicht ausgeglichen.
Gibt keine Angebote, auf Nachfrage entweder Ablehnung oder Ausreden, oder es wird sich einfach nicht drum gekümmert wenn man etwas in der Art machen möchte.
Agenturlike, durchschnittlich niedrig, Betriebliche Altersvorsorge, keine sonstigen Zuschüsse für Studenten oder Azubis wie Bücher, Lernmaterial, Fortbildungen etc. Keine Förderungen.
Wird weder angesprochen noch sich überhaupt Gedanken drum gemacht, es ist einfach kein Thema in der Firma.
Teamintern bestimmt bei einigen gut, zwischen den Teams gar nicht. Nach dem Motto, hilf mir bitte und erledige das mal, aber braucht man selbst diese Unterstützung heißt es, das müsse trotzdem sofort erledigt werden. Naja.
Gibt niemand altes, ob auch keiner wegen seines Alters eingestellt wird kann ich nicht sagen, kann man aber vermuten in einer kreativen Branche. Weiß ich aber nicht. Niemand über 50 eingestellt und auch nur 2 über 40.
Manche sind echt lieb, niemand macht sich zum absoluten Endboss, jeder wird geduzt. Jedoch ist das Verhalten nicht sonderlich nah am Mitarbeiter, Kritik wird nicht gern gesehen, für den Untergebenen wird auch nichts getan.
Mac/Laptop und kostenlose Getränke, was einen guten Schein nach außen wahren soll, jedoch:
Grausige Parksituation
Billige, hässliche, unorthopädische Stühle
Triste Büros, kein Budget oder Möglichkeit sich das Büro zu verschönern, außer aus eigener Tasche zu zahlen. Erst seit kurzem gibt es ein paar Pflanzen im Büro, nachdem diese vom Vorgänger übernommen wurden. Kaum Besteck, Teller, einfache Dinge wie Schere Tacker Tesa, einfach alles trist.
Ein Albtraum. Es wird über 5 verschiedene Programme kommuniziert und sich nicht geeinigt. Die Möglichkeit einheitlich über ein Programm zu kommunizieren wäre da, Asana wurde für jeden eingerichtet, dennoch weigern sich Mitarbeiter das Programm zu verwenden. So wird über Programme, Mail, Teams, Asana, Calls, Exceltabellen etc. Pp. kommuniziert was absolut unübersichtlich endet.
Gleichberechtigung der Geschlechter ist absolut vorhanden. Gleichberechtigung unter den Angestellten so gar nicht. Chefetage ist teilweise privat mit den Mitarbeitern befreundet, welche dadurch natürlich alle Freiheiten haben.
Manchmal tolle Projekte, die dann aber meist zu spontan reinkommen als dass man sie genießen könnte, ansonsten sehr langweiliges Tagesgeschäft.
Moderne Arbeitsausstattung, tolle Kollegen
Fehlendes Vertrauen, 4-Augen-Prinzip durch die Führungsetage selbst bei kleinen Anpassungen, fehlende Wertschätzung, schlechte Kommunikation, interne Deadline-Vorgaben
Menschlichkeit einführen
Zitat: "Wir pflegen hier keine positive Feedbackkultur". Wer ein Arbeitsverhältnis mit viel Wertschätzung und einer vertrauensvollen Basis sucht, ist hier falsch. Kontrolle ist der key to success und die Motivation muss jeder Mitarbeiter selbst finden. Motivation durch positives Feedback und eine inspirierende Arbeitsatmosphäre sucht man vergebens.
Image ist alles - darum gibt es hier auch nur positive Bewertungen. Ex-Mitarbeiter und aktive Mitarbeiter reden oft schlecht über das Unternehmen. Ein reger Mitarbeiterwechsel bekräftigt, dass hier kein Wohlfühlklima herrscht. Intern wird das jedoch nicht als Problem angesehen. Wer das gewünschte Tempo nicht halten kann, der muss mit Konsequenzen rechnen (Formulierung musste hier auf Wunsch des Arbeitgebers geändert werden - weißt du Bescheid). Wie das auf die Außenwirkung einspielt, ist egal.
Deine work ist dein life? Dann 5/5! Wenn du allerdings auch gerne mal zu Hause bist, dich mit Freunden triffst oder gar ein Hobby hast, wirst du hier nicht glücklich. Alle Projekte sind hier immer erstmal sehr wichtig und müssen "asap" angegangen werden. Der Kunde weiß noch nichts von dem großen Marketing-Coup, für den du die Präsi machst? Trotzdem muss sie heute noch raus. Die Deadlines werden intern bewusst stramm gesetzt (auch wenn das nicht notwendig ist) und sorgen zusätzlich für schlechte Stimmung. Zahlreiche Fälle von Burn Out in einem jungen Team sprechen für sich. Beim Bewerbungsgespräch werden flexible Arbeitszeiten versprochen, tägliche Meetings zur Arbeitskontrolle früh morgens und spät am Abend verhindern das jedoch.
Wer sich weiterbilden möchte, der muss sich aktiv umschauen, kann dann aber auch mal an der ein oder anderen Fortbildung teilnehmen. Falls kurzfristig etwas anderes als wichtig angesehen wird, kann diese aber auch wieder storniert werden. Karriere machen ist schwer, intern steigt man zwar auf, Bedeutung hat das jedoch keine (konkrete Formulierung musste auf Verlangen des Unternehmens entfernt werden). Intern hat das noch nicht jeder verstanden.
Das Gehalt ist agenturtypisch nicht gut. Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt es nicht, Boni nur selten. Die Gehälter werden sehr knapp ausgezahlt, wer also pünktlich seine Miete zahlen möchte, braucht unbedingt einen Puffer. Wer mehr Geld bekommen möchte, muss mehr Verantwortung tragen, was in diesem Fall bedeutet: Ständige Erreichbarkeit.
Irrelevant. (Passage musste mittlerweile 7x nach anwaltlicher Drohung geändert werden, was zeigt, dass für den „guten“ Ruf so ziemlich alles getan wird).
Das Arbeitsklima ist generell schlecht. Viele sind unzufrieden und ein ständiger Wechsel unter den Kollegen macht einen echten Zusammenhalt unter allen kaum möglich. Wer Freunde finden möchte, der kann hier jedoch Erfolg haben - das Team ist größtenteils wirklich super, ehrlich und aufgeschlossen.
Ältere Kollegen gibt es nicht und das ist auch so gewollt. Langjährige Marketingexperten kann man hier lange suchen. Die meisten Mitarbeiter sind frisch von der Uni bzw. ausgelernt und treten hier ihren ersten Job an.
Ansprechpartner bei Problemen sucht man dank flacher Hierarchie vergebens. Niemand hat Zeit für ein Gespräch und auf Verständnis trifft man hier auch nicht. Die Ziele sind utopisch und werden auch nicht mit Freude und Elan sondern mit Druck verfolgt. Die Vorgesetzten können grundsätzlich alles besser als ihre Mitarbeiter und sind sie nicht zufrieden, folgt eine harte Zeit der totalen Kontrolle. Während Corona wurde aus Angst vor Kontrollverlust auch nur phasenweise Homeoffice erlaubt, obwohl es ohne Probleme möglich gewesen wäre. Mitarbeiter müssen zudem fast täglich ihre Arbeiten präsentieren und in der Gruppe bewerten lassen.
Die Arbeitsausstattung und das Büro sind sehr modern: Mac Books mit Privatnutzung, hochwertige Büromaterialien und ein guter Standort. Die Büros sind allerdings sehr kahl und eine Einrichtung vermisst man hier, denn dafür ist keine Zeit da. Direkt neben dem Gebäude befindet sich eine Zugstrecke für Güterzüge, die aber nur selten stört. Die Parkplatzsituation ist schwierig.
Wer weit voraus planen möchte, der ist in dieser Agentur falsch (Formulierung musste nach anwaltlicher Forderung geändert werden, was hier eigentlich steht kann man sich denken). Kundentermine werden sehr kurzfristig gebucht und Mitarbeiter dürfen sich privat nicht zu viel vornehmen (auch diese Formulierung musste auf Verlangen des Unternehmens geändert werden - das sagt schon einiges über die positiven Bewertungen auf dieser Seite aus). Entschuldigt wird das nicht, es wird sich nur noch damit gebrüstet, dass ja noch "end of day" und nicht "end of business day" herausgehandelt wurde - na vielen Dank auch. Erfolge der Agentur werden in den Himmel gelobt, während über einen verlorenen Pitch keiner spricht. Jeder muss sich selbst organisieren, falls er/sie das nicht schafft, heißt es ackern bis in die Abendstunden (Überstunden werden natürlich weder erfasst noch bezahlt).
In der Belegschaft sind größtenteils Frauen, das jedoch nicht vor dem Hintergrund der Gleichberechtigung (die passendere Formulierung musste auf Verlangen des Unternehmens geändert werden). Mitarbeiter, die sich mit den Vorgesetzten gut stellen, werden bevorzugt behandelt. Azubis sind nur billige Arbeitskräfte und lernen nichts, da niemand Zeit für eine umfassende Betreuung der jungen Menschen hat. Hier bist du auf dich alleine gestellt, auch als Berufseinsteiger.
Junge, coole Agentur mit verschiedenen Kunden, die eine Arbeit bietet, auf die junge Leute einfach Bock haben. Wer Social Media liebt, der liebt auch die Aufgaben. Ein vielfältiges Aufgabengebiet bietet jeden Tag neue Herausforderungen, die jeder aber auf sich allein gestellt lösen muss. Seine Moral muss man dabei allerdings hinten anstellen, denn dieser Agentur darf wirklich jede Firma einen Auftrag erteilen, wenn sie gut zahlt.
So verdient kununu Geld.